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solana

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Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM

von solana am 18.03.2018 13:56

Hallo Hans
Meinst du, dass bei eEvangelisationsveranstaltungen die Betonung zu einseitig auf "Bekehrung" liegt?
Und zu wenig darüber gesprochen wird, wie es dann weiter geht, wie das neue Leben in Christus dann aussehen soll?

Vielleicht wird zu wenig klar gemacht, dass die Entscheidung, die wir treffen, eine ganz grundlegende ist.
Und dass wir Menschen nicht frei und souverän zwischen gut und böse stehen in einer neutralen Position und dann selbstverantwortlich und frei jeweils wählen können, was wir tun.

Paulus wird in dem Punkt ganz deutlich: Eine solche neutrale, souveräne Position gibt es nicht.
Wir stehen nie frei dazwischen, wir sind keine "Herren", sondern immer "Knechte". 
Wie "dienen" entweder dem Guten oder dem Bösen, entweder Gott oder der Sünde.

Röm 6, 16 Wisst ihr nicht? Wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und dem gehorcht ihr – entweder als Knechte der Sünde zum Tode oder als Knechte des Gehorsams zur Gerechtigkeit. 17 Gott sei aber gedankt: Ihr seid Knechte der Sünde gewesen, aber nun von Herzen gehorsam geworden der Gestalt der Lehre, an die ihr übergeben wurdet. 18 Denn indem ihr nun frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit. 19 Ich muss menschlich davon reden um der Schwachheit eures Fleisches willen: Wie ihr eure Glieder hingegeben hattet an den Dienst der Unreinheit und Ungerechtigkeit zu immer neuer Ungerechtigkeit, so gebt nun eure Glieder hin an den Dienst der Gerechtigkeit, dass sie heilig werden. 20 Denn als ihr Knechte der Sünde wart, da wart ihr frei von der Gerechtigkeit. 21 Was hattet ihr nun damals für Frucht? Früchte, derer ihr euch jetzt schämt; denn ihr Ende ist der Tod. 22 Nun aber, da ihr von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden seid, habt ihr darin eure Frucht, dass ihr heilig werdet; das Ende aber ist das ewige Leben. 23 Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.

Wer Sünde tut, gerät in ihre Knechtschaft, wird ihr "dienstbar" und erntet unweigerlich den "Sold" seiner Taten, den Tod.
Und aus dieser Skaverei kann er sich aus eigener Kraft nicht befreien; er kann nur "losgekauft" werden durch einen "Herrn", der stärker ist als Sünde und Tod und der ihn "loskauft". 
Als "Losgekaufte" stehen wir aber nun in seinem Dienst - denn nur er ist der Garant für unsere Freiheit und unser Leben. Ohne ihn würden wir aus eigener Kraft der Sünde nicht widerstehen können, würden sofort wieder ihn ihre Skolaverei verfallen.

Deshalb können wir nur frei sein im Dienste dieses grösseren Herrn, der uns ein Leben ermöglicht, das in Freiheit und ewiges Leben führt.

Diese Illusion, der Mensch könne eine neutrale, freie Position einnehmen, zwischen allen Stühlen und nur für sich selbst, eigenverantwortlich entscheiden, frei abwägen und das "Richtige" tun (das, was seiner "Selbstverwirklichung" am meisten nützt) - diese Illusion ist eine Frucht des modernen Denkens ohne Gott.
Aber es ist und bleibt eben eine Illusion .... und manche merken das viel zu spät; auch Christen tun sich oft schwer damit, davon los zu kommen.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Auslegung/Austausch zur Offenbarung des Johannes

von nennmichdu am 18.03.2018 13:24

Um meine im letzten Beitrag etwas missverständlich ausgedrückten Worte bezüglich der Auslöschung aus dem Buch des Lebens nocheinmal aufzugreifen.

Wenn David in Psalm 69 über seine Feinde spricht, die ihn hassen (Vers 5) und über ihn spotten (Vers 13) und dann schreibt:


28 Füge Schuld zu ihrer Schuld, und lass sie nicht hineinkommen in deine Gerechtigkeit!
29 Sie sollen ausgelöscht werden aus dem Buch des Lebens und nicht eingeschrieben werden mit den Gerechten!

Dann kann es sich nur um das Volk, um die Menschen handeln, die aufgrund ihrer Abstammungslinie als Kinder, als Ur-Ur-..-Enkel Abrahams eigentlich zum Volk Gottes, zu den Kindern Gottes zählten, aber dann halt nicht zu den verheißenen Kindern entsprechend Isaaks Linie - zu denen auch wir Christen zählen, die aus den Heiden (den Nicht Juden)  zu Gott gefunden haben. Im weiteren Sinne also um "Namenschristen", die zwar vielleicht noch die Verheißung auf ewiges Leben (Buch des Lebens) hätten, aber sich hier durch ihr Handeln (hassen...spotten) als nicht würdig erweisen und damit aber auch letztendlich nie zu denen gehört haben, die im Buch des Lebens wiedergefunden werden - im jüngsten Gericht. Von daher ausgelöscht werden --- UND ...gar nicht erst eingeschrieben werden...

Nicht eingeschrieben werden.... greift jetzt zurück auf die Zeit vor Grundlegung der Welt --- wo Gott ja auch schon wußte, in seiner Allwissenheit, wer einmal bei ihm im Himmel sein wird. Und auch wenn er nicht  aus seiner Allwissenheit hier Menschen hineingeschrieben hat, sondern deswegen, weil er sich bestimmte Menschen erwählt hat, etwas aus ihnen zu machen - und er macht aus uns etwas, nicht wir selbst... --- kann David hier Gott bitten, doch  diese Menschen gar nicht erst ins Buch des Lebens reinzunehmen  - im Wissen darum, das Gott über der Zeit steht und im Augenblick des Gebetes auch vor Grundlegung der Welt genauso präsent ist, wie in Gegenwart und wie am Ende aller Weltzeit.

Denn es wird kein Mensch erst später noch neu eingeschrieben ins Buch des Lebens. Das existiert unverändert bis zum jüngsten Gericht seit - bzw. vor Grundlegung der Welt - vor Erschaffung dieses Universums. Und alle anderen Menschen werden in den anderen Büchern gefunden werden, die aufgetan werden im jüngsten Gericht und von den Taten eines jeden Menschen - die nicht im Buch des Lebens stehen - berichten.

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solana

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Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18

von solana am 18.03.2018 13:08

Einen schönen, gesegneten Sonntag wünsche ich euch allen!



Vor ein paar Tagen habe ich bei meiner Radrunde die Wolken angesehen und sie sahen aus wie ein lachender Smiley; ich habe gleich ein Foto gemacht und auf einem Bild eingezeichnet, wie ich das meine:




Hier das Original:




Gestern konnte man eher ein grimmiges Gesicht erkennen:
Da musste ich doch gleich nochmal ein Foto machen:



Original:



Ja, das Wetter soll ja jetzt auch wieder etwas grimmiger werden ... der Frühling lässt noch auf sich warten....

Ich hoffe, ihr könnt es trotzdem geniessen. 

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM

von nennmichdu am 18.03.2018 12:55

Hallo lieber Hans,


ich heiße zwar nicht Foris, aber da Du deinen Beitrag hier für alle öffentlich (zur Diskussion?) stellst, möchte ich inhaltlich darauf eingehen.

Du fragst, wieviel Jesus Christus steckt noch in Evangelisationsveranstaltungen. Das ist sehr allgemein gesprochen. Oder hast du vielleicht bestimmte Evangelisationsveranstaltungen vor Augen?

Weiterhin schreibst du, das Jesus Christus für das Evangelium "warb". Tat er das wirklich? Müsste es nicht vielmehr heißen, das er zur Umkehr aufrief - MAHNTE - zur Hinwendung zu Gott. Gott zu suchen. Weil die Herrschaft Gottes, die Zeit, wo Gott allein Herrscher sein wird, nahe herbei gekommen ist.

Weil das Kommen des Messias, des Königs der Könige nahe herbei gekommen ist. Und hier dann nur die Menschen vor diesem König bestehen können, die sich mit Gott zuvor versöhnt hatten. Die Frieden mit Gott gefunden haben.

Also das Wort "Warb" - für das Evangelium erscheint mir hier zu schwach.  Jesus selbst verkörpert das Reich Gottes, die Hohheit und das Wesen Gottes, was zu den Menschen nun - durch ihn - gekommen ist und eröffnet nun den Menschen diese frohe Botschaft, das Gott ihnen die Sünden vergeben möchte. Vergeben tut. Dort wo sie sich von Jesus Opfer reinwaschen lassen dann. Dort wo sie ihn - Jesus - in ihr Leben aufnehmen.

Allerdings geht es jetzt nicht darum, im Evangelium - der froh machenden Botschaft von der Sühnung unserer Sünden - zu einem auch "sündlosen" Leben aufzurufen. Darum geht es dann später in der Heiligung. Sich hier immer wieder reinwaschen zu lassen - im Blut des Lammes.

Es steht erstmal "nur" die frohmachende Botschaft von der Reinigung von Sünde und Schuld im Vordergrund. Jeder Mensch kann so kommen wie er ist zu Gott. Sünder sind eingeladen, sich hier reinwaschen zu lassen. Sie müssen nicht erst besser werden. Sie werden auch nicht dann unter ein neues Joch gebracht, das von ihnen verlangt, sündlos zu leben.

Und von daher ordnete ein Paulus auch nicht an, nun im Geiste zu wandeln. Er zeigte es dann vielmehr auf, wie ein Leben in Christus dann später nur gelingen kann. Ein kleiner aber wichtiger Unterschied.

Gruss
Thomas

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JeanS

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Beiträge: 97

Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM

von JeanS am 18.03.2018 11:08

Hallo liebe Foris

Evangelisationen sollten doch dem Evangelium Jesus Christus vom Nahen Reiches Gottes dienstbar sein. Tun sie das wirklich? Wieviel Jesus Christus steckt denn noch in den Evangelisationsveranstaltungen?

Jesus Christus warb für das  Evangelium, also der Frohen Botschaft vom Reich Gottes,  wo der Wille des Vaters wie im Himmel so auf Erden geschieht, die Menschen sich demzufolge allesamt in gegenseitiger Liebe und Barmherzigkeiten begegnen, ohne Lug und Trug. Wie verhält man sich darin (im Reich Gottes) gemäss, Jesus, gar gemäss Paulus und Petrus, Johannes, die noch jesuskonform lehrten und so viele Menschen für das Reich Gottes gewinnnen konnten, indem sie viele Menschen dazu bewegen konnten auch Jesus Christus zu glauben und ihm nachzufolgen? (was damals lebensgefährlich aber lohnenswert war) 

Vor mehr als 2000 Jahren begann Jesus Christus damit die Sünder zur Umkehr zu bewegen, um seinem Evangelium vom Reich Gottes dienstbar zu werden. Sogar Paulus, der einstige Christenverfolger ordnete an, nurmehr im Geiste zu wandlen, da wer fleischlich gesinnt ist und dementsprechend gottlos handelte, keinen Platz im Reich Gottes erhält, dieses nicht erbt wie Paulus es in Galater 5.22 klar zu verstehen gab.

Galater 5.19 Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Ehebruch, Hurerei, Unreinigkeit, Unzucht, (20 Abgötterei, Zauberei, Feindschaft, Hader, Neid, Zorn, Zank, Zwietracht, Rotten, Haß, Mord, 21 Saufen, Fressen und dergleichen, von welchen ich euch zuvor gesagt und sage noch zuvor, daß, die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.

Also alle unrein machenden Gedanken, wie Jesus obiges ja benannte, haben im Reich Gottes nichts verloren. Ich glaube, das sollte man Gottsuchenden klipp und klar machen. Das Reich Gottes verlangt nach solchen Gläubigen, die Jesus Christus glauben, sich seinen Lehren anvertrauen, diese anwenden, umsetzen, zur Freude Gottes, dem Himmlischen Vaters, und auch zum eigenen Wohl. Gott ist voller Liebe, Gnade, Barmherzigkeit und Geduld. Diese kontinuierlich zu strapazieren, statt sich von ihm, respektive von seinem Hl. Geist führen zu lassen, schadet dem eigenen Wohlbefinden und der Verbindung zu Gott, wendet sich gegen Jesus Evangelium statt diesem dienstbar zu sein.

Gruss Hans

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.03.2018 11:12.

solana

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Beiträge: 4164

Re: Dankbarkeit in a l l e n Dingen ? Thess 5,18 und Eph 5,20

von solana am 18.03.2018 10:56

Danken verändert uns.

Es verändert unseren Blick, die Blickrichtung.

Statt zuerst auf uns zu sehen, ins uns hinein zu horchen auf unsere Wünsche und Bedürfnisse und dann auf unsere Lebensumstände - und dann diese Lebensumstände an unseren Wünschen und Bedürfnissen zu messen und zu von daher zu beurteilen, wird der Blick anders gelenkt.
Denn wenn wir unseren Blick so ausgerichtet haben, wie beschrieben, dann leben wir praktisch immer aus dem "Mangel", wir erleben praktisch immer, dass nicht all unsere Wünsche erfüllt sind und nicht alle Bedürfnisse befriedigt werden können. Und so fokussieren wir uns auf das, was uns fehlt, fühlen uns "unerfüllt" und "bedürftig".....

Wenn wir zuerst auf Gott sehen, darauf, dass er alles in seiner Hand hat und darauf, dass er uns unendlich liebt, dann wissen wir, dass er uns nichts vorenthalten wird, das gut für uns ist 

Röm 8,32 Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?

Und wir wissen, dass, wenn er uns etwas nicht gibt oder etwas gegen unsere Wünsche läuft - dass es dann einen guten Grund bei Gott dafür gibt und dass das, was er uns stattdessen gibt, besser für uns ist. Und dass er uns alles zum Besten dienen lassen wird, auch wenn es uns auf den ersten Blick nicht so scheint:

Röm 8,28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.

Wenn wir mit dieser Einstellung leben, dann leben wir aus der "Fülle", nicht aus dem "Mangel", wir sind direkt an der sprudelnden Quelle des Lebens und leben nicht auf eine ferne Erfüllung unserer Wünsche hin, unser "Lebensgefühl" wird nicht von einem unerreichten und vielleicht sogar unerreichbaren Ziel bestimmt.

Beim Danken sprechen wir Gott unser Vertrauen aus.
Wir sagen ihm damit, dass wir glauben, dass er alles in seiner Hand hat und dass er in seiner grosen Liebe uns nur das gibt, was das Beste für uns ist und dass er auch das, was uns negativ erscheint, uns zum Besten dienen lassen wird.

Und wir antworten damit auf seine Liebe.
Wir Menschen haben ja gar nicht so viele Möglichkeiten, Gott unsere Liebe auszudrücken.
Dies ist eine gute Möglichkeit auf seine Liebe zu antworten und dadurch wächst auch unsere Liebe zu ihm. Indem wir immer mehr erfahren und erkennen, wie gut er es mit uns meint und immer mehr ins Staunen kommen, wie er alles zum Besten führt, was anfangs doch gar nicht gut aussah.

Sicherlich gibt es auch ganz schlimme Situationen des Leides, Krieg, Tod naher Menschen usw, in denen der vertrauende und dankbare Blick sehr schwer fällt und einem die Worte im Hals stecken bleiben....das gehört mit zu unserer Welt und damit müssen wir irgendwie umgehen.
Hier kann ein Gebet helfen: "Ich schaffe es nicht, das anzunehmen und auch noch dankbar dafür zu sein. Ich will aber auch nicht undankbar sein, nicht an deiner Liebe zweifeln oder daran, dass du alles in deiner Hand hast. Bitte hilf mir, die richtige Einstellung zu dem Leid zu bekommen, in dem ich gerade stecke und hilf mir, richtig damit umzugehen."

Manch einer sagt nun vielleicht: "So eine Einstellung führt Menschen dazu, die Hände in den Schoss zu legen und nichts mehr tun, nicht mehr an der Verbesserung von schlechten Lebensumständen zu arbeiten, nichts mehr erreichen zu wollen usw.

Ich habe die gegenteilige Erfahrung gemacht: Sorgen und Selbstmitleid rauben unendlich viel Energie, blockieren und lähmen.
Wenn man eine Situation angenommen hat und im Vertrauen auf Gott das Beste erwartet - dann wird der Blick offen für viele Möglichkeiten und Chancen, die auch in vorher auswegslos erscheinenden Situationen stecken. Man kann zuversichtlich Probleme anpacken und die Freude daran kommt aus dem inneren Frieden. 
Und, vor allem, man kann die Zeit bis zu einer Problemlösung auch voll erleben und geniessen; man lebt nicht angstvoll auf den Punkt hin, an dem alles endlich iwieder in Ordnung kommt und an dem man wieder beruhigt aufatmen kann und wieder "richtig" leben.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Auslegung/Austausch zur Offenbarung des Johannes

von nennmichdu am 18.03.2018 10:17

Offenbarung 3


1 Und dem Engel der Gemeinde in Sardes schreibe: Dies sagt der, der die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat: Ich kenne deine Werke, dass du den Namen hast, dass du lebst, und bist tot.
2 Wach auf und stärke das Übrige, das im Begriff stand zu sterben! Denn ich habe vor meinem Gott deine Werke nicht als völlig befunden.
3 Denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und bewahre es und tue Buße! Wenn du nun nicht wachst, werde ich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde.
4 Aber du hast einige wenige Namen in Sardes, die ihre Kleider nicht besudelt haben; und sie werden mit mir einhergehen in weißen Kleidern, denn sie sind es wert.
5 Wer überwindet, der wird so mit weißen Kleidern bekleidet werden, und ich werde seinen Namen aus dem Buch des Lebens nicht auslöschen und seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.
6 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt!


Sardes (bedeutet die Enkommenen oder Erneuerung) war früher ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, Zentrum der Wollindustrie und des Wollhandels und eine auch durch Goldfunde und dann Goldmünzprägungen reich gewordene Stadt, die in geistlicher Hinsicht jedoch von einem leblosem Namenschristentum gekennzeichnet war. Sie hatte einen Ruf als christliche Gemeinde, doch ihr "Leben" bestand größtenteils aus festgelegter, langweiliger Routine. Sie floß nicht von geistlichem Leben über. Ihr fehlte das übernatürliche Strahlen. Christus ermahnte sie das heilige Gut der Wahrheit zu "bewahren" und von ihrer Leblosigkeit und Weltförmigkeit (siehe die besudelten Kleider) Buße zu tun. 

Das zu stärken, was im Begriff stand zu sterben, deutet darauf hin, das sie einen Anfang gemacht hatten, sich loszusagen von all dem, wonach die Welt und das Fleisch (der alte Adam in seinen Begierden) trachtet (Augenlust - sich begehrlich etwas anzuschauen, Fleischeslust - begehrlich immer mehr besitzen zu wollen - anstatt sich genügen zu lassen an dem was schon da ist , Hoffärtiges Leben - der Stolz, der sich auf die eigene (überhöhte) Person (Ego) etwas einbildet - etwas darstellen möchte im ehrgeizigen Streben nach Ansehen der eigenen Person).
Das diese Anfänge, all dem abzusterben, den alten Adam im Tode zu lassen, dann aber im Sande (der Welt) versackten und sie die Liebe zur Welt wieder einholte. Zumindest all diejenigen, die sich hier nicht mit der Welt (und allem was in der Welt ist) besudelt hatten.

"Zu kommen wie ein Dieb" wird dann bei Jesus Wiederkunft auf Erden - wo Jesus sagte, das er keinen Glauben dann finden werde (Lukas 18,8) - für all diejenigen erschreckend sein, die nicht zuvor als Gemeinde entrückt worden sind, die sich als übrig gebliebene Ungläubige dann darin auszeichnen, das sie das Mal des Antichristen angenommen haben und konform mit der Welt - mit dem Teufel - sind.

"Seinen Namen nicht auslöschen aus dem Buch des Lebens" könnte nun fälschlicher Weise so verstanden werden, das man als Kind Gottes, welches vor Grundlegung der Welt schon ins Buch des Lebens eingetragen worden ist, dann durch eigenes Versagen hier wieder ausgelöscht werden könnte. Also das man auch als wiedergeborener Christ am Ende doch noch verloren gehen könnte. Was aber dann eine Heilsgewißheit, die wir ja haben dürfen, völlig entwerten würde, da es letztendlich doch auf unser Tun und Handeln ankäme - und nicht auf Gottes Wirken in uns - ob wir in den Himmel kommen.

Einige Ausleger sind der Ansicht, dass das Buch des Lebens die Namen derer enthält, die leibliches Leben empfangen haben. Nach dieser Ansicht werden diejenigen, die durch ihr Leben beweisen, dass die wiedergeboren worden sind, nicht aus diesem Buch getilgt, alle anderen jedoch trifft dieses Schicksal.
Andere sehe das Buch als ein Register derer, die geistliches Leben haben. Ihnen wird verheißen, dass ihre Namen nicht ausgelöscht werden, d.h. dass sie ihrer Erlösung nie mehr verlustig gehen. Nach dieser Ansicht ist es nicht notwendig, dass überhaupt Namen ausgelöscht werden müssen.

Das überhaupt jemand "ausgelöscht werden soll aus dem Buch des Lebens" habe ich nur in einen Bibelvers gefunden:

Ps 69,29 Sie sollen ausgelöscht werden aus dem Buch des Lebens und nicht eingeschrieben werden mit den Gerechten!

Und hier spricht David von den (falschen) Brüdern aus seinem Volk, die ihn ohne Grund hassen und verfolgen. Und diesbezüglich kann ich hier nur all diejenigen Menschen vor Augen haben, die eigentlich als Nachkommen Abrahams zu Gottes Volk gezählt werden, aber dann  um der Heiden willen, die Gott kennen lernen sollten, Christen werden sollten, beiseiten genommen werden sollten (für den wilden einzupropfenden Ölzweig) um am Ende dann auch errettet zu werden. Zumindest all jene, die sich Gott hier überlassen will - was nicht alle sind.

Wer jedoch Heilsgewißheit hat, als Christ, der wird nicht verloren gehen. 

Joh 10,28 und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben.

Die Gemeinde in Sardes ist oft als Bild für die Zeit der Nachreformation gebraucht worden, in der die Kirche ritualistisch, am Äußeren orientiert, weltlich und politisch geworden ist. Die protestantischen Staatskirchen Europas und der amerikanischen Kolonien standen in diesem Abweichen an der Spitze.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gottes Segen über alle Welt - Psalmen - Lieder u. Gebete

von Burgen am 18.03.2018 08:55

Psalm 43 , Sonntag Judika = Gott, schaffe mir Recht! 

Schaffe mir Recht, Gott und führe meine Sache wider das treulose Volk
               und errette mich vor den falschen und bösen Leuten!
Denn du bist der Gott meiner Stärke: Warum hast du mich verstoßen?  
               Warum muss ich so traurig gehen, wenn mein Feind mich drängt?  
Sende dein Licht und deine Wahrheit, dass sie mich leiten und bringen zu
               deinem heiligen Berg und zu deiner Wohnung,
dass ich hineingehe zum Altar Gottes, zu dem Gott, der meine Freude und Wonne ist,
               und dir, Gott, auf der Harfe danke, mein Gott.
Was betrübst du dich, meine Seele,
               und bist so unruhig in mir?
Harre auf Gott;
denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.


Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.03.2018 08:56.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18

von Burgen am 18.03.2018 08:34

JUDIKA ( Gott, schaffe mir Recht! Psalm43,1) 

Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele.
Mtthäus 20,28

Losung
HERR, erweise uns deine Gnade und gib uns dein Heil!    Psalm 85,8

Die Gnade und Wahrheit ist durch Christus geworden.    Johannes 1,17

Markus 10, 35-45
Hebräer 5, 7-9
Predigt  4.Mose 21, 4-9               Psalm 43

Ein neuer Tag, ein neues Leben geht mit der neuen Woche an:
Gott will mir heut von neuem geben, was mir sonst niemand geben kann:
Denn hätt ich seine Gnade nicht, wer wäre mir sonst Trost und Licht?
(Benjamin Schmolck)


Epistel: Hebräer 5,7-9 

Und er (Jesus Christus) hat in den Tagen seines irdischen Lebens
Bitten und Flehen mit lautem Schreien und mit Tränen vor den gebracht,
der ihn aus dem Tod erretten konnte; und er ist erhört worden,
weil er Gott in Ehren hielt.
So hat er,
Obwohl er der Sohn war, doch an dem, was er litt, Gehorsam gelernt.

Und da er vollendet war, ist er für alle, die ihm gehorsam sind, 
der Urheber der ewigen Seligkeit geworden,
von Gott genannt ein Hoherpriester nach der Ordnung Melchisedeks.

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.03.2018 08:43.

JeanS

70, Männlich

  Neuling

Beiträge: 97

Re: Dankbarkeit in a l l e n Dingen ? Thess 5,18 und Eph 5,20

von JeanS am 17.03.2018 15:52

Hallo Burgen

Ich bin da voll auf Paulus Linie wenn des um die von Dir geposteten Anregungen zur Dankbarkeit geht.

1.Thessalonicher 5,18 seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.
Epheser 5,20 und sagt Dank Gott , dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus.

Es gibt in meinem Umfeld solche Menschen, welche erst krank werden mussten oder gar ein Burnout durchmachten, bevor sie erkannten, dass sie Raubbau mit ihrer körperlichen und geistlichen Gesundheit trieben, besonnener und geruhsamer an die Herausforderungen des Lebens herangehen sollten.

Manchmal wirkt eine Begebenheit im Leben zuerst als schlimm, unfair, oder dergleichen. Ich rate immer davon Betroffenen, mal zu überlegen, was die Situation ihnen mitteilen könnte und abzuwarten, warum es sich so verhält.

Der Sohn meiner Schwägerin war mit der Schreinerlehre fertig. Sein Lehrbetrieb war bereit ihn weiterzubeschäftigen. Er fühlte sich aber dabei nicht wohl, ihm passte der Umgang untereinander nicht, doch da er keine andere Möglichkeit hatte blieb er. Es vergingen gerade 4 Monate, da musste der Betrieb wegen einer finanziellen Fehlspekulation schliessen, ihm wurde gekündigt. Noch während der Kündigungszeit ging in der Küche etwas kaputt. Nicht gerade erfreut darüber ging meine Schwägerin in eine Küchenbaufirma. Und da sah sie, gerade, dass ein Schild angebracht wurde....man suche gelernte Schreiner. Sie dankte Gott für das kaputte Teil und die Eingebung gerade zu der Küchenbaufirma zu gehen. Das Schönste war, als sie den Chef dort informierte, was ihrem Sohn widerfahren ist, dass er sagte, sie solle baldmöglich mit dem Sohn vorbeikommen und den Vertrag unterschreiben. Nun arbeitet mein Neffe schon wieder einige Monate dort und ihm gefällt es sehr gut, er ist begeistert, etwas Besseres hätte ihm nicht passieren können.


Also schien alles so passend (eingefädelt) worden zu sein, dass man zuerst an Pech dachte, und erkannte, dass es zu einer glücklichen Lösung fand, wofür man wirklich danken kann.

Vor vielen Jahren hörte ich mal eine sehr gute Predigt: Thema: AL MA SI, ALLES MACHT SINN. Und es kamen viele Begebenheiten zusammen, in denen man erkennen konnte, wie manche Situation zuerst schlimm erscheint. aber man im Nachhinen gar teilweise erkennen kann, dass man ja mit entsprechenden Äusserungen wie zu Gott gebetet hätte, hier was zu verändern.

Mir gefällt das wohl allgemein bekannte Lied sehr gut. 

Danke für diesen guten Morgen
Danke für diesen guten Morgen
Danke für jeden neuen Tag
Danke, dass ich all meine Sorgen auf dich werfen mag.

Danke für alle guten Freunde
Danke, oh Herr, für jedermann
Danke, wenn auch dem größten Feinde ich verzeihen kann.

Danke für meine Arbeitsstelle
Danke für jedes kleine Glück
Danke für alles Frohe, Helle und für die Musik

Danke für manche Traurigkeiten
Danke für jedes gute Wort
Danke, dass deine Hand mich leiten will an jedem Ort.

Danke, dass ich dein Wort verstehe
Danke, dass deinen Geist du gibst
Danke, dass in der Fern und Nähe du die Menschen liebst.

Danke, dein Heil kennt keine Schranken
Danke, ich halt mich fest daran
Danke, ach Herr, ich will dir danken, dass ich danken kann.

Im Danken liegt Freude, Heilung, Hoffnung, Glaube, Trost auch. So das sind meine Gedanken zur gebotenen Dankbarkeit durch Paulus, der für die Verbreitung der Lehren seines Erlösers auch Verfolgung und Gefangenschaft in Kauf nahm. So konnte er auch Befreiung vom einst schlechten Gewissen über sein früheres Verhalten gegenüber Nachfolgern Jesus erfahren, denke ich.
Gruss Hans

Antworten
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