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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Warum ich wenig poste.

von Burgen am 06.07.2021 16:25


Joh 10,10 ist ja sehr prägnant: 
Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben;
ich aber bin gekommen, damit die Schafe Leben haben und Überfluss haben.

Joh 10,11 konkretisiert dies noch:
Ich bin der gute Hirte!
Der gute Hirte gibt sein Leben für die Schafe hin.

Joh 10,9
Ich bin die Tür:
Wenn jemand durch mich eingeht, wird er gerettet werden,
wird ein- und ausgehen und Weise finden.

***
Meinem Verständnis nach beziehen sich diese Verse, diese Worte Jesu durch den Heiligen gewirkt
ganz genau ebenso auch für all die verlorenen , hungrigen Menschen dieser Welt.

Ja, es musste sein, dass der Mensch Jesus sein Leben hingab. Das lesen wir ja mehrfach.
Hätte er nicht dieses bis zum Tod am Kreuz durchgezogen, lebten wir nicht als erlöste Menschen.

Das Geschehen am Kreuz ist nicht wiederholbar.
Und dann das leere Grab, die Begegnungen mit seinen ehemaligen Jüngern.
Welch eine Kostbarkeit wird da vor unseren Augen gemalt.

Schlussendlich die Himmelfahrt. Und diese Kraft lebt jetzt in uns, die wir gerettet sind, getauft mit dem Heiligen Geist.
Wiedergeboren zu neuem  Leben. Ausgestattet mit den Gaben des Heils, die darauf warten Frucht des Lebens hervorzubringen. 

Und wir?
Ich glaube, im Laufe des Weiteren Christenlebens werden wir immer mal wieder, jeder für sich, mit dem vierfältigen Ackerboden
des Herzens konfrontiert. Denn jedes Wort Gottes, das in uns lebt, webt und wächst, bringt starke Wurzeln und hoffentlich gute
Frucht hervor.

Nicht aus Schuldgefühl und evt. Verdammnis und ständigem Sündenbewusstsein heraus, sonder aus dem Wissen,
geliebtes Kind Gottes zu sein.
Das ist selbst schon bei Kindern zu beobachten.


 
 

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Mato
Gelöschter Benutzer

Re: Warum ich wenig poste.

von Mato am 06.07.2021 10:34

Was mir bei dieser Diskussion durch den Kopf ging: 


Johannes 10

Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stalle; und dieselben muß ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und wird eine Herde und ein Hirte werden.


Die Erwählung des jüdischen Volkes war ein durch JHWH einseitig bestätigter Blutbund. Die höchste und heiligste Form eine Bundes, der nicht lösbar ist. 
Daher können die gemachten Verheißungen, wie es oftmals gelehrt wird, nicht auf die Gemeinde übergegangen sein (Substitutionstheologie)


Die religiöse Oberschicht trachtete Jesu nach dem Leben, wenn es also auch einzelne Pharisäer gab, die Jesus wohlgesonnen waren, wandten sie sich als Klasse von ihm ab und waren feindselig. 



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Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Zu Christus kommen, was ist das eigentlich? Und was ist es nicht?

von Leah am 06.07.2021 10:18

Hallo Mato,
Ja, da kann ich Dir überwiegend zustimmen.
Wir kommen nicht mehr in der Selbstschau über die eigene Verdorbenheit mit eingezogenem Kopf und verunsichert zum Herrn.
Je mehr wir in der Gnade wachsen, desto mehr verstehen wir uns als angenommen und sind frei, ehrlich das eigene Versagen vor den Herrn zu bringen. Wir halten ihm die Füße hin, sozusagen.😊

Das leichte Joch hat nicht mit der Buße zu tun, sondern mit dem Dienst. Das Kreuz, das wir aufnehmen sollen, symbolisiert die Buße. Da geht es darum, durch eine beständige Sinnesänderung den alten Menschen in den Tod zu geben.

Spurgeon sagte mal: Der Heilige Geist ist nicht gekommen, damit wir es uns in den Sünden bequem machen, sondern um den alten Menschen zu töten. Das Kreuz eben.
Leah



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Mato
Gelöschter Benutzer

Re: Zu Christus kommen, was ist das eigentlich? Und was ist es nicht?

von Mato am 06.07.2021 09:55

Hallo Mato Ich denke, Deine Idee, was Buße ist, ist sehr von Irrtümern der katholischen Kirche geprägt.

Ich wüßte jetzt nicht, was die katholische Kirche zur Buße sagt. Ich bin nicht katholisch. 

 

Der armselige Büßer, der mit schlechtem Gewissen sich in Gedanken oder real selber auspeitscht, ist die Folge davon, dass die Gnade nicht verstanden wurde.

Das meine ich ja gerade, denn die Buße, sofern sie echt ist, bewirkt doch die Gnade der Sündenvergebung. Aber man wird doch nicht, bei Erreichen der Sinnes-bzw. Herzensänderung im Zustand der Buße verbleiben. Höchstens wenn man in einem ständigen inneren Konflikt die eigenen sündhaften Probleme nicht beseitigt hat. Das leichte Joch, das Jesus uns zusagt, ist doch nur dann leicht, wenn wir durch den Prozess der Buße gegangen sind, um dann die versprochene Ruhe zu finden. 

Wenn Sünde vergeben wurde, dann ist sie vergeben, wir müssen doch nicht immer wieder für die bereits vergebene Sünde auf die Knie gehen. Das wären doch Selbstzweifel, ob die Reue, die Buße oder die Sündenvergebung wirklich erfolgte. 

 

 

Nein. Buße ist, so verstehe ich die Schrift und so erlebe ich es auch, eine energische, tätige und entschlossene beständige Herzenshaltung. Sie beinhaltet, im Vertrauen in die Erlösung, dass man die Sünde bekennt und in die Vergebung vertraut. Der Sünde flieht. Sich seiner völligen Abhängigkeit vom Herrn bewusst ist und um das rechte Wollen und Vollbringen bittet. Ein innerer Kampf gegen das, was der alte Mensch, das Fleisch will.


Immer wieder bekennt oder bekannt hat? Wenn du von Kampf gegen die Sünde sprichst, ist es ja nicht abgeschlossen. Das Bewußtsein der eigenen Sündhaftigkeit ist ja nicht gleichzusetzen mit dem Bewußtsein in Sünde zu leben. 


 

 

Natürli h gibt es eine erste Buße, eine Umkehr zu Gott, ein Abwenden von der Sünde, aber wir alle wissen, dass wir beständiger Reinigung bedürfen. Es ist ja Teil der Liebesbeziehung mit dem Herrn, unser Versagen zu ihm bringen zu dürfen. ( wir würden ihm freilich lieber die guten Taten bringen, aber er sagt, es gibt keine).

 


Aber wo bleibt der Gedanke, dass wir von der Sünde freigesprochen wurden? Wo bleibt die Freiheit und Ruhe, wenn uns das Bewußtsein plagt, unwürdig und schuldhaft zu sein? Wäre es nicht sogar Mißachtung der empfangenen Gnade im Zustand der Buße zu verharren? 

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Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Zu Christus kommen, was ist das eigentlich? Und was ist es nicht?

von Leah am 06.07.2021 09:19

Hallo Cleo,
Ja, manchmal führt der heilige Geist dem Menschen seine Schlechtigkeit und seine Verlorenheit durch äusserte Situationen oder gesetzliche Religionen vor Augen. 
Moslems leiden sehr unter dem gesetzlichen Lasten, wenn sie es ernst meinen. Genau so, wie ein überführter Namenschrist, freut man sich dann über die Erlösung. Aber auch ein Christ braucht den Zerbruch. Selig sind die Trauernden.

Danke für den Hinweis auf den Nachbathreat. Hier kommen wir gerade etwas vom Thema ab.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.07.2021 09:29.

Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Zu Christus kommen, was ist das eigentlich? Und was ist es nicht?

von Leah am 06.07.2021 09:13

Hallo Mato
Ich denke, Deine Idee, was Buße ist, ist sehr von Irrtümern der katholischen Kirche geprägt.

Der armselige Büßer, der mit schlechtem Gewissen sich in Gedanken oder real selber auspeitscht, ist die Folge davon, dass die Gnade nicht verstanden wurde.

Nein. Buße ist, so verstehe ich die Schrift und so erlebe ich es auch, eine energische, tätige und entschlossene beständige Herzenshaltung. Sie beinhaltet, im Vertrauen in die Erlösung, dass man die Sünde bekennt und in die Vergebung vertraut. Der Sünde flieht. Sich seiner völligen Abhängigkeit vom Herrn bewusst ist und um das rechte Wollen und Vollbringen bittet. Ein innerer Kampf gegen das, was der alte Mensch, das Fleisch will. 

Echte Buße wird vom heiligen Geist bewirkt und steht in der Kraft Gottes.

Dieses Büßergewand, wie ich Dein Post verstehe, ist das, was die Schrift knechtische Gesinnung nennt.
Natürli h gibt es eine erste Buße, eine Umkehr zu Gott, ein Abwenden von der Sünde, aber wir alle wissen, dass wir beständiger Reinigung bedürfen. Es ist ja Teil der Liebesbeziehung mit dem Herrn, unser Versagen zu ihm bringen zu dürfen. ( wir würden ihm freilich lieber die guten Taten bringen, aber er sagt, es gibt keine).

Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.07.2021 09:26.

Cleopatra
Administrator

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Beiträge: 5453

Re: Zu Christus kommen, was ist das eigentlich? Und was ist es nicht?

von Cleopatra am 06.07.2021 09:09

Guten Morgen, 

liebe Leah, geht es dir bei deinen ersten Beiträgen gezielt um das "mühselige und beladene"?

Ich habe die Stelle da eher als "traurige" und so weiter verstanden.

Ich denke, dass die Buße der springende Punkt ist.

Die Beispiele, die du zu Beginn aufgezählt hast, sind meiner Meinung nach gerne Hilfsmittel, um etwas praktisch oder visuell zu machen.
Gerade jungen Menschen hilft das oft.

Aber am Ende kommt es auf jedes einzelne Herz an. Und der springende Punkt ist das Wörtchen "Buße".

Wir haben in diesem Nachbarthread mal anfangs gesammelt, worum es am meisten geht.

Diese Sündenvergebung, weil neben dem heiligen Gott kein Mensch bestehen kann.

Die Sünde kann natürlich nicht vergeben werden, wenn wir nicht verstanden haben, wie ätzend und ekelig die Sünde ist.
Und wenn diese nicht bereut wird.

Wenn man etwas bereut, dann findet man es ja auch schlecht und selbstverständlich versucht man dann, Schlechtes nicht wieder zu tun.

Ganz blödes Beispiel: Wenn ich meinem Hund am Schwanz ziehe, dann merke ich am Weglaufen und Aufjaulen, dass es ihm weh getan hat und bereue es. Weil ich den Hund ja lieb habe und nicht möchte, dass er Schmerzen hat.
Nachdem ich das erkannt habe, tue ich das doch selbstverständlich nicht wieder!

Ich nehme an, dass du Leah diese Buße udn Reue gemeint hast, oder?

Auf die Frage, wie Gott uns zieht, würde ich persönlich schreiben: Ganz individuell.

Und auch nicht immer auf die Treurigkeit hin, ich kenne einen Menschen, der als Moslem Gott und Jesus kennengelernt hat und so heftig voller Liebe und Dankbarkeit ist, seit er errettet ist. Vorherige Traurigkeit habe ich nicht bei ihm gesehen, ich merke aber, wie er Sünde verabscheut.
In manchen Ländern, in denen die Bibel verboten ist, wirkt Gott auch zB durch Visionen, da haben mehrere Menschen in den Nächten ganz starke Träume von der gleichen Person- von Jesus. Viele haben sich daraufhin bekehrt. Das schreibe ich gerade aus dem Gedächtnis heraus aus einem Buch, von dem mir ein Bruder erzählt hat. Bei Interesse frage ich gerne nochmal gezielter nach.


Liebe Grüße, Cleo




Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslese (13) Deine Gegenwart bleibt stets meine Zukunft, die mich in der angst tröstet - Kurt Wolff in: Leben bist du

von Burgen am 06.07.2021 08:19


Suchet der Stadt Bestes    und betet für sie    zum HERRN; 
denn wenn's ihr wohlgeht, so geht's euch auch wohl. *Jeremia 29,7* 

Ihr seid das Salz der Erde. *Matthäus 5,11 


Kl: Römer     9,14-23 (24-26) : Die Erwählung zum Heil
                               ist das freie Werk der Gnade Gottes - [jeder erhält ein Angebot anzunehmen]  
Bl: Apostelg   16,16-22 : Paulus und Silas kommen ins Gefängnis - hatten den Wahrsagegeist ausgetrieben 


Herr, dir gehört die Welt. 
Was wir haben, hast du uns anvertraut. 
Du wirst mich fragen: 
Wie bin ich mit meinen Gaben umgegangen? 
Wem habe ich sie zur Verfügung gestellt? 
Habe ich nur mir selbst gedient oder auch meinem Nächsten? 
Meinen Angehörigen? 
Denen, die in Schwierigkeiten geraten sind? 
Hilf mir, das zu bedenken. 
Lass mich erkennen, was heute geboten ist. (Hans Roser) 


6. Juli 1445 : Jan Hus stirbt den Märtyrertod auf dem Konzil zu Konstanz 



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Mato
Gelöschter Benutzer

Re: Zu Christus kommen, was ist das eigentlich? Und was ist es nicht?

von Mato am 06.07.2021 07:26

Ein Christ, ein wiedergeborener Christ in ständigem Büßerhemd? 

Irgendwas will mir da nicht plausibel sein

Ist es nicht einmal Buße, sprich, eine Umkehr, dann die Taufe und dann das Glaubensleben?


Versteht ihr meine Bedenken? 

Antworten

Mato
Gelöschter Benutzer

Re: Kritische Masse

von Mato am 06.07.2021 07:22

Hallo Burgen,

ich probiere es gerade mit dem Edge-Browser, der basiert ja auch auf Chromium, wie der Chrome-Browser. Es scheint zu funktionieren. 

Warum Geduld? Ein Forum mit Geduldsprobe? 

Ja, die Unterschiede zwischen männlich und weiblich sind doch enorm und unübersehbar. Ich weiß immer nicht, wie man behaupten kann, das Geschlecht sei lediglich sozial konstruiert. Ein Phänomen dieser Zeit und passt zu meinem Anliegen, herauszubekommen, warum Menschen das glauben, was sie glauben wollen. 

Ach ja, noch einen Unterschied: Bei dem oben erwähntem Wettessen, konnte eine teilnehmende Frau 'lediglich' 30 Hotdogs verdrücken. Respektable Leistung, ebenfalls an Unappetitlichkeit, dennoch zeigt es, der Mann ist der größere und schnellere Nahrungsschlinger. 


Antworten
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