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pray

63, Weiblich

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Beiträge: 1015

Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?

von pray am 24.01.2018 14:13

Bibelstelle von Jonas geschrieben aus Philipper 2: und alle Zungen bekennen sollen, daß Jesus Christus der HERR sei,

Dabei fällt mir auf, dass ALLE zwar bekennen, dass Jesus Christus DER Herr sei. Aber ich lese nicht, dass ALLE bekennen, dass es IHR(!) Herr sei.
Das ist ein gewaltiger Unterschied!

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jovetodimama

53, Weiblich

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Re: Christentum versus Islam

von jovetodimama am 24.01.2018 12:26

Jonas schrieb: Grundsätzlich ist ein interreligiöser Dialog begrüßenswert... Auf jedenfall sollte ein sehr erfahrener Geistlicher anwesend sein, um jeglicher Form der Relativierung bzw Verwässerung wesentlicher Glaubenspunkte entgegnen und auch dementsprechend vertreten und darüber hinaus auch einen konstruktiven Dialog führen zu können.
Ich frage mich eben genau das: Reicht es, wenn ein erfahrener Geistlicher anwesend ist, der darauf achtet, dass keine Verwässeung stattfindet? Oder handelt es sich nicht auch dann schlicht um Götzendienst und um Vermischung?

Wenn man liest, was Allah von den Ungläubigen, von denen Christen und Juden als die schlimmsten gelten, hält und welche Art, mit ihnen umzugehen, Allah für angebracht hält, sträuben sich einem alle Haare und wird schnell klar: Allah muss der Feind des christlichen Gottes sein. Dann in ein und derselben Feier sowohl Allah als auch unseren Gott anzubeten, geht für mein Gefühl gar nicht.

Aber die Befürworter sagen: Interreligiöser Dialog ist heutezutage nun eben einmal wichtig, ja unabdingbar. - Es ist doch toll, dass wir miteinander feiern können, dass Kinder sehen und erleben, dass man sich nicht gegenseitig abschlachten muss, nur weil man eine andere Religion hat. - Wir müssen einen Weg miteinander finden, denn ein Weg ohne einander oder auch nur nebeneinander ist in einer Zeit wie der heutigen nicht mehr möglich. - usw. usf.

Burgen hat geschrieben: Die Früchte solchen Denkens und Tuns sind überall fast greifbar.
Ja, und ich frage mich z.B.: Hingen in der Gesamtschule in Lünen, in der gestern ein 14jähriger Schüler im Schulflur erstochen wurde, noch Kreuze an den Wänden? Wurde morgens noch gebetet? Wenn nein, wie lange schon nicht mehr? - Auf den beiden Gymnasien in München, wo ich zwischen 1983 und 1992 Schülerin war, gehörte beides noch zum Schulalltag. Das Schlimmste, was in neun Schuljahren an "Gewalt" vorkam, war ein verschmissener Schneeball auf dem Schulhof, der ein blutiges Auge zur Folge hatte.

Unseren Gott der Beliebigkeit preiszugeben, bedeutet wohl auch, Schutz und Geborgenheit der Beliebigkeit preiszugeben. Doch wer nicht glaubt, glaubt erst recht nicht an solche Zusammenhänge.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Christentum versus Islam

von Burgen am 24.01.2018 10:46

Ja, Befreiung von der Teilnahme ist vielleicht eine Möglichkeit. 

In meiner Schule, wenn wir Religionsunterricht hatten, war das eini oder andere Kind befreit.
Dieses Kind war dann in einem kleineren Raum neben uns, durch eine Glaswand getrennt
und konnte sich schon mal über die Hausaufgaben Gedanken machen.

Daneben denke ich, können wir vielleicht auch ein wenig von der ehemaligen DDR lernen.
Einige christliche Kinder hatten zuhause ein stabiles Umfeld und lernten das eine vom anderen zu unterscheiden.

Und heute? Im späteren Studium? Womöglich noch im Theologiestudium?
Da wird fast alles auf den Kopf gestellt. Manche sagen, dass sie dort lernen nicht zu glauben.

Und diejenigen, die in christlichen Schulen studieren, haben es auch nicht viel leichter,
vielleicht aber besser.

Dies Thema passt durchaus zu dem Thema: Das Kreuz muss weg. Die Menschen allgemein sind sich der (eigenen) 
Gefahr solcher Entscheidungen nicht bewusst. 
Die Früchte solchen Denkens und Tuns sind überall fast greifbar. Das ist vielleicht der Preis des Abfalls. 

Jesus kann - schützen, bewahren, stabilisieren - segnen. Jesus kann ! 



 

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Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Christentum versus Islam

von Jonas am 24.01.2018 10:43

Hallo jovetodimama!

 

Diese interreligiösen Dialoge bzw Feiern finden , so wie ich das weiß, immer mit den jeweiligen Geistlichen von den verschiedenen Glaubensrichtungen statt und man ist in aller Regel sehr darauf bedacht, dass es zu keiner Vermischung bzw Verwässerung der Lehren kommt.

Auf jedenfall sollte ein sehr erfahrener Geistlicher anwesend sein, um jeglicher Form der Relativierung bzw Verwässerung wesentlicher Glaubenspunkte entgegnen und auch dementsprechend vertreten und darüber hinaus auch einen konstruktiven Dialog führen zu können.

Grundsätzlich ist ein interreligiöser Dialog begrüßenswert, aber ob die evangelische Pfarrerin dieser Aufgabe gewachsen ist, müßtest du wissen.

Beste Grüße

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jovetodimama

53, Weiblich

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Beiträge: 159

Re: Christentum versus Islam

von jovetodimama am 24.01.2018 10:19

Die meisten schlittern eigentlich blinden Auges in die Abkehr hinein. Sie scheinen einfach nicht zu sehen, was ich sehe.

Ich denke nun nicht gleich daran, meine Tochter von der Schule zu nehmen. Denn an den anderen in Frage kommenden Schulen ist es ja nicht anders.

Andersglaubende Menschen können Freunde sein, ja. Das ist jedoch nicht die Frage. Es geht hier ja gerade nicht um Freundschaft oder gemeinsames Feiern, sondern um Gottesdienst und Anbetung unter einer fragwürdigen Vermischung der Religionen. Ein Schulfest, einen Projekttag oder eine Abschlussfeier der Schule würde ich, wie auch den Unterricht in nicht-religiösen Fächern, auch nicht nach Religionen getrennt gruppenweise planen und durchführen.
Aber eine interreligiöse Veranstaltung, die die bisherige Tradition der Schulgottesdienste ablöst, und zwar ohne Erklärung, ohne jedes Mitspracherecht für die Eltern - wobei dies landesweit überwiegend ebenso stattfindet - stellt die Familien der Schüler(innen) vor eine vollendete Tatsache, die sich meinem Verständnis nach nicht mit dem Glauben an die Bibel als dem Wort Gottes vereinbaren lässt.

Ein Zusammenkommen von Christen, die über diese Entwicklung besorgt sind, gleichzeitig zu der interreligiösen Veranstaltung der Schule, quasi als Alternativ- oder Konkurrenzangebot, wird sich, wenn überhaupt, wohl nur gegen den Widerstand sowohl der beteiligten evangelischen und katholischen Kirche realisieren lassen, noch ganz abgesehen vom möglichen Widerstand der Schulleitung und der Lehrkräfte für die übrigen Religionen. Soweit ich weiß, bin ich bislang auch die einzige Mutter, die zu diesem Thema vorgesprochen hat. Die Kinder und Jugendlichen selbst können sich kaum dagegen wehren. Sie sind noch biegsam in ihren Ansichten und vertrauen dem, was die Schule ihnen vermittelt.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.01.2018 10:34.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Christentum versus Islam

von Burgen am 24.01.2018 09:54


Das ist eine große Not. 
Wir schlittern sehenden Auges in die Abkehr hinein. Und alles 'um des Friedens' willen.
Es fehlt die Traute, sich zu Jesus zu bekennen.

Klar, Abschottung wie in manch anderen europäischen Ländern ist auch nicht gut.
Einerseits sind wir aufgefordert, den Fremden Kleidung usw. zu geben.
Andererseits wird verschleiert, dass es dort wo Krieg ist, und hier wo wir Säkularität, Humanismus usw.
leben, es eigentlich immer um Jesus geht.

Die Entscheidung, das Kind von so einer Schule zu nehmen, ist schwer.
Auch für die Kinder bezüglich, das gewohnte Umfeld zu verlieren, die Freunde verlieren ...

Aber, es werden auch neue Weichen gestellt, die für die Zukunft prägend sein könnten.
Andererseits, wenn das Kind zuhause fest in Jesus gegründet ist und wird, wird es
lernen und erfahren, dass andersglaubende Menschen auch Freunde sein können.

Am besten wäre es, wenn die Christen freiwillig zusammen kommen würden.
Vielleicht sogar parallel zu der anderen Veranstaltung.
Das wäre ein Bekenntnis zum Christentum im eigenen Land. (Auf dem Rücken der Kinder ...)


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9

von Burgen am 24.01.2018 09:23



Aus der Tageslese Johannes 3,31-46 

Der von oben her kommt, ist über allen. 
Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde. 
Der vom Himmel kommt, ist über allen. 

Was er gesehen und gehört hat, das bezeugt er; 
und sein Zeugnis nimmt niemand an. 

Wer aber sein Zeugnis annimmt, der besiegelt, 
dass Gott wahrhaftig ist. 

Denn der, den Gott gesandt hat, redet Gottes Worte; 
denn Gott gibt den Geist ohne Maß. 

Der Vater hat den Sohn lieb und hat ihm alles in seine Hand gegeben. 

Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben.
Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen,
sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm. 



*♡* *♡* *♡* 

Interessant ist in dem Zusammenhang zu lesen, was Johannes der Täufer über Jesus vorher sagte: 
Johannes 3,27-30

Johannes antwortete seinen Jüngern und sprach:
Ein Mensch kann nichts nehmen, wenn es ihm nicht vom Himmel gegeben ist.

Ihr selbst seid meine Zeugen, dass ich gesagt habe:
Ich bin nicht der Christus, sondern ich bin vor ihm her gesandt.

Wer die Braut hat, der ist der Bräutigam;
der Freund des Bräutigams aber, der dabei steht und ihm zuhört,
freut sich sehr über die Stimme des Bräutigams.
Diese meine Freude ist  un erfüllt.

Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen.

♡☆♡ ♡☆♡

Und gleich im Anschluss, Kap 4, lesen wir, wie dieses Wachstum Veränderung schenkt, 
lebendig und einen Menschen freudig und froh macht. Sowie aus einer von der
Gesellschaft ausgestoßenen Person eine Nachfolgerin macht, die ihr ganzes Dorf
hilft umgekrempelt zu werden. ...


 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.01.2018 09:37.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9

von Burgen am 24.01.2018 09:10

Losung 

Hilf, HERR! Die Heiligen haben abgenommen, und treu sind wenige unter den Menschenkindern.    Psalm 12,2

Paulus schreibt:
Betet, auf dass Gott uns eine Tür für das Wort auftue und wir vom Geheimnis Christi reden können.    Kolosser 4,3 

Johannes 3,31-46
5.Mose 6,10-25

Steh uns stets bei mit deinem Rat und führ uns selbst auf rechtem Pfad,
die wir den Weg nicht wissen.
Gib uns Beständigkeit, dass wir getreu dir bleiben für und für,
auch wenn wir leiden müssen.
Schaue, baue, was zerrissen und beflissen, dich zu schauen
und auf deinen Trost zu bauen.
(Michael Schirmer)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.01.2018 09:11.

jovetodimama

53, Weiblich

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Beiträge: 159

Re: Christentum versus Islam

von jovetodimama am 24.01.2018 09:09

Meine Gedanken bezüglich des Islam und der Frage, ob es sich um denselben Gott handelt, gehen noch in eine andere Richtung: An der Schule meiner großen Tochter gibt es seit Sommer 2017 keine Schulgottesdienste mehr, sondern nurmehr interreligiöse Feiern zum Ende und zum Beginn eines Schuljahres. Diese fanden bis jetzt in Kirchen statt, wobei jedoch in Beiträgen islamischer Schüler auch zu Allah gebetet wurde. Ich befürchte, dass es sich dabei um im Christentum verbotenen Götzendienst handelt und überlege, meine Tochter künftig von der Teilnahme zu befreien.

Ist die Teilnahme an einer solchen interreligiösen Schulfeier Götzendienst? Würdet Ihr Euren Kindern die Teilnahme erlauben bzw. sie dazu ermutigen, oder würdet Ihr sie davon fernzuhalten versuchen?

Nachdem ich mit ihr gesprochen habe, möchte die derzeit zuständige evangelische Pfarrerin in Zukunft erreichen, dass diese Feiern nicht in einer Kirche, sondern z.B. in einem Turnsaal stattfinden, und dass zumindest ein(e) Vertreter(in) der evangelischen Kirche dabei ist. Obwohl sie damit zeigt, dass sie bereit ist, auf meine Bedenken einzugehen, weiß ich nicht, ob mir das für meine Tochter reicht. Die christlichen Kinder an der Schule - zwischen 10 und 18 Jahre alt - tun mir leid, weil sie anstatt einem klaren Bekenntnis zu Jesus Christus einen Einheitsbrei der Religionen angeboten bekommen und ihnen suggeriert wird, dieser sei besser als Jesus allein. Die Pfarrerin argumentiert damit, dass es dafür den konfessionellen Religionsunterricht gibt, die Schulfeiern jedoch die Schulgemeinschaft über die Religionen hinweg stärken sollen. Da würde ich allerdings nicht-religiöse Feiern besser finden.

Es bedrückt mich, dass gerade die Kirchen die Gefahr der Islamisierung nicht sehen wollen und, geleitet durch einen Geist der Bibelkritik und durch falsch verstandene Nächstenliebe, dem Islam bei der Eroberung unserer Länder die Hand reichen.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2505

Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?

von Merciful am 24.01.2018 08:39

Allversöhnung bedeutet nach meinem Verständnis dies, dass die Versöhnung, die Gott in Christus gab, allen Menschen gilt.

Die Versöhnung in Christus ist die Grundlage und der Inhalt des Glaubens.

Wenn es keine Versöhnung in Christus gibt, die allen Menschen gilt, wie könnte ein Mensch dann glauben?

Die Bestreitung der Versöhnung in Christus läuft folglich auf die Zerstörung des Glaubens hinaus.

Es gibt heute nicht wenige Christen, scheint mir, die ihre Versöhnung mit Gott in ihrer eigenen Seele verorten.

In ihrer eigenen Entscheidung, in ihrem eigenen Tun.

Ist dies aber noch biblischer Glaube?

Biblischer Glaube ergreift immer das Heil, das in Christus gegeben ist.

Wenn aber dieses Heil in Christus bestritten wird, als sei es nicht vorhanden, wie soll es dann noch ergriffen werden?

Merciful

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