Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 1225 | 1226 | 1227 | 1228 | 1229 ... 6940 | » | Letzte
Die Suche lieferte 69399 Ergebnisse:
Re: Sprüche eines Angebertypens
von Theophilus am 13.12.2021 17:59pray:
Kann ich nicht nachvollziehen, wie denn dein Bibelzitat negiert das Salomo ein Angebertyp war. Bevor man miteinander beutsam sprechen kann, ist es zwingend notwendig, die Begriffe zu klären. Was ist denn für dich ein Angebertyp? Was verstehst du dadrunter?
Hannalotti:
Narzissmus kann natürlich ein Grund für Unbelehrbarkeit sein. Daran hatte ich gar nicht gedacht. Danke dafür! Ich hatte das bisher immer mehr von der Warte des Denning-Kruger-Effektes aus gesehen.
Jesaja 35,6 dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch und die Zunge des Stummen lobsingen; denn es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme in der Einöde
Re: Neue Regierung: Amtseid ohne Gottes"formel"
von Theophilus am 13.12.2021 17:42pray:
Zu Pkt 1 + 2:
Ich finde gut, daß du sagst, warum wir für die Obrigkeit beten sollen, zumindest deiner Ansicht nach. Ich kann mich da dir anschließen, die entsprechenden Bibelstellen lese ich auch so. So erscheint es ja auch im Gesamtkontext der Bibel sinnvoll.
Im Zusammenhang unseres Threads muß ich darauf hinweisen, daß die Obrigkeit laut Grundgesetz das deutsche Volk ist, nicht die Regierungsbeamte und Minister in Berlin. Das ist ja gerade die Errungenschaft der Demokratie, daß der einzelne eben nicht mehr Untertan ist, sondern freier Bürger.
Unsere Gebete sollten deswegen offensichtlich auch dem deutschen Volk, unseren Mitbürgern gelten, daß diese eben ihren (bzw. unseren) Job gut machen, damit, wie du richtig schreibst wir in Frieden leben können.
Trotz dieser Dinge ist es jedoch nicht so, daß die Bibel sagen würde, der Staat sei etwas gutes. Und wichtig ist angesichts des bisherigen Gesprächs auch zu bedenken: es gibt nicht nur einerseits Kadavergehorsam und andererseits ein "unter die Aufrührer zu gehen." Es gibt auch nuanciertere Verhaltensweisen zur Auswahl.
Zu Pkt 3:
Bei einem Eid geht es ja um Bekräftigung einer Aussage. Er ist besonders in dem Sinne, als das er wahrheitsverpflichtend ist, d.h. die Aussage muß stimmen. Als Gegenbeispiel, man muß sich in Deutschland bei Aussagen vor Gericht nicht selbst belasten, dürfte da im Zweifelsfall lügen. Nicht jedoch beim Eid.
D.h. die Konsequence, wenn man doch gelogen hat, ist eine andere. Wenn man seinen Eid religiös untermauert, dann "bittet" man auch jehnem höheren Wesen, das wir verehren, aktiv bei der Veranlassung der negativen Konsequencen im Falle eines Eidbruches mitzuwirken.
Es geht bei der Formel nicht darum, seine persönliche Auffassung über die beste Verbindung von Staat und Kirche zu verlautbaren. Auch wenn scheinbar zumindest, eine ganze Reihe von deutsche Politikern das so sehen.
Zu Pkt 5:
Also ich meinte mit "Welt" das, was die Bibel damit meint, also die Weltgesellschaft. Nicht den Planeten. Der Rest deiner Sätze dazu liest sich wie eine als Fatalismus zu bezeichnende Sichtweise. Jesus lehrt keinen Fatalismus.
Ich glaube auch nicht, daß die Siegel in der Offenbarung Christi eine Art Fahrplan darstellen, entlang dessen ein Toben und Zerschmeissen von Welt und Schöpfung durch Gott herauszulesen sei.
Davon abgesehen: worüber würdest du denn konkret mit Gott im Gebet verhandeln wollen? Das ist mir nicht ganz klar.
Jesaja 35,6 dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch und die Zunge des Stummen lobsingen; denn es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme in der Einöde
Manuel1987
Gelöschter Benutzer
Re: Christen und ihre (oft) unbeherrschte Zunge
von Manuel1987 am 13.12.2021 17:14Na und wie! Das ist eine wirklich schöne, ehrliche Antwort von dir. Ich danke dir!
Macht auch alles Sinn, was du schreibst, und noch ein Lob: Du hast nicht wie viele, die Fähigkeit verlernt, dich klar und verständlich auszudrücken. Sowas schätze ich sehr!
Re: Christen und ihre (oft) unbeherrschte Zunge
von Theophilus am 13.12.2021 16:44Hallo Manuel1987,
ich habe gerade deinen OP gelesen und kann das alles sehr gut nachvollziehen. Du schreibst über das Miteinander in den Gemeinden und stellst die Frage, ob es so sein sollte. Klare Antwort: Nein. Natürlich soll es nicht so sein.
Warum ist es dann trotzdem so?
Das ist natürlich ein Riesenfass, welches du da im Grunde aufgemacht hast, das müssen wir ja nicht unbedingt in einem Zuge austrinken, trotzdem kann man darüber in Ruhe und friedlich reden. Jesus hatte diese Probleme vorhergesagt:
Und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe in vielen erkalten. (Mt 24, 12)
Du siehst, das alles überrascht Jesus nicht, wir können da beruhigt sein. Wir brauchen also nicht zu verzweifeln daran.
Dann, in deinen anderen Posts schreibst du über Vergebung. Gut, auch darüber könnte man noch viel sagen, zuerst nur soviel: Bloß weil du jemandem vergeben hast, heißt das ja nicht, daß du verpflichtet bist, mit dieser Person deine Freizeit zu verbringen.
Vergebung beinhaltet durchaus auch Aufarbeitung sofern vonnöten. Einfach die Dinge unter den Teppich zu kehren ist nicht Vergebung.
Ich hoffe du kannst damit etwas anfangen!
Jesaja 35,6 dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch und die Zunge des Stummen lobsingen; denn es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme in der Einöde
Manuel1987
Gelöschter Benutzer
Re: Christen und ihre (oft) unbeherrschte Zunge
von Manuel1987 am 13.12.2021 14:58Nachtrag zur Frage wegen Vergebung und was es alles beinhaltet...
Wegen der Freundschaft...wenn man jemandem vergeben hat, aber die Freundschaft zu diesem Menschen aus völlig anderen Gründen nicht mehr möchte...hat man ihm dann gar nicht vergeben? Wenn derjenige auf einen zukommt meine ich.
Würde mich echt interessieren, das, und die andere Frage (mein Kommentar von davor)
Manuel1987
Gelöschter Benutzer
Re: Christen und ihre (oft) unbeherrschte Zunge
von Manuel1987 am 13.12.2021 12:16Editiert am 15. Februar 2022.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslese (15) Der HERR -Jesus- wird dich immerdar führen und dich sättigen in der Dürre. Jesaja 58,11
von Burgen am 13.12.2021 09:50
HERR, lass den Geringen nicht beschämt davongehen. Psalm 74,21
Elisabeths Nachbarn und Verwandte hörten, dass der Herr große Barmherzigkeit an ihr getan hatte,
und freuten sich mit ihr. Lukas 1,58
Kl: Hosea 14,2-10 ... Ausblick auf eine heilvolle Zukunft: Kehre zurück zum HERRN, deinem Gott!
Denn durch deine eigene schuld kamst du zu Fall.
Nehmt euch diese Worte zu Herzen.
Kehrt zurück zum HERRN und sage zu ihm:
Nimm all unsere Schuld von uns weg! Sei wieder gut mit uns!
Wir wollen es dir danken mit unseren Lippen! ...
5 Ich will den Riß zwischen ihnen und mir heilen.
Aus freien Stücken will ich sie wieder lieben.
Denn ich bin nicht mehr zornig auf sie.
Bl: Sacharja 8,20-23 ... So spricht der HERR Zebaoth: Völker werden sich auf den Weg machen,
Einwohner großer Städte werden kommen und sagen:
Auf, lasst uns nach Jerusalem pilgern! ...
Herr, ich freue mich mit allen, die ihre Würde wieder erlangt haben,
mit allen, die aufgerichtet und gestärkt wurden.
Das gibt auch mir Mut, dir zu vertrauen.
(Gebet der Redaktion)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Christen und ihre (oft) unbeherrschte Zunge
von Burgen am 13.12.2021 09:31
Es gibt eine Redewendung: Eine Gemeinde ist solange in Ordnung, wie du noch nicht dabei bist.
Das ist zeimlich ernüchternd, finde ich.
Cleo hat ja schon zur Sprache gebracht um was es wirklich geht.
Denn: wir alle sind Sünder, gerettete Sünder, erlöste Sünder - und damit: Gottes geliebte Kinder in Christus Jesus.
Ohne ihn sind wir gar nichts. Nur Menschen, die vielleicht die guten Gefühle vieler Bibelworte lieben ...
Und das ist nur zu verstehen auf der Grundlage dessen, dass es Gottes Geist ist, der anbetet, eine neue Sicht schenkt
und Vergebung.
Daran unbeirrt festhalten ist eine harte Arbeit für viele derzeit lebende Menschen.
Wollte alles so gar nicht schreiben ...
Aber dies fiel mir dazu ein, das mir mal auf einer Freizeit mit vielen anderen Menschen wichtig wurde:
"DENNOCH" aus Psalm 73:
21 Als mein Herz verbittert war
und ich in meinen Nieren das Stechen fühlte,
22 da war ich töricht und verstand nichts;
ich verhielt mich wie ein Vieh gegen dich.
23 Und dennoch bleibe ich stets bei dir;
du hältst mich bei meiner rechten Hand.
24 Du leitest mich nach deinem Rat
und nimmst mich danach in Herrlichkeit auf!
25 Wen habe ich im Himmel [ausser dir]?
Und neben dir begehre ich nichts auf Erden!
26 Wenn mir auch Leib und Seele vergehen,
so bleibt doch Gott ewiglich meines Herzens Fels
und mein Teil.
27 Denn siehe, die fern von dir sind, gehen ins Verderben;
du vertilgst alle, die dir untreu werden.
28 Mir aber ist die Nähe Gottes [/Jesus/Heiliger Geist] köstlich;
ich habe den HERRN, den Herrscher, zu meiner Zuflucht gemacht,
um zu verkünden alle deine Werke.
Re: Christen und ihre (oft) unbeherrschte Zunge
von Cleopatra am 13.12.2021 07:56Ja, mein lieber Manuel,
jetzt schreibe ich dir mal kurz etwas, was du vielleicht nicht so gerne hören möchtest, denn: Wo genau bist du jetzt gerade besser, wenn du so über "die Christen" redest....? 
Ich musste bei deiner Beschreibung (selbst auch erlebt aber eher früher) an den Start von 1.Korinther 13 denken:
Diese ganz schnellen pauschalen Verurteilungen sind einfach garnicht nach Gottes Wunsch, denke ich.
Klar- wenn etwas gegen Gottes Wort ist, dann sollten wir auch nicht um den heißen Brei reden.
Aber sensibel sollten wir sein, mitfühlend und barmherzig.
Weißt du, es gibt tatsächlich auch andere Menschen.
Da war ein Mann, der eine alte Bäckerei gekauft hat. Diese Bäckerei wurde umgebaut und ist nun seit 5 Jahren eine Suppenküche, von der er als Inhaber keine Miete einfordert.
Da ist ein Ärzteehepaar, welches nach Peru auswanderte und dort ein riesiges, modernes Krankenhaus baute. Die meisten Mitarbeiter verpflichten sich für eine feste Arbeitszeit (meistens 2 oder 3 Jahre) und arbeiten dort mit sehr wenig Gehalt, gesponsort von der eigenen Gemeinde jeweils.
Da gibt es einen Christen, der ein Catering hat. Er kocht jeden Tag viele Mahlzeiten kostenlos mehr für 2 Suppenküchen in der Umgebung.
Da gibt es einen Arzt, der pensioniert ist, der all sein Wissen kostenlos zur Verfügung stellt. Immer kann man ihn anrufen, er gibt viele Seminare und hat sehr wissenswerte Bücher geschrieben.
Ich kann noch ganz viele Beispiele nennen, sicher kennt jeder auch die. Und diese Menschen, diese Christen die gibt es auch.
Das Phänomen der oft unbeherrschte Zunge ist sooo bekannt in der Bibel, wusstest du das?
Schon der König Salomo hat oft in Sprüche darauf hingewiesen, auch Paulus in seinen Briefen.
Und wenn Christen sich nicht daran halten- so sage ich das ganz oft- so ist das keine Aussage darüber, ob der Inhalt der Bibel wahr ist oder nicht (die Notwendigkeit der Sündenvergebung).
Aaaaber- und dessen bin ich mir auch bewusst- wir als Christen tragen auch mit eine Verantwortung, ob wir (jeder für sich) als Licht wahrgenommen werden oder als "Klatsch- und-Bildzeitung", oder wie du beschreibst "dunkel".
Wir können nicht (ganz salopp gesagt) durch die Gegend laufen, hin und her urteilen (uns meistens dabei besser fühlen, weil wir ja nicht so sind wie "die) und am Ende sagen "Naja, ich habe ja im letzten Satz von Jesu Liebe geredet, die sind verantwortlich, ob die mir glauben oder nicht".
Aber diese Zunge, die da beherrscht werden soll... ja, eine große Verantwortung und manchmal auch eine große Herausforderung

Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Christen und ihre (oft) unbeherrschte Zunge
von pausenclown am 13.12.2021 07:15Hallo Manuel.


Antworten