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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Das Matthäus-Evangelium

von geli am 16.02.2020 22:22

Cleo: Für mich ist er ein Vorbild, ich finde das klasse.

Ja, das ist Josef wirklich. Schade, dass er so wenig erwähnt wird. Von ohm habe ich, soweit ich mich erinnere, nocn nie eine Predigt gehört.
Durch ihn ist Jesus auch der rechtliche Nachfolger Davids - denn er hat ihn ja an Sohnes Statt angenommen.

Ich markiere gerade alle Verse, in denen steht "so wie vorrausgesagt wurde....."

Ja, das Matthäus-Evanglium hat sehr viele Verweisstellen auf das AT - ich denke, Matthäus hat auch in erster Linie für das jüdische Volk geschrieben, um ihnen aufzuzeigen, dass Jesus wirklich der erwartete Messias ist und er das erfüllt, was im AT vorausgesagt wurde.

Ich finde es - auch nach 30 Jahren CHristsein - immer wieder total spannend, die Zusammenhänge des AT und des NT zu entdecken, und mich mit den Prophetien des AT zu beschäftigen  

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Warum wir das Buch der Sprüche lesen sollten:

von Burgen am 16.02.2020 22:17



interessant, dass es den Anschein hat, dass die Weisheitssprüche so ablehnend empfunden werden ..- 

Salomo werden sie zugeschrieben und zum Schluss noch ein anderer weiser Mann.

Und sie sind an den Sohn Salomos gerichtet.

Salomo schreibt seinem Sohn quasi : hab acht!

Achte deine Mutter, höre ihren Rat und tue danach.

In gewisser Weise ist es ein "Erziehungsbuch", ja, es stimmt was geli schreibt ...

Jedoch, schauen wir die Verhaltensweisen an, die Salomo seinem Sohn ins Gedächtnis  ruft,malt und 

damit vergleicht, wie sich unsere derzeitige Welt auf im Zwischenmenschlichen darstellt,

kann man nur danken, dass so eine Lebenseinstellung der Narren usw. ins Fach der aufgezeigten Sünde gilt.

Es gibt Orientierung einem jungen Mann für sein weltliches Leben als Christ. Es schenkt Bewahrung. 

Und Jesus war letztlich der einzige Mensch, der diese Weisheit lebte ohne zu stolpern. 

zB nie war er im Bordell. Nie hatte er unreine Gedanken, Vorstellungen usw. 

Im Gegenteil, er deckte auf. 

Ich jedenfalls finde die Weisheitssprüche spannend. Immer wieder unterstreiche ich jeden Monat andere Sätze, die mich anspringen. 

lG 
Burgen 





 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Warum wir das Buch der Sprüche lesen sollten:

von geli am 16.02.2020 21:25

Cleo: weil ich davon ausgehe, nicht verhauen zu werden:

Liebe Cleo, auch ich gehöre zu denen, die es nicht so mit den Sprüchen hat...  

Natürlich steckt da viel Weisheit drin - aber dennoch: für mich - ich empfinde es so - ist es so ähnlich, als würde man dauernd zu mir sagen: "Mach dies, mach das... das ist schlecht, das darst du nicht, das mußt du unbedingt machen... "
Eine Sammlung von "du mußt, du sollst, du darfst nicht"...  

Also nicht der Text meiner ersten Wahl 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Glaubenskrise

von geli am 16.02.2020 21:19

Welchen Zweck soll das alles haben? Was ist das für ein lieber und barmherziger Gott,der seine Schafe so im Stich lässt. Ich komme damit einfach nicht mehr klar.

Es stimmt - solche Verluste sind schwer, und sie verursachen viel Schmerz.
Vor 7 Jahren habe auch ich ein Enkelkind verloren - es ist bei der Geburt gestorben. Jeder Todesfall - vor allem, wenn es unverhofft und plötzlich geschieht, ist ein Ereignis, das man erst mal "verdauen" muss.
Und schnell entsteht die Frage: "Wie kann ein Gott der Liebe das zulassen?"

Wir Menschen verleihen manchmal Dinge - seien es nun Bücher, oder ein Auto, oder andere Sachen. Dabei ist es selbstverständlich, dass wir geliehene Gegenstände auch wieder zurückgeben, wenn der Eigentümer es möchte.

So verstehe ich es auch mit Gott: Unsere Kinder, Ehepartner, Freunde oder andere Menschen sind nicht unser Eigentum, sondern sie gehören Gott. Er ist der Eigentümer, und er hat uns unsere Kinder und andere Menschen "ausgeliehen". Auf unbestimmte Zeit - manchmal für viele Jahre, manchmal nur für kurze Zeit.
Ich perönlich habe Gott meine kleines Enkelkind, wie es da so in seinem kleinen Sarg lag, zurückgegeben. Sie war die "kostbare Perle", die der "Kaufmann", Jesus; hier auf der Erde gesucht hatte und die er mit sich genommen hat (Jesus "verkaufte" alles - er gab sein Leben - und kaufte die Perle - Matth. 13,45-46).
Sie gehörte ihm, war sein Eigentum, und mir nur geliehen. 
Wir wissen nicht, warum er manche Menschen sehr früh zurückholt - aber ich denke, er hat seine Gründe dafür.
Eine Karte zum Tod meiner Enkelin hat mich sehr getröstet: "Sie ist uns nur vorausgegangen".

Habe ich es verdient?

Wenn man es genau nimmt, hätten wir Menschen alle den Tod verdient.
Dass Gott uns in Christus ewiges Leben anbietet, ist Gnade.

So denke ich, dass Schwierigkeiten und Nöte, die uns im Leben treffen, nichts mit der Frage, ob wir es "verdient" häben, zu tun haben.

Ich weiß also, das auch andere Christen leid tragen und wir nicht die Einzigen sind, aber es bleibt die Frage nach dem Warum?

Ja, auch andere Christen tragen Leid - ich denke, hier kommen wir noch "gut" weg. Wenn ich an die Christen denke, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden, die getötet werden, deren Angehörige entführt werden, auch oft ganz junge Mädchen, um mit Muslimen verheiratet zu werden - gerade aktuell ein Mädchen namens Lea Sharibu, die von einer Terrororganisation entführt wurde und die nun schon seit über einem Jahr gefangengehalten wird - dagegen sind unsere Nöte ja noch relativ gering.

Aber ich denke auch, dass die Frage nach dem "Warum" nicht die richtige Frage ist. Diese Frage wird uns Gott manchmal beantworten, oft aber auch nicht.
Wir können hier nur vertrauen, dass er alleine das "Warum" kennt, und dass er das Richtige tut - bzw. zuläßt.

Wenn mich also Nöte und Schwierigkeiten treffen, frage ich in erster Linie: "Herr, was willst du mir zeigen?" - "Was soll ich hierbei lernen?" - Wo willst Du mich hier verändern?" - "Willst Du meinen Glauben prüfen?" - oder ähnliche Fragen.

Oft schon hat mir das Buch Hiob ins Herz gesprochen - auch er wurde ja geprüft, und am Ende war seine Beziehung zu Gott uns sein Glaube zu Gott ein anderer als vorher.

Ich hoffe, Du kannst mit dem, was ich geschrieben habe, etwas anfangen? Vielleicht sind ein paar Denkanstöße dabei, wie sich Deine Beziehung zu Gott neu gestalten könnte?


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Cleopatra
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Re: Glaubenskrise

von Cleopatra am 16.02.2020 21:18

Danke liebe betty, für deine Offenheit.
Ich werde beten, bevor ich dir ausführlich schreibe.
Will dich einmal gedanklich ganz lieb in den Arm nehmen und dich drücken.
Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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bettyb

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Glaubenskrise

von bettyb am 16.02.2020 20:18

Hallo!
Ich war lange nicht hier. Einige wissen vielleicht warum. 

Ich möchte euch sagen warum ich die Kraft dazu nicht habe. Ob sie noch wieder kommt vermag ich nicht zu sagen.

Unser Sohn ist am 25.06.2019 plötzlich und  unerwartet verstorben. Das hat mich total aus der Bahn geworfen. Damit nicht genug, bekam mein Mann kurz darauf Nierenkrebs und ihm wurde die re. Niere komplett entfernt.

Im Moment hat nun meine Tochter Stress mit ihrem Freund. Sie ist so stark sehbehindert, das sie vor dem Gesetz als blind gilt. Ihr Freund auch, aber das ist eine andere Geschichte, die damit jetzt  nichts zu tun hat. Ich wollte es nur erwähnen, damit ihr ein Bild habt, was alles so schief läuft in meinem Leben.

Ich bete noch hin und wieder, aber es tut sich gar nichts. Wenn ein Problem halbwegs abgearbeitet ist, bzw.einigermaßen überstanden kommt die nächste Katastrophe auf uns zu.

Ich versuche noch täglich stille Zeit  zu machen. Jedoch kommen mir die Texte eher oft wie ein Hohn vor, als wenn mich jemand auslachen wollte, als das sie mir Trost spenden. Ich bin mit meinem Latein, sprich Glauben am Ende. Möchte ihn eigentlich nicht aufgeben, weiß aber nicht mehr weiter, wie ich wieder Hoffnung und Zuversicht bekommen soll.

Nie hätte ich für möglich gehalten, das ich mal an diesen Punkt ankomme und mich alles so aus der Bahn wirft, aber die letzten Monate waren einfach die Hölle auf Erden für mich und meine Familie. Ich weiß einfach nicht weiter. Ich habe mit Gott verhandelt, ihn angefleht und gebeten, mir meinen Sohn wieder zu geben, wie bei Lazarus, der Tochter des  Jairus oder der armen Witwe, aber es ist nichts geschehen. Ich bete, das er mir im Traum erklärt wieso und warum das alles geschehen musste, aber nichts, einfach nichts. Eine Christin sagte mir, das es nicht Gott war, der das gemacht hat, oder sein Wille. Darauf habe ich nur erwidert, aber er hat es zugelassen. Warum lässt er seine Schafe, die ihm vertrauen so im Stich? 
Habe ich es verdient? 
Wir haben uns im Mai letzten Jahres nach 25 Jahren noch mal den Segen geben lassen. Unser Spruch hieß: "Der Herr denkt an uns und segnet uns"  Und gut einen Monat steht unser Leben total Kopf und wir kriegen es nicht mehr gedreht.

Ich habe mit Solana Kontakt, die auch ihren Sohn letztes Jahr verloren hat. Bekannte Christen von uns haben vor ein paar Jahren ihre Tochter durch einen Unfall verloren und von einem ehemaligen guten Freund ist der Sohn erst verschwunden und nach 2 Monaten tot aufgefunden worden. Welchen Zweck soll das alles haben? Was ist das für ein lieber und barmherziger Gott,der seine Schafe so im Stich lässt. Ich komme damit einfach nicht mehr klar.

Ich weiß also, das auch andere Christen leid tragen und wir nicht die Einzigen sind, aber es bleibt die Frage nach dem Warum? Sie verfolgt mich und lässt mich nicht mehr los. 

So. jetzt wisst ihr, warum ich zur Zeit nicht mehr komme. Ob ihr mich verstehen könnt, weiß ich nicht, wenn nicht kann ich es nicht ändern. 
Ich musste es aber einfach mal loswerden. 

Seid gegrüßt Betty

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Warum wir das Buch der Sprüche lesen sollten:

von Burgen am 16.02.2020 20:15



Liebe Cleo, 

vielleicht habe ich mich etwas ungenau ausgedrückt.

Es geht darum, jeden, also jeden Tag ein Kapitel zu lesen. Das sind dann 31 Lese-Tage innerhalb / aller 12 Monate. 

Jeder Tag ist sozusagen "vollgestopft" mit der Weisheit Gottes für uns. 

Die Prophezeiung könnte darin liegen, dass die Sprüche, die Verse ziemlich kurz gehalten sin.

In ihnen wird zumeist der gläubige Mensch dem ungläubigen Menschen gegenübergestellt.

Dem Frommen erwartet  Gottes Segen indem er Gott/Jesus besser kennenlernt, und Gottes Weisheit in seinem eigen Leben. 

LG
Burgen  




Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.02.2020 20:16.

Cleopatra
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Re: Warum wir das Buch der Sprüche lesen sollten:

von Cleopatra am 16.02.2020 17:59

Hallo ihr lieben,
 
ich traue mich mal, das hie rzu schreiben, weil ich davon ausgehe, nicht verhauen zu werden:
 
Als ich anfing, in Sprüche zu lesen (ich glaube, das wurde hier schonmal vor ein/zwei Jahren empfohlen), kam ich nicht weit.
 
Ich habe glaube ich bis Sprüche 4 oder 5 gelesen, brav Abschnitt für Abschnitt und habe mich gefragt... "Wann kommen denn jetzt mal die Weissagungen...?"
 
Ich weiß nicht, wie ich das erklären soll, es kam mir vor, als würde immer eine Inhaltsangabe oder eine Art "Werbung" geschrieben, ein "heiß machen auf späteren Inhalt" und ich wollte es lesen und es wurde weiter geworben.
 
Ich schreibe das jetzt nicht, um Sprüche schlechtzureden, auf keinen Fall. Heute im Gottesdienst wurde auch etwas daraus vorgelesen.
 
Ich frage mich nur- ab wann fangen diese Weissagungen an...?
 
Vermutlich war ich zu der Zeit einfach noch nicht soweit bzw ein anderes Buch war einfach "dran" für mich.
 
Denn wenn ich so die ersten von pray zitierten Verse lese, dann werde ich ja auch total neugireig, dann ist es ja etwas, was an unbedingt gelesen haben muss.
 
Nun, vielleicht lese ich ja doch auch irgendwann nochmal darin und lasse mich insperieren
 
Liebe Burgen, wie kommst du auf die ungereden Monate?
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Cleopatra
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Re: Das Matthäus-Evangelium

von Cleopatra am 16.02.2020 17:19

Noch eine Kleinigkeit, die mir beim Lesen aufgefallen war, war die kleine Randperson Josef.
 
Wir lesen erstmal den spannenden Stammbaum (ich liiiiieeeebe die Stammbäume, hier werden genau 4 Frauen mit erwähnt, die nicht vollkommen waren, aber ein Teil Jesu Geschichte sind) und dann eben die Geburt.
 
Dass der Engel mt Maria gesprochen hat, kenne ich ja schon, spätestens von den vielen Weihnachtsgeschichten.
 
Ja, und ich fand auch schon immer toll, dass Josef sie nicht verließ, obwohl sie schwanger war (ein Skandal zu der Zeit, da sie nicht verheiratet war).
 
Aber während Josef noch überlegte, wie er mit der Situation umgehen solle, erschien ihm nämlich auch ein Engel, der ihm alles erklärte.
 
Für Josef war nun also alles klar und er hielt zu seiner Frau, was garantiert nicht immer einfach war.
 
Dann der schwere Weg nach Betlehem, die Geburt, die Weisen aus dem Morgenland..... und wieder erschien ihm im Traum der Engel, der ihn vor dem Vorhaben Herodes warnte und ihn nach Ägypten schickte, wo sie als Flüchtlinge leben sollten.
Puh, im Traum...? Und dann gleich sowas krasses?
 
Alles, was er kannte, musste er hinter sich lassen, um als Fremder in Ägypten zu leben, wegen einem Traum....?
 
Und ich lese nur, dass Josef es tat.
 
Und sie lebten dort, bis Herodes starb.
 
Und als er starb, kam sein Sohn an die Macht. Kein besserer Herodes, wie sich herausstellte, denn er war auch sehr gewaltbereit.
 
Nun, wieder erschien ihm ein Engel im Traum, der ihm auftrug, mit seiner kleinen Familie wieder zurückzukehren.
 
Ich weiß nun natürlich nicht, wie lange sie in Ägypten bis dahin gelebt haben, aber Josef wird sich sicher eine Existenz aufgebaut haben müssen, auf jeden Fall musste er ja die Familie ernähren.
 
Also wieder- wegen einem Traum- alles hinter sich lassen und wegziehen, nämlich wieder zurück.
 
Also kamen sie wieder zurück nach Israel, nach Judäa, wo eben der Sohn Archelaus herrschte.
 
Erst, als sie dort ankamen, schreibt Matthäus, dass Jakob Angst um seine Famliie bekam, eben, weil er wusste, welchen Ruf dieser "Herrscher" hatte.
 
Und wieder- in Matthäus 22 lese ich von einer weiteren göttlichen Weisung im Traum, die er empfangen hatte.
 
Er entscheidet sich also, mit seiner Familie nach Galiläa zu ziehen, in die Stadt Nazareth, die auch in den Prophezeiungen erwähnt wird.
 
Eigentlich kam mir Josef immer mehr als eine Randfigur in der großen Weihnachtsgeschichte vor.
 
Aber wenn ich mir das so mal genauer ansehe- als Mann der Familie, der für Versorgung udn Schutz zuständig ist, hat er so oft auch direkt von Gott Hinweise und Hilfe erfahren. Und er gehorchte sofort ohne Murren, obwohl ich mir selbst eben total gut vorstellen kann, dass es oft schwer gewesen sein muss, zumal wenn man nicht genau wusste, was noch passieren würde.
 
Für mich ist er ein Vorbild, ich finde das klasse.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.02.2020 17:24.

Cleopatra
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Re: Das Matthäus-Evangelium

von Cleopatra am 16.02.2020 17:01

1) Ich habe herausgefunden, dass Matthäus Zöllner war.
 
Als Zöllner war er überall unbeliebt- bei den Juden war er derjenige, der die anderen um ihr Geld betrog und bei den Römern war er ein kleiner Handlanger.
 
Mir fällt jetzt schon auf, wie Matthäus auch besonders auffiel, dass Jesus sich den kleinen Menschen hingab.
 
Zum Beispiel beschreibt Matthäus nicht lange die Geschichte mit Petrus und den vielen gefangenen Fischen.
In Matthäus 4 erzählt er kurz, dass er insgesam4 4 Fischer mit sich nimmt.
 
4 Fischer- keine großen Theoretiker, keine großen Religionsführer oder besonders talentierte Redner.
 
Nein, er nimmt die "kleinen" Menschen mit und gibt ihnen die entsprechenden Aufgaben (Menschenfischer), je nach Fähigkeit.
 
 
 
2) Heute morgen las ich in Matthäus 4, dass Jesus, nachdem Johannes der Täufer gefangen genommen wurde und so seine Reden nicht mehr fortführen konnte, mit seinen Reden begann.
 
Und wo ging er hin?
 
Matthäus 4, 13 beschreibt das Gebiet von Sebulon und Naftali (Söhne von Jacob, die Gebiete wurden damals zwischen den Söhnen aufgeteilt), genauer gesagt nach Kapernaum.
Ich habe mich zuerst gefragt, wieso Matthäus das so genau beschreibt.
 
Nun, ich erfuhr heute Nachmittag, dass diese Gebiete noch bewohnt waren von vielen Heiden.
Was sagt mir das?
 
Jesus ging gezielt zu den Heiden, um dort zu predigen. Zu den Menschen, die noch nie von ihm gehört hatten.
 
Das spricht mich auch total an, weil es mir zeigt, wie groß jesu Liebe schon von Anfang an war.
 
Obwohl er ja zu Beginn eigentlich für das Volk Gottes, nämlich die Juden, kam, wusste er ja auch schon, wie die Geschichte weiterging und bereitete sicher schon sehr viele Nicht-Juden vor.
 
Er heilte auch sehr viele Menschen (später, als Jesus gefangen genommen wurde, wurden diese zahlreichen Heilungen nie erwähnt, alle wussten, dass es tatsächliche Heilungen waren).
 
 
 
 
3) Ich glaube, dass Matthäus sein Hauptanliegen nicht in der Chronologie sah (obwohl ich total gerne mal eine komplette Chronologie über alle 4 Evangelien hinweg sehen würde), ich sehe jetzt schon sehr viele Prophezeiungen, die sich erfüllt haben.
 
Ich markiere gerade alle Verse, in denen steht "so wie vorrausgesagt wurde....."
 
Jetzt bin ich in Matthäus 4 gelandet und ich habe schon 6 Prophezeiungen gefunden, die sich in diesem Moment erfüllt haben.
 
Das ist Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass die damaligen Juden ja eben auf genau diese Erfüllung der vielen Prophezeiungen gewartet haben.
 
Nun, dies ist der erste Gedanke zu Matthäus und seinen ersten Kapiteln.
 
Wenn mir etwas anderes auffällt, schreibe ich es hierhin.
 
Es sind auch nur Gedanken, die keinen Anspruch auf die Richtigkeit haben. Wenn ich irgendwo was falsches herausgelesen habe- ich bin für Korrektur offen.
 
Mich fasziniert dieses Buch gerade ganz neu und ich bin gespannt, was ihr so darüber denkt
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.02.2020 17:20.
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