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Cleopatra
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Beiträge: 5469

Re: Tatoos - nur eine Modeerscheinung? Oder steckt mehr dahinter?

von Cleopatra am 07.07.2020 10:13

ignatz: Der Zusammenhang zwischen "Kein Mal um eines Toten Willen" ist klar - da geht es um eine Art Totenkult. "Buchstaben / Bilder an euch ätzen" aber hat mit Totenkult nichts zu tun, die Anweisung ist eigenständig vom Vorigen. In der Schlachter, der Menge, King James und der Darby.

 
Ja, das ist die Frage.
Denn in den anderen Übersetzungen (ich habe die Elberfelder zitiert) steht es eben genau in diesen Zusammenhang.
 
Für meinen Teil werde ich mich daran halten und keinen Ausweg suchen.
Und das ist erst Recht die Frage:
 
Wo suchen wir Auswege aus Regeln, die uns vielleicht nicht so gefallen, und suchen dementsprechene passende Bibelverse,  und wo suchen wir passende Bibelverse, die nur unsere persönliche Meinung unterstreicht? 
 
Diese Gefahr besteht ja sehr oft, deshalb finde ich persönlich es ganz wichtig, zu unterscheiden, wann wurde wem etwas geschrieben und wozu?
 
Was gilt noch heute für uns, und was galt für die Israeliten in der Wüste?
 
Manchmal ist das garnicht so leicht.
 
Denn blöde gesagt, lieber Ignatz: Wenn du so schreibst, dass du dich einfach dran halten wirst und gut, dann könnte ich ja kontern mit "und was ist dann mit Vers 5-10, 19 und Vers 27 des gleichen Kapitels...?"
 
Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Die richtige Entscheidung

von Burgen am 07.07.2020 09:21



Bei mir war es es ähnlich. 
ein Jahr etwa "ging" ich in Begleitung eines Menschen in die Gruppe und Gottesdienst. 
Las jeden Tag dies Losungsbüchlein und den "Lichtstrahl" vom EC. 
Und dann "übergab" ich mein Leben Jesus vor dem Jugendleiter. 

Im Grunde war dies schon vorher durch die Konfirmation geschehen. 
Denn mein "Ja" zu IHM kam schon dort aus vollem Herzen. 

Und diese obige Übergabe lief relativ unspektulär ab. Es war ein ganz nüchterner Entschluss. 

Erst danach wurde ich durch Gott "in die Mangel" genommen. 
Und jeden Tag, nach all den Jahren arbeitet er immer noch an und mit mir. 

Er ist mein "ein und alles", stellt sich etwas dazwischen, ist er inzwischen stark persönlich 
dazwischen und dreht meinen Kopf / meinen Hals zurecht. 






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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (9) Jauchzet Gott, alle Lande ! __ Psalm 66,1

von Burgen am 07.07.2020 09:12




Ich sprach, da ich weglief vor Angst: Ich bin verstoßen aus deinen Augen. 
Doch du hast mein lautes Flehen gehört, als ich zu dir schrie. __ Psalm 31,23 

Am Wege saß ein blinder Bettler, Bartimäus, der Sohn des Timäus. Und als 
er hörte, dass es Jesus von Nazareth war, fing er an zu schreien und zu sagen: 
Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Und viele fuhren ihn an, er sollte 
schweigen. Und Jesus blieb stehen und sprach: Ruft ihn her! __ Markus 10,46-48.49


Kl: 2.Korinther 2,5-11
Bl: 1.Könige   16,29-17,6  

Wenn ich vor Angst vergehe, dann bleib in meiner Nähe,
ja, Heiland bleib bei mir. 
Lieg ich im letzten Leiden, sollst du nicht von mir scheiden: 
Geborgen bin ich nur bei dir.       (BG: Kurt Oskar Buchner) 



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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tatoos - nur eine Modeerscheinung? Oder steckt mehr dahinter?

von Burgen am 07.07.2020 08:42



früher malten sich Afrikaner, Idianer und andere Ur-Einwohner am Körper und Gesicht an, bevor sie in den Kampf zogen. Verbunden mit Tanzen um ein Feuer und meist Trommelmusik. 

Die Pharaonen waren auch meist angemalt, allerdings aus einem Schönheitsaspekt.

Dazu gab und gibt es in den alten Völkern die Sitte, zB die Ohrläppchen über 10 cm lang auszudehnen. Genau wurde der Hals bei Frauen hochgestreckt durch Ringe. Im Gegensatz dazu die Füße der Chinesinnen künstlich verkrüppelt, verkleinert, wegen der Schönheit des Trippelschnitts.

In der Hinsicht gibt es unglaublich Viele Beispiele, die zeigen was Kulturen aus Menschen machen kann.
Manchmal schon seit Geburt, oft in Verbindung mit der Pupertät ins Erwachsenenalter. Initiatinsriten.


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tatoos - nur eine Modeerscheinung? Oder steckt mehr dahinter?

von Burgen am 07.07.2020 08:35



Man kann sich auch fragen nach der Wirkung eines Tattoo. 

Mir zB ist es ähnlich wie Graffity an den Wänden, wo immer es geht.

Früher, als ich regelmäßig nach HH zu meiner Mutter mit der Bahn fuhr, war an der einen Seite in Fahrtrichtung vor HH sämtliche Wände mit Graffity besprüht. Es sah nicht froh und einladend aus, eher düster und befremdend.

Und bei immer mehr Menschen ist ihr Zelt, der Körper, schwarz, dunkelgrün, ähnlich einer Echse bemalt.

zB braucht es mir Überwindung, solchen Menschen wohlwollend in die Augen schauen zu können.

Aus unseren Augen und dem Gesicht soll ja Gottes Licht und seine Liebe einladend leuchten.

Das ist sogar vor dem Spiegel "einzustudieren". Immer möchte man ja nicht freundlich lächelnd durch den Tag maschieren.

Ich denke, dunkle Graffity an Häusern und dem eigenen Zelt - unserem Körper - vermittelt Dunkelheit und Unordnung.  

Es wirkt bedrückend. 






 

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ignats
Gelöschter Benutzer

Re: Tatoos - nur eine Modeerscheinung? Oder steckt mehr dahinter?

von ignats am 07.07.2020 08:05

Der Zusammenhang zwischen "Kein Mal um eines Toten Willen" ist klar - da geht es um eine Art Totenkult. "Buchstaben / Bilder an euch ätzen" aber hat mit Totenkult nichts zu tun, die Anweisung ist eigenständig vom Vorigen. In der Schlachter, der Menge, King James und der Darby.

Für meinen Teil werde ich mich daran halten und keinen Ausweg suchen.

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Cleopatra
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40, Weiblich

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Beiträge: 5469

Re: Tatoos - nur eine Modeerscheinung? Oder steckt mehr dahinter?

von Cleopatra am 07.07.2020 07:36

Es brannte mir schon die ganze Zeit in den Fingern, zu antworten ;-D
 
Nun, ich habe auch nochmal nachgelesen.
 
Lieber ignatz, welche Übersetzung hast du?
 
Ich zitiere aus der Elberfelder, und zwar einige Verse zuvor und danach:
 
26 Ihr sollt Fleisch nicht zusammen mit Blut essen. Ihr sollt nicht Wahrsagerei noch Zauberei treiben.
27 Ihr sollt nicht den Rand eures Haupthaares rund scheren, und den Rand deines Bartes sollst du nicht verderben.
28 Und einen Einschnitt wegen eines Toten sollt ihr an eurem Fleisch nicht machen; und geätzte Schrift sollt ihr an euch nicht machen. Ich bin der HERR.
29 Du sollst deine Tochter nicht entweihen, sie zur Hurerei anzuhalten, dass das Land nicht Hurerei treibt und das Land voll Schandtaten wird.
30 Meine Sabbate sollt ihr halten, und mein Heiligtum sollt ihr fürchten. Ich bin der HERR.
31 Ihr sollt euch nicht zu den Totengeistern und zu den Wahrsagern wenden; ihr sollt sie nicht aufsuchen, euch an ihnen unrein zu machen. Ich bin der HERR, euer Gott.
 
 
Ich habe mehrere Übersetzungen mal nachgeschaut, der direkte Zusammenhang mit den Toten war oft beschrieben.
Zu der Zeit- so belas ich mich- gab es den Brauch, wegen einem  Toten sich etwas einzuritzen, wieso genau, weiß ich nicht.
 
Dieser Brauch ist heidnisch.
 
Der Israelit ist bereits "markiert" durch die Beschneidung, er braucht keine weitere Markierung.
 
Zuerst wollte ich so argumentieren, dass wir heute ja nicht alle Gesetze der Israeliten übernehmen müssen.
Zum Beispiel nehmen wir ja auch nicht Vers 27 wortwörtlich für uns oder?
 
Aber das ist interessant- wieso nehmen wir Teile so an, und andere nicht?
 
Wenn ich daran denke, wie die Frau behandelt werden musste zum Schutz, wenn sie gerade ein Baby geboren hatte. Wieso wird das heute nicht mehr gemacht? Niemand darf eine Woche lang zu ihr ans Zelt?
Nein, das war ja damals in der Wüste, und es war ja für die Israeliten so gedacht.
Für uns nicht mehr.
 
Wo also ist die Grenze zwischen "es galt den Israeliten damals in der Wüste" und "dies ist Gottes grundsätzliche Einstellung, die heute noch gilt"?
 
Ich denke, dass wir auch in den Gesetzen sehr viele Einstellungen udn Grundhaltungen von Gott sehen können wie zB Wahrsagerei und Totenbeschwörung,  wie Ungerechtigkeit und so weiter.
Dies wird dann aber auch oft an anderer Stelle wiederholt.
 
Heute denke ich, dass das Einritzen von Bildern auch nichts mehr mit Toten-Ritualen und so zutun hat.
In der Welt ist es Schmuck. Und bei Schmuck oder beim Thema Schönheit lässt sich ja bekanntlich streiten
 
Als ich in der Ausbildung war, habe ich auch einmal gründlich darüber nachgedacht, mir ein Tatoo stechen zu lassen, und zwar eines, das so aussieht wie ein Armband.
Hatte den Vorteil, dass ich kein wirkliches anhaben musste, was in der Pflege immer ein hygienisches Problem darstellt.
Aber es lag an dem Geld- als Auszubildete hat man ja (das ist auch bekannt) grundsätzlich zu wenig davon ;-D
 
Heute können wir auch damit argumentieren, dass wir frei sind.
Wir haben keine festen Regeln mehr, wir sind zur Freiheit berufen.
Aber was bedeutet diese Freiheit? Das wir grundsätzlich tun und lassen können, was wir wollen?
 
Nein, das denke ich nälich nicht.
 
Gal 5,13: Denn ihr seid zur Freiheit berufen worden, Brüder. Nur gebraucht nicht die Freiheit als Anlass für das Fleisch, sondern dient einander durch die Liebe!
 
 
Ich kenne ein Ehepaar, welches sich zB ein Ehetatoo hat stechen lassen.
Das finde ich total süß.
Und ich finde auch nichts verwerfliches daran.
 
Natürlich- vor allem wir Frauen- soll unser Schmuck nicht überreizen und wir sollen uns in Züchtigkeit und Demut und Scham und so halten.
Aber seien wir mal ehrlich- wir flechten uns auch die Haare, wir pflegen unsere Haut, wir haben mal ein Kettchen um, oder?
 
Also ich jedenfalls trage gerne dezente Armbänder und auch eine Kette mit einem Kreuz als Symbol.
 
Über die Frau und den Schmuck in der Gemeinde finden wir auch Hinweise.
 
Es ist meiner Meinung nach auch die Haltung, um die es vor allem geht.
 
Pray hat es kurz schön beschrieben- solange wir wissen, welche Schönheit wirklich wichtig ist (nämlich die innere).
 
Und um diese innere Schönheit sollten wir uns immer mehr bemühen, finde ich.
 
Aber ich selbst denke, das tatoo lässt sich mit der Bibel (so wie ich es bis jetzt evrstehe) nicht wegsprechen, es ist heute eben eine Modeerscheinung, eine Geschmacksrichtung.
 
Liebe Grüße. Cleo
 
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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ignats
Gelöschter Benutzer

Re: Die richtige Entscheidung

von ignats am 06.07.2020 21:08

Pray schrieb: "Aber es ging mir explizit um die Frage der Sündenerkenntnis." Ja, das hatte ich auch so verstanden. Pray fragte: "Ist die Erkenntnis und das Bekenntnis der Schuld in einem "Ja, komm in mein Herz, Jesus" oder "Ich lade dich in mein Herz ein" - also in einem sogenannten "Übergabegebet" inclusive?" Es ist zwar schon lange her, doch dass es kein "Übergabegebet" gab, dessen bin ich mir recht sicher.

Gibt es denn ein biblisches Beispiel für ein so genanntes "Übergabegebet"?

Dass mir die Erkenntis zuteil würde, dass ich Jesus lebenswichtig brauchen würde, schließt natürlich auch den Grund dieses Umstandes ein: Weil ich voller Sünde war.

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ignats
Gelöschter Benutzer

Re: Tatoos - nur eine Modeerscheinung? Oder steckt mehr dahinter?

von ignats am 06.07.2020 20:55

Pray: "auch wenn ich denke, das hatte damals sicherlich noch einen tieferen Hintergrund als es eine Modeerscheinung hat, wie heute."

Was bringt Dich auf den Gedanken, dass diese Anweisung aus dem AT heute weniger Bedeutung haben könnte? Würdest Du das denn dann auch für (beispielsweise) 3. Mose 19,29 ("Du sollst deine Tochter nicht entweihen, indem du sie zur Unzucht anhältst, damit das Land nicht Unzucht treibt und voller Schandtaten wird!") so sehen? Oder andere Anweisungen?

Wir Christen stehen in einem Kampf mit der uns umgebenden Kultur. Petrus sagt:  "Das befremdet sie, dass ihr nicht mitlauft in denselben heillosen Schlamm, und darum lästern sie. (1. Petr. 4,4) Paulus sagt: 1 Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: Das sei euer vernünftigereuer folgerichtiger / dem Wort gemäßer Gottesdienst.> Gottesdienst! 2 Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.Und lasst euch nicht dieser Weltzeit gleichförmig machen, sondern lasst euch umgestalten durch die Erneuerung eurer Gesinnung, damit ihr beurteilen könnt, was der Wille Gottes ist, das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.>(Röm 12,1-2)

Wir leben noch in dieser Welt, wir zeichnen uns aber vor ihr aus durch Nichtzugehörigkeit. Warum sollten wir uns da leichtfertig einen Stempel der Welt "verpassen" lassen?


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pray

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Beiträge: 1015

Re: Die richtige Entscheidung

von pray am 06.07.2020 20:26

Ja, dass die "Emotionalen" das anders erleben und weitergeben, als die "Sachlichen" verstehe ich sehr, sehr gut. Der eine weint über seine Sünden, der andere wird womöglich nur blass in Erkenntnis seines Lebens im Licht Gottes.

 

Aber es ging mir explizit um die Frage der Sündenerkenntnis. Ist die Erkenntnis und das Bekenntnis der Schuld in einem "Ja, komm in mein Herz, Jesus" oder "Ich lade dich in mein Herz ein" - also in einem sogenannten "Übergabegebet" inclusive?

Ich bin der Meinung, dass es ganz wichtig ist, dass man vor Gott seine Sünden - die einem der Geist Gottes in dem ganz besonderen Moment bewusst macht- beim Namen nennen soll. Oder was denkst du/ihr darüber? Braucht es das nicht im Einzelnen?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.07.2020 20:27.
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