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Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von Leah am 15.09.2018 11:26

Hallo Solana,

 

So wir ich dich verstehe, willst du mehr Druck, mehr Zerknirschung, mehr Erkenntnis der eigenen Sündhaftigkeit und mehr Angst vor der gerechten Strafe.


Ich habe mich also doch nicht geirrt, dass Du so von mir denkst.

Na denn.

Also ich rede davon, dass wir nicht Heil auf Basis einer Lüge zusichern sollen.

Wenn der heilige Geist überführt, wird derjenige das Bedürfnis haben, zum Herrn zu kommen, weil er unter des Sündenlast stöhnt, um Erquickung zu suchen. Einer, der keine Sündenlast empfindet, wird wohl eher keine Erquickung beim Herrn suchen, sondern anderswo, weil es nun einmal so ist, dass der Mensch ohne die Wirkungen des heiligen Geistes den wahren Gott nicht sucht, egal wofür. Er wird sich bestenfalls ein Göttchen basteln, wie z.B. ein liebes Toleranzgöttchen oder ein Allversöhnergöttchen, oder ein Segensgöttchen, oder ein "mit Gott vermag ich alles Göttchen" und Segen suchen statt sich in Demut einem heiligen Gott unterzuordnen und zu staunen, dass dieser Gott ihn trotzdem liebt.

Es wird ihn auch nicht nach dem Wort Gottes dürsten, er wird eher Anstoß nehmen. Und falls das alles nicht zutrifft, wird ihm die Wurzel fehlen und er wird bei Anfechtung abfallen.

Der natürliche Mensch dürstet nicht nach dem wahren Gott. Die Verse stehen daher nicht im leeren Raum, sondern beziehen sich auf Menschen, die vom heiligen Geist durch den Vater gezogen werden.

Joh 7, 36 Was ist das für ein Wort, das er sagte: Ihr werdet mich suchen und nicht finden; und wo ich bin, da könnt ihr nicht hinkommen?

37 Aber am letzten, dem höchsten Tag des Festes trat Jesus auf und rief: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke!

38 Wer an mich glaubt, von dessen Leib werden, wie die Schrift sagt, Ströme lebendigen Wassers fließen.

39 Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn der Geist war noch nicht da; denn Jesus war noch nicht verherrlicht.

Denn es gibt ja auch die, die suchen und nicht finden, oder eben nur meinen, gefunden zu haben, obwohl es nicht so ist. 

Mt 7, 22 Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Machttaten getan?

23 Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, die ihr das Gesetz übertretet!

Leah

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.09.2018 11:35.

solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von solana am 15.09.2018 11:19

Ja, Cleo, du bist darauf eingegangen, da habe ich mich ja auch korrigiert und entschuldigt.
Leider aber nicht darauf, dass hier steht, das er "Geheimnisse" redet im Geist und dass ihn niemand versteht.
Du hast nur auf eine Übersetzungsmöglichkeit hingewiesen, die auch in dem Wort "Verstehen" liegt u d die mit verständlicher Sprache zusammenpasst.

Ja, due Worte des Urtextes haben meistens ein anderes Bedeutungsspektrum als in unserer Sprache.
Das richtige Übersetzen bedeutet hier: Das so übersetzen, wie es dem Kontext entspricht.
Nicht die Bedeutung herauspicken, due einem am besten gefällt und der eigenen Argumentation am meisten nützt - auch wenn dann der Textzusammenhang keinen Sinn mehr ergibt.
Das empfinde ich auch als Wortklauberei und das macht mich auch traurig.
Was dabei herauskommt, kann man zu Hauf an Google Übersetzungen sehen, due entweder gar keinen Sin vergeben oder sogar das Gegenteil aussagen ....

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Gaby1

-, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 2

Re: Wie geht es euch nach großen charismatischen Gottesdienst-Events?

von Gaby1 am 15.09.2018 11:08

Hallo Chestnut,

dass es Unterschiede zwischen den Gemeinden gibt, das sehe ich auch so. Es gibt nicht „die charismatische Szene" oder „der charismatische Gottesdienst".

„Lobpreis"-Zeiten können viel Spaß machen, aber auch tief innerlich berühren. Dazu sind die Liedtexte häufig Bibelverse oder ähnliches. So etwas kann den Glauben auch stärken, neugierig machen auf mehr Bibel, und zur Nachfolge Jesu mobilisieren.

Redner können innerhalb solch faszinierender Bühnenshows auch wichtige theologische Inhalte vermitteln.

Aber vielleicht kann es in solchen Strukturen auch so etwas wie „Risiken und Nebenwirkungen" geben, wenn man sich zu lange und zu intensiv in ihnen aufhält.

Da ich in einer Gemeinschaft gelebt habe, hatten wir fast jeden Tag solche Events (1-4 Std. lang), und das über eine lange Zeit (zweimal acht Monate). Wahrscheinlich war es die Langzeitwirkung dieser Strukturen, die bei mir schließlich zu einer emotionalen Erschöpfung geführt hat. Ich habe schon versucht, mich innerlich abzugrenzen und Distanz zu halten, aber es ging halt doch eine faszinierende Wirkung von den Rednern auf mich aus, und die Lobpreiszeiten haben auf mich schon in Richtung Trance gewirkt, obwohl ich mich dagegen zu wehren versucht habe. Mir kam es vor wie eine ständige Achterbahn der Gefühle.

Mit der Zeit kamen mir „die auf der Bühne" immer stärker vor, da sie meinem Erleben nach die Atmosphäre bestimmten. Vielleicht war das schon ein Symptom dieser psychischen Erschöpfung, in die ich da reinkam.

Im Nachhinein sehe ich es als „Fehler", dass ich die Langzeitwirkung dieser Strukturen auf mich unterschätzt habe. Aber damals sah ich keine Alternative.
Ohne es zu wollen, habe ich wohl wirklich diese Redner und das Lobpreis-Team innerlich auf ein Podest gestellt, weil sie immer so stark, dynamisch, souverän und „groß" gewirkt haben, und ich mich innerlich so ausgelaugt und „klein" gefühlt habe, obwohl mir mein Verstand eigentlich etwas anderes gesagt hat. Aber ich habe es nicht geschafft, mich genügend abzugrenzen. Deshalb halte ich mich heute lieber von solchen Strukturen fern.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.09.2018 11:11.

solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von solana am 15.09.2018 11:04

Hallo Leah

Mag sein, dass es tatsächlich solche Veranstaltungen gibt, bei denen nur etwas geplappert wird und dann werden alle für gerettet erklärt.
Ich kenne so etwas nicht, habe das noch nie erlebt.

Ob ich das Wort "Holzhammer" hier eingeführt habe, weiss ich nicht.
Aber man kann das natürlich gerne anders formulieren.

So wir ich dich verstehe, willst du mehr Druck, mehr Zerknirschung, mehr Erkenntnis der eigenen Sündhaftigkeit und mehr Angst vor der gerechten Strafe.

Ich dagegen habe die Erfahrung gemacht, dass so ein Druck eher kontraproduktiv ist - langfristig gesehen.
Und das Erkenntnis Zeit braucht - auch Erkenntnis der eigenen Sündhaftigkeit.
Auch da erkenne ich immer mehr, je mehr ich von der Liebe Gottes in meinem Leben hautnah erfahre.
Und durch die Erfahrung dieser Liebe wird die Erkenntnis getragen und eingebettet, so dass sie nicht zu Angst und in Verzweiflung an mir selbst führt, sondern mich über Gottes Werk in mir staunen lässt und mir Freude und Zuversicht für meinen weiteren Weg gibt.


Ja, auch beim Bibellesen kommen Einsichten und Erkenntnisse. Das ist sehr wichtig.

Und wie du auch sagst: Es ist der Heilige Geist, der überführt. Nicht die Perfektion der Verkündigung.

Paulus schreibt an einer Stelle, dass er sich über alle Verkündigung freut, auch die, die aus niedrigen Motiven geschieht, aus Eigennutz oder um ihm zu schaden in seiner Gefangenschaft - Hauptsache es wird überhaupt verkündigt und der Same wird ausgestreut.
Wenn davon etwa das Herz erreicht, wird Gott da weiter wirken.
Und so freue ich mich auch darüber - über den wachsenden Hunger nach echtem Leben und über die Christen, die versuchen, Menschen auf den Weg zu schicken dahin, wo dieser Hunger gestillt wird. Verlorenheit und Verdammnis ist da erst mal noch nicht im Vordergrund. Sondern eine grosse Sehnsucht nach dem wahren Leben. Und diese Unerfülltheit sorgt schon für sehr viel Frust und Verzweiflung.
Da kann man die Menschen "abholen", ihnen zeigen, dass man sie versteht und dass es einen Weg da heraus hin zu einem erfüllten Leben gibt.
Ich habe da das Bild Jesu vor Augen, der sich vor die Menge stellte und rief: "Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke".
Nicht: "Ihr müsst aber zuerst eure Sündhaftigkeit erkennen, zutiefst bereuen und ernsthaft umkehren ...."
Ja, das kommt auch. Aber zuerst dürfen wir einfach unsere Last bei ihm ablegen und uns erquicken lassen - dann nehmen wir sein leichtes und sanftes Joch und lernen von ihm.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Leah am 15.09.2018 10:44

Hallo Burgen,

ich denke, es muss Dich nicht traurig machen. Traurig machen muss uns, wenn wir meinen Tolernaz ist Liebe. Nein, das ist Versuchung und wir sollen unsere Geschwister nicht versuchen.

Die Schrift ist eindeutig und wenn wir uns gegenseitig helfen, sie immer besser zu verstehen, dann ist das Seelsorge. Manche sagen, wir erkennen doch nur stückweise. Ja, aber wir können die Stücke genau erkennen! Sonst stünde da ja, wir erkennen nur ungenau oder wie durch einen Schleier...oder so etwas.

Liebe ist nicht, den Anderen in seinem Irrtum zu lassen, sondern ihm anhand der Schrift zu helfen, die Wahrheit zu erkennen. Ich finde Cleopatra gibt sich da sehr viel Mühe und auch mir ist es ein Herzensanliegen.

 

Die Schrift sagt:

Sprüche 3: 3 Gnade und Treue sollen dich nicht verlassen. Hänge meine Gebote an deinen Hals und schreibe sie auf die Tafel deines Herzens,

4 so wirst du Freundlichkeit und Klugheit erlangen, die Gott und den Menschen gefallen.

5 Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand,

6 sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen.

 

Wenn wir uns schon nicht auf unseren Verstand verlassen sollen (was nicht heißt, dass wir ihn nicht gebrauchen sollen), wieviel weniger auf unsere Gefühle. Das Wort Gottes ist doch das Licht für unsere Füße.

 

Es wird immer gesagt, man soll seinen Bruder lieben. Aber was ist denn diese Liebe, die Gott meint?

Da heißt es:

1 Joh 2, 10 Wer seinen Bruder liebt, der bleibt im Licht, und durch ihn kommt niemand zu Fall

 

Wir sind als aufegfordert, ihm auch am Wort und der Wahrheit zu dienen und ihn zu ermahnen und zu ermutigen. Eben Füße waschen.

Und klar. Auch wir müssen achtsam sein, nicht zu verpassen, wenn uns der Herr durch die Geschwister ermahnt und korrigiert. Und dann sollten wir sie nicht stigmatisieren, sondern dafür danken, dass sie sich Gedanken und Mühe machen.

Leah

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.09.2018 10:45.

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5502

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Cleopatra am 15.09.2018 10:35

solana: Und auf die von mir genannten Bibelstellen wird leider gar nicht eingegangen ....

Ja doch, ich bin doch drauf eingegangen ;-D
Mir ist jetzt aber immer noch nicht klar, worüber genau diskutiert wird: Zungenrede in unverständlicher Form oder irgendwelche Auswüchse, die keiner hier gut geheissen hat, auch kein Befürworter der Zungenrede?

Oh also hier wird so viel geschrieben, da kann man mal den Überblick verlieren.
Ich versuche, kurz zusammenzufassen:
Also in dem Zusammenhang mit der Sprachenrede ging es darum, ob eben die Apostel, ,als sie den heiligen Geist bekommen haben, unaussprechliche Dinge gesagt haben, oder eben tatsächliche Sprachen, die sie vorher nicht gelernt haben.
Eigentlich was nebensächliches, aber daraus wurde eben die Schlussfolgerung gemacht, dass man durch den heiligen Geist eben auch diese "Laute" macht.
Ich und Leah aber sagen, dass es eine fertige Sprache, sogar mit dem richtigen Dialekt gewesen ist. Daher ist die Schlussfolgerung für uns falsch.
Gleichzeitig wurde über die Stelle in erste Korinther geschrieben, in der die Sprachenrede nochmal thematisiert wurde.
Pal und Co sagen ja eben aus, dass dort eben auch diese Laute gemeint sind, Leah und Co sagen aber anhand eben des Urtextes, dass es sich hier wiederum auch um eine fertige, bereits vorhandene Sprache handelt.
solana: Dass der Heilige Geist auch zum Kontrollverlust bis hin zum Umfallen bringen kann, steht in den anderen zitierten Stellen aus dem AT. Zuckungen sind hier nicht erwähnt, aber sich nackt ausziehen und Tag und Nacht so liegen bleiben, ist auch ganz schon heftig ...

Stimmt, also erstens- Zuckungen und Ohnmacht sind nicht erwähnt,, heiliges Lachen auch nicht.
Aber nackt ausziehen und Tag ud Nacht liegen bleiben, oh ja, das finde ich auch heftig, da gebe ich dir total Recht.
Vor allem eben zu der damaligen Zeit, als sowas eine totale Schande war (man beachte die Geschichte, als Noah betrunken nackt war).
Die Geschichte ist ja total spannend, sie war mir garnicht mehr so in Erinnerung.
Ich zitiere mal den ganzen Teil zum vereinfachten Verständnis, ja?
1. Samuel 19, 8 Und es kam wieder zum Krieg. David zog aus und kämpfte gegen die Philister und brachte ihnen eine große Niederlage bei, so dass sie vor ihm flohen.
9 Und ein böser Geist von dem HERRN kam über Saul, als er in seinem Haus saß, seinen Speer in seiner Hand. David aber spielte auf der Zither.
10 Und Saul suchte David mit dem Speer an die Wand zu spießen. Aber er wich aus vor Saul, so dass er den Speer in die Wand stieß. Und David floh und entrann in jener Nacht.
11 Da sandte Saul Boten in das Haus Davids, um ihn zu bewachen und ihn dann am Morgen zu töten. Aber seine Frau Michal teilte es David mit: Wenn du nicht in dieser Nacht dein Leben rettest, dann wirst du morgen umgebracht werden.
12 Und Michal ließ David durchs Fenster hinab. Und er eilte fort, floh und entrann.
13 Und Michal nahm den Terafim und legte ihn aufs Bett und legte ein Geflecht von Ziegenhaar an sein Kopfende und bedeckte ihn mit einem Tuch.
14 Und Saul sandte Boten, um David zu holen. Und sie sagte: Er ist krank.
15 Da sandte Saul noch einmal Boten, nach David zu sehen, und sagte: Bringt ihn im Bett zu mir herauf, damit ich ihn töte!
16 Und die Boten kamen, und siehe, der Terafim6 lag im Bett, und das Geflecht von Ziegenhaar an seinem Kopfende.
17 Da sagte Saul zu Michal: Warum hast du mich so betrogen und meinen Feind entfliehen lassen, dass er entrinnen konnte? Und Michal antwortete Saul: Er sagte zu mir: Lass mich gehen, sonst töte ich dich!
18 David aber war geflohen und hatte sich gerettet. Und er kam zu Samuel nach Rama und berichtete ihm alles, was Saul ihm angetan hatte. Dann ging er mit Samuel, und sie wohnten in Najot.
19 Und es wurde Saul berichtet: Siehe, David ist in Najot in Rama.
20 Da sandte Saul Boten, um David zu holen. Als sie aber die Schar der Propheten, die weissagten10, sahen und Samuel dabeistehen, wie er sie leitete, kam der Geist Gottes über die Boten Sauls, und auch sie weissagten.
21 Und man berichtete es Saul, und er sandte andere Boten, und auch die weissagten. Und Saul sandte zum dritten Mal Boten, und auch sie weissagten.
22 Da ging auch er nach Rama und kam an die große Zisterne, die in Sechu ist. Und er fragte: Wo sind Samuel und David? Man antwortete ihm: Siehe, in Najot in Rama.
23 Und er ging von dort nach Najot in Rama. Und auch über ihn kam der Geist Gottes, und er ging daher und weissagte, bis er in Najot in Rama ankam.
24 Und auch er zog seine Oberkleider aus, und auch er weissagte vor Samuel, und er fiel hin und lag nackt da den ganzen Tag und die ganze Nacht. Daher sagt man: Ist auch Saul unter den Propheten?
Wow, also ich muss zugeben- hier wird ja nochmal eine ganz andere Seite des Geistes klar- er rettete David das Leben!
Ja, es stimmt, hier gibt es eben das nackt ausziehen und so.
Aber kann man hieraus die positiv erfahrene Ohnmacht und den Kontrollverlust, der ja bei den Befürwortern positiv erlebt wird, herleiten?
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten

Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von Leah am 15.09.2018 10:30

Hallo Solana,

jetzt muss ich Dich schon mal fragen, warum Du dauernd diese Holzhammermethode erwähnst, was auch immer Du damit meinst, und wen Du meinst. Hier spricht niemand außer Dir davon.

Hallo Solana, hallo Chestnut,

Ich denke, wir reden aneinander vorbei. Die Schrift sagt genau, was rettender Gleube ist, nämlich ein von Gott gewirkter Glaube nach Überführung durch den Heiligen Geist, der dem Menschen vor Augen malt, wie verloren sein sündiger Zustand ist. Und daher hat ein echter Gläubiger völlige Sicherheit darin, dass er sich selbst nicht retten kann und den Retter braucht, den Herrn Jesus Christus. Solange dieses Ereignis nicht stattgefunden hat, ist sein Glaube fleischlich, ein verstandesgemäßes Zustimmen zu Tatsachen, die er im Grunde einsieht, aber ohne einen Glauben durch die Kraft Gottes, die auch in Anfechtungen den Gläubigen hält.

Und ja, man muss Suchende betreuen, natürlich, aber zu dieser betreuung gehört nicht, ihnen das Heil zuzusprechen, solange sie es nicht haben. Und ich denke, man sollte es überhaupt nicht zusprechen, denn der heilige Geist bezeugt unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind. Aber wenn es darum geht, einen noch "unklaren Fall" zur Taufe oder zum Abendmahl zuzulassen, muss man vorsichtig sein.

Aber auch darum geht es in dem Thread ja gar nicht, sondern darum, dass es "moderne Evangelisation" gibt, wo ein Mensch eine Formel plappert, oder eine Gebet unterschreibt und dann als gerettet gilt.

Wenn ein Mensch von Menschen als gerettet erklärt wird und nur im Fleisch eine Bekehrung stattgefunden hat, dann kann das ein Hindernis werden für die Wirkungen des heiligen Geistes. Bei mir war es so, dass cer sich Raum geschaffen hat, indem er mich anhand der Schrift von einem Irrtum nach dem anderen befreite und in alle Wahrheit leitete. Wenn ein Mensch der Lüge der Errettung unter falschen Vorzeichen glaubt, ist das schwerer für den Menschen, diesem Wirken des heiligen geistes zu folgen. So denke ich.

Und auch, wenn ich jetzt nicht der "Schöpflöffel-Christ" bin, der so allerlei auch noch gelten lässt, muss ich hier sagen, dass es schwer ist, richtig zu sehen, wo einer steht. Es gibt aber Kennzeichen, die bestätigen, dass der heilige Geist wirkt, bzw. nicht wirkt. Und danach sollte man schon Ausschau halten. Wie sollte man sonst vermeiden, Perlen vor die Säue zu werfen oder das Heilige den Hunden zu geben.

Leah

 

Antworten

Poola
Gelöschter Benutzer

Re: Fürbitte~ wer möchte für andere mitbeten

von Poola am 15.09.2018 10:28

Lieber Gott,

Sabbat,

zeit mit dir, diesen Tag zu verbringen,
in deinem wort zu lesen, deine musik hören
nachsinnen
alles andere dafür ausblenden,
denn nichts kann so geschäftig sein, das wir dich ausen vor lassen,
du hast uns diesen tag gegeben, nicht das wir nur einen freien tag haben, sondern
mit deinem wort, der bibel abgeben,
bitte sei bei den menschen, und hilf ihnen, das sie deinen tag, mit dir verbringen,
aber nicht nur diesen tag, sondern jeden tag, nur diesen tag etwas mehr,
danke lieber gott, für deine liebe, zu mir, zu den menschen

Amen.

Antworten

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Burgen am 15.09.2018 10:20

Besonders in diesen letzten Beiträgen wird ersichtlich, wie sich hier die Geister scheiden.

Und dadurch ergibt sich Wortklauberei. Wie man lesen kann.

Das macht mich traurig.

Burgen

Antworten

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5502

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Cleopatra am 15.09.2018 10:18

Ach Pal,
wieso stellst du mich schon wieder so hin?
Ich kann mich doch nicht immer rechtfertigen.
Du hattest Leah und mich ja schon gestern falsch wiedergegeben, heute dann lese ich wieder, wo ich einen Teil näher betrachte, dass du daraus die Fragwürdigkeit der ganzen Heilsgeschichte in Fragestellst.
Was du erlebst, das erlebst du. Das habe ich nie hinterfragt oder verneint.
Was ich lediglich mache ist, wenn du etwas behauptest und es anhand der Bibel begründest, woraus du dann aber eben etwas herausleitest und als Fakt darstellst, dass ich dann näher nachgeguckt habe und dir sage: "Nein, das hast du falsch wiedergegeben, die Herleitung ist hier falsch, schau, ich zeige dir die genaue Definition der Wörter."
Und dann kommt entweder ein "du hast es eben noch nicht erlebt" oder jetzt neuerdings ein mir beleidigt klingendes "also willst du jetzt damit sagen, ich wäre nicht Christ...?" so kommt es mir mitlerweile vor.
Und dann werde ich schon wieder hingestellt, als würde ich dir eine Irrlehre und so unterstellen...?

Gut, ich weiß, wir haben eine Vergangenheit hinter uns, in der du fakto als Irrlehrer hingestellt wurdest.
Das habe ich natürlich auch im Hinterkopf, aber ich bitte dich, dass du das in unserem Gespräch mal außer acht lässt, da wir beide- trotz mehrerer unterschiedlicher Meinung- immer in Liebe und Geduld einander begegnet sind und beide wissen, dass wir errettete Geschwister sind.
Was du mit dem Wissen nun, was die Worte genau bedeuten machst, ist deine Verantwortung.
Ich habe bloß richtiggestellt, was du eben meiner Meinung nach falsch behauptet hast.
Cleo: Ich finde grundsätzlich wichtig, dass wir eben alles mit einbeziehen und nicht einfach nur unsere Meinung stärken wollen.

Pal: Liebe Cleo, tust du das? -

Wieso fragst du das? Die Frage sollte sich doch jeder stellen, finde ich.
Und jeder sollte sich doch auch korrigieren lassen.
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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