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Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.
von solana am 13.04.2018 11:33Liebe Burgen, ich freue mich, dass du mit dieser Geschichte etwas anfangen kannst. 
Es ist immer sehr schön und eindrucksvoll, wenn uns Gott gerade in dem, was wir im Alltag erleben, Erkenntnis schenkt, die "gleichnishaft".
Daran versteht man oft viel mehr, als wenn man bspw eine biblische Aussage auseinander nimmt und "theoretisch" überlegt, was das im Einzelnen bedeuten könnte.
Jesus selbst hat ja sehr viel in Gleichnissen gesprochen.
Und wir können so viel lernen durch das, was wir erleben - auch an ganz benalen Dingen unseres Alltags; das muss nicht ein aufregendes Abenteuer sein mit der Gefahr eines Absturzes.
Vielmehr ist die Voraussetzung dafür unser "Hinhören" und dass wir unseren Alltag bewusst mit Gott gehen, ihn einbeziehen und damit rechnen, dass er da ist und mit uns redet, durch den Heiligen Geist.
Mir sind auch schon viele Dinge klar geworden bei ganz banalen Alltagstätigkeiten. ZB bei Routinearbeiten, die einem lästig sind und die man am liebsten so schnell wie möglich hinter sich bringt, um sich dann "lohnenderen" und "erfreulicheren" Tätigkeiten zuwenden zu können ...
Dabei hat mir Gott sehr viel Freude geschenkt, die unabhängig davon war, wie "schön" die Arbeit war, die ich gerade tun musste. Und mich dabei viel darüber erkennen lassen, woher meine Freude kommt und dass sie dann fehlt, wenn ich sie vom Falschen erwarte .... und was das für Auswirkungen auf mein Verhalten hat, wenn ich unzufrieden werde, weil das, was ich tue, unbefriedigend ist ....
Wenn wir mit Gott in ständiger Verbindung bleiben in unserem Alltag, dann haben wir "sicheren Halt". (nie zu viele "Haltepunkte" loslassen und allein "wurschteln", weil wir es gerade allein können und Gottes Hilfe nicht unbedingt brauchen ....)
Und dann redet er mit uns und führt uns durch den Heiligen Geist, schenkt Erkenntnisse und vor allem ganz viel Freude und inneren Frieden.
Und der Heilige Geist bringt in uns seine Frucht hervor.
Da bleibt dann kein Raum mehr, in dem das Fleisch unbemerkt seine Herrschaft aufbauen könnte.
Und das Schöne ist, dass wir dann "aus der Fülle leben und aus dem Vollen schöpfen" - wenn unser Blick so ausgerichtet ist.
Wenn wir dagegen auf das fokussiert sind, was uns noch fehlt und was uns evtl zu Fall bringen könnte, dann setzt uns das unter Druck, schwächt uns, treibt uns in Angst und Sorge, die viel Energie rauben und richtiggehend lähmen können. Dann leben wir nicht aus der Fülle, die uns geschenkt ist, sondern aus dem "Mangel".
2. Petr 1, 5 So wendet allen Fleiß daran und erweist in eurem Glauben Tugend und in der Tugend Erkenntnis
6 und in der Erkenntnis Mäßigkeit und in der Mäßigkeit Geduld und in der Geduld Frömmigkeit
7 und in der Frömmigkeit Brüderlichkeit und in der Brüderlichkeit die Liebe.
8 Denn wenn dies alles reichlich bei euch ist, wird's euch nicht faul und unfruchtbar sein lassen in der Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus.
9 Wer dies aber nicht hat, der ist blind und tappt im Dunkeln und hat vergessen, dass er rein geworden ist von seinen früheren Sünden.
Joh 10,10 Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und volle Genüge.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Bibelklar
von Pal am 13.04.2018 11:28Hallo Geli: du hast geschrieben=>
Ich daraufhin:
Kannst du keinen Zusammenhang erkennen?
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.
von Burgen am 13.04.2018 11:02Hier ist nochmal von Petrus sehr gut beschrieben, wie es ist, wenn wir als Christen leben wollen.
1.Petrus 2, 1-3 (4-5) und ff
So legt nun ab alle Bosheit und allen Betrug und Heuchelei und Neid und alle üble Nachrede
und
Seid begierig nach der vernünftigen lauteren Milch wie die neugeborenen Kindlein,
auf dass ihr durch sie wachset zum Heil.
Das nimmt uns doch tatsächlich in die Verantwortung !
Es ist also unser Part, verantwortungsvoll nicht auf uns selbst, unsere Gefühle und Neigungen , zu verharren.
Nicht immer zu denken, o weia, jetzt habe ich schon wieder meiner unerlösten Neigung Raum gegeben ...
Dem Fleisch nachgegeben.
Viel mehr ist die Kommunikation mit dem Geist Gottes aktiv zu sein, nämlich, wie in den Worten des Petrus:
Wenn du hinfallen wirst, halte dich am Tisch fest (dem Wort Gottes, dem Gebet des Herzens), steh wieder auf
und geh weiter - versuch es noch einmal.
Das neugeborene Kind wird nach der fütternden Hand greifen, solange, bis es selber gut Messer und Gabel nutzen kann.
Genau das tun wir auch und dabei werden wir immer mehr erstarken und dem Geist Gottes aktiven Raum geben und aus Glauben,
nicht aus Vorstellungen oder den Gefühlen leben.
All dieses haben wir, lerntechnisch gesehen, Abraham zu verdanken.
Er wurde durch seinen Gottesglauben gerecht gesprochen. Und wir entstammen ihm.
Jetzt sind wir gerechtgesprochen vor Gott in Jesus Christus.
Weil er uns liebt, können wir ganz gewiss, obige Schlechte Eigenschaften, ablegen und Neues anziehen.
Auch wenn wir vielleicht immer mal wieder hinfallen, die Geduld bewahren, aufstehen, abwenden vom alten.
Die Bibel nennt dies auch umkehren.
Minütlich, stündlich usw. Ohne Krampf und Niederlagengefühle. Es ist der Geist, der uns regieren wird, letztendlich.
Das Vertrauen hab ich in Jesus jedenfalls.
Lg
Burgen
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Bibelklar
von geli am 13.04.2018 10:40Lieber Pal, irgendwie habe ich den Eindruck, dass wir in unseren beiden Beiträgen aneinander vorbeigeredet haben? Jedenfalls kann ich die Zusammenhänge zu dem, was ich geschrieben hatte, nicht erkennen?
LG, geli
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (44) Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der HERR lebt, er ist auferstanden
von Burgen am 13.04.2018 10:25
Losung
Siehe, hier bin ich. Der HERR mach's mit mir, wie es ihm wohlgefällt. 2. Samuel 15,26
Simon Petrus spricht zu Jesus:
Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe.
Spricht Jesus zu ihm:
Weide meine Lämmer! Johannes 21,15
1.Petrus 2, 1-10
Epheser 2, 11-22
Herr Jesus Christus, du kommst immer wieder zu uns und gibst uns dein Zeichen.
Wir brauchen den Gruß deiner Liebe.
Deine Gnade trägt uns, deine Barmherzigkeit geht mit uns durch alle Räume.
Alles, was du uns heißest zu tun, vollbringt du ihn uns.
Wir danken dir dafür.
(Hanna Hümmer)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.
von Burgen am 13.04.2018 10:10Liebe Solana,
dein Erlebnis lese ich zum ersten Mal. Das könnte Jesus selbst erzählt haben. Aus dem Leben genommen und vor Augen ins Herz gemalt.
Einfach wunderbar hilfreich und lehrreich.
Danke, dass du es mit uns teilst.
LG
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.
von Burgen am 13.04.2018 10:07Gerade spricht ein Mann darüber, wie Jesus ihn im Heimatland und in Deutschland behütet, der viele Fragen stellte um Jesus und den Glauben stellte.
Inzwischen hat er sich eine Unterkunft außerhalb des Asylantenheims gesucht, zB ein leerstehendes Haus, in dem er ohne Angst, umgebracht zu werden schlafen kann. Auch lernte er durch die Deutschkurse hin und wieder jemanden kennen, dem er ohne Todesdrohung zu erhalten Fragen nach Jesus stellen kann. Das führte dazu, dass er Glaubenden Herzens konvertieren könnte. Seine Frau ließ sich scheiden, seine beiden Kinder leben bei einer Schwester. Die Familie selbst würde ihn töten, würde sein Antrag abgelehnt werden.
Ich meine, hört und liest man solche Lebensschicksale, kommen mir manche Beiträge wie an den Haaren herbeigezogen vor.
Der Heilige Geist hat alle Eigenschaften einer Person und weiß Menschen zuleiten und schützen 1. Kor 1 . Er, der Heilige Geist ist der einzige, der Gottes Stimme und Gedanken kennt. Und das hilft uns jeden Tag neu den Alltag zu meistern, wenn er in uns lebt. 1.Kor 12
Er lebt und schützt. Er kommuniziert mit uns in unseren Gedanken und Bildern. Er gibt Sicherheit, das richtige zu tun, unserem Verstand entgegen.
LG
Burgen
Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.
von Cleopatra am 13.04.2018 07:50Ja, der Meinung bin ich auch.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Bibelklar
von Pal am 13.04.2018 05:59Ich freue mich, liebe Geli, das du die Zeit dazu gefunden hast! Vielleicht kannst du die anderen Teile auch mal anhören..?
Eigentlich ist es doch genau das, was unsere Menschenwürde ausmacht: Wir wollen die Herren über unsere Liebe sein. Wir wollen selbst entscheiden wen wir wann und wie intensiv lieben. Und genau dieser Anforderung nach Freiwilligkeit gibt der große ALLMÄCHTIGE Raum.
Und ER sagt zu mir: Nutze diesen Raum! Fang das Richtige damit an! -
Laß die Rose wachsen und gedeihen! Gib ihr Wasser und alles nötige ... und du wirst staunen wie die Gottesliebe blüht!
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Bibelklar
von geli am 12.04.2018 21:00Gerade habe ich mir Dein Video angeschaut (Hatte ausnahmsweise mal Zeit
)Mir gefällt Dein Vergleich mit dem neuen Leben in uns, das wie ein Organismus wachsen muss.
Ja, und die Aussage: "Als Mitarbeiter ermahne ich euch, dass ihr die Gnade Gottes nicht vergeblich empfangen habt".
Es gibt also ein "vergeblich"

Bei diesen Aussagen denke ich auch an das, was Jesus zu den "Knechten", denen er die "Talente" ausgeteilt hat, sagte - und zwar zu dem, der sein "Talent" in der Erde vergraben hatte: Du böser und fauler Knecht! ...Und den unnützen Knecht werft in die Finsternis hinaus, da wird sein Heulen und Zähneknirschen!" Matth. 25,30
Ja, Gott hat uns neues Leben geschenkt, aber dieses Leben wurde uns nicht dazu gegeben, dass wir uns nun "zur Ruhe" setzen können, sondern dieses Leben soll wachsen, blühen, Frucht bringen, damit es nicht "vergeblich" in uns hineingelegt wurde.
Wenn kein Wachstum zu erkennen ist, war es vergeblich. Der Vater als der "Weingärtner" wird sich sicherlich lange Zeit um dieses Leben mühen, um es zum wachsen zu bringen - aber wenn wir nicht unseren Teil dazutun, wird dieses neue Leben wieder absterben.
Hier denke ich gerade an meine Rose:
Ich hab sie bei mir auf der Terrasse irgendwo unter einem Busch gefunden, wo sie, weil wenig Licht, vor sich dahinkümmerte. Also hab ich sie ausgegraben, in einen Blumentopf gesetzt mit extra Rosenerde, hab ihr auf meiner Terrasse einen schönen Platz gegeben, sie gegossen und alles gemacht, um sie zum Wachsen zu bringen. Aber sie wurde immer "weniger".
So hab ich sie an einen anderen Platz gestellt, dann extra ins Beet gepflanzt, weil ich dachte, dass ihr der Blumentopf nicht gefallen würde... also kurz gesagt, ich hab mir wirklich den ganzen Sommer viel Mühe gegeben.
Aber bis zum Ende des Sommers war sie dann trotz aller Mühe ganz abgestorben.
Wenn ich mir schon so viel Mühe mit einer Rose mache, macht sich Gott sicher noch viel mehr Mühe, wenn es um einen Menschen geht.
Aber ich denke, wenn der Mensch nicht darauf eingeht und weiterhin gleichgültig bleibt, dann wird das neue Leben in ihm irgendwann auch absterben.
Ja, es ist gut, sich das - bei aller Freude über das, was Gott uns geschenkt hat - immer mal wieder vor Augen zu halten...
LG, geli


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