Neueste Beiträge

Erste Seite  |  «  |  1  ...  2298  |  2299  |  2300  |  2301  |  2302  ...  6912  |  »  |  Letzte Die Suche lieferte 69113 Ergebnisse:


Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Pal am 11.09.2018 12:00

Cleo: ich hatte Pal gefragt, ob er in eine Pfingstgemeinde geht (oh, ich hatte glaube ich bei dem vielen Schreiben noch keine Antwort darüber erhalten),

Antwort: Ja!
Ich habe in meinem 2.Video, ab Minute 2:45 folgendes gesagt:
die Fremden... die es erlebt haben... was da für ein Rumoren ist, die haben dann tatsächlich gedacht, die sind (be-)trunken. Das heißt sie waren in einem Zustand, das es ausgeschaut hat... sie sind vielleicht getorkelt von der Herrlichkeit Gottes oder nieder geschmettert, [wie zB König Saul] - wie auch immer - aber das war etwas, von außen zu sehen Unnormales, das war voller Gefühle. Das war kein Bibelseminar. Pfingsten war keine theologische Erklärung und es war für den menschlichen Verstand schier nicht faßbar...
Ja, ich denke da auch nicht ans Oktoberfest!
Aber so stelle ich es mir eben vor.
Luther: Apg 2:12 Sie entsetzten sich aber alle und wurden irre und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden?
Schlachter: Apg 2:12 Sie erstaunten aber alle und gerieten in Verlegenheit und sprachen einer zum andern: Was soll das sein?
Neue Evangelistische: Apg 2:12 Sie waren bestürzt. "Was ist das nur?", fragte einer den anderen ratlos und erstaunt.
Mich wundert ob diese "alle", diese Gesamtheit von Menschen, nur die "bösen Spötter" waren oder auch die "positiven Gläubigen"? - eben alle! ???
Dann ist im folgenden Vers von "anderen" die Rede, eben von einer Gruppe Spötter:
Apg 2:13 Andere aber spotteten und sprachen: Sie sind voll süßen Weines

Also hier wird doch eindeutig, das die Spötter nur Dummheiten im Kopf hatten, aber das die Nichtspötter ebendfalls überaus erstaunt, in Verlegenheit geraten waren.
Und das wäre wohl nicht der Fall gewesen, wenn da nur einfach, "kultiviert" Zeugnisse in Fremdsprachen zu hören gewesen wären,
Versteht ihr, wie ich es mir denke?
==========
Wenn ihr hingegen denkt, das diejenigen, die dann plötzlich, sagen wir einmal "russisch" gesprochen haben, das diejenigen, dann auch genau wußten, was ihre russischen Worte jetzt bedeuten und das sie in einem Nu die neue Sprache für sich selbst gelernt hatten, möchte ich bezweifeln.
Aber gut, das sind nur meine Vermutungen und ihr könnt natürlich recht haben.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.09.2018 12:21.

Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Von Gott kommt die Not im Leben der Menschen?

von Jonas am 11.09.2018 12:00

Der Mensch war getrieben im Garten, begierig dessen, was er vor Augen hatte, essen zu wollen.
Sozusagen war sein Gehirn von dieser Begehrlichkeit abgeschaltet worden.

Wir können schmerzhaft sehen, auch heute, an unseren Körpern, aber nicht nur da, wohin dieses führt.

Und inzwischen ist dies alles so kompliziert geworden, es gibt einfach nicht mehr diesen reinen, unverdorbenen, bis in die Gedanken und Gefühle hinein reinen Menschen. Aber, und das ist die wunderbare Botschaft Jesus an uns, er hat den Willen, den Wunsch und die Möglichkeit und Kraft, uns zu erretten.

 

Ganz deiner Meinung Burgen.

Und das sollte der Mensch aus freien Stücken erkennen um aus dieser Freiheit heraus umzukehren zur Wahrheit, die die unendliche Liebe, die Einheit ist.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.09.2018 12:00.

Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Von Gott kommt die Not im Leben der Menschen?

von Jonas am 11.09.2018 11:53

Hallo Burgen und Leah!

 

Danke, was seinerzeit die Autoren inspiriert vom heiligen Geist an Schriften hinterlassen und in der Bibel zusammengefasst haben, ist einfach genial.
Erst jetzt nähert sich wieder zB die Psychologie an die Wahrheiten über den Menschen an, die schon damals, vor Jahrtausenden, offenkuntig waren.

Ich würde sagen, auch Noah war schon einer der Gerechten, durch den die Welt gerettet worden ist.
Er hat schon gezeigt das nur die Gerechtigkeit über den Dingen, hier dem Wasser steht und die Ungerechtigkeit, die Lüge gnadenlos ersäuft.

Hallo Jonas...

Ok Leah, jetzt glaube ich dich besser zu verstehen.
Ja, da bin ich mit dir einer Meinung dass das Leid notwendig ist,
da Leid eine Folge des Bösen ist und es den Menschen die Augen zu öffnen vermag und auch öffnen sollte.

Nur, um eben genau auf die Worte zu achten, „zulassen" ist ein Ausdruck von Ohnmacht.
Er könnte anders, er läßt es aber zu!
Es ist aber kein zulassen Gottes, den Gott ist ununterbrochen mächtig, Das Leben wirkt ununterbrochen dem Zerfall entgegen.
Das Böse und die Folge davon, das Leid und die Not sind im Rahmen einer Ordnung und diese Ordnung ist exakt so wie sie ist richtig.
Wenn das Böse bzw Leid verhindert wird, dann deswegen, weil das Gute das Böse überwunden hat.

Es gibt keine andere Möglichkeit als dieser Ordnung zu folgen, ohne dass das Ganze ansonsten auseinanderfallen würde.
Gott geht immer den geraden Weg.
So wie alles ist, ist es notwendig um zum Ziel, der Einheit, zu kommen.
Gott hat keine „Reservewege" auf Lager.

Gott weiß was im Augenblick der Schöpfung, auf seine Schöpfung mithin auf ihn selbst bzw dem Sohn (das was ihr einen meiner Geringsten getan habt, habt ihr mir getan...)zukommt.

Es stellt sich die Frage gar nicht ob es gut ist das Böse bzw Leid zuzulassen, denn das Böse und damit das Leid  ist unvermeidlich um ein gewisses Ziel zu erreichen.

Um mir die Predigt anzuhören, hatte ich leider noch keine Zeit

Mit besten Grüßen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.09.2018 21:19.

Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Von Gott kommt die Not im Leben der Menschen?

von Leah am 11.09.2018 11:41

Andererseits sehen wir zB dass die Welt, die Erde erschüttert wird durch Beben, Regen und Fluten, Stürme, Hagelkörner so groß wie Tennisbälle und und und.


Die Not, die der Herr in der Drangsal auf die Erde bringt, ist gewaltig und geht DIREKT von Gott aus, wie wir in der Offenbarung lesen können.

Und was ist das wunderbarte Ergebnis? Offb 7,9 Nach diesem sah ich: Und siehe, eine große Volksmenge, die niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, stand vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Gewändern und Palmen in ihren Händen.

 

Antworten

Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von Leah am 11.09.2018 11:37

Hallo Solana,

wenn Du selbst prüfen magst:

Gott sagt immer nur dann "Fürchte Dich nicht", wenn er zu einem Gläubigen spricht.

Leah

Antworten

solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von solana am 11.09.2018 11:25

Ja, Leah, Ehrfurcht ist aber etwas anderes als Angst vor der Hölle.
Und die Angst, die bei der Begegnung mit dem lebendigen, heiligen Gott entsteht, ist auch anders als Angst vor der Hölle.
Sie kommt nicht daher, dass Menschen einem in der Verkündigung Angst einjagen, "wehe wenn ...."

Ich konnte als Kind nicht verstehen, warum bei Begegnungen mit einem Engel oder gar wenn Gott sich selbst offenbart hat, immer gesagt wurde: "Fürchte dich nicht ....."
Ich dachte, wovor denn fürchten - ist das nicht überhaupt das Schönste, was einem passieren kann, wovor haben die denn nur Angst?"

Bis ich selbst so ein Erlebnis hatte.
Das war eigentlich in keiner Weise beängstigend, im Gegenteil, es war unfassbare Liebe.
Und ich hatte eine Angst, wie ich sie nie gekannt habe, das Herz schlug mir bis zum Hals, noch lange danach.
Ich wollte meinen Blick abwenden, weil ich es kaum aushielt, war aber wie erstarrt und konnte mich nicht bewegen.
Als es mir dann doch gelang, wegzusehen, bereute ich es sofort und hatte eine riesige Sehnsucht, mehr davon zu sehen .... aber da war nichts mehr.

Das Erlebnis hat mich tief getroffen und berührt.
Das mit der Angst konnte ich jetzt gut verstehen.
Und ich wusste, dass Gott immer bei mir ist und mich mit einer unfassbar grossen Liebe liebt. Das hat mir viel Kraft gegeben, als Kind ist es nicht leicht in einem nicht-gläubigen Umfeld zu glauben ....

Aber diese Angst hat gar nichts mit Hölle oder Strafe zu tun.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Von Gott kommt die Not im Leben der Menschen?

von Burgen am 11.09.2018 11:12

Es ist natürlich gut, wieweit wir schon ausklamüsert haben, dass Gott gut ist, Liebe ist und liebt. Ja auch Geduld hat bis zu einem Punkt.
Wir wissen, dass Gott in Jesus den Menschen nachgeht, sie sucht, sie zu sich zieht.

Andererseits sehen wir zB dass die Welt, die Erde erschüttert wird durch Beben, Regen und Fluten, Stürme, Hagelkörner so groß wie Tennisbälle und und und.
Das begegnet uns, Mensch und Tieren, der ganzen geschaffenenen und von Menschen veränderten Welt sozusagen von außen.
Das bringt alles was lebt in große Not.

Der Mensch muss sich mit den Folgen, dazu Krankheiten, Streit und co arrangieren. Hat Gott das alles verursacht indem er diese Not schuf, erschuf?
Nein.
Der Mensch war getrieben im Garten, begierig dessen, was er vor Augen hatte, essen zu wollen.
Sozusagen war sein Gehirn von dieser Begehrlichkeit abgeschaltet worden.

Wir können schmerzhaft sehen, auch heute, an unseren Körpern, aber nicht nur da, wohin dieses führt.
Und inzwischen ist dies alles so kompliziert geworden, es gibt einfach nicht mehr diesen reinen, unverdorbenen, bis in die Gedanken und Gefühle hinein reinen Menschen. Aber, und das ist die wunderbare Botschaft Jesus an uns, er hat den Willen, den Wunsch und die Möglichkeit und Kraft, uns zu erretten.

Dadurch werden wir nicht zu besseren Menschen, jedoch haben wir es besser, weil die Ewigkeit in uns beginnt und wir in Ewigkeit auf der neuen Erde und dem neuen Himmel bei Gott und mit Gott, Jesus und seiner ganzen Braut zusammen sein werden.

Das Denken und die Gefühle eines Menschen sind manchmal wie ein Hauch, vergänglich, aber mit Folgen, die in Not führen können.
Daher sind wir zu Wachsamkeit aufgerufen - allezeit auf Jesus zu schauen, ihm zu vertrauen, auch wenn, weil wir in der gefallenen Welt unser Leben leben,
in Not geraten. Einen Unfall oder Krankheit haben, wo vielleicht ein Fuß amputiert werden muss und durch eine Prothese ersetzt werden kann. ...

Burgen

Antworten

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5503

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Cleopatra am 11.09.2018 11:05

Burgen: Wir wissen, Gottes Geist - weht wo und wie er will. Da denke ich gerade an Elia, als Gott am Ausgang der Höhle vorüber schritt.

Stimmt
Zudem, wie du gerade schriebst, denke ich nicht, dass die vom Heiligen Geist erfüllten Menschen, die als betrunken sich darstellten, selbst die Worte, die sie Aussprachen, verstehen konnten.

Liebe Burgen,
darum geht es ja.
Das fettmarkierte steht eben so nicht in der Bibel, es wurde von Pal in der zweiten Minute so interpretiert.
1 Und als der Tag des Pfingstfestes erfüllt war, waren sie alle an einem Ort beisammen.
2 Und plötzlich geschah aus dem Himmel ein Brausen, als führe ein gewaltiger Wind daher, und erfüllte das ganze Haus, wo sie saßen.
3 Und es erschienen ihnen zerteilte Zungen wie von Feuer, und sie setzten sich auf jeden Einzelnen von ihnen.
4 Und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und fingen an in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.
5 Es wohnten aber in Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer, von jeder Nation unter dem Himmel.
6 Als aber dieses Geräusch entstand, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt, weil jeder Einzelne sie in seiner eigenen Mundart reden hörte.
7 Sie entsetzten sich aber alle und wunderten sich und sagten: Siehe, sind nicht alle diese, die da reden, Galiläer?
8 Und wie hören wir sie, ein jeder in unserer eigenen Mundart, in der wir geboren sind:
9 Parther und Meder und Elamiter und die Bewohner von Mesopotamien und von Judäa und Kappadozien, Pontus und Asien
10 und Phrygien und Pamphylien, Ägypten und den Gegenden von Libyen gegen Kyrene hin und die hier weilenden Römer, sowohl Juden als auch Proselyten,
11 Kreter und Araber - wie hören wir sie von den großen Taten Gottes in unseren Sprachen reden?
12 Sie entsetzten sich aber alle und waren in Verlegenheit und sagten einer zum anderen: Was mag dies wohl sein?
13 Andere aber sagten spottend: Sie sind voll süßen Weines.
Wir lesen- der Geist kam, die Jünger gingen raus und redeten- und die Leute die es mitbekamen, waren erstmal sehr erstaunt und einige sagten das betrunkene doch spottend.
Ich weiß jetzt nicht, ob du schonmal betrunken warst.
Aber kannst du im betrunkenen Zustand Zeugnis geben?
So dass die anderen es eben klar als große Taten Gottes erkennen?
Bevor jetzt Gegenfragen kommen- ich weiß aus Erzählungen, Filme und Co, dass dies im betrunkenen Zustand nicht geht
Und ja, das was du zum Video 2 sagst bezüglich schunkeln und so, das hört sich für mich nach bayrischem Oktoberfest an ..
Hm, das war nun nicht gemeint mit dem Oktoberfest, hör es dir am Besten an, das zweite Video, Minute 2.
Lg Cleo
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten

Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von Leah am 11.09.2018 11:03

Hallo Solana,

der echte Glaube beginnt mit einer Furcht/Ehrfurcht vor Gott, die sehr erschrecken kann.

 

Ps 111,10 Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang: eine gute Einsicht für alle, die sie ausüben. Sein Ruhm besteht ewig.

Spr 1,7 Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. Weisheit und Zucht verachten nur die Narren.

Spr 9,10 Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang; und Erkenntnis des allein Heiligen ist Einsicht.

 

Aber bei der Evangelisation bewusst Angst oder Druck machen, macht keinen Sinn. Nur dass es Angst machen kann, die ganze Wahrheit zu sagen, das ist so. Da hatte aber weder Jesus, noch Paulus ein Problem damit.

Jesus redete oft davon, dass die Mehrheit verloren gehen wird. Er redete davon, dass auf Ungläubigen der Zorn Gottes bleibt (nichts von der Liebe!!!) und davon, dass der Weg und die Tür schmal ist und nur wenige hindurchgehen. Er redete von ewiger Pein, Verdamminis und sprach die Pharisäer konkret an, als das Maß voll war und er ihnen sagen musste, dass sie das Heil verpasst haben, weil sie ihn wider besserer Einsicht mit Satan gleichmachten.

Es ist schwer, sich vom Geist Gottes leiten zu lassen, wenn man vorgefertigte Gedanken im Kopf hat, was man wie sagen soll und was nicht. Daher habe ich die wesentlichen Wahrheiten im Kopf und bete um Weisheit und die rechten Worte. Sind die hart, ist es halt so. Sind sie oberflächlich, dann das, und sind sie einladend, dann war eben das dran.

Jesus evangelisiert die kanaanitische Frau und macht sie mit Hunden gleich, sie kommt zum Glauben und will dann eben das, was für die Hunde abfällt, er spricht mit der samaritischen Frau am Jakobsbrunnen freundlich über ihre Sünde und überführt sie und sie kommt zum Glauben, und er droht Menschen an andere Stelle mit der Verdammnis (Lk 11, 31,32), sie waren noch nicht so weit für die Perlen, die wir ja den Hunden und Schweinen (Bilder für Menschen, die die Sünde noch lieben) nicht hinwerfen sollen.

Leah

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.09.2018 11:05.

Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Von Gott kommt die Not im Leben der Menschen?

von Leah am 11.09.2018 10:47

Hallo Jonas,

Du verdrehst, weil Du "Leid/Not kommt von Gott" und "Böses kommt aus Gott" eins machst. Das habe ich nicht gesagt.

Nochmal. Gott lässt das Leid zu (das er verhindern könnte), um seine guten Ziele zu erreichen. Er lässt auch das Böse zu.

Wie könnte der Mensch erkennen, dass er böse ist und einen Retter braucht, wenn Gott das Böse und das Leid nicht zulassen würde.

Daher kann man sagen, das Leid kommt von Gott. Aber er ist nicht böse, sondern nichts unreines ist in ihm. Die Wahrheit des gefallenen Menschen ist böse und das muss erkennbar sein, denn das Blöse verursacht Leid. Daher ist das Motiv und das Ziel Gottes gut, wenn er das Böse zulässt, auch wenn es Leid verursacht.

Gott erreicht aber noch mehr gute und heilige Ziele, indem er Leid zulässt. Siehe die Predigt, die ich weiter oben eingestellt habe.

Hier muss man auf die Worte achten. Wenn ein allmächtiger Gott etwas zulässt ist es gleichbedeutend damit, dass er es gibt. Es ist nicht gleichbedeutend damit, dass er es tut.

Leah

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.09.2018 10:48.
Erste Seite  |  «  |  1  ...  2298  |  2299  |  2300  |  2301  |  2302  ...  6912  |  »  |  Letzte

« zurück zur vorherigen Seite