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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Kolosser 2, 6+7 ganz praktisch

von geli am 26.11.2019 20:38

Cleo: 7:Senkt eure Wurzeln tief in seinen Boden und schöpft aus ihm, dann werdet ihr im Glauben wachsen und in der Wahrheit in der ihr unterwiesen wurdet, standfest werden. 

"Senkt eure Wurzeln tief in seinen Boden" - hier denke ich an die "4 Böden des Herzens", von denen Jesus uns sagt.

Bei uns Menschen findet man unterschiedliche "Böden" vor - aber nur der "gute Boden" trägt Frucht.

Bei Jesus finden wir ausnahmslos "guten Boden" vor - er ist "in uns", aber wir sind auch "in ihm" - und dort, "in ihm",  finden wir diesen guten Boden vor, in dem wir verwurzelt sein müssen, um fest zu bleiben.
"In ihm" - das bedeutet für mich vor allem, in seinem Wort zu bleiben, also in der Bibel "zu Hause" zu sein, sie zu kennen, zu wissen, was Jesus uns gesagt hat, und das in unserem Leben zu berücksichtigen.

Bei "schöpfen" denke ich eher an einen Brunnen oder an eine Quelle - denn Jesus ist auch die "Quelle des Lebens", er ruft: "Wer dürstet, der komme zu mir und trinke".
In Jes. 12 heißt es: "Ihr werdet mit Freuden Wasser schöpfen aus den Heilsbrunnen".

Jeden Tag dürfen wir aus dem Wort der Bibel "Wasser schöpfen" für uns und unser Leben.

Im Grunde genommen bedeuten alle diese "Bilder" das Gleiche":

Wir müssen im "Wort" zu Hause sein, es kennen, es immer besser kennen und verstehen, und unser ganzes Leben darauf aufbauen.

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: eine ungewöhnliche Frage/ Hochzeit zu Kana

von geli am 26.11.2019 20:22

cleo: Versteht ihr, worauf ich hinauswill? Wieso hat Jesus nicht Saft oder zB alkoholfreien Wein oder so aus dem Wasser gemacht, wieso noch besseren Wein?

Ja, als ich neu zum Glauben kam und dieses Gleichnis gelesen habe, dachte ich ähnlich: Warum hat Jesus so ein Wunder getan für noch mehr Wein - für so etwas (in meinen Augen) Unwichtiges?

Am Tag meiner Taufe bekam diese Stelle eine Bedeutung ganz speziell für mich - aber ich schreibe jetzt zuerst einmal, was McDonald dazu schreibt:

"Wein steht in der Schrift oft symbolisch für Freude. Als Maria sagte: "Sie haben keinen Wein", gab sie deshalb eine sehr genaue Beschreibung von Menschen, die nicht gerettet sind. Für die Ungläubigen gibt es keine echte, dauerhafte Freude".

Und auch:
"Dieser Schriftabschnitt kann sehr direkt auf das Vok Israel angewendet werden. Zu dieser Zeit gab es im Judentum keine wahre Freude. Die Angehörigen des Volkes unterzogen sich einer ermüdenden Reihe von Riten und Zeremonien, aber ihr Leben war "geschmacklos". Sie kannten die göttliche Freude nicht. Der Herr Jesus wollte sie lehren, an ihn zu glauben. Er wollte ihr tristes Leben zur Fülle der Freude führen. Das Wasser der jüdischen Riten und Zeremoniern konnte in den Wein der Freude als Realität in Christus verwandelt werden."

Für mich ganz persönlich, als Gottes Reden zu mir, bekam dieses Gleichnis im Laufe der Jahre zwei Bedeutungen:

Einmal - damals, am Tag meiner Taufe - die Bedeutung: Jesus macht aus meinem Leben, das vorher "schlechtes Wasser" gewesen war, "guten Wein".

Einige Jahre später, in Verbindung mit den "5 Broten und 2 Fischen", mit denen Jesus 5000 Menschen sättigte, die Bedeutung:
"Er nimmt das, was ich ihm geben, obwohl es immer mangelhaft und unvollständig ist, und macht daraus "guten Wein" - er macht das, was ich ihm gebe, brauchbar für sich  und den Bau seines Reiches.

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Cleopatra
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Kolosser 2, 6+7 ganz praktisch

von Cleopatra am 26.11.2019 18:14

Hallo ihr lieben,
 
ich finde, gerade die, die schon was länger Christen sind, verstehen so viele Bibelverse einfach im Zusammenhang auch mit anderen bekannten Bibelstellen.
Man liest daher schnell mal über Themen hinweg, aber gerade waren mir zwei Verse aufgefallen, die für Außenstehende vielleicht total abgehoben und komisch klingen mögen:
 
2. Kolosser 2,6: Wie ihr nun Christus Jesus als euren Herrn aufgenommen habt, so lebt auch mit ihm und seid ihm gehorsam.
7:Senkt eure Wurzeln tief in seinen Boden und schöpft aus ihm, dann werdet ihr im Glauben wachsen und in der Wahrheit in der ihr unterwiesen wurdet, standfest werden. Und dann wird euer Leben überfließen von Dankbarkeit für alles, was er getan hat.

Wie sieht das praktisch aus? Wie kann man das verstehen?

- so lebt auch mit ihm und seid ihm gehorsam- ok, also nach den Regeln der Bibel leben, könnte man noch verstehen, auch eben bewusst den Tag in Gottes Nähe starten und leben.
 
- Wie senkt man die Wurzeln tief in seinen Boden und was bedeutet das?
 
-wie kann man aus Jesus schöpfen?
 
Mich würden eure Gedanken zu diesen Versen interessieren.
 
Liebe Grüße, Cleo

 

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Cleopatra
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Re: eine ungewöhnliche Frage/ Hochzeit zu Kana

von Cleopatra am 26.11.2019 18:09

Hallo pausenclown,
 
 
Auch waren die Gläser, Gefäße nicht wie heute.
nun, in dem genannten Beispiel gab es die Wasserkrüge, die eigentlich für die rituellen Waschungen vorgesehen waren (wieso waren die eigentlich leer...?).
 
Bis jetzt habe ich im Internet auch nur Werbungen für Bücher gefunden, wenn ich versucht habe, herauszufinden, welche Bedeutung der Wein bei einer Hochzeit hat (man muss natürlich unterscheiden- der Wein, der nach dem Segen vom Brautpaar geschluckt wird und eben der Wein, der auf der Feier getrunken wurde.).
 
Liebe Grüße, Cleo

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pausenclown
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Re: eine ungewöhnliche Frage/ Hochzeit zu Kana

von pausenclown am 26.11.2019 12:58

Hallo Cleo,

Aktuell wohne ich einer Weinbau Gegend.
Dieser Wein heute würde jeden damals, umhauen.
Auch waren die Gläser, Gefäße nicht wie heute.
Liest man in den Evangelien von Kelch, haben wir sofort ein Bild im Kopf, tatata ein Pokal, Gib ihm, Kopf und Nacken und...

Kleiner Tipp , zu einer Hochzeit, Trauung spielt Wein eine Rolle.


LG

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Cleopatra
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Re: Der Bund Gottes - mit den Menschen, mit der Erde (der Natur.?)

von Cleopatra am 26.11.2019 12:08

Liebe Burgen,
 
ich würde auch gerne noch auf diese Worte eingehen:
 
Burgen: Das einzig schwere ist vielleicht, sein menschliches Denken von innen her erneuern zu lassen. Dies zu lernen. Denn die Gedanken werden durch vielfältige Einflüsse von aussen und von innen heraus beeinflusst. Da ist es immens gut, Gottes Gedanken zu denken und lernen im Herzen zu denken. Vielleicht ähnlich wie die Vokabeln einer Fremdsprache. Vokabeln werden solange täglich wiederholt, bis sie ein Teil des Unbewussten werden und auf "Knopfdruck" ausgesprochen werden können in einem sinnvollen Satz.
 
Also mir ist aufgefallen, je mehr man sich auch im Alltag mit Gottes Wort beschäftigt und die Bibel liest, dann wird es immer automatischer, dass sich auch unsere Gedanken dementsprechend ändern.
Man mag nicht mehr diesen "Mainstream" mitschwimmen und ändert einfach seine Einstellung mehr und mehr.
 
Liebe Grüße, Cleo

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.11.2019 12:09.

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Re: eine ungewöhnliche Frage/ Hochzeit zu Kana

von Cleopatra am 26.11.2019 12:03

Also bevor es falsch verstanden wird- mir ging es nicht daum, dass alle betrunken da rumliefen ;-D
 
Ich habe mich etwas quer gelesen, die Hochzeit dauert ja 4-7 Tage, durfte natürlich an bestimmten Tagen nicht dirchgeführt werden (Sabbat, Feiertage...) und beginnt mit der offiziellen Verlobung.
 
Am dritten Tag dann ist so, wie ich es verstanden habe, dann die große Feier mit Party und Glückwünschen.
 
Auch bei Jakob lesen wir eine kleine Sicht über die Hochzeit, da hat es auch etwas gedauert (die war aber glaube ich nicht jüdisch).
 
Zum Thema Wein lese ich im Kommentar von der McArthur-Studienbibel:
 
"Der servierte Wein war der Gärung unterworfen. Um den Durst zu stillen und gleichzeitig der Trunkenheit vorzubeugen, wurde Wein im Alterzum mit Wasser vermengt; dadurch wurde dem Wein ein Drittel bis ein Zehntel seiner Stärke genommen. Aufgrund des Klimas und der Umstände gor selbst neuer Wein" schnell und besaß eine berauschende Wirkunf, wenn er nichtz verdünnt wurde (Apg. 2,13)."
 
...
 
später heißt es noch:
 
"Während die Bibel Trunkenheit verurteilt, verurteilt sie den Weinkonsum nicht ausdrücklich (Ps. 104,5; Spr. 20,1)"
 
Das erstmal dazu.
 
Klingt für mich plausibel, trotzdem aber bleibt ja auch die Aussage, dass die Gäste den Unterschied nicht mehr merken, also müssen sie doch etwas angetrunken sein, oder verstehe ich das falsch...?
 
Schaust du durch eine christliche Brille, mag das alles komisch sein ... Zb am dritten Tag... Der dritte Tag ist nach jüdischer Tradition ein typischer Tag zum Heiraten. Es steht nicht nach drei Tagen voller Suff. Usw .
Lieber pausenclown, klär mich auf, wo liege ich falsch? Wie darf ich mir das vorstellen?
 
Sind meine Recherchen richtig?
 
Liebe Grüße, Cleo
 
 

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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: eine ungewöhnliche Frage/ Hochzeit zu Kana

von pausenclown am 26.11.2019 10:18

Hallo Cleo,

Schaust du  durch eine christliche Brille, mag das alles komisch sein ...

Zb am dritten Tag... Der dritte Tag ist nach jüdischer Tradition ein typischer Tag zum Heiraten. Es steht nicht nach drei Tagen voller Suff.
Usw .

LG

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.11.2019 10:18.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (7) Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen -- Lukas 12,35

von Burgen am 26.11.2019 10:01




Du tust mir kund den Weg zum Leben. __ Psalm 16,11  

Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist. __ Philipper 3,13 


1.Petrus 1,13-21      Jesaja 40,12-25 


Sage Ja zu den Überraschungen, die deine Pläne durchkreuzen, deine Träume zunichte machen, 
deinem Tag eine ganz andere Richtung geben - ja vielleicht deinem Leben. 
Lass dem himmlischen Vater die Freiheit, selber den Verlauf deiner Tage zu bestimmen. 

(Dom Helder Camara - aus "Mach aus mir einen Regenbogen" von 1981) 


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: eine ungewöhnliche Frage/ Hochzeit zu Kana

von Burgen am 26.11.2019 09:50



Die Frage ist echt gut. 

Ich glaube, Jesus hat guten Wein bewirkt, weil er nie etwas schlechtes antut. 

Das sehen wir ja durchgängig an seinen Heilungen und der mündlichen Aussagen. 

Jesus hat nie gesagt, du bist aber ein schlechter Mensch, oder du hast Angst - na dann will ich mal noch eins draufsetzen 

und dir anstatt Brot eher eine giftige Schlange geben oder so. 

Es liegt im Naturell Jesus, ein Retter zu sein. 

Allerdings sieht es im täglichen Leben oft so aus, als würde die Situation zunächst mal schlechter als sie derzeit schon schlecht ist. 

Jedoch - es ist durchweg so, dass man sich dessen bewusst sein sollte, dass alle Dinge einem zum Besten   d i e n e n . 

Wir sagen ja auch oft, dass Gott krumme Wege gerade machen kann / und es auch tut. 

IHM zu vertrauen , dies zu erlernen , dran bleiben an der sprichwörtlichen Verheißungsaussage ... 

Beipiel: 

Zuhause ist alles ok. Bin im Einklang mit mir - und Gott. Hatten eine gute Zeit ... 

Dann zu einem Termin. Und plötzlich sind da ja noch etliche andere Menschen mit dem was sie innerlich und äußerlich beschäftigt. 

Und die Stimmung kippt um. Es legt sich eine sonderbare Stimmung ums Herz. Man beginnt sich dieser Stimmung anzupassen. 

Die Freude bekommt sozusagen einen Dämpfer. 

Was geschieht also da, das ist die Frage. Ordne ich mich dieser Stimmung unter und werde vielleicht traurig oder so. 

Oder halte ich mich an Jesus fest und rette den frohen Zustand von zuhause bis hierher in die nächsten Stunden? 

Beides ist echt. 

Und in solcher Situation gibt es nur einen, der retten kann und es gerne tut. Jesus. 

Wie bei einem emotionalen Ertrinken. Nur die rettende Hand müssen wir selbst ergreifen. Buchstäblich bildlich ergreifen. 

Es ist seine Kraft, die Kraft des Heiligen Geistes in uns, die dann Weisung schenkt und gegebenenfalls einen neuen Weg betreten lässt. Das ist nicht unbedingt so, dass zunächst jemand verlassen werden sollte oder so. Das meiste, wie bei der Hochzeit zu Kana, spielt sich im Inneren des Menschen ab. Das erscheint mir auch ein Akt der Wiederherstellung durch Jesus.


LG
Burgen



 

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