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Cleopatra
Administrator

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Forenleitung

Beiträge: 5509

Re: Wie leitet uns der Heilige Geist?

von Cleopatra am 30.05.2018 07:53

Also kann ich festhalten: Die Leitung des Heiligen Geistes ist oft ganz unspektakulär und ganz unmerklich?

Ich denke, das kann man nicht so festhalten.
Ich denke, dass der heilige Geist unterschiedlich leitet.
Zum einen so, wie du beschrieben hast (beim Thema einkaufen), so erlebe ich es auch meißtens.
Aber es gibt auch Momente, in denen man sich wirklich gedrängt fühlt, unruhig wird und weiß "ich muss jetzt unbedingt".
So war es ja bei Paulus, er wurde abgehalten, zu gehen.
Und ich habe es auch mal erlebt, als ich noch frisch hierhergezogen war.
Auf einem Spaziergang mit einer Nachbarin trafen wir auf eine andere Nachbarin, die ich noch nicht kannte. Sie sagte mir, ich solle irgendwann mal auf eine Tasse Tee vorbeikommen. Das fand ich nett und ging weiter.
Einige Tage später las ich in einem Buch ein Kapitel über Nächstenliebe glaube ich.
Und dann fühlte ich mich gedrängt, diese Frau genau jetzt zu besuchen.
Ich wusste- man kann viel darüber lesen, es geht aber um die Tat."
Also zog ich meine Schuhe an und ging zu dieser Nachbarin.
Es stellte sich heraus- sie war/ist in tiefer Trauer, da sie Witwe ist und viele Schicksalsschläge hatte.
Wir haben ein sehr gutes Gespräch gehabt und mitlerweile hat sich eine feste Freundschaft entwickelt, in der wir oft über die Bibel und Gott sprechen und sogar schon gemeinsam gebetet haben.
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5509

Re: Zum Nachdenken, mein "Wort zum Sonntag" für Euch

von Cleopatra am 30.05.2018 07:39

Wow, wirklich sehr ermutigend und gute Gedanken.
Danke Rolf, ich denke, dein beitrag nimmt vielen eine Last weg, die Verantwortung und so zu übernehmen.
Es ist richtig, wir sind Werkzeuge. Ich selbst fand immer schade, dass durch mich noch niemand zum Glauben an Gott gekommen ist.
Ich kenne viele, die bei einer Bekehrung dabei waren und fühlte mich dann schlecht.
Und dann habe ich gelesen, wie Paulus schrieb, wie jeder seinen Job hat. Der eine Säht, der andere bewässert, und nur Gott ist der, der das Wachstum schenkt (weiß auswendig nicht die Bibelstelle).
Deshalb bin ich auch viel entspannter, wenn ich mit Menschen über Gott rede.
Natürlich haben wir auch eine gewisse Verantwortung. Verantwortung im Sinne von Werkzeug sein. Aber nicht eben,, um in deinem Beispiel zu bleiben, was anschließend mit dem Nagel passiert.
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Zum Nachdenken, mein "Wort zum Sonntag" für Euch

von Burgen am 29.05.2018 22:28

Dieser obige Beitrag von dir, Rolf, spricht mir aus dem Herzen.
Der von dir gelöschte hatte nicht dieselbe Wirkung.
Also nur Mut.
Wir brauchen hier uns ja nicht mit ausgefeilten fremden Gedankengut bestücken.
Lexika usw. natürlich ausgenommen.
Ich denke, die eigenen Gedanken geben auch ein Glaubenszeugnis ab, oder?
Zwei Absätze, die wohl wieder nicht da sein werden
LG
Burgen

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...

von Burgen am 29.05.2018 22:20

Ich denke, Vorherbestimmung ist eine der Glaubensrichtungen die sich herausgebildet haben.
Ganz grob ausgedrückt würde davon ausgegangen sein, dass der Mensch einerseits wie eine Marionette handelt und immer wieder
in die Vorstellung hineingelegt zu werden, dass er keine Verantwortung trägt für das, was ihm wiederfährt.
So wie ich die Schriftaussagen verstehe, hat der Mensch
einerseits den Auftrag zu bewahren, auf Jesus ausgerichtet zu sein, Gott zu vertrauen usw.
andererseits hat er die großartige Möglichkeit zu gestalten und teilhaftig am Erfolg zu sein.
Sich zu freuen für das, was Gott durch ihn und mit ihm geschehen lässt.
Bei Abraham können wir sehen, wie er Gott umstimmt als er Lot rettete mit seiner Familie.

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Rolf

-, Männlich

  Neuling

Beiträge: 18

Re: Zum Nachdenken, mein "Wort zum Sonntag" für Euch

von Rolf am 29.05.2018 21:31

Hallo, liebe Pray,

ja, ich schreibe Euch auch gern selber ein Wort zum Sonntag, werde den Herrn bitten, mir etwas zu zeigen dazu. Dauert manchmal paar Wochen

Deine Zeilen machen mich sehr nachdenklich. 

Was sind wir wirklich? Was sagt die Schrift? Was sagt Jesus?

Ich werfe nicht gern mit Bibelversen um mich, Manche Verse muß man durch die Schrift erklären, 

Jesus sagt, daß ER das Haupt und wir die Glieder sind. Wir, die wir wiedergeboren sind, sind reingewaschen durch Jesu Blut (das ist fast 2000 Jahre her, als das Blut am Kreuz vergossen wurde! Aber es gilt jetzt und in Zukunft genauso!). Ebenso sind wir durch Seine Wunden geheilt! Jetzt und in Zukunft! Und WIR sind SEIN Leib!  Wir sind mit IHM auferstanden!! 

Das alles steht so geschrieben. Es sind vollendete Tatsachen für Gott - ER sieht das, was wir noch nicht sehen können. Warum soll ich, das Geschöpf, das anzweifeln, was ER, der Schöpfer, sieht?
Daher ist Glaube nötig, Glaube an das, was die Schrift, Gottes Wort, sagt. Es ist ein Vorrecht, das zu wissen, was wir (noch) nicht sehen können.

Der Leib Christi: Kinder Gottes, Priester, Könige, die, die sogar Engel richten werden. 

Der Mensch als Mittler zwischen Gott und Menschen? Nein, Nein, nochmals Nein! Der Heilige Geist ist der Mittler! Der Tröster, Lehrer usw.

Aber: Wenn Du zwischen Alkoholikern und Rumsitzern sprichst, Dir hilflos und als Versager vorkommst: Woher weißt Du, daß nicht ein einziges Wort, welches Dir der Heilige Geist in Deinem unbeholfenen Reden unbemerkt eingeflüstert hat und welches Du ausgesprochen hast, wie eine Zeitzünderbombe in einem von den Rumsitzern vilelleicht nach zwei Tagen, zwei Wochen oder nach zwei Jahrzehnten explodiert und dieser Rumsitzer zum Glauben kommt?
Dann warst Du nicht der Mittler, sondern das Werkzeug des Mittlers.
Das Werkzeug (Beispiel: Hammer) kümmert sich nicht drum, was mit dem Werkstück, in das er einen Nagel eingeschlagen hat, weiter geschieht. Der Hammer hat Macht und Kraft, aber wenn keine Hand da ist, die ihn führt, ist er machtlos und zu nichts nütze! Könnte ja sein, der Hammer sagt zur Hand, laß das, ich schaffe das schon allein...

Du sprichst, brauchst Dich um das Weitere nicht zu sorgen - das macht der Herr schon selbst, keine Angst!Kümmere Dich um den nächsten Nagel


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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...

von Pal am 29.05.2018 20:31

Berö: Wenn aber Gott alles vorherbestimmt hat, geht er dann gegen sich selbst vor?
Das wäre allerdings fatal!
Dieweil Gott alles vorherweiß, wird er anhand der Tatsachen seine absoluten Vorherwissens, auch die entsprechenden Konsequenzen 100% sicher zutreffen lassen.
Das meint aber keinesfalls das ER für das Böse, von dem ER weiß, das es ausgeführt werden wird auch die Verantwortung hätte, so als ob ER es so gerne möchte oder gar von IHM ausgehend wäre. Ganz im Gegenteil! Gott hat einen guten Freiraum geschaffen, der von bösen Menschen, und dem Teufel, aufs schlimmste mißbraucht wird.
Sollte das heißen, das Gott selbst böse wäre? - Das sei ferne! -
Aber Gott ist eben so souverän gut, das ER das Böse, bis zu einem gewißen Maß bestehen lassen kann, um es schlußendlich im "zweiten Tod" unschädlich zu machen. So verstehe ich es.

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pray

63, Weiblich

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Beiträge: 1015

Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...

von pray am 29.05.2018 20:01

Hallo Beroer,
ich lasse Pals Frage  a n  d i c h  mal bewusst so stehen und bin gespannt, was du dazu sagen wirst.
Ich sehe das "Feindesland" so. Der Feind ist der Tod (vgl 1. Kor. 15,26: Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod.) Von daher ist belegt, dass die Kinder nicht im Tod bleiben werden, sondern auferstehen zum Leben.
Hallo Pal,
du hast es dir vielleicht für die Zwischenzeit etwas einfach gemacht, dass du schreibst: Es gibt nur Himmel und Hölle. Aber diese Orte kommen, wenn Jesu wiedergekommen ist und alles Gericht gehalten wurde und nachgesehen wurde, wer im Buch des Lebens steht und wer nicht.
Bis dahin habe ich die Bibel so verstanden, dass es 2 Aufenthaltsorte für die Verstorbenen gibt. Für die in Christus Gestorbenen ist es oben das Paradies, wo sie gleich beim Herrn sind, aber den Geist-/Herrlichkeitsleib später bekommen, wenn Jesus wiederkommt und die Lebenden entrückt sind und mit dem neuen Leib überkleidet werden und die Toten auferstehen. Für die Gottlosen ist der Aufenthaltsort bis dahin unten der Scheol.

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Wie leitet uns der Heilige Geist?

von pray am 29.05.2018 19:42

Liebe Cleo,
das habe ich ja noch nie gehört, dass im NT steht: die Heilige Geist. Gibt es denn im griechischen tatsächlich "der, die, das"? Oder ist "die" die Mehrzahl? Dann wäre es ja leicht, der Geist Christi und der Geist Gottes, beide so genannt, als der Heilige Geist.
LIebe geli,
ja, genau so habe ich das am Ende des Schreibens auch gedacht. Du hast eine sehr gute Stellt mit der Prophetie von David gebracht, die das untermauert. Fazit: Man merkt manchmal gar nicht,  d a s s  der Geist Gottes  l e i t e t, aber wenn dann alle Fäden zusammenlaufen,  d a n n staunt man.
Ich freu mich total, dass wir das so rausgearbeitet haben und meine, das wäre auch richtig so.
Lieber Smart,
o.k. ich würde vorschlagen: Schreib rein, deine Frage. Ich würde dir meine Antwort aus dem Mail hierherkopieren und wir können ja warten, was die anderen explizit diesmal als Antwort für dich haben - deine Frage, die dich schon so lange beschäftigt, sollte diesmal nicht untergehen. Hoffentlich nicht.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.05.2018 19:42.

Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...

von Pal am 29.05.2018 19:41

Bero: Das dürfte wohl Nicht der Himmel sein.

Es gibt laut Bibel nur zwei Möglichkeiten, wo ein Toter endet. (Himmel oder Hölle)
Also meinst du. die unschuldigen Kinder seien bei der Ermordung durch Herodes Soldaten in die Hölle gekommen? -Das denke ich nicht.
-

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

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Re: Zum Nachdenken, mein "Wort zum Sonntag" für Euch

von pray am 29.05.2018 19:34

Lieber Rolf,
du kannst uns ja selber ein Wort zum Sonntag erzählen. Ich hatte es aber noch gelesen. Warum sind wir denn hierzulande schon Könige? Ich kann mich zwar als Priester wiederfinden (Vermittler zwischen Gott und Mensch, heute am Spielplatz allerdings zwischen etlichen Alkoholikern und Rumsitzern aber leider kläglich gescheitert, bis auf einen vielleicht, der aufmerksam zuhörte), aber wen darf ich denn "bekönigen"?

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