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Cleopatra
Administrator

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Beiträge: 5502

Re: Auftrag der Heilung

von Cleopatra am 12.09.2018 15:01

Achso, danke für die Richtigstellung

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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solana

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Beiträge: 4164

Re: Auftrag der Heilung

von solana am 12.09.2018 14:59

Liebe Cleo, ich denke, jetzt hast du mich falsch verstanden.
Ich meinte nicht, alles, was man schon 20Jahre lang macht, muss deshalb richtig sein.

Es ging mir um die richtige Erwartungshaltung.
Wenn Burgen das so lange Zeit schon so macht, dann wird sie sicherlich auch schon Enttäuschungen erlebt haben und konnte richtig damit umgehen, wurde nicht sauer oder verbittert, und erwartet immer noch Grosses von Gott.
Das sagt mir, dass sie damit auf einem sehr guten Weg ist.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5502

Re: Auftrag der Heilung

von Cleopatra am 12.09.2018 14:51

Liebe Burgen,
klangen meine Worte für dich beleidigent?
Ich wollte niemanden mit meinen Worten beleidigen oder so.
Ich verstehe das gerade nicht so recht, ich habe doch nur wieder biblisch überprüft.

Wenn ich hier etwas biblisch falsch wiedergegeben habe, dann kann dies jeder prüfen und mir gerne schreiben, wo ich falsch lag.
Jeder ist selbst verantwortlich, inwieweit er/sie sich selbst überprüft und ggf korrigiert.
Aber bei einer anderen Meinung muss man sich doch nicht gleich angegriffen fühlen, das ist es doch nicht wert.
Fühle dich geliebt, wir wollen doch gemeinsam immer weiter im Glauben kommen und gemeinsam die Bibel erforschen.
Deshalb stellen wir hier Beiträge ein, um eben in Gespräche zu kommen, sich aber eben auch selbst zu hinterfragen.
solana: Wenn du seit 20 Jahren so lebst, sagt das viel darüber aus, dass deine Einstellung richtig ist.

So pauschal würde ich das nicht sagen.
Meine Schwester raucht seit über zehn Jahren- das bedeutet ja nicht automatisch, dass ihre Einstellung hierüber richtig ist, oder?
Aber inwieweit Burgen seit 20 Jahren lebt, weiß ich garnicht, das kann nur sie selbst beurteilen.
Ich habe nur den Teil eines Buches überprüft.
Mir ging es doch um das Überprüfen.
Und ich mag halt auch so garnicht gerne, wenn behauptet wird, dies und das würde da stehen und man sieht dann, dass dem so nicht ist.

Dann darf man das ja noch richtigstellen, oder....?
Allerdings kann es auch zuviel Vorsicht und Zurückhaltung geben, eine Ängstlichkeit, die sich nicht traut, Grosses von Gott zu erwarten, um ja nicht enttäuscht zu werden .... meist gingen in der Vergangenheit dann solche Enttäuschungen voraus ....

Das finde ich auch sehr wichtig, denn ich denke, dann verpasst man enorm viele und wertvolle Erfahrungen mit Gott.
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.09.2018 14:52.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Von Gott kommt die Not im Leben der Menschen?

von Burgen am 12.09.2018 12:45

Ohne Wortklauberei herbei zuführen:

Ist es nich ein Unterschied, etwas anzunehmen und und für sich anwenden, es gebrauchen , also das Böse, welches Leid verursachte,
oder eben genau dieses als Quelle des Seins anzusehen?

Hiob und oft wir, nehmen es an und behalten es. Sagen dann so ist es, Gott hat gewollt, dass ich zB in einem Zug sitze welcher umkippt.
Und aufgrund diesem Geschehen vielleicht mein weiteres Leben im Rollstuhl sitze oder immer wieder von dem Trauma heimgeholt werde.
Das ist ja oft zB bei ehemaligen Soldaten der Fall. In diesem Fall wird dann gesagt, sie haben ihr Leben, die Gesundheit, für ihr Land geopfert.

Oder eben, wir glauben Gott, dass er es per se gut mit uns meint. Anstatt ständig mit der Vergangenheit, Gott und der Gegenwart zu hadern,
richten wir uns auf, danken Gott für dies eine Leben, welches wir haben und bitten ihn, etwas Gutes daraus zu machen, ihm zur Ehre.
In Gott finden wir die Quelle des Lebens, auch wenn zB das Kondom geplatzt war und die Millionenfachen Spermien ihren Weg suchten,
sodass dieser Mensch, in der Mutter heranwachsen könnte, geboren wurde und sein Leben mit Gottes Hilfe ihm zur Ehre leben kann.

Ich denke, um unser Leben Willen, sollten wir eine strikte Trennung im eigenen Leben zwischen Gott und dem Verführer lernen zu unterscheiden.

Gruß
Burgen

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Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Von Gott kommt die Not im Leben der Menschen?

von Leah am 12.09.2018 11:25

Hallo Jonas,

Du schreibst:

Es steht ja alles in der Bibel.


ja, und daher schließe ich mit Hiob 2, 10 ab:  Er aber sagte zu ihr: Wie eine der Törinnen redet, so redest auch du. Das Gute nehmen wir von Gott an, da sollten wir das Böse nicht auch annehmen?

Gruß

Leah

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.09.2018 11:29.

Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Auftrag der Heilung

von Pal am 12.09.2018 11:24

Solana: Wir bewegen uns wohl alle zwischen diesen beiden Extremen
...so wahr...

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Auftrag der Heilung

von solana am 12.09.2018 11:21

Liebe Burgen
Wenn du seit 20 Jahren so lebst, sagt das viel darüber aus, dass deine Einstellung richtig ist.
Dass du viel von Gott erwartest - ohne dich darauf zu versteifen und enttäuscht und verbittert zu werden, wenn Gott es dann doch anders macht, als du es dir gewünscht hast.

Ich denke auf diese Gefahr zielen die warnenden Worte der letzten Beiträge.

Menschen haben da oft eine falsche Erwartungshaltung.
Und das führt zu Enttäuschungen.
Allerdings kann es auch zuviel Vorsicht und Zurückhaltung geben, eine Ängstlichkeit, die sich nicht traut, Grosses von Gott zu erwarten, um ja nicht enttäuscht zu werden .... meist gingen in der Vergangenheit dann solche Enttäuschungen voraus .....

Da wäre es vielleicht besser, die eigene Einstellung zu überprüfen, wo da etwas falsch sein könnte - nicht vorsichtshalber gar nichts mehr zu erwarten ....

Wir bewegen uns wohl alle zwischen diesen beiden Extremen und lernen immer wieder dazu durch neue Erfahrungen mit Gott.
Schön, wenn wir uns dadurch Mut machen lassen, mehr zu erwarten!

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Jonas

54, Männlich

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Beiträge: 328

Re: Von Gott kommt die Not im Leben der Menschen?

von Jonas am 12.09.2018 10:59


Gott ist nicht der Auslöser und auch nicht der Urheber des Bösen.

 

Auslöser auf dass das Böse Wirklichkeit wurde, war die Schöpfung, mithin Gott.
Gott ist nicht der Ursprung des Bösen, aber in dem Augenblick wo Gott schöpft, wird das Böse Wirklichkeit.
Der Herr übernimmt auch die Verantwortung dafür.
Aber, es wird außerdem auch die Liebe Wirklichkeit um die es eigentlich geht.

Gott schöpft und alles tritt in die Existenz.
Das Gute und das Böse.

Aber er tut Dinge, die wir als Bedrängnis empfinden, als Leid oder Not, um zu retten oder zu heiligen.


Der Herr tut sicher nichts, was dem Menschen Leid zufügt.
Leid und Not sind eine Folge des Bösen.

Es steht ja alles in der Bibel.
Gott schöpft und plötzlich aus dem Nichts ist auch das Böse da.
Die Schlange alias >Slang< alias Lüge und widersprüchliches Reden.

Das unwahre Wort wider dem wahren Wort.

Der Mensch, der Adam schließt Bekanntschaft mit dem Bösen und was passiert?
Statt das Böse durch das Gute zu beherrschen, die Lüge durch die Wahrheit zu überwinden, wird er plötzlich der Diener der Lüge.
Die Folgen sind Leid und Not.

Adam hat bis zu diesem Zeitpunkt alles richtig gemacht. Er hat den Dingen den richtigen Namen gegeben.
Bei seiner letzten Prüfung wo er auch das Böse benennen sollte und dadurch über es herrschen sollte, fällt er.
Er wird plötzlich selbst zum Diener des Bösen, fürchtet sich vor dem Guten vor Gott und lügt ihm auch sogleich ins Angesicht.
Er erntet dann auch sogleich die Früchte des Bösen, Leid, Not und Elend.

 

Mit besten Grüßen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.09.2018 13:55.

Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Von Gott kommt die Not im Leben der Menschen?

von Jonas am 12.09.2018 10:57

Grüß dich Leah

Du verdrehst schon wieder meine Auzssage. Ich habe nie gesagt, dass Gott lieblos ist. Alles seine Eigenschaften sind vollkommen und keine kann wegen einer anderen zurückgestellt oder eingeschränkt werden. Selbst wenn Gott hasst, ändert das nichts an seiner vollkommenen Liebe.

 

Er hat aber eben mehr als nur die eine Eigenschaft, Liebe zu sein.

Nun wirst Du sicher sagen, Gott hasst nicht. Doch, er hasst das Böse und die, die das Böse lieben. Auch das ist Liebe.

Leah

Genau Leah, das Gott nicht hasst sage ich aus gutem Grund.

Du versucht Widersprüche zu verwirklichen.Wenn das möglich wäre ist der Willkür Tür und Tor geöffnet.
Letztendlich löst sich dann alles in nichts auf, da alles wider aller Logik möglich wäre.
Liebe und Hass sind nun einmal Gegensätze die nicht gleichzeitig sein können.
In dem Augenblick wo jemand einen anderen haßt, liebt er in nicht mehr.

Der Hass zwingt den anderen, während die Liebe an die Einsicht aus einer Freiwilligkeit heraus appeliert.
Wenn Gott seine Feinde hassen würde, würde er die Freiheit des Menschen, des Subjektes verletzen, der Gott aus einer FreiwilligKeit heraus für liebenswert halten sollte.
Gott kann keinen Menschen zwingen ihn zu lieben ohne sich selbst ad absurdum zu führen.

Ein Beispiel für Gottes Liebe ist die Erzählung Jesu vom verlorenen Sohn.

Wenn Gott Menschen zwingen würde ihn zu lieben, dann wäre Angst, eine Folge von Hass, und es wäre keine Liebe mehr.

Es würde außerdem die Allmacht Gottes selbst verletzen und in Ohnmacht übergehen, da er den Menschen bzw dessen Wesen, das als Ebenbild Gottes geschaffen wurde, verletzen müßte.
Ohnmächtig ist der, der jemanden zwingen muß das Gute zutun, denn sobald der Zwang nachläßt schlägt das vermeindlich Gute in sein Gegenteil um, und die Macht offenbart sich als Schein von Macht und verkehrt sich in ihr Gegenteil.
Die Liebe hat Bestimmungen die unbedingt eingehalten werden müßen auf das sie sich nicht in ihr Gegenteil verkehrt

Der Mensch ist genau nur aus einem Grunde zum Ebenbild Gottes geschaffen, nämlich um der Liebe willen.Das ist der Grund für die gesamte Schöpfung überhaupt.

Würde Gott den Menschen durch Zwang korrumpieren, würde er sich selbst korrumpieren.
Es ist dann niemals Liebe gewesen, oder unter dem Schein der Liebe breitet sich der ganze Hass aus.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.09.2018 13:50.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Auftrag der Heilung

von Burgen am 12.09.2018 10:31

Wieso? Weil ich wenigstens seit 20 Jahren mit dieser Einstellung lebe.

Das ist ein ganz wesentlicher Teil meines Glaubens und Beziehung, aber auch Vertrauen in Jesus.

Mir ist klar, dass hier viele anders denken.

Gruß
Burgen

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