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Micro
Gelöschter Benutzer
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von Micro am 31.05.2019 21:08
Bonito
Gelöschter Benutzer
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von Bonito am 31.05.2019 19:38Zu meinem eigenen Schutz möchte und kann ich nicht darauf eingehen.
Micro
Gelöschter Benutzer
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von Micro am 31.05.2019 19:02Bonito
Gelöschter Benutzer
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von Bonito am 31.05.2019 18:45Guten Tag zusammen bzw. Grüß Gott beieinander!
Heute vormittag war ich mit meiner Frau bei uns in der Stadt auf dem Wochenmarkt. Und wie es so ist, wummelt es auf jedem Wochenmarkt richtig von Riesenmassen an Menschen. In meiner jetzigen seelischen Krankheit verkrafte ich es nun sehr sehr schwer, unter einer solch großen Menschenmasse zu verweilen. Da hab ich plötzlich ein sehr großes Engegefühl und ich möchte nur noch schnellstmöglichst heraus und nochmals heraus.
Aber heute hatte ich auf unserem Wochenmarkt ein ganz anderes Erlebnis, nämlich ein sehr schönes Gottes Erlebnis! Ich hatte das Gefühl, dass Jesus auf unserem Wochenmarkt mich in seine liebenden Vaterarme genommen hat und gemeinsam mit mir durch die so große Menschenmenge Arm in Arm - Hand in Hand gegangen ist. Jesus führte mich so wie ein Vater seinen kleinen geliebten Sohnemann durch unseren Wochenmarkt und anschließend durch unsere Fußgängerzone, die auch rappelvoll war. Denn da brauchte ich absolut nichts tun, weil Jesus für mich durch diese rappelvolle Fußgängerzone und rappelvollen Wochenmarkt gegangen ist. Deshalb fühlte ich mich in meinem Herzen richtig frei und dadurch erlebte ich zusammen mit meiner Frau heute einen sehr schönen Vormittag in unserer Stadt.
Christus spricht: "Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen." Matthäus 11,29
Meine Frau hat es mir heute morgen im Beispiel auf geistigen Bild mit den zwei Rindern so erklärt: "Im Joch sind immer ein erfahrenes und ein neues Rind, das vom erfahrenden Rind lernt. Und so ist es mit Jesus auch. In seinem Joch ist immer Jesus dabei zusammen mit uns als sein geliebtes Kind Gottes - und Jesus arbeitet und wir als sein Gottes Kind lassen uns von Jesus nur führen und anleiten."
Jaa - durch diese so schöne aber auch wichtige Erfahrung heute vormittag in der Stadt mit Gott werde ich es mir nun immer mehr zu Herzen nehmen, dass ich als sein geliebtes Kind Gottes sein Joch auf mich nehme und auch von Jesus lerne.
In diesem Sinne herzliche Grüße von Bonito
Burgen
Gelöschter Benutzer
Menschlich am Ende - verurteilt zum Tode - erstarkt im Geist, Johannes 18,33-38
von Burgen am 31.05.2019 12:37Hallo ihr Lieben
ein Tag nach Himmelfahrt Jesu.
In Johannes 18,33-38 findet ein folgenreiches Gespräch statt zwischen Pilatus und Jesus.
Fazit: Pilatus findet keine Schuld an Jesus!
Dennoch lässt er Jesus Geißel, ..., kreuzigen.
Was wäre geschehen, hätte er nach seiner Erkenntnis der Schuldlosigkeit des Angeklagten, Jesus frei gelassen?
Und wir?
Als Christen wissen wir durch die Bibel, Predigten und andere Bücher, dass alles hatte so geschehen müssen.
Doch sei die Frage erlaubt, mal in unser eigenes Leben zu schauen, sehen was da so alles im Jungen und älteren Leben geschehen ist,
genau deshalb, weil jemand unrechtmäßig verurteilt und bestraft wurde.
Also, gibt es in unserem eigenen Leben Situationen, die eine handfeste, unberechtigte Strafe nach sich zog, weil die andere Person innerlich einem Erwartungsdruck anderer oder sich selbst ausgesetzt war.
Und deshalb es dazu führte, zB das eigene Kind zu schlagen oder anders zu strafen? Vielleicht weil das Geburtsgeschlecht nicht im gewünschten Sinne war?
Was könnten die Folgen sein?
Gerade bei den Familiendynamiken werden hier teilweise schwerwiegende immer wieder kehrende Verhaltensmuster gelegt.
Von der Hirnforschung ist bekannt, dass ständig gleiche Gedankenmuster dicke Autobahnen bilden.
Der „strafende“ Elternteil braucht Erlösung und Vergebung durch Jesus.
Und das damalige gestrafte Kind muss mit Jesu Hilfe oft erst als Erwachsener diesen Knoten aufdröseln.
Seinem prägenden Elternteil vergeben, sich selbst vergeben und so frei werden von den alten Mustern.
Das alte Muster, Gefühls - und Denkmuster kann ein sehr derbes Gefängnis in all den Jahren geworden sein.
Wie ein Baum, dessen Samen ausgestreut worden sind und als Belastungssamen aufgehen.
Erkennt man dies, kann es dazu beitragen neue Gewohnheiten im Denken und im Blick auf den Thron des Königs im Himmel zu probieren und zu wachsen ... immer wieder, wenn scheinbar alles im Kreis läuft. Und so auf diese Weise erwachsen zu werden.
Wobei die Frage erlaubt ist, wann ist ein Mann, eine Frau erwachsen?
Was ist das, erwachsen sein?
Der Seele Gelegenheit geben, von der Raupe zum schönen Schmetterling zu werden ... Und dankbar werden und zu bleiben.
Was wäre geschehen, hätte Pilatus nicht kreuzigen lassen?
Er hätte sein Ansehen verloren, ebenso seinen Posten. Wäre vielleicht selber ins Gefängnis gekommen ...
.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslesung (4) Der HERR richtet auf, die niedergeschagen sind __ Psalm 146,8
von Burgen am 31.05.2019 09:08
Auch verlass mich nicht, Gott, im Alter, wenn ich grau werde,
bis ich deine Macht verkündige Kindeskindern
und deine Kraft allen, die noch kommen sollen. __ Psalm 71,18
Darum werden wir nicht müde; sondern wenn auch unser äußerer Mensch verfällt,
so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert. __ 2.Korinther 4,16
Johannes 18,33-38
Philipper 1,-11
Ich möchte Glauben haben, der über Zweifel siegt, der Antwort weiß auf Fragen und Halt im Leben gibt.
Ich möchte Hoffnung haben haben für mich und meine Welt, die auch in dunklen Tagen die Zukunft offenhält.
(Eberhard Borrmann)
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von Cosima am 30.05.2019 21:06Heute habe ich einen herrlichen Spaziergang in der Sonne gemacht, das hat mir gut getan.
Ich versuche, möglichst jeden Tag einige Kilometer zu laufen. Seit ich ein Smartphon habe,
kann ich das kontrollieren und das regt meinen Eifer an.
Freude erlebe ich immer wenn ich hier in meiner Umgebung spazieren gehe. Heute haben
mich die kleinen Blumen am Wegesrand besonders "angelächelt".
Ganz unscheinbare kleine Blumen...
...Butterblumen, die ich als Kind gerne gepflückt habe,
um meiner Großmutter eine Freude zu machen.
Diesen Baum bestaune ich bei meinem Rundlauf immer,
jetzt im vollen Grün. Im November hat er so ausgesehen:

Nun ist es draußen immer noch hell, ich liebe diese langen Abende sehr und genieße das auch.
Gott beschenkt uns so reich durch seine Schöpfung - Sonne - Mond - Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter.
Die Vielfalt ist einfach grandios und ich staune darüber und erfreue mich daran.
Herzliche Grüße von Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Bonito
Gelöschter Benutzer
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von Bonito am 30.05.2019 20:56Danke Cosima über Deine Rückmeldung! Genau aus diesem Grund habe ich zu diesem so wichtigen Thema, das auch mich sehr betrifft, vor Tagen ein neues Thread eröffnet, wo ich nun soeben wieder einen Antwortsbeitrag geschrieben habe.
Das kann ich ganz genau verstehen und es auch sehr gut nachvollverziehen!
Jaa, mir bleibt aber nichts anderes übrig, als zu meinem Handikap "Starkes Stottern" ganz zu stehen. Auch noch heute ist es für mich ein sehr großes Übungsfeld, da es mir auch noch heute immer wieder schwerfällt, mit meinem Handikap offen damit umzugehen. Ganz besonders in meiner Kindheit hat sich meine ganze Familie sehr geschämt, dass ich stottere und genau deshalb konnte meine ganze Familie mit meinem Stottern gar nicht umgehen - und das war für mich als Kind sehr sehr schlimm.
Liebe Grüße von Bonito
Bonito
Gelöschter Benutzer
Re: Leben mit schweren psychischen Erkrankungen als gläubiger Christ
von Bonito am 30.05.2019 20:36Jaa - das Gefühl der inneren Leere kann ich auch sehr wohl bestätigen, das sehr sehr schrecklich ist! Zum ersten Mal kam ich mit dem Gefühl der Leere in Kontakt, als ich mit 14 Jahren am Anfang meiner Pubertät dieses schreckliche Gefühl in meinem Herzen empfand.
Jaa freilich ist es etwas Befreiendes, wenn man mit einer Vertrauensperson über etwas Belastendes reden und gleichzeitig es loswerden kann. Das muss ich nun mit meinem sehr fortgeschrittenen Alter auch noch immer und immer wieder lernen und üben auch ganz besonders in meiner stillen Zeit mit unserem Herrn Jesus Christus, der mein engster Freund in meinem Leben sein will. Als ich Jesus noch nicht kannte und mit über 30 Jahren noch zuhause bei meinen Eltern wohnte, gelang es mir sehr sehr wenig, bei meinen Eltern das Herz auszuschütten, da erstens meine Eltern mir dabei nicht viel Gelegenheiten gaben und zweitens hatte ich zu meinen Eltern so gut wie kein Vertrauen mehr und außerdem hatte ich vor meinen Eltern ganz besonders vor meinem Vater eine sehr große Angst.
Das ist mir das Allerwichtigste, dass mich mein Therapeut mit meinen Anliegen richtig ernst nimmt. Vor 13, 14 Jahren war ich in meinem Wohnort ca. ein Jahr lang bei einem nichtchristlichen Therapeuten. So nach dem zweiten Dritten der Verhaltenstherapie kam mein Therapeut plötzlich auf die Idee, aufgrund meines starken Stotterns Sprechübungen mit mir zu machen - und das zog er dann bis zum bitteren Ende durch. Ehrlich gesagt, ich dachte, ich sei in einem absolut falschen Film. Damals war ich noch zu schüchtern, ihm sofort meine Meinung zu sagen. Aber jetzt würde ich mich sofort einschalten, um ihm zu sagen, dass seine Sprechübungen mit mir nicht zu seiner Aufgabe als Psychotherapeut in der Verhaltenstherapie mit mir gehört! Seitdem hab ich nun selbstverständlich irgendwie die Angst in meinem Herzen, dass ich sozusagen an einen falschen Therapeuten gerate, der mich nicht versteht und mich nicht ernst nimmt. Diese Angst sitzt nun in mir in Bezug auf meine stationäre Therapie auf der Borderlinestation und meine anschließende ambulante Psychotherapie mit Schwerpunkt Borderline richtig tief in meinem Unterbewußtsein bzw. in meinem Herzen. Aber ich kann dafür nun beten, dass ich an richtige Therapeuten komme, die mich richtig verstehen und mich auch total richtig ernst nehmen.
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von Cosima am 30.05.2019 20:08
Hallo Bonito, ja das ist gut, dass du einen Thread eröffnet hast, wo man speziell über diese Thematik
austauschen kann. Es hilft dich besser zu verstehen und du erfährst dadurch auch, dass man versucht,
dich zu verstehen.
Wer diese Problematik nicht kennt, ist manchmal auch hilflos, im Umgang mit Betroffenen.
Ich erlebe das auch, dass Menschen sich zurück ziehen, wenn sie merken, dass ich durch meine
Schwerhörigkeit, nicht immer alles richtig verstehe. Oder weil ich nicht reagiert habe, wenn ich von
hinten angesprochen wurde. Das verletzt manche Menschen und das tut mir leid.
Deshalb gehe ich auch offen mit meinem Handikap um. Das machst du ja auch und das ist gut so.
Liebe Grüße von Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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