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pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Matthäus 14, 22-33
von pausenclown am 07.10.2021 09:40Hallo Cleo.
Re: Matthäus 14, 22-33
von Cleopatra am 07.10.2021 07:15Lieber pausenclown,
meeeeega interessant, was ich da lese, ich sehe einige Dinge nun anders mit der "jüdischen" Brille.
Vielen Dank, jetzt habe ich auch deinen Hinweis auf die verschiedenen Alterstufen und ihre "Aufgaben" besser verstanden.
Ja liebe Burgen, ich finde es auch total interessant, vieles ist mir neu und nochmal ganz anders verständlich, wenn man diese Dinge erfährt, oder?
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken
von Andreas am 06.10.2021 20:38Die Enthauptung des Täufers
Mk 6,
14 Der König Herodes hörte von Jesus; denn sein Name war bekannt geworden und man sagte: Johannes der Täufer ist von den Toten auferstanden; deshalb wirken solche Kräfte in ihm.
Auch in uns wirken besondere Kräfte, weil bei unserer Taufe der Hl. Geist zu uns gekommen ist.
Danke Herr, dass Du aus uns etwas Besonderes machen willst.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Matthäus 14, 22-33
von Burgen am 06.10.2021 10:11
Hallöchen an alle:
gestern Abend sah und hörte ich auv bibeltv Faszination Israel, ICEJ.de:
Die jüdischen Wurzeln des Christentums.
Es hat mir sooo gut getan.
ua sprach Anatoli Uschomirski, ein messianischer Jude.
Er erklärt, warum sich das Christentum wieder
seinen jüdischen Wurzeln zuwenden sollte.
und der eine messianische Jude schrieb ein Buch,
Bücher zum jüdischen Hintergrund, zB Bergpredigt zu finden: edi-online.de
Heute um 14 Uhr gibt es auf bibeltv die Wiederholung der gestrigen Sendung.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslese (14) Es ist der HERR, der meine Seele erquickt und mich durch das tiefe, dunkle Tal hindurchführt, ... Ps 23
von Burgen am 06.10.2021 09:39
Der HERR ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte, und es reut ihn bald die Strafe. Joel 2,13
Gott hat uns nicht bestimmt zum Zorn,
sondern dazu, die Seligkeit zu besitzen durch unsern Herrn Jesus Christus, der für uns gestorben ist. 1.Thess 5,9-10
Kl: Hoheslied 8,4-7
Bl: Hebräer 11,23-41
Wir können nimmermehr dazu kommen, des Vaters Huld und Gnade zu erkennen, ohne durch den Herrn Christus.
Er ist ein Spiegel des väterlichen Herzens. (Martin Luther)
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Matthäus 14, 22-33
von pausenclown am 06.10.2021 09:08Hallo Cleo.
Es gab zur Zeit jesu sowas wie ein Aberglaube, Volksglauben.
Man sah stehendes Gewässer als den Abgrund an, da wo das Böse wohnt.
Matthäus berichtet im Kapitel 8, ja von den Dämonen die, in die Schweine fahren und im See ertrinken.
Damals dachten bestimmt einige, OK, da die gehen Heim.
Die Jünger kannten diesen Aberglaube, gut möglich dass in dem Augenblick sie dachten, oha, dieser Mist stimmt.
Die Jünger.....
Vielleicht liest man schnell über das Wort jünger schnell hinweg, vielleicht hat man Jünger durch Christ ersetzt.
Vielleicht ersetzt man die Anforderung, Berufung an einen Jünger usw heute in, ein Christ, ein jünger Jesu, Betet, liest in der Bibel, geht in den Gottesdienst....
Gegen diese Punkte gibt nichts einzuwenden.
Aber.
Durch die jüdische Brille gesehen, ist ein Jünger ein Talmid, Schüler eines Rabbiners. Einfach gesagt ein jünger macht das gleiche wie sein Rabbi. Alles tun was der Rabbi tut, überspitzt geschrieben, kratzt sich sein Rabbi am Ohr, kratzt sein Jünger am Ohr.
Umgekehrt glaubt der Rabbi an seinen Jünger, er kann es schaffen.
Daher meine alternative Sicht auf Petrus, als er aus dem Boot stieg, alles tun was mein Rabbi tut.
Egal welche Sichtweise am Ende für einen passt.
Vers 33.
Die aber in dem Boot waren, warfen sich vor ihm nieder und sprachen: Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn!
Shalom pausenclown
Re: Matthäus 14, 22-33
von Cleopatra am 06.10.2021 07:32Guten Morgen,
danke pausenclown zu deiner kleinen Expedition wieder in die jüdischen Hintergründe.
Das hilft sehr viel.
Das weiß ich nicht.
Ich weiß, dass der See eigentlich für einige der Jünger sehr bekanntes Gewässer ist, tägliches Arbeitsfeld.
Aber einen Zusammenhang zu einem Gespenst, so dass sie wirklich starke Angst hatten, kenne ich nicht.
Gab es vielleicht zu der Zeit Gerüchte oder Märchen darüber...?
Sicher weißt du das, wenn du schon so fragst, oder?
Also, wenn du so fragst, dann gab es sicherlich noch mehr Faktoren, da bin ich aber mal gespannt ;-D
Allerdings glaube ich nicht, dass der Glauben an sich ins Wanken geriet, Paulus stieg erstens auf das tobende Wasser, er schlug es von sich aus vor und er rief sofort Jesus um Hilfe, weil er wusste, dass er retten kann.
Liebe Grüße, Cleo
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geli
Gelöschter Benutzer
Re: Matthäus 14, 22-33
von geli am 05.10.2021 21:43Ich glaube, wir müssen vorsichtig damit sein, Gott einseitig darzustellen.
Er ist weder ein nur "strafender" Gott, als auch ein nur "liebender" Gott.
Ich meine sogar, dass Gott gerade in unserer heutigen Zeit zu stark und einseitig als der "Gott der Liebe" gepredigt wird.
Aber Gott ist auch Richter - Jesus Christus wird als Richter zurück auf diese Erde kommen.
Wer dann seine Liebe und seine Vergebung nicht angenommen hat, den erwartet Gericht und Strafe.
Die Jünger - oder auch wir, die wir sein Angebot der Vergebung angenommen haben und ihm vertrauen - haben aber keine Strafe zu erwarten. Die hat schon jemand für uns getragen...
Das Thema: "straft Gott" wäre vielleicht ein eigenes Thema.
Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken
von Andreas am 05.10.2021 20:5313 Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.
Wenn wir total auf den Herrn vertrauen, dann sind Dinge möglich, die wir uns nie erträumt hätten. Wir sind herzlich eingeladen, uns auf dieses Abenteuer einzulassen.
Danke Herr, dass Dir nicht unmöglich ist und Du noch viele Überraschungen für uns bereit hältst.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Matthäus 14, 22-33
von pausenclown am 05.10.2021 12:46Hallo Cleo.
Jetzt habe ich Fragen an dich bezüglich dem Text.
Vers 26, die Jünger schrien vor Angst, ein Gespenst.
Hätten sie auf einem Fluss, ebenso reagiert?
Hat Petrus den Glauben an Jesus im dem Augenblick verloren, oder gibt es evtl weitere Faktoren... die mit dem Judentum zusammenhängen?
Shalom pausenclown

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