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Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...
von Beroeer am 30.04.2018 10:14Ich möchte hier nocheinmal festhalten, das alles, was geschieht, von Gott aus geht. Nicht vom Satan.
Klagelieder 3, 37 Wer darf denn sagen, dass solches geschieht ohne des Herrn Befehl 38 und dass nicht Böses und Gutes kommt aus dem Munde des Allerhöchsten?
dann haben wir hier einen Widerspruch:
Über das "Böse", das Hiob widerfuhr sagte Gottes Diener Elihu:
Hiob 34:10
10 Darum hört mir zu, ihr weisen Männer: Es sei ferne, dass Gott sollte gottlos handeln
und der Allmächtige ungerecht;
11 sondern er vergilt dem Menschen, wie er verdient hat, und trifft einen jeden nach seinem Tun.
12 Ohne Zweifel, Gott tut niemals Unrecht, und der Allmächtige beugt das Recht nicht.
Hoffnung für Alle
10 Hört mir zu, ihr klugen Männer: Sollte Gott jemals Böses tun? Nein, niemals!
Der Allmächtige verdreht nicht das Recht!
11 Gott bestraft einen Menschen nur für seine eigenen Taten; jedem gibt er zurück,
was er verdient.
12 Gott begeht kein Unrecht, das ist unvorstellbar! Der Allmächtige beugt niemals das Recht!
Folglich müssen Texte wie Klagelieder oder der hier......:
Jesaja 45:6, 7 .
7 der ich das Licht mache und schaffe die Finsternis, der ich Frieden gebe und schaffe Unheil. Ich bin der HERR, der dies alles tut.
......anders zu verstehen sein, sonst haben wir einen glatten Widerspruch.
Der Kontext berechtigt auch dazu - man sollte Texte nicht aus dem Kontext reißen.
Das „Böse", das aus dem Mund Gottes kommt, meint hier sein Jahrhunderte im
Voraus angekündigte Strafgericht wegen fortgesetzter Untreue und beständiger
Weigerung seines Volkes, sich von den Propheten korrigieren zu lassen.
Dieses „Böse", das Strafgericht kam Mitte des 1. Jahrtausends v. Chr. und wurde
U.A. von Jesaja angekündigt.
Das Buch Klagelieder beschreibt die Folgen für die Überlebenden, und die Einsicht,
dass solches Böses zurecht aus dem Mund Gottes kommt
Dies ist überhaupt nicht mit dem bösen zu vergleichen das so oft passiert,
und auch Hiob widerfuhr,
welches unangekündigt, unerkennbar woher und vor allem grundlos
(wie Gott selbst sagt, sh. Weiter unten) über Hiob kam.
Und schon gar kein Beleg dafür, dass alles Böse" auch von Gott ausgeht.
Jetzt muss ich nochmal auf den Bericht in Hiob eingehen.
Da gibt es noch einen Punkt der bis jetzt noch nicht erwähnt wurde.
Nach der ersten erfolglosen „Angriffswelle" tritt Satan wieder vor Gott hin:
Hiob 2
3 Der HERR sprach zu dem Satan: Hast du acht auf meinen Knecht Hiob gehabt?
Denn es ist seinesgleichen auf Erden nicht, fromm und rechtschaffen,
gottesfürchtig und meidet das Böse und hält noch fest an seiner Frömmigkeit;
du aber hast mich bewogen, ihn ohne Grund zu verderben.
Hoffnung für alle
3 »Dann ist dir sicher auch mein Diener Hiob aufgefallen«, sagte der HERR.
»Ich kenne keinen Zweiten auf der Erde, der so rechtschaffen und aufrichtig ist wie er,
der mich achtet und sich nichts zuschulden kommen lässt. Immer noch vertraut er mir,
obwohl du mich dazu verleitet hast, ihn ohne Grund ins Unglück zu stürzen.«
Hiob war natürlich ein Sünder, aber in der Gesamtbetrachtung Gottes,
War er so gottesfürchtig wie er sein konnte. Daran hat Gott Gefallen.
Genau so würde ich es auch beschreiben:
Gott liebt Hiob. Ich persönlich kann mir sehr gut vorstellen, wie liebevoll
Gottes Augen diesen gottesfürchtigen Mann Hiob betrachten.
Gott hingegen will doch nicht durch diese Quälerei und sadistische Folter Menschen veredeln,
sondern durch sein Wort, seinen Geist und durch Jesus- oder nicht?
wie gut, dass Gott so viel Geduld mit dem einzelnen Menschen hat und seine Liebe es ist,
die den Menschen 'zurechtbringt'.
Die 66 Bücher, 39 + 27 = sind ein einzigartiger Liebesbrief Gottes, von Herz zu Herz.
Dies hier nun, passt mMn ja gar nicht zusammen:
Ein Anbeter wird von Gott, vor seinen Engeln, und dem Teufel als so treu bezeichnet,
wie sonst keiner auf Erden. Gleichzeitig sei es die Idee Gottes eine Schwachstelle
Hiobs aufzudecken, die noch dazu so gravierend sein muss, weil der Teufel mit seiner
dämonischen Energie brutal zu Werke gehen muss, um dies ans Licht zu bringen....
Hiob aber gar nicht anders kann, denn jeder (auch jeder selbstgerechte) Tag
Seines Lebens sei schon vor seiner Geburt geschrieben im Sinne von bestimmt?
Und die ganze Tortur wird von Gott auch noch „grundlos" bezeichnet?
Grüße
Beroeer
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (44) Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der HERR lebt, er ist auferstanden
von Burgen am 30.04.2018 09:21
Losung
Ich streckte meine Hände aus den ganzen Tag nach einem ungehorsamen Volk,
das nach seinen eigenen Gedanken wandelt auf einem Wege, der nicht gut ist. Jesaja 65,2
Gott erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Römer 5,8
2.Mose 15, (1-11) 19-21
Hebräer 1, 1-4
Meines Herzens Kron, mein Freudensonn sollst du, Herr Jesu, bleiben;
lass mich doch nicht von deinem Licht durch Eitelkeit vertreiben;
bleib du, mein Preis,
dein Wort mich speis,
bleib du mein Ehr,
dein Wort mich lehr,
an dich stets fest zu glauben.
(Georg Weissel)
Re: Oase (44) Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der HERR lebt, er ist auferstanden
von Sonnenkind am 30.04.2018 09:20Dieser Vers ist mir immer ein Trost, denn er sagt auch, dass wir Angst haben dürfen.
Gruß
Sonnenkind
. . . Ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde (1. Mos. 1,29)
Re: der heilige Geist im alten Testament
von Cleopatra am 30.04.2018 07:46Vielen Dank für deine Gedanken dazu geli.
Damit bestätigst du Burgens Aussage.
Sehr interessant.
Ich würde demnach aber auch nicht behaupten, dass jemand aus dem alten Testament den heiligen Geist in sich hatte, so wie wir im neuen Testament.
Ja, es war wenn dann zeitlich begrenzt und für eine Aufgabe gedacht, nicht wie bei uns, als Pfand für den Himmel.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
geli
Gelöschter Benutzer
Re: der 6. Schöpfungstag, die Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte
von geli am 29.04.2018 22:34Es ist auch, weil Gott selbst die Lebenszeit auf 120 Jahre begrenzt hat: 1. Mose 6,3: "Da sprach der Herr: Mein Geist soll nicht immerdar im Menschen walten, denn auch der Mensch ist Fleisch. Ich will ihm als Lebenszeit geben 120 Jahre."
Aber auch Sünde hat, glaube ich, damit zu tun. Denn Sünde ist wie ein "Sauerteig" - sie durchsetzt alles Leben, breitet sich aus und bring Zerstörung mit sich.
Bei uns in unseren wohlhabenden Ländern steigt zwar die Lebenserwartung durch die Medizin wieder an - allerdings liegt sie in vielen Ländern wesentlich niedriger. Teilweise liegt sie nur bei ca. 47-50 Jahren!
Das ist ein interessanter Gedanke - aber ich glaube nicht, dass er irgendwo durch die Bibel bestätigt wird?
LG, geli
geli
Gelöschter Benutzer
Re: der heilige Geist im alten Testament
von geli am 29.04.2018 22:18Das ist ein sehr interessantes Thema - ich wollte schon lange etwas dazu schreiben, hatte aber keine Zeit, mich damit zu beschäftigen. Heute Nachmittag immerhin teilweise - bis dann Besuch kam... 
Auf jeden Fall habe ich mal im Bibellexikon nachgeschlagen. Da fand ich zuerst einmal interessant, dass man unterscheiden muss zwischen dem "menschlichen Geist" und dem Geist Gottes:
So heißt es z.B. in Rö. 8,16: "Der Geist Gottes gibt Zeugnis unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind."
Oder auch in Luk. 8,55: "Und ihr Geist kam wieder, und sie stand sofort auf."
Im AT heißt es meistens, dass der Geist Gottes "über" jemanden kommt, oder dass er "auf" jemanden kommt, oder dass er "auf jemandem ruht", also eher außerhalb des Menschen ist. Dazu ist es sehr interessant, 4. Mose 11 zu lesen. Da war Mose überfordert, er beklagte sich bei Gott, dass er dieses Volk nicht mehr länger alleine tragen könnte. Und Gott sagte zu ihm: "...so will ich herniederkommen und dort mit dir reden und von deinem Geist, der auf dir ist, nehmen und auf sie legen, damit sie mit dir die Last des Volks tragen und du nicht allein tragen musst." - 4. Mose 11,17
Und dann 4. Mose 11,25: "Und da kam der Herr hernieder in der Woke und redete mit ihm und nahm von dem Geist, der auf ihm war, und legte ihn auf die siebzig Ältesten. Und als der Geist auf ihnen ruhte, gerieten sie in Verzückung wie Propheten und hörten nicht auf."
Im NT dagegen sagt Jesus uns: "... er wird euch einen anderen Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: Den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, ... ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. - Joh. 14,17
Beim weiteren Suchen habe ich dann einige Stellen gefunden, wo es auch im AT hieß:
kennen, sondern dass ihnen der Geist nur zur Durchführung bestimmter Aufgaben und für eine bestimmte Zeit gegeben wurde.
Damit der Heilige Geist "Wohnung" in einem Menschen nehmen kann, dazu gehört, dass dieser Mensch eine neue Geburt erlebt hat und er durch das Blut Jesu gereinigt und geheiligt wurde. Erst dann ist es für Gott möglich, sich mit diesem Menschen zu verbinden und mit ihm eins zu werden, und erst dann ist es möglich, dass er ein "Tempel des Heiligen Geistes" werden kann.
LG, geli
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...
von geli am 29.04.2018 14:21Ja, das stimmt - im Grunde genommen unterstellt der Teufel Gott, dass er sich über seinen gottesfürchtigen Knecht Hiob täuschen würde.
"Zwischen den Zeilen" kann man lesen, dass der Teufel Gott unterstellt, dass er die Motive Hiobs gar nicht kennt, bzw. sie völlig falsch einschätzt.
"Soooo gottesfürchtig, wie du denkst, ist der Hiob gar nicht - nimm ihm mal seinen Wohlstand weg, und dann werden wir ja sehen, wie schnell er dich fallen lassen wird..." - Ja, und die ganzen Prüfungen haben dann, sicher zum Ärger des Teufels, gezeigt, dass nicht Gott sich über Hiob getäuscht hat, sondern dass der Teufel sich nämlich getäuscht hat!
LG, geli
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...
von Burgen am 29.04.2018 11:21Nachtrag
Um meine obigen Sätze zu unterstreichen setzt ich hier noch den Predigttext des heutigen Sonntags ein, einen Auszug aus
Apostelgeschichte 16, 23-34
16-22 Paulus lässt den Wahrsagegeist , den Plagegeist, der Magd ausfahren.
Obwohl die Worte wahr waren: nämlich:
Diese Menschen sind Knechte des allerhöchsten Gottes, die euch den Weg des Heils verkündigen.
23-24
Paulus und Silas im Gefängnis. Alle Menschen schlafen und plötzlich geschah ein Erdbeben und die
Gefängnistüren alle öffneten sich.
Der Aufseher wachte auf und fürchtete sich zutiefst vor dem, was nun noch ihm geschehen könnte.
Paulus beruhigt ihn. Kein Gefangener ( ohne Bücher, Fernseher, Internet usw. ) evt. inklusive Ratten und Fäkalien)
sei verschwunden.
Der Aufseher, mit einer Kerze in der Hand, fiel Paulus und Silas zu Füssen.
Wie konnte er wissen, dass es um diese beiden Männer ging?
Liebe Herren, was muss ich tun, dass ich gerettet werde? (Er hatte ja 'nur' seinen Job getan)
Sie antworten ihm:
Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig!
... und er ließ sich und alle die Seinen sogleich taufen...
deckte den Tisch und freute sich mit Paulus und Silas und mit seinem ganzen Hause,
dass er zum Glauben an Gott gekommen war.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (44) Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der HERR lebt, er ist auferstanden
von Burgen am 29.04.2018 10:57KANTATE = singet dem HERRN ein neues Lied! Psalm 98,1
Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder. Psalm 98,1
Matthäus 11, 25-30
Kolosser 3, 12-17
Predigt Apostelgeschichte 16, 23-34 Psalm 98
Losung
Ich bin dein, hilf mir!
Jesus spricht:
In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. Johannes 16,33
Wie ein dürrer Sand ist meine Seele, wenn ich zu dir beten möchte.
Mein Gott, verwandle du diesen Boden in eine gute Erde, damit dein Samen nicht umsonst in sie falle,
wenigstens lasse auf ihr die Sehnsucht wachsen nach dir, ihrem Schöpfer.
Ich bitte dich von ganzem Herzen, zu dir rufe ich. (Sophie Scholl)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...
von Burgen am 29.04.2018 10:46@pal
da scheint das Evangelium "eigentlich" nur aus 2-3 Sätzen zu bestehen ...
wie gut, dass Gott so viel Geduld mit dem einzelnen Menschen hat und seine Liebe es ist, die den Menschen 'zurechtbringt'.
Die 66 Bücher, 39 + 27 = sind ein einzigartiger Liebesbrief Gottes, von Herz zu Herz.
Mit vielen Irrungen und Verirrungen auf Menschenseite.
Wie es in dem Brief an die Kori ther so wunderbar heisst, wir sehen jetzt, wie in einem Spiegel (nämlich seitenverkehrt)
aber dann werden wir sehen, wie er ist.
Und genau das entblättert Gott im Hiobbuch.


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