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Pal

67, Männlich

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Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von Pal am 11.09.2018 09:00

Ja, man kann alles überziehen, aber meine Meinung ist, das heutzutage ein "light Evangelium" viel intensiver ohne die bedrohliche Hölle auskommt.
Doch Jesus selbst, und die Bibel kommen nicht ohne diese Wahrheit (über die Hölle) aus. Das ist bedenkenswert.
Ich denke im ganzen AT gibt es nur einen, klaren Hinweis auf die Hölle. (Vielleicht auch noch mehr?)
Aber dann kommt Jesus und ER legt die Karten auf den Tisch und sagt, was Sache ist!
Um das Höllenthema gottgemäß zu hantieren ist heute sicher eine "Kunst" für sich.
Denn dem fleischlich gesinnten Publikum jucken die Ohren nach anderen Botschaften!

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von solana am 11.09.2018 08:57

Ich würde es nicht gleich mit Dämonen in Verbindung bringen.

Ich habe Unterschiedliches erlebt, zB dass mir das "Geisteswirken" nur auf diese abgehobenen Momente beschränkt zu sein schien und im Alltagsleben nicht viel davon zu spüren war.
So etwas macht mich skeptisch.
Denn das ist ja eigentlich nicht der Sinn der Sache, dass man sich an grossen Emotionen "berauscht" und den Glauben darauf baut, diese Erlebnisse um ihrer selbst willen sucht.
Das entspricht dem modernen Zeitgeist, der Suche nach dem ultimativen Kick, der noch einzigartigeren Erfahrung und der Selbstverwirklichung in diesen Erlebnissen .....

In meinen Augen (wenn das wirklich so ist, wie es aussieht) ein Missbrauch der Gabe Gottes, die nicht zur persönlichen Verfügung gegeben wurde, um sie als eine Art Rauschmittel zu gebrauchen und in Gefühlserlebnissen Selbstverwirklichung zu suchen.

Diese Gefahr ist eben immer da, wie mit allem, was Gott schenkt, dass es in egoistischer Weise missbraucht werden kann anstatt damit Gott zu dienen - wofür es uns gegeben wurde.

Ich habe aber auch schon eine total beeindruckende Herzlichkeit in einer Pfingstgemeinde erlebt, die wirklich von Herzen kam und keineswegs künstlich oder aufgesetzt war.
Ich wusste gar nichts von der Ausrichtung der Gemeinde, als mich eine Bekannte zu ihrem Gemeindefest einlud. Sie war immer strahlend und freundlich. Und das Gemeinefest war einfach nur schön.
Es gab nichts, was irgendwie aus dem Rahmen fiel.
In einer Gebetsgemeinschaft in kleiner Runde begann dann einer gegen Ende und Zungen zu beten - nicht laut und schrill, sondern sehr harmonisch und zurückhaltend - ein paar andere fielen ein. Ein kurzer Einschub, der aber nicht das ganze Gebet dominierte.
So fand ich das Ganze überzeugend und es hat mich sehr bewegt und beeindruckt.
Es war übrigens überhaupt meine erste Erfahrung mit einer Pfingstgemeinde und war während eines längeren Auslandsaufenthalts, nicht in Europa.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Pal am 11.09.2018 08:46

Leah: Da steht nichts davon, sich selbst zu erbauen...

Aber hier:
1Ko 14:4 Wer in Zungen redet, erbaut sich selbst...

1Ko 14:14 Denn wenn ich in Zungen bete, so betet zwar mein Geist, aber mein Verstand ist ohne Frucht.

1Ko 14:2 Denn wer in Zungen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand vernimmt (versteht) es, im Geiste aber redet er Geheimnisse.


Es gibt mE zwei Arten von Zungenrede. Die eine ist eine echte Fremdsprache, die der Redende selbst jedoch nie gelernt hat und sie folglich auch nicht selbst beherrscht. Ein eindeutiger Beweis dafür, das nicht er selbst spricht, sondern der "sprachenkundige Gott" durch ihn spricht!
Die andere ist das "Gebrabbel" - nicht negativ gemeint - wovon Paulus im Korintherbrief deutliche Beschreibungen gibt, das der Verstand dabei fruchtlos bleibt etc...

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Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von Leah am 11.09.2018 08:34

Hallo Cleo,

Ich denke, man kann von beiden Seiten vom Pferd fallen. Daher bitte ich in solchen Fäallen immer darum, dass der Herr meine Gedanken leitet und ich das sage, was diesem Menschen dienst. Mal ist es dann so, mal so.

Hallo Chestnut,

ich denke, dass der junge Mensch durch seine Familie in diese Gemeinschaft kam, sonst würde ich mich fragen, was er als ungläubiger Jugendlicher da wollte. Freikirchen betreuen Ungläubige zuerst in Hauskreisen, denke ich. Und freilich, wenn man im Gottesdienst über Jahre die Verkündigung hört, dann weiß man, dass man verloren geht, wenn man die Rettung nicht annimmt. Das weiß man allerdings auch, wenn der heilige Geist überführt, also ohne Mitwirkung eines Menschen. Und dann verstockt man sich oder nicht. Ich verstehe als die Aufregung nicht.

Jesus und Paulus haben ganz klar gepredigt. Jesus sprach öfter von der Hölle als vom Himmel. Er konfrontierte seine "falschen Nachfolger" regelmäßig mit ungeheuerlichen Aussagen, wonach diese weggingen. Es ist viel schlimmer, einen Menschen im Glauben zu lassen, er wäre schon errettet, als ihn damit zu konfrontieren, dass er in Gefahr ist, in die Hölle zu gehen.

Aber ja, alles im Geist, also unter der Regie Gottes. Er weiß, was derjenige braucht, mit dem wir sprechen. Nur wer in eine Versammlung kommt, wird mit der ganzen Wahrheit konfrontiert, oder es stimmt etwas mit dieser Versammlung nicht. Wenn eine Gemeinde so gesetzlich ist (Frauen nur Röcke etc.), dann kann man ja eine andere suchen. Ich denke aber dass das unwichtig ist. Schlimmer ist falsche Lehre, die den Herrn verunehrt.

Wir suchen oft die Ehre des Menschen, aber die des Herrn suchen wir nicht. Daher macht es uns Kummer, wenn uns einer wegen Sünde überführen will und von der Hölle spricht. Aber es heißt ja nicht umsonst, dass das Evangelium ein Stein des Anstoßes ist.

Leah

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.09.2018 08:36.

Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Leah am 11.09.2018 08:21

Hallo Cleo,

Ich sehe das wie Du.

 

@all

Von Zucken und Umfallen ist in der Schrift an vielen Stellen die Rede, allerdings nicht im Zusammenhang mit dem Geist Gottes, sondern in Zusammenhang mit Besessenheit und Dämonen. (Mk 1,26; Mk 9,18; Mk 9,22; Mk 9,26; Lk 4,35, Lk 9,42; )

Gott ist ein Geist der Ordnung und der Weisheit und der Nüchternheit.

Wenn Menschen durch den Geist Gottes fallen, dann fallen sie nach vorne auf Ihr Angesicht und beten Gott an. Dabei zucken sie nicht und sie wissen auch, was sie sagen.

Der, der in Sprachen spricht, weiß was er sagt, den Ausleger braucht es nur für die, die diese Sprache nicht verstehen können. Deshalb wunderten sich die, die Zeugen des Pfingstgeschehens ja auch darüber, dass die Juden zu ihnen in ihrer Muttersprache redeten (Apg 2,1-13). Und die, die diese Sprachen nicht kannten, dachten, die Juden wären betrunken.

Apg 2 ,7-11.... Sie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, Galiläer?  Wie hören wir sie denn ein jeder in seiner Muttersprache?  Parther und Meder und Elamiter und die da wohnen in Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, Pontus und der Provinz Asia, Phrygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen und Römer, die bei uns wohnen, Juden und Proselyten, Kreter und Araber: Wir hören sie in unsern Sprachen die großen Taten Gottes verkünden.......

Da steht nichts davon, sich selbst zu erbauen mit wirren Lauten und auch nichts von Umfallen.

Leah

 

 

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Pal

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Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Pal am 11.09.2018 07:49

Liebe Cleo, ich denke mir, du wirst bei diesem Thema immer auf der Stelle treten.
Du hast nun so viele negative Beispiele in dir. Du bist überzeugt von der unbiblischen Machart vieler Dinge.
Das alles beeinflußt dich, - und das ist ganz logisch.
Aber es macht dich voreingenommen und abweisend.
 - auch logisch.
Mich errinnert das an die Geschichte von Andrew Murray. Er war ein christlicher Schriftsteller in Südafrika. Er schmachtet nach dem "Pfingstsegen" und hat auch darüber ein Buch geschrieben. (The Full Blessing Of Pentecost (deutsch: Die Fülle des Pfingstsegens)
Dann geschah es, das in einem Gottesdienst, in seiner Kirche, das Wirken des Hl.Geistes laut wurde. - Zu laut für ihn!
Und anstatt kindlich genug zu sein, um es als wirklich befreiend zu erleben, nahm er daran Anstoß und hinderte es nach dem Motto: "Aber so nicht bei uns!"
... nur zum Nachdenken...
Cleo: Sie haben sogar das Evangelium weitererzählt- dafür muss man ja eben klar beim Verstand sein.

Ich weiß nicht wie klar man beim Verstand sein muß, wenn man in einer Sprache spricht, die man selbst gar nicht kennt? -
liebe Segenswünsche

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.09.2018 07:51.

Cleopatra
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Re: Fürbitte~ wer möchte für andere mitbeten

von Cleopatra am 11.09.2018 07:41

Lieber Herr,
ich bitte dich heute gezielt um das Krankenhaus in Peru, welches gerade Anfeindungen ertragen muss.
Dieses Krankenhaus wurde für dich erschaffen und für die armen Menschen in Peru.
Ich bitte dich um weiteren Segen für jeden einzelnen Mitarbeiter, für das ganze Projekt und für jeden Patienten dort.

Amen

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Cleopatra
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Re: Woher kommt ihr

von Cleopatra am 11.09.2018 07:34

Hallöchen,
ich bin aufgewachsen in Köln Porz und im Alter von 14 Jahren sind wir ins Oberbergische gezogen, wo ich bis heute geblieben bin.
Ich habe immer gesagt "wenn ich 18 Jahre alt bin, will ich wieder nach Köln zurück" aber mit 16 Jahren begann die Ausbildung, dann Job, dann, wenn man denn ein Auto hat ist es in Oberberg nicht mehr so schlimm... Und seit ich meine Tiere habe, will ich eh nicht mehr in eine Stadt zurück und genieße das Landleben hier sehr ;-D
Lg Cleo

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Cleopatra
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Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von Cleopatra am 11.09.2018 07:32

Oh liebe chestnut,
diesen Hinweis finde ich sehr wichtig.
Ich hatte auch mal ein Gespräch mit einem Christen, der sehr strikt ist
Er meinte sinngemäß: "Ich sage die Wahrheit, der heilige Geist wird dann schon in diesen Menschen wirken."
Natürlich stimmt das, aber wir haben auch eine Verantwortung und sollten etwas Taktgefühl haben.
Lg Cleo

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Cleopatra
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Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Cleopatra am 11.09.2018 07:25

Hallo liebe chestnut,
aber genau das ist es ja.
Es gibt Berichte von Menschengruppen, die so etwas Vergleichbares erlebt haben wie die Jünger an Pfingsten und auch solchen, die

und was haben die Jünger an Pfingsten erlebt?
Von einem Zucken und ist ja eben nicht die Rede.
Die Jünger sprachen plötzlich in einer anderen (vorhandenen) Sprache.
Sie zuckten eben nicht rum und waren ihrer eigenen Körper nicht mehr mächtig.
Sie haben sogar das Evangelium weitererzählt- dafür muss man ja eben klar beim Verstand sein.
Und wenn sich etwas wiederholt, bedeutet es ja nicht, dass es richtig ist.
Natürlich ist nicht nur das Video maßgebend, ich habe eben nur dieses eine Video (und einige bei youtube) gesehen und kann mir nur daher ein Urteil erlauben.
Ich versuche eben nur, es anhand der Bibel zu beurteilen.
Lg Cleo

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