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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von Burgen am 27.09.2018 08:20

Doch, das geschieht jedem von uns, pal. Jedoch, wir leben aus dem, was Jesus für uns am Kreuz vollbracht hat.
Jeden Tag neu. Und das ist unsere Gerechtigkeit aus Glauben. Dieses dürfen und sollen wir auch, jeden Tag neu in Empfang nehmen.
Schon bevor wir unsere Lagerstätte der Nacht verlassen. Das allein ist zunächst wie ein andocken, ein sich ausrichten auf Jesus.
Das kann erstmal „nur“ ein kleines „Guten Morgen, lieber Jesus“ sein. Der Kompass wird ausgerichtet auf IHN.

Wir haben keine Angst etwas falsch zu machen. Selbst dann, wenn wir verstrickt in zB Rechthaberei sind, oder Kettenrauchen und was es alles so gibt, eben auch unter Christen. Sind wir jedoch in Jesus, sind wir trotzdem in Gottes Gunst stehend und wie Abraham sind wir aus Glauben in der Gerechtigkeit Gottes. Das hört sich kompliziert an, wegen der vielen Worte. Jedoch dafür hat Jesus am Kreuz unsere Sünden, Verdammnisse, Krankheiten und alles auf sich genommen.

Und Abraham hat v o r. Den 10 Geboten und dem allem , was danach kam, gelebt.
Dieses darf uns Freudigkeit schenken und auch Freiheit. Selbst dann, wenn wir gefühlsmäßig ganz unten zu sein empfinden.
Wir sind gerechtfertigt im Glauben. Gerade das macht unser Leben so spannend. Wir brauchen keine Angst zu haben und uns selbst bespiegeln. Von innen heraus werden wir verwandelt werden. Abraham machte zwei mal denselben Fehler indem er seine Frau als Schwester ausgeben ließ um seiner eigenen Seele Willen. Und Gott machte zwei mal Sara so jung und schön, dass die damaligen Herrscher sie in ihrem Harem einverleiben wollten.
Zweimal schützte Gott Sara und ließ Abraham sehr reich das Land der Herrscher verlassen, um seiner Gerechtigkeit Willen. Weil Abraham Gott geglaubt hatte.

Und wieviel mehr uns als wiedergeborene, glaubende Christen ...
da passt heute der Vers von Hosea wie die „Faust aufs Auge“ :
Mein Herz wendet sich gegen mich, all mein Mitleid ist entbrannt. Ich will nicht tun nach meinem grimmigen Zorn. Denn ich bin Gott und nicht ein Mensch, in deiner Mitte. Hosea 11,8.9
Und so ist auch Gottes Gnade in uns gegenwärtig. Er schaut Jesus an, nicht unseren Zorn und das sündige Verlangen unserer uns gegenüber eigenen Schuld. Das heißt ja nicht, dass das gut ist, was unser Gefühl uns vermitteln will.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.09.2018 08:41.

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5499

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von Cleopatra am 27.09.2018 07:20

Guten Morgen, ihr lieben,
ja, jetzt ist es aber doch ziemilich kalt und feucht geworden, der Herbst ist da ;-D

Dienstag Morgen, als ich draußen war, stand ich mitten im Nebel.
Diese kleinsten Wassertropfen, die so in der Luft hinundher flogen, und dann beim Ausatmen nochmal der Dampf- es war schon echt faszinierend,vor allem, wenn man bedenkt, dass dies alles die gleiche Materie ist.
Gott ist echt groß.
Liebe solana, das mit der Nuss ist ja witzig, hast du das mal fotografiert?
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von Pal am 27.09.2018 07:08

Joh 6:63 Der Geist ist's, der da lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze...

Für mich ist es das Wichtigste auch hinsichtlich meiner Gefühle.
Wo ist meine Gefühlswelt "fleischlich, normal" und wo stehen meine Gefühle unter dem Einfluß des Hl.Geistes?
Wenn ich den Unterschied nicht bemerke, bin ich eh aufgeschmissen.
Hierzu das Beispiel von Samuel, bei den Söhnen von Isai.
Er hatte ein spontanes Gefühl, aus dem Fleisch, als der Älteste kam=
1Sa 16:6 Da sie nun hereinkamen, sah er den Eliab an und gedachte, der sei vor dem HERRN sein Gesalbter.

Doch der HERR konnte zu Samuel reden:
1Sa 16:7 Aber der HERR sprach zu Samuel: Sieh nicht an seine Gestalt noch seine große Person; ich habe ihn verworfen.

Wir wissen nun nicht wie der HERR hier zu Samuel redete. Es wäre eine Gedanken-Inspiration möglich. Oder eben auch ein GEFÜHL, das er merkte, das sein erster Impuls eben nur fleischlich war...
Und genau so, meine ich, kann Gott über Gefühle zu uns reden.
Manchmal bekomme ich in meinen Gedanken eine Besorgnis und die ist recht unangenehm. Aber ich weiß, dahinter steht der Friede.
Schwer zu erklären... es ist eine "Beunruhigung des Geistes" und ich tue gut daran, darauf zu achten und dementsprechen zu reden oder zu handeln.
Dann wieder kann es ein anderes erfreulicheres Gefühl aus dem Geist sein...
Das hat absolut nichts mit dem Fleisch gemein...
ich weiß, nicht ob ihr mich verstehen könnt? -
========

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von Burgen am 27.09.2018 00:52

Mein persönlicher Glaube ist der, dass alles gut wird. Gott ist da und Jesus ist bei mir und ich bin in ihm. Das ist eine tolle Zuversicht, an die ich mich auch tagsüber erinnere, wenn es vielleicht mal kompliziert werden sollte.
Und dann habe ich gelernt ein Stoßgebet an Jesus zu richten und mir auch die rechten Worte zu schenken, wenn es eng wird.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von Burgen am 27.09.2018 00:45

Liebe Solana, das hört sich ja nach einer außerordentlich gesunden Haselnusskartoffelvariante an ...

Also, wenn Nüsse, wie auch Eicheln von den Bäumen fallen. Zeiht man ja automatisch hinterher den Kopf ein. Da steckt ganz schön viel Kraft hinter und tut auf dem Kopf sogar weh.

Bei uns ins Leben ist jetzt eine süße kleine fast 11 jährige Bolonka/evt. Pudelhündin gekommen. Vielleicht ist auch ein kleiner Schnauzer oder Terrier mit dabei - was ich mir aber nicht denke. Denn sie ist meinem jüngeren Pudelmädchen so unglaublich ähnlich. Heute war sie mit auf dem Hundeplatz. Beide Hunde waren während der Übungen zusammen an einer längeren Leine. Das war echt gut. Trixi ist zuerst durch den langen dunklen Tunnel gelaufen. Sie musste hinterher und war total hinterher stolz darüber. Im normalen Alltag läuft sie überall ohne Leine. Und auch bei uns wird sie immer lockerer. Alles ganz toll. Nur vor den Katzen hat sie Angst. Die jedoch ignorieren sie und gucken weg, damit sie sich sozusagen unsichtbar machen, wenn sie an ihr vorbei gehen müssen.
Sie zittert und hält sich dicht in meiner Nähe. Ihr Frauchen erzählte heute, dass sie gestern Abend auf der Wiese, wo sie sich lösen wollte, eine Katze sahen und sie dann laut geschrien hätte.
Nun es braucht wohl noch etwas, bis sie meinen alten Katzen vertrauen kann. Aber ich bin voller Hoffnung. Heute in der Hundegruppe nahm sie auch schon Leckerli an. Und wurde zunehmend lockerer und entspannter. Im Bus saßen die beiden Hunde auch ganz entspannt nebeneinander in der Transporttasche.
Das ist alles eine gute Entwicklung. Frauchen hat nämlich eine neue Arbeitsstelle und die Hundezeit passt gut mit unseren Zeiten zusammen. Früher in den vergangenen Jahren konnte der liebenswerte kleine Hund immer mit zur Arbeit.

Eine gute Nacht und einen guten Tag
Burgen

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von solana am 26.09.2018 22:11

Eigentlich wollte ich das schon vor ein paar Tagen erzählen, was ich beim Kartoffelschälen gefunden habe. Jetzt komme ich endlich dazu.

Mit dem Schälmesser kam ich auf etwas Hartes, Dunkles, innen weiss - und wunderte mich. Versuchte, es wegzuschälen, ging nicht, war zu hart.



Ich pulte es schliesslich ganz raus:



Eine Haselnuss! Ohne Schale.
Wie kommt eine geschälte Haselnuss in eine von aussen völlig intakte Kartoffel?  Das ist mir ein Rätsel.

Ja, vielleicht hat ein Eichörnchen sie auf dem Kartoffelacker verloren - aber wie kann es sein, dass die Kartoffel so drum herum gewachsen ist, dass man von aussen nichts davon sah?

Dann wollte ich den kleinen braunen Fleck wegkratzen, dachte, das ist wohl von der Haselnusshaut.
Und da kam noch eine 2. Nuss zum Vorschein:



Seltsam, seltsam ....
Neue Züchtung? Haselnusskartoffel? 

Liebe Grüsse
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von solana am 26.09.2018 20:38

Noch ein Punkt, der mir dazu einfällt: Gefühle können ein wichtiger Indikator sein und sollten deshalb ernst genommen werden. Es lohnt sich sehr oft, nachzuhaken und zu überlegen, woher genau ein Gefühl kommt, besonders wenn es sich um ein negatives handelt.
Da sind wir eher geneigt, das einfach wegzuschieben, zu verdrängen, an etwas anderes denken, sich ablenken usw.

Doch wenn man negativen Gefühlen auf den Grund geht, kann man viel entdecken.

Als einfachstes Beispiel: die Enttäuschung.
Das bedeutet doch im Grunde nichts anderes, als dass man sich vorher getäuscht hatte, von falschen Voraussetzungen ausgegangen war, aufs falsche Pferd gesetzt hatte und nun ist die Täuschung aufgeflogen und man ist ent"täuscht".
Also eigentlich doch eine gute Sache, dass die Täuschung jetzt weg ist ...
Aber dennoch fühlt man sich mies. Weil man sich so auf etwas Bestimmtes versteift hatte und damit gerechnet hatte, dass einem ohne dieses etwas fehlt.
Man kann auf diese Weise sehr viel über sich selbst erfahren, vor allem, wenn man dann weiter fragt: warum war mir das jetzt so unheimlich wichtig, dass ich mich dermassen davon runterziehen lasse, nur weil ich es nicht bekommen habe? Oder weil etwas anders gelaufen ist als gewünscht?

Gefühle kommen ja nicht einfach so.
Auch nicht der Schmerz oder eine Verletzung, wenn jemand anderes etwas tut oder sagt.
Auch so ein Gefühl sollte man nicht verdrängen oder von sich wegschieben und sagen:"Als guter Christ darf ich nicht beleidigt oder eingeschnappt sein!"
Lieber dem auf den Grund gehen und fragen: Was genau ist es, das mir da so weh tut, was ist mir unerträglich und warum ist das so schlimm für mich? Wenn bspw andere Menschen mir die Anerkennung nicht geben, von der ich meine, dass sie mir zusteht? Warum ist mir diese Anerkennung so wichtig? Warum ist es mir überhaupt wichtig, was andere über mich denken - eigentlich hatte ich doch gedacht, ich bin da so weit "fortgeschritten", dass ich da drüber stehen kann ....

Und das dann vor Gott bringen.
Ihn bitten, zu zeigen, was noch unklar ist und zu helfen, die innere Einstellung zu verändern, frei zu werden ....
So dass der Schmerz, die Enttäuschung oder was auch immer weicht und der Friede wieder einkehrt und die Freude.
In Freiheit durch die Erkenntnis, nicht durch Verdrängung und Kampf/Krampf.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Wird Jesus Glauben finden?

von nennmichdu am 26.09.2018 18:21

Ja, es sieht so aus, das Jesus alles im "völligsten Alleingang" getan hätte!


in diesem Falle zumindest --- vor Pfingsten.... war das noch...


später geschahen durch die Apostel größere Wunder...

da reichte der Schatten aus.... --- natürlich in der Kraft des Herrn ....

Doch könnte nicht ein direkter Zusammenhang zwischen Jesu Eingreifen und dem Vertrauensgewinn des ehrlichen Vaters bestand? -


Wann griff denn erst Jesus ein?    Doch erst als sich ein Menschenauflauf anbahnte...


und dem Vertrauensgewinn des ehrlichen Vaters bestand? -


der überließ es einfach Jesus... 
von Vertrauensgewinn steht da nix .... sicherlich hinterher wird das wohl auch beim Vater des geheilten Früchte getragen haben... aber darüber wissen wir nichts...darum geht es hier auch nicht..



Das Jesus tat, was er tat, aufgrund der liebenswerten Gesinnung des Vaters?


Nein --- der Vater hatte lediglich eine große Not mit seinem Sohn...wollte die Heilung..

Wenn du etwas kannsts ....!

das klingt nicht nach liebenswerter Gesinnung...

abgesehen davon, das wir echte Liebe sowieso nur als Frucht durch den heiligen Geist hervorbringen können.. bzw. darin wachsen.. danach uns ereifern können zu lieben


und unsere natürliche (fleischliche) Gesinnung - wie hier die des Vaters - erstmal nur auf unsere eigenen Interessen - hier die Heilung seines Sohnes - gerichtet sind...

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Wird Jesus Glauben finden?

von Pal am 26.09.2018 15:43

nennmichdu: Und gleichzeitig gesteht er seinen Unglauben ein. Das ist schon ein großer Schritt. Und er bittet Jesus auch ihm hier zu helfen, das er glauben kann. Allerdings ist in der Regel dazu nicht eine Wunderheilung nötig.

Das zum Glauben keine Wunderheilung nötig sei, denke ich auch.
nennmichdu: Aber was wir festhalten müssen, das Bedrohen des Geistes selbst - der dann ausfuhr - hat letztendlich nichts mit dem Einfluss oder dem Glauben des Vaters zu tun.

Ja, es sieht so aus, das Jesus alles im "völligsten Alleingang" getan hätte! - Doch könnte nicht ein direkter Zusammenhang zwischen Jesu Eingreifen und dem Vertrauensgewinn des ehrlichen Vaters bestand? -
Das Jesus tat, was er tat, aufgrund der liebenswerten Gesinnung des Vaters?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.09.2018 18:20.

nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Wird Jesus Glauben finden?

von nennmichdu am 26.09.2018 15:40

Also nocheinmal verständlicher:

Zum Austreiben eines Geistes bedarf es lediglich des Glaubens desjenigen, der diesen Geist austreibt. 

Zur Heilung von Gebrechen die (oft auch - nicht immer nur) ihre Ursachen haben in den Sünden/Verfehlungen eines Menschens , bzw. die Folgen der Sünden der Eltern/Voreltern/Vorvoreltern ..usw.) , ist zuerst der Empfang von Vergebung von seiner Sündenschuld Gott gegebenüber nötig, auf das dann eine Heilung einsetzen/geschehen kann.

Antworten
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