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chestnut
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63, Weiblich

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Chatleitung

Beiträge: 719

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von chestnut am 27.01.2018 22:22

Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
Psalm 23,6


Wenn wir das lesen, sträuben sich vielleicht erstmals die Nackenhaare bei uns: Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen.  ...

Das Geheimnis dieses Verses, oder das "Geheimnis" von David war seine Gottesbeziehung. Er ist überzeugt, dass sein Gott 100 % für ihn sorgt, ihn 100 % liebt. David hat auch viel erlebt, das sehr schwierig war. Er war zB. von seinen Brüdern abgelehnt, er erlebte Verfolgung durch Saul ohne dass er ihm etwas zu Leide getan hat und noch viel mehr.

Was ist denn dieses Gute und die Barmherzigkeit, die auch uns folgen können?
Wie kommen wir zu so einer Gottesbeziehung, die einen so getrost macht und sogar sagt, dass sie uns immer in seiner Nähe sein lässt (im Hause Gottes)?

Morgen Sonntag, 28. Januar, wollen wir uns im Hauskreis darüber Gedanken mache.
20.30 Uhr, Raum Hauskreis-Miteinander

Die Hauskreisteilnehmer sind herzlich eingeladen

Cosima und Chestnut

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von nennmichdu am 27.01.2018 22:10

Hallo Burgen,



ich verstehe dich nicht so ganz. Meine Interpretation war für dich "vielleicht früher mal nachvollziehbar"...? Und nun aus welchen Gründen jetzt nicht mehr?


Du sprichst davon, das Jesus uns fortwährend bereit ist zu dienen... - ... in seinem für uns gebrochenen Leib --? 

Ist es nicht so, das Jesus hier etwas schon längst vollbracht hat (vor rund 2000 Jahren) ?  Aus dem wir nun schöpfen können. Und nun durch unser Leben ihm dienen sollen.


Und wo spricht die Bibel davon, das uns im Essen und Trinken von Brot und Wein "etwas bewußt wird"? Es heißt, das wir dort, wo wir in seine Fußstapfen treten - dieses tun (Brot brechen dem anderen - aus dem Kelch des neuen Bundes schöpfen), ihm ein Gedächtnis stiften.


Und wieso meinst du, das Gott uns durch Jesu Tod zwar unsere "Trennung , Sünd(e), (aber nicht die Folgen) vergeben hat?

Die Folge von einer Trennung von Gott, ist das ein Mensch nicht anders kann, als nur zu sündigen. Als nur immer wieder neu in Schuld und Übertretungen zu fallen.

Hätte uns Gott jetzt nur die Sünden vergeben und nicht gleichzeitig auch mit dem Vermögen und der Kraft ausgestattet - fortan nicht mehr zu sündigen (Johannes 8,11 :Sie aber sprach: Niemand, Herr. Jesus aber sprach zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh hin und sündige von jetzt an nicht mehr!)
wären wir die ärmsten Menschen. Wären wir noch tot in unseren Sünden.


Und diese neue Art des Schutzes, die Lebenskraft, die darin zum Ausdruck kommt, darf ich jeden Tag neu für mich in Anspruch nehmen.


Wir reden noch über das Abendmahl? Und wenn hier vom Blut Jesu gesprochen wird, dann meint dies das Leben durch den heiligen Geist (wobei der Wein ein Synonym für den Geist Gottes ist). Dieser Geist wird uns aber nicht bei einer Abendmahlsfeier jedesmal neu geschenkt. Er ist die Folge unserer Bekehrung und Wiedergeburt als Geschenk/Gabe Gottes für all diejenigen, die an Ihn (Jesus) glauben und das Kennzeichen des neuen Bundes - des Kelches - aus dem wir tagtäglich schöpfen (Jeremia 31,33).

Gruss
Thomas

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von Burgen am 27.01.2018 21:12

O, liebe pray, 

das habe ich wirklich falsch verstanden. Danke, dass du mich darauf aufmerksam machst.

Also neu nachdenken, -;) 

Also, da hätte ich schon lieber Gebet von einem Christen.

Jedoch hätte ich nichts dagegen, wenn der andere gute Gedanken für mich hegt.

Ich denke und hoffe darauf, dass Jesus mein Schutz ist, er hat es zugesagt.

Vielleicht eher so, danke, dass du an mich denkst. Mehr aber nicht.

Verstehst du, wie ich es meine?

Andere Frage, wirst du gerade in deinem Alltag damit konfrontiert?

Ich jedenfalls möchte nicht, dass Götzendienst mich einwickelt und meiner Seele samt Leib schadet.

 

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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von pausenclown am 27.01.2018 20:12

Versuchung =peirasmose, Prüfung , Eroberung. Der Begriff ist neutral

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von pray am 27.01.2018 19:13

Burgen  schrieb; Zu dem Gebet für einen Menschen anderen Glaubens: .... Ich denke, wir sollten nicht so kleinlich sein. Wir tun doch auch Fürbitte für Frieden usw, ohne eine Einschränkung vorzunehmen? Mit wir meine ich alle Christen, wo immer Christen sind.

Liebe Burgen,

vielleicht hast du mich falsch verstanden?  Ich meinte nicht das Gebet  f ü r  jemanden, der einem anderen 'Gott' folgt, sondern das Gebet  v o n  jemand für mich oder dich, dass er an  s e i n e n  'Gott' richten will.

Liebe Angie,
wenn ich mich richtig erinnere, könnte man das griechische Wort "Versuchung" im Vater-unser-Gebet auch mit Erprobung übersetzen, aber ich weiß es nicht genau.


Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.01.2018 19:15.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von Burgen am 27.01.2018 18:57


Zu dem Gebet für einen Menschen anderen Glaubens: 

Einerseits ist das die Gelegenheit für ein Zeugnis zB oder zur Evangelisation. 

Es ist ja Jesus um den es hier geht.
Anderseits, es gibt ja oft von Missionswerken oder so die Einladung zur Fürbitte ohne irgendetwas 
von dem Bittenden zu wissen.

Und Gott erhört, das sagen diverse Zeugnisse aus.

Zu Jesus kamen auch etliche Menschen und baten um Heilung, die nichts von seinem Vater wussten.
Sie hörten Jesus predigen, hörten zu, folgten ihm auf seinen Wanderungen.
Und nahmen ihn beim Wort.

Ich denke, wir sollten nicht so kleinlich sein.
Wir tun doch auch Fürbitte für Frieden usw, ohne eine Einschränkung vorzunehmen?
Mit wir meine ich alle Christen, wo immer Christen sind.

 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von Burgen am 27.01.2018 18:43


Wie hat Jesus seine Versuchungen bewältigt? 
Er hat das Wort Gottes, seines Vaters, laut ausgesprochen und dagegen gestellt.

Und ja, "führe uns durch die Versuchung hindurch", könnte die etwas längere Version sein. 
So hörte ich es mal.

Jedoch, wir glauben doch daran, dass wir durch den Heiligen Geist Gottes Führung
sicher sein können?
Dann würde es weiterhin die Bitte geben: "Führe uns nicht in Versuchung!"

Oder führe uns an der Versuchung vorbei ... je nachdem, wo der Beter gerade steht.
Üblich ist eben unsere gewohnte Form.

Gruss
Burgen

 

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Angie
Gelöschter Benutzer

Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von Angie am 27.01.2018 18:03

Zum Vater Unser ist mir soeben eingefallen was ich mal irgendwo gelesen habe: Die Zeile "Und führe uns nicht in Versuchung" ist möglicherweise nicht ganz korrekt übersetzt. Gott führt nicht in Versuchung sondern Satan. Deswegen wäre es möglich daß es heißt "Und führe uns in der Versuchung", was bedeutet für den Fall daß ich in Versuchung gerate bitte ich um Gottes Führung und Hilfe, um der Versuchung widerstehen zu können. Was haltet ihr davon?

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Angie
Gelöschter Benutzer

Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von Angie am 27.01.2018 17:50

Was würdet ihr sagen, wenn z.B. jemand zu uns sagt: Ich bitte Gott, sich um deine Sache zu kümmern und meint dann z.B als Hindi den "Gott" Ganesha

Würde ich das Gebet zu einem anderen Gott als meinem Herrn annehmen wäre das gleichbedeutend damit, daß ich glaube es könnte helfen, und daß ich auch den Beter in dem Glauben lasse sein Gebet würde gehört werden, was beides Gott missfallen würde. Oder es wäre einfach nur feige weil ich den Beter nicht kränken will indem ich sage daß er es sich sparen kann. Ich würde also erklären daß ich zwar sein Mitgefühl und den guten Willen sehr schätze, aber nicht an den Gott glaube zu dem er beten will, und es somit nicht in meinem Sinne ist. Und im folgenden würde ich natürlich auch von dem einen lebendigen Gott erzählen, der allein Gebet hört und erhören kann.

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von pray am 27.01.2018 16:40

Ich habe eine Frage.

Was würdet ihr sagen, wenn z.B. jemand zu uns sagt: Ich bitte Gott, sich um deine Sache zu kümmern und meint dann z.B als Hindi den "Gott" Ganesha (das ist der mit dem Rüssel). Oder auch einen Gott, der keinen Sohn hat?

Gilt da die Toleranz des Paulus bei den vielen Göttern der Athener, als er sagte:
Ihr Männer von Athen, ich sehe, dass ihr die Götter in allen Stücken sehr verehrt. ( ApG 17,22) und wir nehmen das Gebet an?

Oder gilt da: Ihr wisst nicht, was ihr anbetet; wir aber wissen, was wir anbeten...(Joh. 4,22) und wir nehmen das Gebet an?

Oder gilt da:, dass welche sagen: ....wir haben einen Vater: Gott.
Jesus sprach zu ihnen: Wäre Gott euer Vater, so liebtet ihr mich; denn ich bin von Gott ausgegangen und komme von ihm; denn ich bin nicht von mir selber gekommen, sondern er hat mich gesandt. Warum versteht ihr meine Rede nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt!
Ihr habt den Teufel zum Vater, (aus Joh,8. 8,41-44)  Oh, wenn es so ist, würde ich in dem Fall würde ich das Gebet ablehnen.

Gerade rief mich ein Christ an und ich stellte ihm diese Frage und er meinte dazu, er würde die Bitte aussprechen: Nett, dass du betest, aber bitte dann meinen Gott!"

Wie seht ihr das?








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