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pray

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Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von pray am 04.08.2018 17:40

Liebe Leah,
genau, deine aufgeführte "Konversation" ist fast genauso mickrig, wie ein anderes "Übergabegebet: " Jesus;  ich habe bisher ohne dich gelebt, aber nun übergebe dir mein Leben, du sollst nun Herr sein. " Dabei steht das Wort "Übergabe" gar nicht in der Bibel.

Ich bin der Meinung, dass jeder seine Sünden bekennen und diese dazu auch beim Namen nennen und bereuen muss - und dann Vergebung erhält.

Evangelium heißt soweit ich weiß "Gute Nachricht".
Hier einige Stellen, von  w a s  die Gute Nachricht handelt:

Evangelium von der Gnade Gottes
Evangelium von euer Seligkeit
Evangelium des Friedens
Evangelium von Jesus
Evangelium vom Reich
Evangelium Gottes
Evangelium von der Herrlichkeit Christi
Evangelium von der Herrlichkeit des seligen Gottes
Evangelium Christi

und dann noch so Querstellen, dass man
den Sohn verkünden durch das Evangelium
oder den Armen das Evangelium zu verkündigen,....den Gefangenen, dass sie frei sein sollen...(s. Lk. 4,18)

Leah fragte: Kennt ihr auch falsche Evangelien?

Ja klar, wieviel willst du hören?

Das ""Evangelium"" von den Sakramenten
Das ""Evangelium"" des Korans
Das ""Evangelium"", dass es nach dem Tod noch eine Chance gibt, sich doch noch umzuentscheiden für Gott
Das ""Evangelium"", dasss mir gestern sogar noch ein Landeskirchenpfarrer sagte: Der Ungläubige, der einen gläubigen Partner hat, ist geheiligt durch diesen und wird aus diesem Grund nicht in die Hölle müssen, weil Gott gütiger und gnädiger ist, als wir glauben.
Das ""Evangelium"", dass man schließlich an "etwas" an eine "höhere Macht" glaubt.
...
...

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pray

63, Weiblich

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Re: Der zehnte Teil für Gott, Gottes Reich - Spr 3,9 ?

von pray am 04.08.2018 16:46

Teil 2:
Der Zehnte im Neuen Bund:

So, dann versuche ich mal zu erklären, wieso ich die Bibel so verstehe, dass die Abgabe des Zehnten heute keine Pflicht mehr ist:

Wie oben geschrieben, war Sinn des Zehnten ja, die Leviten zu versorgen, die ausgiebigen und unablässigen Dienst an der Stifthütte vor dem Heilgtum taten. Sie unterstützten damit den Hohepriester, dessen Aufgabe es war, Sühnung durch Tieropfer zu schaffen.

Der Hohepriester war also damals der Mittler zwischen Gott und den Menschen, der die Opfer brachte.

Hebr. 7,5 sagt, dass die Leviten nach dem Gesetz das Recht hatten, den Zehnten vom Volk zu nehmen.

Wir wissen, dass es heute keinen Hohepriester mehr gibt und auch keine Tieropfer praktiziert werden, die auch für uns Christen nie als Heilsweg nötig waren.

Der Hebräerbrief gibt ein für die damaligen Leser ein anschauliches Bild, dass mit Jesus der Hohepriester kam, den wir haben mussten! (lies es bitte nach in Hebr. 7,26), Mit Jesus als Priester in Ewigkeit und einen unvergänglichen Priestertum (Hebr. 7,21.24) ist das menschliche Priestertum aufgehoben und nutzlos (Hebr. 7,18 und Hebr. 7,12 sagt: Denn wenn das Priestertum verändert wird, muss auch das Gesetz verändert werden.

Das verstehe ich also so, dass es das Gesetz der Abgabe des Zehnten nicht mehr gibt - zumal der Grund dafür ja weggefallen ist!
Es gibt und braucht keine Tieropfer mehr, damit auch keinen Levitendienst und damit auch keine verpflichtende Abgabe eines Zehnten.

Die Bibel geht sogar noch weiter und nennt uns selber Priester! o.k. wir haben gelernt, dass der Priester opfert. Das ist seine Aufgabe!

Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft (1. Pt 2,9)

Und was opfern wir heute?

...erbaut euch zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus. (1. Pt.2,5)

Nun rufen viele Gemeinden die Christen in die Pflicht mit dem AT Maleachi 3,10-12, wo gesagt wird: Bringt den Zehnten in voller Höhe in mein Vorratshaus!....und dann folgt die Segensverheißung Gottes.

Aber das ist eine Verpflichtung, die damals unter dem Gesetz galt. Und die Aufrufer vermeiden geflissentlich den Vorvers Maleachi 3,9, wo es heißt: Darum seid ihr auch verflucht, denn ihr betrügt mich mit dem Zehnten allesamt!

Und Gott verflucht doch seine Kinder nicht! Der Fluch galt für die, die das Gesetz nicht hielten!!

Jetzt las ich in Hebr. 7,1-4 dass Abram dem Melchisedek damals den Zehten gab. Daraus, so eine Auslegung, sollte klar werden, dass Abram diesen Melchisedek als Priester anerkannte. Weiter heißt es in den Versen, dass Jesus diesem Melchisedik glich.

Daher überlegte ich, dass es demnach vielleicht doch richtig ist, Jesus heute als dem wahren Hohepriester den Zehnten abzuliefern.

Aber dann informierte ich mich weiter über diese Sache mit MechisedIK und was das Priestertum nach der Ordnung Melchisedeks (Hebr. 7,11) überhaupt darstellte und fand heraus, dass es bei dem Vergleich von Melchisedek mit Jesus nicht etwa um eine Opfergabe ging, sondern was TOTAL anderes...und zwar dies:

Die Priester und Leviten durften damals ja nur aus dem Stamm Levi kommen. Und es wurden genaueste Geschlechtsregister der Abstammungslinie geführt.

Jetzt aber hören wir im Hebräerbrief, dass Jesus der wahre Hohepriester ist. Aber Jesus Abstammungslinie kam nicht aus dem Stamm Levi, sondern:
Denn es ist ja offenbar, dass unser Herr aus Juda hervorgegangen ist, zu welchem Stamm Mose nichts gesagt hat vom Priestertum. (Hebr. 7,14)
Demnach konnte er gar nicht Hohepriester sein!, weil er nicht aus dem Stamm Levi kam. Und hier greift nun die Priesterordnung nach Melchisedek, von dem wir lesen, er hatte keinen Anfang und kein Ende, keinen Vater und keine Mutter, was bedeutet: Er hatte nichts mit dem Stamm Levi zu tun, den es eh damals nicht gab, er war in kein Geschlechtsregister verzeichnet - und wurde vom größten Glaubenshelden Abram dennoch als Priester anerkannt! - in dem Abram ihm, wie gesagt den Zehnten gab.

Dies ist die Intention der Bibelstelle.

Dann noch Mt 23,23: Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr den Zehnten gebt von Minze, Dill und Kümmel und lasst das Wichtigste im Gesetz beiseite, nämlich das Recht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Doch dies sollte man tun und jenes nicht lassen.

Ich habe überlegt, dass es heißt, dies (den Zehnten geben?) soll man nicht lassen? Eine einsame Bibelstelle im NT über die Pflichtabgabe). Ich kam vor längerer Zeit schon über diesen Vers ins Schleudern und als ich mal 50 Euro für Schuhe für meine Tochter geschenkt bekam, fühlte ich mich fast überfordert, bei diesem und anderen Dingen, die man mal bekam, immer pflichtgemäß dran zu denken, 10 % abzugeben davon. Ich verlor damals die Freude daran, für Gott zu geben...bekam Angst, dass ich die Sondereinnahmen, wie Geschenke oder so vergesse zu bezehnten und habe deswegen gebetet. Darauf fand ich Sprüche 21,3: Recht und Gerechtigkeit tun ist dem HERRN lieber als Opfer.

Dann erschloss sich mir die Matthäusstelle so, dass ich das Recht und die Gerechtigkeit tun soll und den Glauben nicht lassen soll.


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pray

63, Weiblich

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Re: Der zehnte Teil für Gott, Gottes Reich - Spr 3,9 ?

von pray am 04.08.2018 16:41

Zurück zum Thema, vielleicht interessiert es jemanden,  w a s  überhaupt der Zehnte alles im Alten Bund war und ob das Zehntengebot noch in den Neuen Bund übertragen werden kann.
(Ich habe das vor langer Zeit mal versucht herauszufinden und mir das abgespreichert.
Also Teil 1:

Was genau war der Zehnte im Alten Bund:

Gott verteilte unter Mose und Josua das Land an die Stämme Israels. Nur der Stamm Levi erhielt durch Mose kein Erbteil aus dem Land.
Lt 4. Mose 35,1 erhielten sie jedoch vom Erbteil der anderen Stämme etwas Weideland und einige Städte.
Lt Jos. 13,14 und 4. Mose 18,20 will Gott selber ihr Erbteil sein. Eine wunderbare Verheißung!

Aus diesem Stamm Levi kamen dann die Priester und Leviten.

Gott setzte Aaron als seinen ersten Hohepriester ein und schenkte ihm die Leviten, die ihm dienen sollten. (4. Mose 18,6-7). Jedoch durften nur der Hohepriester das Heiligtum betreten, die Leviten durften nicht ins Heiligtum, sondern sie waren Diener der Priester. Priester durfte dann immer nur jemand aus der Linie Aarons werden.

Wenn die Priester und Leviten aus dem Stamm Levi nur das Weideland Land und somit keine Ernteerträge (falls das jemand nochmal nachprüfen würde, würde ich mich freuen) hatten, wovon lebten sie?

4. Mose 18,8-20 erzählt, was den Priestern alles von den Opfergaben zustand.
Das war alles, was nicht verbrannt wurde, die Erstlingsgaben (Grund für Erstlingsgaben 5. Mo 26,1-10), die Erstgeburten der Tiere (Grund für Erstgeburt 2 Mose 13,14-15).

Den Leviten gehörte lt Kap. 18,24 vom Volk alle Zehnten der Opfergaben der Israeliten für ihren Dienst, den sie an der Stiftshütte ausübten.
Lt Kap 27,30.32 sind damit alle Zehnten vom Ertrag des Landes und den Früchten der Bäume sowie des Viehs gemeint.

Von diesem Zehnten gaben die Leviten selbst wiederum den Zehnten an den Hohepriester. Dabei sollte es sich hier um das Beste handeln und im Bibeltext steht sogar, dass diese Abgabe eine Heilige Abgabe ist, die dem Herrn gegeben wird. (4. Mose 18,26-29)

Der Segen des Zehnten:

In 2. Chr. 31,2-12 lesen wir, dass Hiskia die Versorgung der Priester und Leviten nach dem Gesetz und mit dem Zehnten ordnet und dass die Israeliten 5 Monate alles aufhäuften und sammelten und dennoch hatten sie selbst genug und wurden satt und der Herr sein Volk segnete, darum ist so viel übrig geblieben.

Auch in Mal. 3,10-12 verspricht Gott einen großen Segen bei Abgabe des Zehnten, dass er Segen herabschütte die Fülle und sich auch um die Ernte kümmern wird.

Ferner gab es noch 2 besondere Zehnten, den jährlichen Festzehnten und den 3 Jahres Zehnten

Der jährliche Festzehnte:

Lt 5. Mose 14.22-27 war der Zehnte von Getreide, Öl, Wein, und den Erstgeburten der Rinder und Schafe für ein fröhliches Mahl bestimmt, an einem zentralen Ort (evtl dort, wo die Stiftshütte war?) oder wenn das jemandem zu weit war, um alles hinzuschaffen, dann sollte es verkauft werden und man an einem andern von Gott erwählten Ort zusammenkommen mit dem Leviten und Waisen, Witwen und Fremdlingen.

Der 3 Jahres  – Zehnte:

Im 3. Jahr, dem sogenannte Zehnten-Jahr soll man den Zehnten des Landertrags in der eigenen Stadt hinterlegen, auf dass der Levit, der Fremdling, die Witwe und Waise kommen und sich sättigen. (5. Mose 14,28-31). Auch hier wird versprochen: Auf dass dich Gott segne in allen Werken deiner Hände, die du tust.

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Cosima
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Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von Cosima am 04.08.2018 15:39

 
   Hallo, Ihr lieben Hauskreis-Teilnehmer, da wir letzten Sonntag das Thema von Chestnut vorgezogen haben, 
   wollen wir uns morgen Abend über diese Psalm-Verse aus Psalm 139, 23+24 Gedanken machen. 
   Wir freuen uns auf die Gespräche mit euch, 
   eure Chestnut und Cosima. 

           Sonnenkreuz_Sortiros.jpg
          Gott ist Licht und SEIN Licht durchforscht uns und erkennt uns. 

Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich's meine.
Und sieh, 
ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege. Psalm 139,23+24 LUT


Diese beiden Verse bete ich jeden Tag, weil ich mich kenne und weiß, dass Gott mir hilft,
heute den guten Weg zu wählen. ER schenkt mir durch den Heiligen Geist Hilfe, um zu
erkennen, wenn ich auf Umwege geraten bin. In einer anderen Übersetzung steht im
Vers 24: „Sieh, ob ich in Gefahr bin, dir untreu zu werden..." HFA. Damit haben wir
immer wieder zu kämpfen und Gott bietet uns an, IHN um Hilfe zu bitten. Darüber
wollen wir morgen Abend im Hauskreis nachdenken und austauschen.
Wir laden euch ein,

 

am Sonntag, den 12. August 2018 um 20:30 Uhr in den Chatraum „Hauskreis-Miteinander".

Wir freuen uns auf euch,
Chestnut und Cosima.

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.08.2018 14:40.

Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Der zehnte Teil für Gott, Gottes Reich - Spr 3,9 ?

von Leah am 04.08.2018 14:28

Nach meinem flüchtigen Eindruck und den Infos über Kritik dazu aus Google fand ich das nicht bestätigt, sondern eher, dass es als "zu streng" wahrgenommen wird und gerade nicht als Wohlfühl-Evangelium.


Hallo Solana,

ich denke die Strenge einer christlichen Gruppierung sagt nichts darüber aus, ab das Evangelium richtig ist oder richtig weitergegeben wird.

Das mit den schematisch vereinfachten Punkten, auf die die Botschaft"heruntergebrochen" wird, um sie einfach und eingängig zu machen, ist typisch amerikanisch.

Ja, da kommt das wohl her. Aber inzwischen ist es leider auch typisch deutsch.

 

Hallo Burgen,

 

Denn, wir alle sind von Gott geliebten, leben aus seiner Gnade und sind die Gerechtigkeit in Jesus Christus.

ja, genau. Und die muss gegeben werden. Und dabei spielen Buße und Bekehrung ein große Rolle.

 

So nun sind wir aber recht weit vom Thema weggekommen.

Leah

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.08.2018 14:30.

solana

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Beiträge: 4164

Re: Der zehnte Teil für Gott, Gottes Reich - Spr 3,9 ?

von solana am 04.08.2018 14:27

Vielleicht noch eine Anmerkung dazu:

Das mit den schematisch vereinfachten Punkten, auf die die Botschaft"heruntergebrochen" wird, um sie einfach und eingängig zu machen, ist typisch amerikanisch.

Ich erinnere mich noch an meine Mitwirkung in "Campus für Christus" während meiner Schul- und Studentenzeit.
Da hatten wir auch so schematisch aufgebautes "Material", kleine Heftchen und Fragebögen, die schnell auf den Punkt kamen und mit Bildchen und einfachen, schlagwortartigen Sätzen das Evangelium präsentierten ....

So richtig konnte ich mich nie damit anfreunden ....
Anfangs fand ich es nicht schlecht, weil es eben ganz einfach und klar war. Aber mit der Zeit wurde es mir dann doch zu schematisch und auch einengend als Gesprächsgrundlage.

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von Burgen am 04.08.2018 14:14


Bin ganz von meinem  Mittagsschläfchen von weggekommen ... 

Nun muss ich mich schnell umziehen und mit Hundi zur Bahn. Wir sind unterwegs verabredet zum ersten Mal mit der älteren Frau, 
die die kleine Pudeline 🐩 aus China adoptiert hat. Sie will unseren Klub, den deutschenpudel-Klub kennenlernen. 

Wollte soviel bis dahin gemacht haben ... , wer kennt es nicht auch. ...

Bis später 
Gruss 
Burgen 


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Der zehnte Teil für Gott, Gottes Reich - Spr 3,9 ?

von Burgen am 04.08.2018 14:06


Es geht nicht um die genannte Organisation. 

Man kann einen Fisch nicht braten, bevor man ihn gefangen, getötet, ausgenommen und dann zubereitet hat. 

In der Schrift sehen wir immer wieder, sogar im Neuen Testament, dass in Menschen investiert wurde, die nicht diese ganzen 

" Bekehrungsschritte" durchlaufen haben. 

Gesetz und Gnade, leider liegen sie oft direkt nebeneinander, sodass oft sogar vermischt werden, ohne den Bekehrungsernst 

untergraben zu wollen. 

Gott, Jesus, der Heilige Geist wird immer wieder, während des langen 80 oder noch mehr jährigen Lebens von Sünde überführen. 

Und das ist auch gut so. Das ist vergleichbar mit der Geschichte des verlorenen Schafes. 

Erzählt jemand von seinem Glauben, muss er nicht dem anderen sämtliche Schubladen seines Glaubensweges mit Jesus 

zur Beurteilung des richtigen Glaubens darlegen. 

Ich denke, es gibt so "unendlich viele" Themen in der Schrift, dass sie nicht alle nach drei Sätzen auf Bekehrung, Sünde usw. 

heruntergebrochen werden sollten. 

Denn, wir alle sind von Gott geliebten, leben aus seiner Gnade und sind die Gerechtigkeit in Jesus Christus.
Das muss man erst Mal in seiner ganzen Tiefe, Länge und Breite verstehen lernen.
Selbst Ausleger ihrer Kommentare müssen diesen Weg gehen. 
Jesus selbst sagt, dass die Unmündigen Gottes Offenbarung erhalten, nicht nur Leute des Studierzimmers. 

Naja. 

Gruss
Burgen 





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solana

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Beiträge: 4164

Re: Der zehnte Teil für Gott, Gottes Reich - Spr 3,9 ?

von solana am 04.08.2018 13:58

Hallo Leah
Wie gesagt, ich habe mich bisher noch nicht weiter mit diesem Club beschäftigt und war erstaunt über deine Einschätzung.
Nach meinem flüchtigen Eindruck und den Infos über Kritik dazu aus Google fand ich das nicht bestätigt, sondern eher, dass es als "zu streng" wahrgenommen wird und gerade nicht als Wohlfühl-Evangelium.

Da haben wohl unterschiedliche Menschen unterschiedliche Beurteilungskriterien ....

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Der zehnte Teil für Gott, Gottes Reich - Spr 3,9 ?

von Leah am 04.08.2018 13:39

Hallo Solana,

Das sagt nichts über seine Evangeliumsverkündigung aus. Was man aber sieht, ist, dass er von irdischen Segen oder Flüchen spricht und das ist Irrlehre, denn das ist unter der Gnade und in einem geistlichen Reich Gottes nicht mehr aktuell.

Aber das führt jetzt zu weit weg.

Lass es gut sein. Dann ist Club 700 für Dich halt ok. Für mich nicht. Jedenfalls würde ich da nicht spenden. Auch wegen seinem Quick-Evangeliums:

Es geht etwa so:

Gibt es irgendeinen guten Grund, nicht jetzt sofort dein Leben Jesus Christus zu übergeben?

Wie du dein Leben an Christus übergibst:

1. Gib' zu, dass du ein Sünder bist und Vergebung brauchst.

2. Glaube, dass Jesus Christus am Kreuz für dich gestorben und wieder aus dem Grab auferstanden ist.

3. Bekenne durch Gebet, dass Jesus Christus der einzige Weg zu Gott ist und lege dich fest, den Rest deines Lebens für ihn zu leben."

Und wenn man das macht, ist man gerettet.

 

Was ich davon halte, habe ich hier geschrieben: https://glaube-community.de/forum/moderne_verfhrung___evangelium_light-58782713-t.html#58782713

Leah

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.08.2018 13:41.
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