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Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?
von Pal am 26.01.2018 06:27Diese Frage ist gar nicht zu stellen, weil Jesus sie ganz eindeutig mit "Nein" beantwortet. Die Frage wäre dann eher: Glaube ich dem, was Jesus sagt?
Sind viele auf dem breiten Weg "Viele" oder "Keine". Sind wenige auf dem schmalen Weg "wenige" oder "allle"? -
Wenn ich der Bibel glaube, darf ich nicht "glauben" ob alle Menschen in den Himmel kämen, weil ich dann gegen Jesu Aussagen lügen müßte!
so einfach ist das für mich...
SMart
Gelöschter Benutzer
Re: Christentum versus Islam
von SMart am 26.01.2018 00:57Eine Feier ist für mich zunächst nicht gleich Gottesdienst. Ein interreligiöses Fest, wenn damit gemeint ist, dass Angehörige verschiedener Religionen gemeinsam ein Schulfest feiern, ist nicht anstößig.
Wird aber ein Gottesdienst gefeiert, bei dem etwas anderes als Gott verherrlicht, angebetet und geehrt wird, ist wohl klar, vor wem wir die Knie beugen und vor wem nicht. Teilnehmen kann man wohl, wenn's interessiert, aber mitmachen wohl kaum, ohne das eigene Gewissen dabei zu plagen, oder?
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?
von Burgen am 25.01.2018 22:01Aus dem Reclam Bibellexikon:
Erlösung
Gemeinhin wird die Bibel als typisches Dokument einer E.s-Religion angesehen. (Im Unterschied zu Naturreligionen oä)
Der Begriff "E" taucht jedoch nicht allzuoft in der Bibel auf und bedeutet in den alten Schriften Errettung aus einer äusseren Notlage.
Erst durch allmählichen Bedeutungswandel wird daraus in neut. Zeit die innere Befreiung des Menschen zu seinem eigentlichen Selbst.
... Daneben wird bereits im AT ausgesprochen, wenngleich weniger betont, dass Gott auch einzelne Menschen aus Notlagen erlöst, wenn
kein anderer für sie eintritt. Diese individuelle E. tritt in neutest. Zeit als beherrschend hervor.
Dabei bricht sich die Überzeugung Bahn, dass Gott E. für die Menschen aus Verlorenheit von Sünde und Endlichkeit zu einem ewigen
-----> Heil beabsichtigt und durch das Erscheinen Jesu Christi die Voraussetzung dafür für jeden Menschen geschaffen hat.
Und zwar hat das E.s-Geschehen seine Mitte in der Lebensübergabe Jesu am Kreuz (MK 10,45; --->Sühne; Leiden Jesu).
Allerdings wird die Bezeichnung "Erlöser", die in der späteren christl. Dogmatik das Heilswerk Jesu in allen seinen Aspekten zusammenfasst,
im NT noch nicht auf Jesus angewandt (---> Retter, ---> Versöhnung).
Rettung
Herauslösung aus der lebensbedrohenden Sphäre des ---> Unheils. Die entsprechenden giech. und hebr. Begriffe für
"herausreißen ", "losbinden" , "retten" werden vielfach im Deutschen mit --->"Erlösung" bzw "Erlöser" wiedergegeben,
was leicht zu einem verengten "spiritualistischen Verständnis führt.
Wenn aber im NT von der "R" durch Gott die Rede ist, so hat dies stets eine leibliche Komponente.
Entsprechendes gilt von den Aussagen über Christus als Retter (zB Apg 2,40; Röm 7,24; Gal 1,4)
Versöhnung
Wiederherstellung von Frieden und Gemeinschaft zwischen zwei Partnern durch objektiven Ausgleich und Beseitigung
des Trennenden.
Da die Bi el das Verhältnis zwischen Gott und Mensch als personhafte Gemeinschaft versteht, die durch des Menschen
---> Sünde gestört ist, ist die Frage nach der Möglichkeit von V. zwischen Gott und Mensch für sie schlechthin
fundamental. ...
... Das Wirken Jesu stand ganz im Dienst der V. , auch wenn der Begriff selbst in diesem Zusammenhang nicht erscheint. ...
... , so richtete er damit den endzeitlichen Frieden zwischen Gott und Mensch auf.
Weil er im Vollzug dieses Dienstes an der V. starb, darum war es sachgemäß, wenn das Urchristentum - vor allem Paulus -
seinen Tod als ein Geschehen deutete, in dem Gott selbst die endgültige V. vollzog.
Gott hat in freiem Entschluss den Zustand der Feindschaft zu den Menschen aufgehoben (Röm 5,10f);
deshalb kann nun durch Christi Boten an alle das Angebot ergehen:
"Lasst euch versöhnen mit Gott!" (2Kor 5,20.)
Diese V. gilt ein für allemal; sie bedarf weder eine Erneuerung noch einer Ergänzung durch kultische Opfer.
So ist der Karfreitag gleichsam der eschatologische ---> Veröhnungstag (Röm 3,25ff.).
(Lit:L. Goppelt, V. durch Christus, in: Christologie und Ethik, 1968)
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Christentum versus Islam
von geli am 25.01.2018 21:17Bisher habe ich immer nur mitgelesen, weil ich nicht die Zeit hatte zu schreiben.
Ja, das ist wirklich ein schwieriges Thema - bzw. eine schwierige Entscheidung.
Für mich wäre entscheidend, wie diese "interreligiöse Schulfeier" vom Programm her gestaltet werden soll. Ist es nur eine "Feier", oder ist es eine Art "Gottesdienst"?
Dazu müsste man aber irgendwie die Möglichkeit haben, das Programm einsehen zu können - ist das für Dich möglich?
Erst wenn man den genaueren Ablauf kennt, kann man dann ja auch eine Entscheidung treffen.
Falls das nicht der Fall ist und Du Deine Kinder hinschickst - kannst Du dann auch mit dabei sein? Denn dann wäre ein anschließendes Gespräch möglich, und Du könntest auch bei der nächsten "interreligiösen Feier" eine gezieltere Entscheidung für oder gegen treffen?
LG, geli
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Christentum versus Islam
von Burgen am 25.01.2018 21:08Liebe Birgit,
hast du vielleicht die Möglichkeit die Planung der Feier einsehen zu dürfen?
So wie du umgetrieben wirst, bleibt eigentlich nur, dass du deine Tochter da ausnimmst.
Wir sind leider nicht viele, sondern immer einzelne, die für sich von Jesus durch den Heiligen Geist eine Antwort erbitten dürfen.
Wir haben nun ja schon versucht einige Gedanken und Punkte zu beleuchten. Mit für und wider.
Die Entscheidung in der Verantwortung für die Kinder, dein Kind, kann dir niemand von uns abnehmen.
Uu könntest du, sollte dein Kind teilnehmen, dieses unter "Bildungungsgedanken" mit Tochter durchspielen.
Es könnte eine Folge für Tochter sein, dass sie in Zukunft auf einsamen Posten in der Klasse stehen wird.
Es ist wirklich nicht einfach für euch.
Gruß
Burgen
Re: Christentum versus Islam
von jovetodimama am 25.01.2018 20:34Pray hat ganz richtig geschrieben, was 5. Mose 12, 30 und Apg. 10, 34 bedeuten. - Danke, Pray! 
Natürlich sind Staat und Kirche getrennt, sind die Schulen in der Regel nicht kirchlich geführt, werden säkulare Schwerpunkte gesetzt. Aber: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.
Dass Gott Götzendienst hasst, steht außer Frage. Das lernen wir schon mit dem 1. Gebot.
Die Frage, bei deren Beantwortung ich mir nach wie vor ein wenig unsicher bin, ist vielmehr folgende: Handelt es sich bei der Teilnahme an einer interreligiösen Schulfeier, die nun anstelle des bis 2017 Tradition gewesenen Schulgottesdienstes begangen wird, um Götzendienst? - Und auch: Wie könnte man eine solche interreligiöse Feier gestalten, dass es sich nicht mehr um Götzendienst handelt? Ginge das überhaupt?
Pastor Olaf Latzel hielt am 18.1.2015 eine Predigt zu Richter 6, 25-32 (Titel: An Gideon die Reinigung von den fremden Göttern lernen). Diese Predigt ist auf youtube abrufbar. Wenn ich es, als ich sie vor Monaten hörte, richtig verstanden habe, warnt Pastor Latzel dringend vor Neuerungen wie z.B. interreligiösen Feiern, die an die Stelle herkömmlicher Gottesdienste treten. - Ich werde diese Predigt jetzt noch einmal hören, um festzustellen, ob ich das noch richtig in Erinnerung habe.
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?
von Merciful am 25.01.2018 20:21Warum möchtest du dies wissen?
Du hast die Bibel. Diese kannst du lesen.
Ich kann nicht einmal über mich selbst richten.
Gott allein ist mein Richter.
Gott allein ist auch Richter all der anderen Menschen.
Merciful
Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?
von Merciful am 25.01.2018 20:09Und trotzdem heißt die Lehre, dass einst alle Menschen in den Himmel kommen, also errettet werden, missverständlich "Allversöhnungslehre". Wir müssen, wie so oft, genau hinschauen, und die Bibel eben nicht nur mit dem Verstande, sondern auch mit der inbrünstigen Bitte um die Führung des Heiligen Geistes lesen.
Es gibt unterschiedliche Begriffe und auch unterschiedliche Vorstellungen.
Allversöhnung. Allaussöhnung. Allerlösung.
Ich verwende diese Begriffe nicht, da ich sie in der Schrift in der Form nicht vorfinde.
Ich kann nur von der Versöhnung das aussagen, was auch Paulus und die anderen Apostel aussagten.
Wenn andere Menschen heutzutage jene Begriffe missverständlich und unpräzise verwenden, beteilige ich mich daran nicht.
Wer Versöhnung sagt, sollte auch Versöhnung meinen und nicht etwa Errettung.
Ich schreibe hier nicht in Hinblick auf die Errettung der Menschen.
Ich beziehe mich vielmehr auf die Versöhnung, die Gott in Christus durch dessen Sühnetod bereitet hat.
Das ist ein Unterschied.
Merciful
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Christentum versus Islam
von Burgen am 25.01.2018 19:49Staat und Kirche sind ja offiziell getrennt. Das bedeutet auch, dass andere Schwerpunkte gesetzt werden.
Normalerweise sind die Schulen den Ländern und Kommunen unterstellt. Das hat eben zur Folge, dass Gott, Jesus,
nicht (mehr) öffentlich ist.
Die anderen Glaubensrichtungen leben ihren Glauben selbstbewusster als die Christen.
Und die meisten Menschen im Lande wissen nichts mehr von Gott und Jesus.
Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)
von pray am 25.01.2018 19:21...es nicht nach meinen Vorstellungen geht 
Durchschnittlich verbringe ich in der Woche mit Gebet (Stunden, Minuten)...
(Wo ich mich wirklich hinsetze und bete...nicht die Zeit, wo ich nebenher innig gedanklich mit Gott verbunden bin)


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