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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslesung (4) Der HERR richtet auf, die niedergeschagen sind __ Psalm 146,8

von Burgen am 26.04.2019 08:25



Der HERR spricht: __ Jesaja 55,2 
Warum zählt ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und euren sauren Verdienst für das, was nicht satt macht? 
Hört doch auf mich, so werdet ihr Gutes essen. 

Müht euch nicht um Speise, die vergänglich ist, sondern um Speise, die da bleibt zum ewigen Leben. 
Dies wird euch der Menschensohn geben; denn auf ihm ist das Siegel Gottes des Vaters. __ Johannes 6,27 


Lukas 24,36-47 
Römer 13,1-7 


Ach sucht doch den, lasst alles stehn, die ihr das Heil begehret; er ist der Herr, und keiner mehr, der euch das Heil gewähret. 
Sucht ihn all Stund von Herzensgrund, sucht ihn allein; denn wohl wird sein dem, der ihn herzlich ehret. 
(Georg Weissel) 

*** 
Diese beiden Losungsverse haben es wahrlich in sich. 
Vielleicht wird jemand sogar durch den zu lesenden Kontext abgelenkt von der Brisanz der beiden Verse, die uns heute ja helfen sollen.
Wie helfen?
Bei ehrlicher Betrachtung ist festzustellen, dass jeder Mensch betroffen ist.  

Gestern erst habe ich etliche Dinge zur Mülldeponie gebracht. Und oft stellen Menschen ihre Sachen an den Straßenrand, der dann kostenfrei später abgeholt wird um auf der Deponie zerschrettert oder weiter verarbeitet wird. 
Auch gibt es ganze Felder von unbrauchbaren Autos. Unser Land ist ja ein Autofreak. 
Aber auch Kleidung und Essen. Alles landet draußen im Grünen. 

Ganz zu schweigen von vielen Wohnungen. Bücher, Tüten, Taschen, Klein-und Großmöbel. Schnickschnack. Tiere. Spielzeug. Manche Häuser sind von oben bis unten voll davon. 
Auf der anderen Seite gibt es im Lande einen Wald voll von Verbotsschildern und einigen Schildern, die die Richtung anzeigen.

Und so eine Richtungsanzeige finden wir eben in der Schrift.
Es heißt ja, so wie es  in  einem Menschen aussieht, spiegelt es sich im äusseren wieder. 
Vielfach zeigt sich da die Wirkung eines Dampftopfkessels. 

Die Menschen kaufen und kaufen. Es ist da schwer, für sich selbst eine Balance zu finden, wenn man sich da noch nie so recht mit beschäftigt hat. 
Ich meine, dass es für den Menschen recht hilfreich sein kann, sich den Attributen Gottes in der Schrift zu stellen, sich mit den Verheißungen Gottes zu beschäftigen und IHM zu vertrauen. Er ist das Lebensbrot. Er ist die Speise. Er ist die Quelle des Wassers, welches erquickt und uns leben lässt. Letztlich ein Leben im Überfluss bewirkt, ohne dass wir selbst und um uns herum, alles vollgestopft haben müssen. 

Und Geld? Ein Tauschmittel. Im Himmel, wie auch im Garten Eden, gab und gibt es kein Geld als Tauschzahlmittel. 
Da brauchen wir es nicht, weder als Statussymbol, noch um damit zu wirtschaften. 
A&E waren derartig reich, und trotzdem war es ihnen nicht genug.
Jedoch Jesus ist genug. Das zu lernen kann auch ein Ziel sein.

Ursprünglich war alles gut, alles im Überfluss vorhanden und sehr gut.
Auch hier können wir dieses in Dankbarkeit jeden Tag bestätigen.
Es hilft mit Gottes Hilfe unser Denken zu erneuern und auf ein festes, neues Fundament zu stellen.  
Danken zieht nach oben und bewahrt vor wanken und schwanken. 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.04.2019 09:07.

Cosima
Administrator

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Beiträge: 951

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von Cosima am 25.04.2019 22:07


Ja, solche kleinen Blumen am Wegesrand - die machen mir auch Freude, 
da kann ich nicht anders, da muss ich fotografieren...


Veilchen blühen da einfach ganz wild...Veilchen_2.jpg     
Das war allerdings schon im März.  Gestern habe ich die Enten beobachtet. An dieser Stelle haben meine Kinder, 
als sie klein waren, schon Freude an den wilden Enten gehabt und ihnen auch immer ein paar Brocken mitgenommen. 

Enten_in_der_Pegnitz.jpg

Aber jetzt steht da ein Schild, dass man sie nicht füttern soll, denn dadurch werden sie daran gehindert, 
ihren natürlichen Lebensunterhalt aus dem Fluss zu holen. Stimmt auch! 

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun - wie denkt ihr über den Satz

von Burgen am 25.04.2019 16:45

Hallo Micro,

ich verstehe genau was du meinst. Jedoch stelle ich dagegen, DENNOCH, Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.

Wir befinden uns als Christen in einem Krieg, der am Kreuz spätestens entschieden worden ist.

Es ist der geistliche Krieg, dem wir, die meisten wohl, immer wieder mal erliegen. Wir rutschen sozusagen immer wieder aus.

Die Wundmale Jesu geben Zeugnis darüber, was er für uns getan hat. Dies wissen diejenigen, die uns, wie Johannes 10,10 aussagt:

„ der Teufel ist der große Lügner und tut alles, um zu schaden“

In der NGÜ liest es sich so: „der Dieb kommt nur, um die Schafe zu stehlen und zu schlachten und um Verderben zu bringen.
Ich aber bin gekommen, um ihnen Leben zu bringen - Leben in ganzer Fülle.“

Vers 11 „Ich bin der gute Hirte. Ein guter Hirte ìst bereit, sein Leben für die Schafe herzugeben.

Genau das hat Jesus Christus getan.
Und deshalb liegt es an uns, eine immer engere Verbindung mit ihm aufrecht zu erhalten.

Und nicht auf dem Glatteis der Gefühle und bösen Gedanken auszurutschen.
Wie macht man das?
Beten mit der Schrift und eigens formulieren, das Gefühls- und Denkcaos ihm abzugeben.

Das sind die Kämpfe, geistlich dranbleiben, die uns verändern und helfen, den Kopf oben zu halten.
Wir sind der Kopf und nicht der Schwanz, wird manchmal gesagt.
Gott helfe uns. Er mache uns willig, zu vergeben. Schon allein um unsertwegen. Ein verkrampftes Herz wird einen bitteren Geschmack hinterlassen.
Segnen - lieben - schenkt Freiheit. Und davon kann man nur innerlich frei von Gebundenheit dem Peiniger gegenüber werden.

Dem anderen geht es meist gut, man selbst wird bitter. Das ist doch nicht das, was man will, oder?

Gruß
Burgen

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Micro
Gelöschter Benutzer

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von Micro am 25.04.2019 10:56

Pflanze.jpg
Und selbst an einem kargen Abhang breitet sich das Leben aus wie dieser Huflattich es uns vormacht:

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.04.2019 10:57.

Micro
Gelöschter Benutzer

Re: Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun - wie denkt ihr über den Satz

von Micro am 25.04.2019 10:39

Ein christliches Gleichgewicht zu behalten ist ja nicht einfach. Ständig, mir geht es jedenfalls so, werden verschiedene Instanzen in uns, wie beispielsweise das Bewußtsein, das Gewissen oder Emotionen angestoßen, auf die wir reagieren müssen und die, wenn wir nicht aufpassen, den Seelenfrieden stören können. Und wir sind keineswegs immer stark, jedenfalls beobachte ich dies bei mir und durchaus auch bei anderen Christen. Das Bewußtsein, im Heiligen Geist zu bleiben, gelingt, doch scheint es schwankend zu sein. Christen müssen ja bestehen, in einem Spannungsverhältnis äußerer und innerer Einflüsse.
Die Welt und das Fleisch fordern ihren Tribut, was sich auch an den inneren Konflikten, die man erlebt ablesen lassen kann.
Das alles ist bekannt und nicht umsonst wird der Weg der Wahrheit als schmaler Weg bezeichnet und es ist wirklich wahr, ohne Bibel ohne Gott lebt es sich bequemer und einfacher.
Wir kennen das Erfordernis der Vergebung, wir wissen um das höchste Gebot der Liebe und dennoch fühlt man den Widerstand, die unguten Gefühle wie Groll, Aggression und Vergeltung loszulassen. So geraten die biblischen Anforderungen zur Prüfung und nicht selten zu so großen Spannungen, dass der Kampf aussichtslos erscheint. So sagte mir eine Mutter, sie könne dem Täter der ihre kleine Tochter mißbraucht hat nicht vergeben. Es ginge nicht.
Ein junger Vater verläßt seine Glaubensgemeinschaft, weil er seinem Kind die Konflikte ersparen möchte, die sich unweigerlich ergeben wenn der Glaube auf weltliche Vorstellungen trifft. Oder der jahrelange Zwist und Groll zwischen Brüdern, der auch unter Vermittlung nicht zum Stillstand kommen will.
Dies alles bedeutet ein Scheitern und man könnte viele Beispiele anführen, die mehr oder weniger gravierend den Kampf vermitteln, denen Christen ausgesetzt sind. Wir wissen, die Ratschläge der Bibel sind kostbar und wahr, die Umsetzung, bis in die letzte Konsequenz eine Hürde, die mitunter unüberwindlich erscheint. Somit liegt zwischen Qual und Frieden ein schmaler Grat, ein Balanceakt, der nicht immer gelingt, nicht immer gelingen kann.
Wir tragen in uns eine natürliche Empörung darüber, was Recht und Unrecht angeht, wenn wir erleben und erfahren, was Menschen zu tun in der Lage sind. Und ich kann versichern, dass einen solche Gedanken beschäftigen und entsprechende gefühlsmäßige Reaktionen auslösen.
Aber sitzt dort nicht schon der Stachel, der uns dann den Weg verbauen kann, das höchste Gebot der Liebe überhaupt zu denken, geschweige denn zu empfinden? Was bedeutet es, wenn eine Genugtuung empfunden wird, dass ein böser Mensch seiner Strafe zugeführt wird?
Ist dies der Keim einer Verbitterung, der sich womöglich ausbreitet oder einfach eine menschliche Schwäche, die wir uns erlauben, weil unser Gerechtigkeitsempfinden uns dies vorgibt?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.04.2019 10:42.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslesung (4) Der HERR richtet auf, die niedergeschagen sind __ Psalm 146,8

von Burgen am 25.04.2019 09:06



Fülle uns frühe mit deiner Gnade,
so wollen wir rühmen und fröhlich sein unser Leben lang. __ Psalm 90,14 

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Cristus, der uns gesegnet hat
mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus. __ Epheser 1,3 


Johannes 21,1-14 
Römer 12,14-21 


Möge dann und wann deine Seele aufleuchten im Festkleid der Freude.
Möge dann und wann deine Last leicht werden und dein Schritt beschwingt wie im Tanz.
Möge dann und wann ein Lied aufsteigen vom Grunde deines Herzens, das Leben zu grüßen wie die Amsel am Morgen.
Möge dann und wann der Himmel über deine Schwelle treten.

(Antje Sabine Naegeli: Aus.; Ich spanne die Flügel des Vertrauens.) 


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun - wie denkt ihr über den Satz

von Burgen am 24.04.2019 23:08

Aktuell treffen sich wieder mal führende Kleriker und andere um wieder mal über den vielfältigen Missbrauch vergangener Jahre in ihren Reihen zugeraten.

Da ist die Spanne zwischen 3T und 100T Betroffene.

An dieser Sache innerhalb Christen wird deutlich, welch eine große Kluft es zwischen Christen gibt in dem was man aus Begierde tut oder nicht tut.

Und trotzdem, oder auch besonders wird Ihnen das Gericht Gottes treffen.

Denn jeder erhält seinen Lohn.

Wir sehen auch hier, Christen und Nicht-Christen, jeder erhält seinen Lohn, der eben durch Zielverfehlung eine Strafe sein kann. Das lesen wir im Buch der Offenbarung.

Jedoch, wer an sich selbst arbeitet, mit Jesus zusammen, ist auf der besseren , nämlich erlösten Seite.

Ich mache mir über Strafen keinen Kopf. Gott allein wird wissen, ob Jesus der Retter auch für die Menschen ist, die wir am liebsten unter Strafe stellen würden.

Im AT gibt es die beeindruckende Erzählung des Beliak, der das Volk der Juden im Auftrag des fremden Königs verfluchen sollte. Und was geschah? Statt Fluch kam Segen aus dem Mund des Beliak. Von Gott beauftragt, gewirkt. Und der Fremde König musste unverrichteter Dinge abziehen.

Gruß
Burgen

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Cosima
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Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von Cosima am 24.04.2019 22:40

Liebe Sonnenkind! 

Das stimmt, denn  die Blumen - die Bäume - die Büsche, 
alles - was gerade in so großer Vielfalt blüht und neue 
Triebe entfaltet - ist ein wunderbares Schöpfungs-Werk 
unseres Gottes. 

Ich bin immer wieder begeistert, wenn ich zur Zeit 
spazieren gehe und die vielen unterschiedlichen
Farbtöne bewundere, 
die Blüten bestaune und mich
darüber sehr freue.

Und immer höre ich dann auch die verschiedenen 
Vögel ihre "Lieder" zwitschern - einfach schön. 

Aber die Blumen in deinem Garten - die sind so 
wunderschön, Sonnenkind - jede Tulpe hat eine 
ganz eigne Schönheit. Danke, dass du sie uns 
hier zeigst und wir uns mit darüber freuen können. 

Herzliche Grüße von Cosima.




Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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Cosima
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Beiträge: 951

Re: Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun - wie denkt ihr über den Satz

von Cosima am 24.04.2019 22:24


Ich denke, dass jeder der um Vergebung bittet, weil er bereut, was er getan hat und Buße getan hat,
auch Vergebung erfahren wird vom Herrn Jesus Christus. 

Allerdings sehe ich das Problem auch, was du angesprochen hast, Micro:

Micro: Ganz ehrlich, unter diesem Eindruck hoffe ich auf die Gerechtigkeit und den Zorn Gottes, denn jeder weiß und hat es in seinem Gewissen verankert, dass man Menschen nicht quälen, foltern und töten darf...

Diese Menschen, die dazu fähig waren, hatten sich dem Teufel verschrieben, bewusst oder unbewusst. Sie taten das, was der ihnen eingab zu tun. 
Sicher gab es auch da einige Täter, die ihre Schuld erkannt haben, die durch Jesu Evangelium zur Buße geführt wurden. Dann gilt Jesu Wort auch für sie: "Vater vergib ihnen!" 

Grüße von Cosima.

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.04.2019 22:43.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun - wie denkt ihr über den Satz

von Burgen am 24.04.2019 21:11

Ich denke, dass der Themensatz, von Jesus am Kreuz an seinen Vater ausgesprochen, nicht primär Strafe im Sinn hatte.
Sondern eher so, dass Jesus voller Mitleid gegenüber den Menschen war.
An anderer Stelle weinte Jesus über Jerusalem , den Menschen, die verblendet waren, weil sie nicht in der Lage waren, Jesus und Gott Vater nicht erkennen konnten. Es geht immer um Jesus, das sollten wir nicht vergessen.

Und was war die Folge? Es kam das Pfingstfest. 3000 Menschen wurden gerettet.

Gruß
Burgen

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