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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von nennmichdu am 23.01.2018 08:36

Guten Morgen liebe Leser,


in der Beschäftigung mit dem Thema Gebet und meinem vorletzten Beitrag hier, wo mir deutlich wurde anhand der Geschichte von Elia und den Baalspriestern das es beim Beten nicht vieler Wiederholungen bedarf (als das Gott um unserer vielen Worte nun erst Gebet erhören wolle - also nicht plappern wie die Heiden), bin ich gestern auf das anhaltende Gebet der Gemeinde (als Petrus ins Gefängnis geworfen wurde Apg. 12) gestoßen.

Vielleicht habt ihr ja auch (wie ich) schon mal die Erfahrung gemacht, das ihr gemerkt habt - wenn Leute für euch gebetet haben (auch über einen bestimmten Zeitraum hinweg /anhaltend) und wie es dann für euch (mich) leichter wurde (in bestimmten Nöten/Herausforderungen/Aufgaben)..?

Das mit Gott reden wie mit einem Nachbarn - wie Cleo es beschreibt - kann ich in sofern nachvollziehen, als das wir natürlich ganz offen - so wie wir sind - mit allem was uns bewegt vor Gott treten können.

Da Gott aber schon längst um alle Dinge weiß, ehe wir Worte überhaupt ausgesprochen haben, müssen wir ihn nicht informieren über uns oder andere.


Pred 5,1 Sei nicht vorschnell mit deinem Mund, und dein Herz eile nicht, ein Wort vor Gott hervorzubringen! Denn Gott ist im Himmel, und du bist auf der Erde; darum seien deine Worte wenige.


Jesus greift dies dann auf, indem er seine Jünger lehrt, wie sie beten sollen. Zum "Vater unser" hab ich ja schon viel geschrieben. 

Mt 6,6 Wenn du aber betest, so geh in deine Kammer, und wenn du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist! Und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten.


Diesen Vers könnte man jetzt noch näher betrachten -
Wenn du (nicht in der Gemeinde mit anderen sondern jemand für sich allein) Gott um etwas bittest, so geh in deine Kammer - sprich so tue das für Dich - nicht öffentlich um Frömmigkeit zur Schau zu stellen ... was für uns ja eigentlich sowieso kaum in Frage kommt...  und wenn du dann deine Tür (dieser Kammer) geschlossen hast (für mich erstmal recht skuril und ich frage mich ob hier wirklich nur ein seperater Raum mit verschlossener Tür gemeint sein kann oder vielmehr hier die Einkehr (den Blick und das Gehör nicht getrübt oder irritiert von Ausseneindrücken..?) und Besinnung auf Gott, den Vater ausgedrückt wird, der sich halt nicht an Sichbaren Dingen festmachen lässt.

Der Vater - der im Verborgenen ist und der ins Verborgene sieht, - was heißt das eigentlich für euch?

Und was wird er Dir/mir vergelten?  Die Schuld, die mir andere zugefügt haben und die ich ihm bringe? Die Bitte um etwas, was mir fehlt? Was meint ihr...?

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Cleopatra
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Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von Cleopatra am 23.01.2018 08:04

Zum anderen weist "deine Kammer, und wenn du deine Tür geschlossen hast" auf die nötige Stille (das Loslassen von eigenen egoistischen Bestrebungen etwas selbst wirken zu wollen) und eine Einkehr/Besinnung hin, die frei ist, von den Erwartungen und Blicken auf/von anderen Menschen.

Das ist aber jetzt wieder sehr viel interpretiert.

Ok, wenn du es so siehst, dann sehe ich zunächst nichts verwerfliches dran. Nur- hat Jesus dies tatsächlich genau so gemeint, als er das sagte?

Worum geht es denn in diesem Kontext? Wie du sagst genau- nicht dieses prahlerische Rumplappern, damit andere an dir hochsehen.
Nein, ganz simpel- nur du und Gott. Nicht vor anderen.

Das alleine kann es schon bedeuten, viel mehr muss da garnicht mit gemeint sein

Ich selbst bete immerwieder zwischendurch. Auch wenn ich mit dem Hund gehe.
Da bin ich im Wald, nicht in einer Kammer. Auch in nichts vergleichbares Dunklen.

Einfach alleine mit Gott.

Und beten ist eigendlich ganz einfach, wie reden wir denn mit unseren Nachbarn?
Allerdings finde ich dabei auch eine gewisse Respekthaltung dabei wichtig. Schließlich reden wir mit dem großen mächtigen Herrscher.

Lg Cleo

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Cleopatra
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Re: Bücher

von Cleopatra am 23.01.2018 07:55

Aktuell habe ich wieder die große Finale-Buchreihe angefangen, davon gibt es 12 Bücher.
Es dient nicht der Lehre, sondern ist eher ein Trillerroman, in denen es um die Inhate der Offenbarung geht.

Sehr weitergeholfen haben mir letztes Jahr "Leben mit Visionen- wozu lebe ich überhaupt?" und "Neues Leben-neue Identität"- wie Gott uns sieht und wie der Teufel versucht, uns Lügen einzuflüstern.

Lg Cleo

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Re: Abendmahl

von Cleopatra am 23.01.2018 07:53

Das Abendmahl wird ja nicht nur in den Freikirchen praktiziert, ich meine in den Kirchen auch, nur eben etwas anders.

Liebe Angie, bei uns ist es auch frei. Wenn Besuch da ist, wird gesagt, dass jeder eingeladen ist, der eine lebendige Beziehung zu Gott hat und der eben durch dieses Brotbrechen an Jesus bewusst und aktiv denken möchte.

Lg Cleo

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Bibel 2018

von Burgen am 23.01.2018 01:08

Hallöchen, 

seit einiger Zeit lese ich den Brief an die Hebräer.
Bis einschließlich K5 hatte ich schon im Zusammenhang gelesen.
Heute nun sollte es weitergehen. Hat nicht geklappt, weil mir alles wie neu vorkam,
sodass ich wieder bei K1,1 beginnen musste -:)

Dazu nutze ich die Stamps Studienbibel mit den Erklärungen in der Zürcher Bibel von 2007.
Und wenn ein einzelner Vers oder Ausdruck besonders ist, lese ich in der Neues Leben Bibel nach.
Das deswegen, weil für mich die Gefahr besteht, in der Luther die Kapitel und Verse einfach zu überleseñ.

Der Hebräerbrief ist vermutlich von Apollos geschrieben worden und an die JudenChristen in Rom gerichtet. 
Persönlich getroffen hat mich da heute, der ernst, sich zu prüfen, im rechten Glauben und auch Gehorsam zu sein.
Wer sein Leben mal früher Jesus übergeben hatte und über Jahre hinweg sich nicht mehr um die Beziehung und
dem Gehorsam kümmerte, kann durchaus die Gnade Gottes verlieren.

Als Beispiel sind einige Verse von den Paulusbriefen anbemerkt und eben das Israelitische Gottesvolk während
der Wüstenwanderung. Sie wandten sich ja öfter gegen Gott und auch Götzen zu.
Dadurch verlor eine ganze Generation von Menschen  die Gnade Gottes und musste in der Wüste sterben. 
Erst die Generation ihrer Kinder kam mit Josua und Kaleb in das gelobte Land.

Daher ist es für uns heutige so wichtig, ein weiches Herz für Gott und Jesus Christus zu haben und es zu bewahren.
Heute, wenn ihr seine Stimme hört, ...

Grüsse
Burgen


 

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von nennmichdu am 22.01.2018 20:04

Hallo Angie,


freue mich nach meinen (ja schon recht langen) Ausführungen zum Thema Abendmahl über jeden konstruktiven Beitrag hier, der hilft das Thema zu erhellen, bzw. eigene Erfahrungen dazu beisteuert.

Du sprichst zum Thema der gängigen Praxis der Teilnahme an der Mahlsgemeinschaft vieler (wohl überwiegend ev.freikirchlichen) Gemeinden an, inwieweit ein Mensch nun unwürdig oder würdig ist in der dem Herrn gewidmeten Gemeinschaft des gegenseitigen Brechens des Brotes.


1Kor 11,27 Wer also unwürdig das Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt, wird des Leibes und Blutes des Herrn schuldig sein.

Paulus spricht davon, das man sich als unwürdig erweisen kann, nur das hier jeder jetzt aufgefordert ist, sich selbst zu prüfen - ob man als Christ sich ganz dem anderen verpflichtet weiß in Liebe - oder ihm hier etwas schuldig ist ---

Ich bin ein Sünder, und genau so darf ich zum Abendmahl kommen, und wäre es anders hätte es keinen Sinn mehr.


Begnadigte Sünder sind wir alle. Und leben aus der Gnade. Sind aber auch aufgefordert einander zu vergeben. Denn wenn wir unserem Nächsten nicht vergeben, wird Gott uns auch unsere Sünden vorhalten (vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben denen, die an uns schuldig wurden). Wo wir also unserem Nächsten etwas schuldig bleiben - da erweisen wir uns als Christen nicht würdig vor Gott, seinen Tod zu verkünden - im Herrenmahl.

liebe Grüße,
Thomas

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Angie
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von Angie am 22.01.2018 18:34

Sorry den kompletten thread habe ich jetzt nicht durchgelesen (ganz schön viel), aber was mir aufgefallen ist, was wohl für viele ein Thema ist, sind die Bedingungen. Wer darf teilnehmen und warum, und muß das vorher mit den Ältesten abgeklärt werden? Ich war früher in zwei anderen Gemeinden als meiner jetzigen, und in beiden war es ähnlich: man sollte am Abendmahl nur teilnehmen wenn man sich ganz sicher ist daß man in diesem Moment "würdig" ist, das heißt wohl frei von Sünde bzw. ein reines Gewissen hat, daß in diesem Moment nichts zwischen mir und Gott steht. Diese Bedingung war jedes einzelne Mal verbunden mit Zweifeln ob ich tatsächlich teilnehmen darf oder nicht, weil ich vielleicht morgens noch mit meinem Kind gestritten habe oder gestern über einen schmutzigen Witz gelacht habe oder sonst etwas. Als für mich das allererste Abendmahl in meiner jetzigen Gemeinde anstand (ich glaube bei meinem zweiten Besuch dort) kam vor Beginn des Gottesdienstes einer der Ältesten zu mir und hat mir einfach gesagt daß es mir völlig frei steht teilzunehmen oder nicht, ohne Bedingungen, ganz wie ich will, weil Jesus auch keine Bedingungen gestellt hat. Das war so befreiend! Und tatsächlich ist es so, Jesus hat keine Bedingungen gestellt außer die eine: Es zu seinem Gedenken zu tun. Ich bin ein Sünder, und genau so darf ich zum Abendmahl kommen, und wäre es anders hätte es keinen Sinn mehr.

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jovetodimama

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Re: Bibel 2018

von jovetodimama am 22.01.2018 18:28

Liebe Angie, vielen Dank für diesen Beitrag!
Du hast mich damit angespornt, die Bibel endlich auch einmal durchzulesen, anstatt sie nur immer abschnittweise zu bedenken.
Und auch ich möchte mein Leben vor dem Hintergrund des Gedankens, dass Gott eifersüchtig ist, neu beleuchten.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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jovetodimama

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Re: Bücher

von jovetodimama am 22.01.2018 18:22

Angie hat geschrieben: oder gerade wegen dieser Vielfalt das Gefühl, daß man die richtig guten Bücher mühsam suchen muß.
Das ist mit Sicherheit so.

In den letzten zwei Jahren habe ich viele Predigten gehört und wenig gelesen, und das Wenige habe ich den Kindern vorgelesen. Die Bücher, die uns besonders gut gefallen haben, waren:
- Der Schlunz - Der Schlunz und die barfüßigen Riesen - Der Schlunz und der geheimnisvolle Schatten - Der Schlunz und der Rächer in der Nacht - Der Schlunz und der unsichtbare Wächter - Der Schlunz und die Spur des Verräters - Der Schlunz und das letzte Geheimnis (von Harry Voß)
- Den Himmel gibt´s echt (von Todd Burpo)
- Spuren im Schnee (von Patricia St. John)

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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Angie
Gelöschter Benutzer

Re: Bibel 2018

von Angie am 22.01.2018 17:36

Danke für diesen schönen thread!

Ich habe damals, als ich ganz neu und bewußt zum Glauben gekommen bin, die Bibel einmal komplett durchgelesen, das ist jetzt 19 Jahre her.

Irgendwann Anfang 2017 habe ich wieder angefangen, mich einfach erst durch's neue und im Anschluss durch's alte Testament zu lesen. Ich habe mir dafür kein Zeitlimit gesetzt oder eine bestimmte Anzahl Kapitel pro Tag oder ähnliches, ich möchte einfach kontinuierlich jeden Tag lesen, um Gott näher zu kommen und ihn besser kennenzulernen. Und wenn mich ein Kapitel sehr bewegt oder nachdenklich macht lese ich es am nächsten Tag ein zweites Mal.  Allerdings lese ich dieses Mal nicht meine einfache Lutherbibel sondern die JohnMcArthur Studienbibel (Schlachter). Und plötzlich, mit den zusätzlichen Erklärungen zum Text und dem Hintergrund, lese ich vieles ganz anders und wie zum ersten Mal. Sogar das alte Testament ist jetzt phasenweise so spannend daß ich nicht aufhören kann zu lesen.

Was mir gerade im alten Testament in den vergangenen Monaten aufgefallen ist: Gott ist eifersüchtig! So ziemlich alles, was schiefgelaufen ist lässt sich darauf zurückführen, daß die Menschen sich von Gott abgewandt und anderen Göttern gedient haben oder ungehorsam waren. Gott ist heilig und eifersüchtig, und das hat sich nicht geändert, der Mist der passiert, passiert weil die Menschen anderen Göttern dienen, die heute vielleicht nicht mehr Baal und Astera und wie auch immer heißen sondern Fernsehen, Alkohol, Fußball, andere Menschen und so weiter, eben alles was einem wichtiger wird als Gott.  Ich möchte versuchen, mit diesem Gedanken im Hinterkopf meinen Alltag und meine Gewohnheiten zu betrachten und neu zu sortieren, die Prioritäten neu zu setzen, denn ich möchte daß Gott glücklich ist in unserer Beziehung.

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