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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18

von Burgen am 09.02.2018 10:23


Losung

Bei dem HERRN findet man Hilfe. Dein Segen komme über dein Volk!    Psalm 3,9

Gott hat uns selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht nach unsern Werken,
sondern nach seinem Ratschluss und nach der Gnade, die uns gegeben ist in Christus Jesus.    2.Timotheus 1,9

2.Timotheus 3, 10-17
5.Mose 16, 18-20

Lobe den Herren, der sichtbar dein Leben gesegnet, der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet.
Denke daran, was der Allmächtige kann, der dir mit Liebe begegnet.
(Joachim Neander)




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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von Burgen am 09.02.2018 10:13

Hallöchen

auf der anderen Seite steht in der Schrift, dass die Ehepartner sich nicht einfach so dem anderen entziehen sollten.
Es wird vorgeschlagen, sich ganz bewusst miteinander zu verabreden.
Dieses zB wie ein Fest zu arrangieren, man sich aufeinander freut, etwas gemeinsam unternimmt.

Um dieses einzuüben könnte man lernen an einem bestimmten Tag der Woche sich zu treffen um
miteinander zu sprechen, ohne sich Vorwürfe zu machen.
Es gibt da ganz konkrete Hilfen der Gesprächsführung für die Ehepartner.

Aufeinander zu warten bis zur Hochzeit ist eine andere "Liga" .
Das Hohelied in der Schrift macht dies ebenfalls sehr deutlich.
Besonders wenn man die Texte laut liest, berühren die Worte und der Inhalt besonders.

Gruss
Burgen


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Jonas

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Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von Jonas am 09.02.2018 09:28

Hallo jovetodimama!

Ich selbst lebe in einer Ehe...

Das ist nicht so sehr ungewöhnlich.
Es sind mehr Ehepaare als man meinen möchte, die ziemlich bis ganz abstinenz leben entgegen dem, was die Medien uns glauben machen möchten.
Man erfährt es in der Regel nur nicht, weil darüber für gewöhnlich nicht gesprochen wird.

Ich habe schon einige gläubige Menschen getroffen, die ganz freiwillig Zölibatär leben.
In den Kirchen die ich in der Vergangenheit besucht habe, war das eher die Regel als die Ausnahme.
Auch in den USA läßt sich ein neuer Trend feststellen, wo zB junge Leute auf Sex vor der Ehe verzichten.

Mit besten Grüßen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.02.2018 11:00.

jovetodimama

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Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von jovetodimama am 09.02.2018 08:59

wenn man selbst nicht betroffen ist, ist es leichter, schnell ein Urteil zu bilden.
Nicht nur leichter, manchmal zu leicht...

Die Taufe unserer jüngsten Tochter fand an ihrem 5. Geburtstag statt, auf ihren Mädchennamen. Das anschließende Fest war ein Traum in weiß und rosarot, wir erinnern uns noch heute gerne daran. Sowohl der taufende Pfarrer als auch der Taufpate waren bzw. sind schwul. Ob damals bzw. derzeit solo oder liiert, weiß ich nicht, und es geht mich auch nichts an...
Ich war und bin froh, dass wir damals keine Probleme hatten, trotz Geschlecht "m" in der Geburtsurkunde eine "weibliche" Taufe zu kriegen. In manchen Freikirchen wäre das bestimmt nicht gegangen, weil man laut "SÜNDEEE!" geschrien hätte.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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Cleopatra
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Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von Cleopatra am 09.02.2018 08:04

Für solche Geschwister ist es dann wichtig, dass sie von anderen Geschwistern angenommen und registriert werden.

Das kann ich sehr gut nachvollziehen und ich finde es gut, dass du dich hier so zu Wort gemeldet hast, um uns darauf aufmerksam zu machen.

Ja, wenn man selbst nicht betroffen ist, ist es leichter,  schnell ein Urteil zu bilden.

Aber wr sollten wirklich nie den Menschen dahinter vergessen.

Und so sehen wir es auch. Das eine ist die Tat, das andere der Mensch. Und der Mensch sollte nie so verurteilt werden, denn wir sind selbst in anderen Bereichen des Lebens keinen deut besser.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
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Re: Abendmahl

von Cleopatra am 09.02.2018 07:55

Von daher muss ich davon ausgehen, das Jesus im Brechen des Brotes etwas veranschaulichen will. Uns ein Beispiel geben will (und hier führe ich wieder die Fußwäsche vor Augen - wo Jesus auch ein Beispiel gegeben hat, was wir aber nicht wortlich nehmen)

Lieber Thomas,

ich habe heute nicht so viel zeit, aber hierzu (ich glaube, ich habe das auch schonmal geschrieben):

Jesus sagte nicht "wascht einander die Füße". Er tat es, um etwas zu symbolisieren ja.

Aber Jesus sagte beim Brotbrechen "tut dies zu meinem Gedächtnis".
Da ist ein großer Unterschied.

Wenn Jesus es doch selbst sagte, dann denke ich, ist dies schon Grund genug, es im Gehorsam zu tun.

Lg Cleo

PS: Danke Burgen für das nochmal herauszitieren der Bibelstelle, dies zeigt mir auf jeden Fall nochmal ganz klar, was Jesu Wunsch war.


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.02.2018 08:00.

jovetodimama

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Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?

von jovetodimama am 09.02.2018 07:02

Pastor Gert Hoinle ging in seiner Predigt eindeutig davon aus, dass es nicht ein Dämon war, der sich als Samuel ausgab, sonder wirklich Samuel. - Meine eigene Meinung dazu habe ich mir noch nicht gebildet.

Eine ehemalige Klassenkameradin von mir, deren Bruder 20jährig starb, als sie 12 Jahre alt war, glaubt anhand von Indizien, ihr Sohn, das jüngste von drei Kindern, sei die Wiedergeburt ihres verstorbenen Bruders. - Auch hier habe ich mir noch keine eigene Meinung gebildet.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von nennmichdu am 09.02.2018 06:51

Guten Morgen Burgen,


nich allein dadurch, das ich mir einen Sachverhalt nur wortwörtlich immer wieder neu vor Augen stelle, vergegenwärtige - mein Gehirn hier auf eine meditative Weise beeinflusse, wie es sonst vielleicht noch in fernöstlichen Religionen der Fall ist, komme ich dem Bedeutungsinhalt dieser Worte nicht näher.


Ebenso wenig ich durch das wiederholte Beten eines "Vaters unser " -- oder bei den Katholiken noch die Mutter Gottes dazu nehmend ein Ave Maria -- vor Gott mein Anliegen dringlicher gestalten kann und eher auf eine Antwort/ein Resultat rechnen/warten kann.

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von nennmichdu am 09.02.2018 06:39

Guten Morgen Solana,



Wenn ich dich recht verstehe, setzt deine Kritik da an, dass nicht richtig oder nicht genug erinnert wird?


Wir rudern zurück. 


Ich versuche anders zu argumentieren.

Nehmen wir an, und das habe ich Jahrzehnte lang auch so für wahr gehalten, weil es mir so gesagt worden war, Jesus hat wirklich dem Brot und dem Wein eine nun besondere Bedeutung hier zugesprochen, als er das Brot nahm, dankte und brach und es ihnen gab - ebenso auch den Kelch (mit Wein) - und sprach: trinkt alle daraus.

Dieses tut zu meinem Gedächtnis - denn so oft ihr dies tut, verkündigt ihr den Tod des Herrn bis das er kommt.

Dann können und müssen wir uns fragen, inwieweit hier die Doppelbedeutung des Kelches (die Jeremia Stelle dazu hatte ich schon vor Augen geführt wo es um den neuen Bund geht -- in Jesu Blut hier...) auf das Trinken von dem Wein übertragen werden kann. Bzw. was uns diese zwei Bedeutungsinhalte :

Abendmahls Kelch (der neue Bund) und der vergorene Traubsaft (dies ist mein Blut) eine neue Bedeutung erfährt.

Das Passahfest selbst hat ja auch eine Bedeutung für die Jünger (die ja Juden waren als Jesus es einführte) gehabt. Und hier war es durchaus ein reines "Erinnerungs" - Gedächtnismahl, was den Feiernder hiermit vor Augen halten sollte, was Jesus für sie getan hat.


Und nun kommt der Sprung ins neue Testament. Kommt unser Leben als Christen unter dem neuen Bund zum Zuge. In Jesus hat sich ja der alte Bund erfüllt. Und wir sind als seine Jünger nun IN CHRISTUS (nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir....).

Wenn die Feier eines Abendmahls nun von Christen ausgeführt wird, die in Christus sind, aus dem neuen Bund ja schon leben --- schon trinken... vom Wort Gottes - von Jesus selbst als dem Brot des Lebens ja schon zehren, wieso bedarf es dann noch eines ausgegrenzten speziellen Ritus, in dem ein Stück Brot und ein Schluck Wein für Fleisch und Blut Jesu angesehen wird?


Und versuche mal nur auf diese meine letzte Frage an Dich zu antworten, Solana.


liebe Grüße,
Thomas

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Abendmahl

von solana am 08.02.2018 23:45

Nennmichdu schrieb:

Also mit dieser Kompromisslösung -- ich kann zwar meine Abendmahlsfeier aus Oblate und Wein nicht beweisen - aber du deine auch nicht. Also mag jeder nach seiner Fason selig werden -- solten wir beide nicht zufrieden sein.

Hallo Thomas
Ich suche nicht nach einer Kompromisslösung, da hast du mich falsch verstanden.

Es geht doch darum: du kritisierst die derzeitige Praxis der Abendmahlsfeier als unbiblisch.
Ich stimme dir zu, dass damals keine Oblaten verwendet wurden und dass die Feier, wie sie heute stattfindet, wohl nicht mehr genau so aussieht wie in der Urgemeinde. 

Aber das Abendmahl wird ausdrücklich gefeiert als ein Erinnerungsmahl.

Wenn ich dich recht verstehe, setzt deine Kritik da an, dass nicht richtig oder nicht genug erinnert wird?

Wann wird an Jesus gedacht? Worin spenden wir Jesu Leben ein Gedächtnis? Woran erkennen Menschen, das wir Jesu Jünger sind? All diese Fragen müssen wir uns stellen, wenn wir versuchen zu begreifen, was Gedächtnis hier meint

Wieviel dabei an Jesus gedacht wird, liegt doch an jedem einelnen Teilnehmer.
Und es liegt auch bei jedem einzelnen, das Teilen in seinem täglichen Leben zu leben. 
Wenn du meinst, das wird zu wenig gemacht, finde ich es eine gute Idee, Gedankenanstösse zu geben, wie man das vertiefen könnte.

Aber ich verstehe überhaupt nicht, warum dafür die jetzige Form des Abendmahls gleich ganz abgeschafft werden müsste, und ich kann nicht erkennen, wie diese Abschaffung zu einem vertieften Verständnis führen würde oder zu mehr Gedenken.

Warum tust du dich so schwer damit, dir vor Augen zu halten dabei, das Jesus selbst das Brot ist.

Wie kommst du zu dieser Annahme? Ich tue mich damit überhaupt nicht schwer. 
Ich tue mich aber schwer damit, aufgrund dieser Aussage zu deiner Schlussfolgerung zu kommen, dass "Brot brechen" nur im übertragenen Sinne verstanden werden muss.

Wie schon gesagt, es geht mir nicht um irgendwelche Kompromisslösungen.
Sondern darum, dass dass mir deine Kritik nicht genügend Beweise erbringt, dass die jetzige Form der Abendmahlsfeier so unbiblisch ist, dass man sie so nicht mehr feiern dürfte. 
Vertieftes Nachdenken über die Bedeutung und mehr Umsetzen im täglichen Leben - jederzeit. Warum genügt dir das nicht?

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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