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Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag
von Pal am 23.09.2018 20:54Alles schien verloren, Frauen gestohlen, Besitz vernichtet, eigene Anhänger wollen David umbringen... kann man da nicht das Handtuch werfen? -
hoffe nur nicht das David in Zungen gebetet hat 
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag
von Burgen am 23.09.2018 20:38Ja, du hast den ersten Satz nicht gelesen, ... da fehlt uU ein Wort ...
Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag
von chestnut am 23.09.2018 20:36Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag
von Burgen am 23.09.2018 20:24Liebe Chestnut, bitte lies dir noch einmal deinen obigen ersten Satz durch. Vertrauen in Gott ist erstrebenswert ....
Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag
von chestnut am 23.09.2018 20:18Ja, genau genommen ist Nicht-Vertrauen in Gott Sünde, auch wenn uns das im Alltag wenig bewusst ist. Er möchte ja, dass wir in jeder Situation mit ihm rechnen. Aber Vertrauen (Glaube) ist auch eine Geistesfrucht (Gal. 5.22).
Vertrauen wächst also durch das praktizieren, Vertrauen wächst, wenn wir in unserem Alltag Gott erleben wie er eingegriffen hat in schwierige Situationen oder ähnliches.
Vertrauen ist aber gerade in Zeiten der geistlichen Durststrecken, wo wir Gott nicht "spüren" wichtig. Da helfen uns die Gefühle nicht weiter. Da können vielleicht Erlebnisse herbeigezogen werden, eigene oder auch solche von Menschen aus der Bibel, der Kirchengeschichte oder von Menschen, die wir kennen. Diese Erlebnisse, wie sie Gott in unmöglichen Situationen vertraut und auf ihn gehofft haben, können uns ermutigen und wir können sie selbst als Beispiele nehmen: So wie du Abraham durchgetragen hast, oder David dann und dann, so kannst du auch mich durchtragen.
Da genügt das Gefühl eines Erlebnisses nicht mehr, da wird Glaube geprüft. Trotzdem denke ich, dass die Erinnerung z.B. an den Frieden von damals, als alles drunter und drüber ging, hilfreich sein kann, im Sinn von "... du bist der Gott meiner Väter, du änderst dich nicht; und dir vertraue ich jetzt, egal wie es grad um mich herum tobt."
Das letzte ist dann die Umsetzung im Alltag, zugegeben nicht immer nur einfach.
Liebe Grüsse
Chestnut
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag
von Burgen am 23.09.2018 20:17V23 ist eingebunden in v16 bis 23
Und besonders geht es doch auch einerseits um das Gewissen. Hier bezüglich der Speise und das Richten.
V22 Du hast Glauben? Habe ihn für dich selbst vor Gott ! Glückselig, wer sich nicht selbst verurteilt in dem, was er gutheißt !
V23 Wer aber zweifelt, der ist verurteilt, wenn er doch isst, weil es nicht aus Glauben geschieht. Alles aber. Was nicht aus Glauben geschieht, ist Sünde.
V20 Zerstöre nicht wegen einer Speise das Werk Gottes ! Es ist zwar alles rein, aber es ist demjenigen schädlich, der es mit Anstoß isst. ...
Ist denn hier gemeint, dass das, was man isst, also Fleisch, evtl. Götzenfleisch, austauschbar mit dem Erleben Gottes sowie begleitende oder auftretende Gefühle im Alltag. ?
So wie ich das verstehe, eher nicht.
Gruß
Burgen
Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag
von Pal am 23.09.2018 17:49Ja, aber ist fehlendes Vertrauen / Glaube nicht gerade auch Sünde-pur?
Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag
von chestnut am 23.09.2018 17:19Das kann ein ganz normaler Gottesdienst sein, wo mir ein Gotteswort neu aufgegangen ist und es mich über die kommenden Monate hindurchträgt. Es sind doch die Augenblicke der Begegnung mit Gott, die uns berühren. Für die einen sind sie "spektakulär" für die anderen "völlig gewöhnlich" und doch speziell, weil wir von Gott berührt worden sind.
Oder wie Burgold mal schrieb, ein Regenbogen als Zeichen des Bundes Gottes, z.B. gerade dann gesehen, wenn wir irgendwo "im Keller" sind und uns der Regenbogen daran erinnert: Ich lasse dich nicht fallen, ich bin bei dir. So ein Erlebnis kann doch auch unsere Gottesbeziehung auf eine besondere Art prägen, weil Gott uns in dieser Situation besonders gross geworden ist.
Re: Große Kredite - als Christ verwerflich?
von solana am 23.09.2018 17:17Hallo Toasti
Ich würde in dem Fall abwägen und zusehen, dass die Kreditrückzahlungen nicht das überschreiten, was du bisher an Kaltmiete zahlst. Es sei denn, du hast am Monatsende immer mehrere Hundert Euro übrig und das bleibt voraussichtlich weiterhin so, dann kannst du natürlich etwas höher gehen.
Aber das, was du normalerweise an Kaltmiete zahlst, ist ja sowieso fällig, ob du es nun an den Vermieter bezahlst oder als Rate an die Bank.
Wenn du also ein Haus findest, das so finanzierbar ist, würde ich zuschlagen.
Allerdings können auch die fixen Nebenkosten in einem Haus höher sein, wenn du bisher in einer Wohnung gewohnt hast. Das musst du dann auch mit berücksichtigen.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Große Kredite - als Christ verwerflich?
von chestnut am 23.09.2018 17:00Hallo Toasti
Bei einer Hypothek gibt es ja ziemlich strickte Vorgaben, d.h. die Bank schaut genauer hin, ob die Rückzahlungsmöglichkeit gegeben ist. Und als Rücklage für den Zins hat sie das Haus.
Anders ist es bei den Kleinkrediten, die ja auch grössere Summen ausmachen können. Da ist die Garantie der Rückzahlung nicht so "eindeutig" gegeben wie bei einem Haus, deshalb sind die Zinsen auch um einiges höher. Die Bank gleicht also das Risiko durch einen verhältnismässig grossen Zinssatz aus.
Wenn ein Kredit nur zur Befriedigung von irgendwelchen "unbegründeten" Bedürfnissen wie z.B. beim Kauf eines Neuwagens um vor anderen gut dazustehen aufgenommen wird, ist meiner Meinung nach die Sache "verwerflich", um dein Wort wieder aufzunehmen.
Angenommen eine grosse Familie kauft sich aber einen Kleinbus auf Pump (Kredit), vielleicht sogar noch einen Gebrauchtwagen, dann sieht die Sache für mich doch noch etwas anders aus.
Liebe Grüsse


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