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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Leben im falschen Körper ?
von Burgen am 17.02.2018 14:25
Hallo Jonas
so wie du das jeweils beschreibst oder umschreibst klingt das in meinen (online-)ohren alles ziemlich hart und nüchtern.
Ein dreijähriger Junge, äusserlich gesehen, sollte also ständig bei Laune gehalten werden, damit er sich nicht als Mädchen empfindet?
Der Mann ohne Arme und Beine, seine Eltern haben ihn von Anfang an gestützt.
Beide Familien, in diesem Fall, haben ihre Kinder emotional und anderes gestützt. Nie ihre Liebe entzogen, im Gegenteil, die Geborgenheit
mit all den Möglichkeiten, die Eltern zur Verfügung stehen, unterstützt und selber dazu gelernt. Das Umfeld so gestaltet,
dass das Kind immer gefördert wurde.
Und ja, Gott, der Glaube an Jesus Christus gibt dem Leben Sinn. Zumal Jesus durch den Heiligen Geist sie führt und leitet.
Vielleicht viel direkter und unmittelbarer als "unsereiner", die wir gesund? sind.
Joni and friends macht sehr deutlich, was Gott aus einem Leben machen kann, wenn äusserlich alles kopf steht.
Joni Eriksen ist mit 17 tauchend ins Wasser gesprungen und kam gelähmt heraus.
Sie ist vielen zum Segen geworden und kann sogar Auto fahren, wie ähnlich auch Samuel Koch.
Auch da steht immer die Familie fest dabei.
Naja
Gruss
Burgen
Re: Leben im falschen Körper ?
von Jonas am 17.02.2018 13:01Das denke ich auch!
Er hadert nicht mehr, weil er die Realität, seinen Körper, angenommen hat und nun zum Wohle aller handelt.
Mit besten Grüßen
Re: Gott versuchen?
von pray am 17.02.2018 12:47Ich verstehe das so:
Gott hatte den Israeliten geboten, von allen ihren Erträgen den 10.ten Teil als Abgabe für diie Priester und Leviten zu geben.
Vgl. Nehemia 13,5 (welche Abgabe) und Verse 10-12 (wurde damals nicht getan, dann aber wieder angeordnet).
Und wo Gott in der Maleachi Stelle sagt, die Israeliten sollten ihn "versuchen",...das erklärt sich doch in den Versen 9-11: Demnach war der Inhalt des Fluches der, dass es keine guten Ernten gab.
In 3. Mose Kapitel 26 liest du dann von Segen und Fluch, der davon abhing, ob die Israeliten in Gottes Geboten und Satzungen wandelten oder eben nicht. Hier liest du u.a., dass der Ertrag des Landes eben von Gottes Segen abhängt.
Das "versuchen" Gottes besteht demnach darin, ob Gott zu seinem Wort steht: Segen schenkt bei Gehorsam.
Heute gibt es (für uns sowieso nicht) kein levitisches Priestertum (sollte dauzernd den Dienst mit Opfern an der Stiftshütte ausführen) mehr, somit ist die Pflichtabgabe des Zehnten entfallen, wie er ursprünglich angedacht war.
Re: Leben im falschen Körper ?
von Jonas am 17.02.2018 12:40Grundsätzlich ist das eine bestimmte Not von vielerlei Nöten, die der Mensch haben kann.
Ich kenne persönlich Menschen die mit ähnlichen Gefühlen leben.
Wenn derjenige in Not ist, und das bezieht sich in aller Regel heutzutage mehr auf dieses innere gespalten sein als auf die Umwelt,
dann höre ich ihm zu.
Wenn die Not groß ist, würde ich ihn an Menschen die sich mit dieser Thematik auskennen, verweisen.
Ich muß auch sagen, die, die ich kenne, haben damit auch offensichtlich keine Probleme.
Mit besten Grüßen
Re: Leben im falschen Körper ?
von Jonas am 17.02.2018 12:12Die Analogie zur Dreieinigkeit im Bezug auf den Menschen, hat nicht unmittelbar mit dem Körper zu tun.
Die Analogie zur göttlichen Dreieinigkeit würde beim Menschen als das Ich, das Überich und das Es beschrieben werden.
Nach dem Abbild Gottes geschaffen zu sein, bedeutet be-geistert zu sein.
„Nun ist der Mensch geworden wie unsereiner, zu erkennen, Gutes und Böses", also mit Geist ausgestattet.
Grundsätzlich läßt sich das Geschaffene, die Realität, die Verdinglichung der Wirklichkeit, nicht negieren.
Das hat mit festbeißen nichts zu tun.
Die mateirelle Realität läßt sich von Wünschen Einzelner nicht beeindrucken,
auch wenn sich der Einzelne in seiner „Haut" unwohl fühlt.
Und wer tut das in Wirklichkeit nicht.
Das was objektiv ist, was offensichtlich ist, das ist auch wahr.
Das die Gefühle mit der Realität nicht im Einklang sind, ist grundsätzlich bei jedem Menschen gegeben, mehr oder weniger.
Der Körper kann nicht falsch sein, denn er ist wie und was er ist.
Falsch können nur Beschreibungen sein.
Grundsätzlich hadert jeder Einzelne mehr oder weniger mit der Realität, mit der Wirklichkeit.
Ein Mensch der als Mann geboren wird, sich aber als Frau fühlt, ist hierbei keine Besonderheit.
Jeder Mensch hat seine spezifischen Problembereiche.
Sicher verstärkt sich die ganze Problematik dann, wenn der Einzelne in seinen Gefühlen auch noch durch seine Umwelt bedrängt wird.
Ich habe größtes Verständnis für diese Problematik, Verständnis ist aber grundsätzlich für jeden Menschen angebracht.
Deswegen auch:
Math 7,7
»Urteilt nicht über andere, damit Gott euch nicht verurteilt. 2 Denn so wie ihr jetzt andere richtet, werdet auch ihr gerichtet werden. Und mit dem Maßstab, den ihr an andere anlegt, werdet ihr selbst gemessen werden.
Mit besten Grüßen
Re: Leben im falschen Körper ?
von Hannalotti am 17.02.2018 11:02Hallo Jonas,
ja, logisch...
Und wie begegnest Du einem Betroffenen von Angesicht zu Angesicht, wenn er Dir von seinem Problem berichtet?
Wie sähe das praktisch bei Dir aus, wenn jemand mit seiner Not(!) zu Dir kommen würde? Was würdest Du tun, um ihm zu helfen?
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Wie haltet Ihr es mit der Fastenzeit?
von Burgen am 17.02.2018 10:41
Das Thema ist in diesem Thread ja konkret abgestimmt auf diese derzeitigen Passionszeiten.
Es war die Frage, wie wir es mit dieser Zeit des Fastens halten, ob wir uns in irgendeiner Weise eingliedern und
mitmachen. Allein oder mit anderen, bestenfalls als Gemeinde übergemeindlich daran teilnehmen.
Desgleichen gibt es "in der Welt" vielfältige Möglichkeiten des Fastens aus unterschiedlichen Gründen.
Oft im Zusammenhang der Entschlackung, besonders im Frühjahr, wenn die Natur neu erwacht.
Oder auch, weil wir spüren, dass wir wegen Übergewicht und Gefährdung durch chronische Krankheiten,
abnehmen sollten. Auch Bewegungsvielfalt könnte dazu gehören.
Der Möglichkeiten sind fast keine Grenzen gesetzt.
In Sacharja 7 fragen die Menschen, ob sie nach 70 Jahren ! immer noch in einem bestimmten Monat an einem vorgegebenen
Tag weinen und fasten sollten.
Vermutlich sahen sie keinen Sinn mehr darin oder waren dem über.
In manchen Völkerschaften sind Trauerzeiten mit Klagen, weinen und fasten verbunden.
Dafür werden bestimmte Frauen und Männer abgestellt.
Und in diesem Text fragt Gott zurück:
" Als ihr fastetet und Leid trugt im 5. und 7. Monat diese 70 Jahre lang, habt ihr wirklich für mich gefastet ?
Und wenn ihr esst und trinkt, esst und trinkt ihr da nicht für euch selbst ? ... "
Und dann folgt Gottes Gericht und seine Aufforderung:
So spricht der HERR Zebaoth:
" Richtet recht, und ein jeder erweise seinem Bruder Güte und Barmherzigkeit,
und bedrückt nicht die Witwen, Waisen, Fremdlinge und Armen,
und denke keiner gegen seinen Bruder etwas Arges in seinem Herzen ! "
....
Ich finde V9.10 oben lässt das Fasten in einem ganz neuen Licht erscheinen.
Und dies können wir sicherlich nur mit Jesu Hilfe verwirklichen.
Mir scheint, dass dies ein Ausdruck gottgewollten Fastens sein könnte.
Und das mündet darin, den Nächsten wie sich selbst zu lieben.
Und das wiederum "funktioniert" nur dann, wenn ich als Christ mich bedingungslos von Gott geliebt weiß.
Dieses hat überhaupt nichts damit zu tun, seine Bedürfnisse in der Befriedigung von Leib und Seele
umzuwandeln. Diese neue Art der Liebe und von sich selbst wegsehen können schenkt Jesus indem wir
als Christen in sein Ebenbild verwandelt werden.
Wir dürfen uns freuen Jesu Antlitz einmal zu sehen.
Ob das ein Gott wohlgefälliges fasten ist ?
Gruss
Burgen
Re: Gott versuchen?
von Gott_allein am 17.02.2018 09:41Vielen lieben Dank für all Eure Antworten. Ich werde darüber nachdenken und beten.
LG
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18
von Burgen am 17.02.2018 09:39
Losung
Gott, mein Herz ist bereit, ich will singen und spielen.
Wach auf, meine Seele! Psalm 108,2
Leidet jemand unter euch, der bete;
ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen. Jakobus 5,13
Sacharja 7, 2-13
5.Mose 26, 1-15
Immer wieder singe ich dieses alte Lied, höre ich mich jammern, weil ich dieses oder jenes nicht habe, höre ich mich klagen über andere.
Nein, Gott, so kann es icht weitergehen.
Ich will neue Lieder singen mit Mut machenden Worten, neue Lieder, in denen ich dir danke für alles, was du für mich getan hast und
immer wieder tust.
(Eckhard Herrmann : Du gibst Geborgenheit, S.80/81. Claudius Verlag München)
Re: Leben im falschen Körper ?
von jovetodimama am 17.02.2018 09:33Ich denke, die von Gott geschaffene Realität ist zunächst einmal von der Ausgansposition her "Gott schuf sie als Mann und Frau". Doch dann gibt es eben auch bei einzelnen Menschen Abweichungen, und zwar nicht in der Gesamtheit der sieben Parameter des Geschlechts (chromosomal, gonadal, hormonal, anatomisch, sexual, psychisch, sozial) - dann wäre ja wieder alles klar - sondern bei einzelnen davon und unterschiedlich stark. Darüber, ob bzw. wozu diese Abweichungen von Gott so gewollt sind, können wir uns Gedanken machen. Aber viel wichtiger und zielführender ist es, klar abzuschätzen, inwieweit wir darauf einen Einfluss haben, und im Rahmen unserer Möglichkeiten die bestehenden Probleme zu lösen.
Zum Vergleich: Das von Gott erschaffene Grundmodell des Menschen besitzt zwei Arme und zwei Beine. Der Autor Nick Vujicic kam ohne auf die Welt. Er ist bekennender Christ, reist als Motivationstrainer um die Welt und hält Vorträge, die schon tausende Menschen ermutigten. - Nick Vujicic hadert wohl nicht mehr damit, dass er anders ist. Er hält es sogar für möglich, dass Gott ihm eines Tages Arme und Beine schenkt, macht sich aber keine Selbstvorwürfe, er habe nicht genug gebetet, wenn es nicht geschieht. Das Leben ohne Arme und Beine erfordert dennoch Lösungen und es hat ihn auf einen ganz bestimmten Weg gebracht. Ebenso, glaube ich, brauchen Menschen, deren Geschlecht abweicht, besondere Lösungen für ihre besonderen Probleme und haben vielleicht auch eine ganz bestimmte Lebensaufgabe, für die sie in ihrem Sosein perfekt ausgestattet sind.
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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