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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Das Leben nach dem Tod
von Burgen am 17.02.2022 21:17
Danke für eure Überlegungen und das Mitteilen.
Ich denke, dass jeder Christ sich mit dem Leben, dem Sterben und Tod irgendwann auseinandersetzen wird, ja muss.
Diese Frage kommt spätestens zum Tragen beim zT mehrmaligen Durchlesen der Heiligen Schrift.
Und wie ich schon weiter oben schrieb, glaube ich auch hier, dass erarbeiten einerseits unter Gebet,
eine Momentaufnahme wie ein Licht geht an, ist. Jeweils andere Einsichten zum anderen Zeitpunkt.
Wer wissenschaftlich die Texte erarbeitet sieht das natürlich anders.
Neues Theologisches Wörtetbuch:
Jenseits ist eine volkstümliche, um 1800 aufgekommene Bezeichnung für Gott u. seine Wirklichkeit, vor allem aber für das Leben u. den Zustand der Menschen nach ihrem Tod »auf jener Seite«. Die Redeweise ist aus archaischen räumlichen Vorstellungen entstanden. Bestimmte Indizien aus den Bestattungsarten vor- u. frühgeschichtlicher Menschen weisen auf den Glauben an ein Fortleben nach dem Tod hin. In den Hochkulturen entstanden Zeugnisse, die das 🡕Weltbild mit dem J. in zeitgenössischen Auffassungen rekonstruieren lassen
Das AT u. das frühjüdische Schrifttum bezeugen zunächst den Glauben an das schattenhafte Fortexistieren der Verstorbenen in der 🡕Scheol, dann die Ausgestaltung der Unterwelt zur Straf- 🡕Hölle, während für Gerechte zuerst an die Entrückung in den 🡕Himmel, später auch an die Aufbewahrung in gesonderten Kammern gedacht wurde.
Im biblischen Glauben stand die Erwartung einer 🡕Auferstehung der Toten bzw. in der 🡕Apokalyptik die Ansage eines 🡕Gerichts u. die Umgestaltung der Erde in immer stärkerem Gegensatz zu räumlichen Vorstellungen des J. Jesus teilte die Auferweckungshoffnungen weiter Teile des damaligen Judentums; er setzte die Redeweisen von Hölle u. Himmel in seiner Verkündigung ein u. unterstützte räumliche Ideen in seiner Erzählung vom jenseitigen »Schoß Abrahams« (Lk 16,19–31).
In das NT drangen auch hellenistische Gedanken zum Überleben des Todes durch die 🡕Seele ein. Weite Texte des NT verzichten auf räumliche Redeweisen vom J., sie konzentrieren sich auf die Rettung zu Gott, auf die personale Begegnung mit Jesus u. den Erwerb des Lebens in Fülle; zum Teil veranschaulichen sie den transzendenten Hintergrund mit Bildern u. Symbolen.
Im Vergleich zu den J.-Vorstellungen des antiken Mittelmeerraums u. sonstigen nahen Ostens sind die biblischen Materialien zum J. spärlich. Dieses »Vakuum« füllten im frühjüdischen u. christlichen Schrifttum vom 2. Jh. n. Chr. an Berichte von »Jenseitsreisen« u. Visionen phantasievoll aus, die im Christentum bis ins 20. Jh. anhalten.
Räumliche u. physikalische Vorstellungen (»arme Seelen« im Fegfeuer, Höllenfeuer usw.) überdauerten in Verkündigung u. Volksglauben ebenfalls bis ins 20. Jh. Die Theologie der Gegenwart sucht die »diesseitige« Dimension des Kommenden in dem Gedanken beizubehalten, daß die 🡕Vollendung (der Schöpfung u. der Menschheitsgeschichte) der neue, verwandelte Zustand dieser Welt ist, in dem ihre ganze Geschichte »aufgehoben« bleibt.
Herbert Vorgrimler, „Jenseits", Neues Theologisches Wörterbuch (Freiburg; Basel; Wien: Herder, 2008), 320,321
*
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Calwer Bibellexikon:
Paradies als Ursitz der Menschen s. Eden, und zu den vier P.-Flüssen auch Euphrat.
Jesus verheißt Lu. 23, 43 dem neben ihm Gekreuzigten: er werde heute, also gleich im Anschluß an seinen Tod, mit ihm im P. sein. Hier ist P. der Name für den Ort, an den die, die im Frieden Gottes sterben, versammelt werden. Ganz ebenso sprachen die Lehrer Palästinas vom „Garten Eden" als dem Ort, wohin die Gerechten nach dem Tode gelangen. Der Name knüpft an 1 Mo. 2 an, an den Ort, an dem die von Gott geschaffenen Menschen noch ohne Sünde in seiner Gemeinschaft lebten. Dieser Anfang bestimmt auch das Ziel, zu dem die gelangen, die in Gottes Frieden scheiden.
Damit war nicht notwendig eine Vorstellung über die Lage des P. verbunden, weder dessen, in dem die Menschheit ihren Anfang nahm, noch dessen, in dem die Toten Gottes reiche Gnade erleben, und die an den Gekreuzigten gerichtete Verheißung Jesu hat vollends nicht den Zweck, ihm eine Offenbarung über die Lage des P. mitzuteilen. In jenem Augenblick bestand die Gabe Jesu an den Sterbenden darin, daß er ihn in den Frieden Gottes setzte und ihm die Gewißheit des ewigen Lebens gab. Dies tat mit dem tiefen und schönen Ausdruck „Paradies", den damals jeder Jude verstand.
Als Paulus den Korinthern einige Andeutungen über die ihm gewährten Offenbarungen gab, hat er von zwei Erlebnissen gesprochen, von einer Entrückung in den dritten Himmel und von einer solchen in das P., 2 Kor. 12, 4. Der Schluß, Paulus habe das P. in den dritten Himmel verlegt, hat keinen Grund; vielmehr ist auch hier beim P. an den Ort der abgeschiedenen Frommen zu denken. Mit beiden Sätzen drückt Paulus die Größe der ihm zuteil gewordenen Begnadigung aus; in den dritten Himmel wurde er getragen, d. h. an den Ort der herrlichen himmlischen Geister, und in das P., d. h. an den Ort der vollendeten Gerechten, die drüben beim Herrn sind.
An den Lebensbaum im P. schließt sich die Verheißung Off. 2, 7 an; der Christus reicht denen, die überwunden haben, die Frucht vom Lebensbaum im P. Hier ist nicht nur an den Zustand nach dem Tod gedacht, sondern ohne Verteilung auf die verschiedenen Zeiten einheitlich das Ziel der Vollendung bezeichnet, zu dem der Christus seine Gemeinde führt. Sie wird durch ihn vom Tod erlöst und in den Besitz des Lebens gesetzt. Das wird daran sichtbar, daß nach dem letzten Gesicht der Off., das die ewige Vollendung der Gemeinde beschreibt, die Lebensbäume zum neuen Jerusalem gehören, Off. 22, 4.
Auch in der Judenschaft ist 1 Mo. 2 u. 3 oft mit der Erwägung gelesen worden, daß das P. und sein Lebensbaum nicht verschwunden sein könne, sondern nur für die Gegenwart der Menschheit verschlossen sei. Daraus ergaben sich mancherlei Vermutungen über seine Lage; bald wird es im Himmel gesucht, bald neben die Erde gesetzt, etwa durch den Ozean von ihr getrennt. Aber keine dieser Vorstellungen erhielt in der jüdischen Gemeinde die Bedeutung einer befestigten Lehre, und das N. T. hat vollends keine Spekulationen über solche Dinge in seine Verkündigung eingemengt, sondern den Rückblick auf die erste Heimat des Menschen nur dazu benützt, um uns das Ziel zu zeigen, zu dem uns die uns Erlösung bereitende Gnade führt.
[Das Wort P. selbst (im A.T. nur Hohel. 4, 13; Pr. 2, 5 u. Ne. 2, 8 in der Bedeutung Park) ist pers. Ursprungs, kommt aber auch schon im späteren Babylonisch als pardêsu vor.]
A. Schlatter, „Paradies", ed. Paul Zeller, Calwer Bibellexikon: Biblisches Handwörterbuch illustriert (Calw; Stuttgart: Verlag der Vereinsbuchhandlung, 1912), 543.
Vielleicht bringen die beiden Lexika auch ein wenig Licht ins Dunkel ;)
LG
Burgen
Re: Das Leben nach dem Tod
von pray am 17.02.2022 19:35Und das sollte ich noch von einem stillen Mitleser (bester Christenfreund) zum Thema einstellen:
Wer nicht mit Gott will, der wird es mit ihm zu tun bekommen. Das hat er
schon Mose so erzählt. Segen und Fluch habe ich euch vorgelegt.
Entscheide dich. So sagt er es. So ist das Evangelium auch heute noch.
Es geht um den Zorn Gottes, der durch Glauben an Jesus abgewendet wird.
Das Evangelium hat keine Wirkung, wenn es keine Konsequenz für Gottloses
Leben gibt-!!!
Bitte predige nicht nur Wohlstandsevangelium. Sonst melde
ich mich da an und schreibe die beiden Seiten Gottes, so wie ich sie in
der Bibel andauernd finde. Wir dürfen Gott nicht einseitig predigen.
Wenn Gott so lieb ist, warum hat er dann seinem Volk befohlen, die Feinde
zu töten? Es war Gericht an den Ungläubigen. Das gibt es heute noch. Nur
nach dem Tod.
Gott ist Gerecht, nicht nur lieb. Und wer sein Kind
geworden ist, zu dem naht er sich in ganz besondere Weise. Aber die
Menschen wollen sich lieber selbst der Nächste sein. Deshalb müssen sie
hören, wie Gott das sieht, bevor es zu spät ist.
Sprüche1,24 Wenn ich aber rufe und ihr euch weigert, wenn ich meine Hand
ausstrecke und niemand darauf achtet, 25 wenn ihr fahren lasst all
meinen Rat und meine Zurechtweisung nicht wollt, 26 dann will ich auch
lachen bei eurem Unglück und euer spotten, wenn Schrecken über euch
kommt; 27 wenn Schrecken über euch kommt wie ein Sturm und euer Unglück
wie ein Wetter; wenn über euch Angst und Not kommt. 28 Dann werden sie
nach mir rufen, aber ich werde nicht antworten; sie werden mich suchen
und nicht finden. 29 Weil sie die Erkenntnis hassten und die Furcht des
HERRN nicht erwählten, 30 meinen Rat nicht wollten und all meine
Zurechtweisung verschmähten, 31 darum sollen sie essen von den Früchten
ihres Wandels und satt werden an ihren Ratschlägen. 32 Denn den
Unverständigen bringt ihre Abkehr den Tod, und die Toren bringt ihre
Sorglosigkeit um; 33 wer aber mir gehorcht, wird sicher wohnen und ohne
Sorge sein und kein Unglück fürchten.
5. Mose28,63 Und wie sich der HERR zuvor freute, euch Gutes zu tun und
euch zu mehren, so wird er sich nun freuen, euch umzubringen und zu
vertilgen, und ihr werdet herausgerissen werden aus dem Lande, in das du
jetzt ziehst, es einzunehmen. 64 Denn der HERR wird dich zerstreuen
unter alle Völker von einem Ende der Erde bis ans andere, und du wirst
dort andern Göttern dienen, die du nicht kennst noch deine Väter: Holz
und Stein. 65 Dazu wirst du unter jenen Völkern keine Ruhe haben, und
deine Füße werden keine Ruhestatt finden. Denn der HERR wird dir dort
ein bebendes Herz geben und erlöschende Augen und eine verzagende Seele,
66 und dein Leben wird immerdar in Gefahr schweben; Nacht und Tag wirst
du dich fürchten und deines Lebens nicht sicher sein. 67 Morgens wirst
du sagen: Ach dass es Abend wäre!, und abends wirst du sagen: Ach dass
es Morgen wäre!, vor Furcht deines Herzens, die dich schrecken wird, und
vor dem, was du mit deinen Augen sehen wirst. 68 Und der HERR wird dich
mit Schiffen wieder nach Ägypten führen, auf dem Wege, von dem ich dir
gesagt habe: Du sollst ihn nicht mehr sehen. Und ihr werdet dort euren
Feinden als Knechte und Mägde verkauft werden, aber es wird kein Käufer
da sein.
Re: Das Leben nach dem Tod
von pray am 17.02.2022 19:24Liebe Burgen,
ja, das ist eine sehr gute Frage!, denn eigentlich weiß der Christ ja, dass er dank Jesus gerettet ist - und braucht sich keine Sorgen mehr über eine Hölle machen.
Daher will ich dir gern meine Beweggründe sagen:
Seit ich Christ wurde, erzähle ich gern von Jesus, so wie ich es kann...jeder hat da sicher seine besondere Eigenart, mit Menschen ins Gespräch zu kommen.
Ich erzähle das Evangelium so, dass Jesus Sünden vergibt und versuche den Leuten klar zu machen, was eigentlich- aus dem Leben gegriffen - alles Sünden sind und dass es doch soooo einfach ist, über Jesus durch ein aufrichtiges Gebet Vergebung aller Schuld und Zugang zu Gott als Vater zu bekommen.
Nun musst du nicht denken, die Leute freuen sich immer nur darüber ... in dem Moment, wo man mit dem Thema Sünden beginnt, merkt man oft, wie die "Jalousien" runtergehen, wie die Leute sich herauswinden, Dinge entschuldigen oder auch sauer werden...also die Palette ist breit.
Manchmal denke ich mir: Also, man, warum tu ich das noch?
Und DAS ist mein Beweggrund:
Ich habe Angst, dass die Leute in die Hölle gehen, ungebremst, ungewarnt und ohne die einfache Möglichkeit Jesus zu begreifen. Manche haben nicht mal eine Bibel!
Der andere Grund ist, dass ich damit Gott etwas Freude zurückgeben möchte, weil ich ja weiß, er liebt die Menschen und möchte sie zu Kindern Gottes machen. Und das geht ja nur über Jesus - also erzähle ich von Jesus als Weg zu Gott.
Wenn es keine Hölle geben würde, würde ich vielleicht nicht so "kämpfen" und wenn es keine Hölle geben würde, würde ich vielleicht nicht für Leute so am Gebet dran bleiben.
Aber ich rede nicht von der Hölle, ich verteile die frohe Botschaft, es sei denn, es ergibt sich so, oder jemand fragt mich. Als ich unter 20 Jahre alt war, fragte ich mal einen Straßenverteiler, ob es eine Hölle gibt. Und der hat JA gesagt. Das hat mir damals schon Angst gemacht, aber in positiver Weise.
Aber ich möchte generell ja das weitergeben, was r i c h t i g und w a h r ist. Irgendwann vor längerer Zeit kam mir mal der Gedanke, ob die Hölle denn wirklich unendlich ist - das habe ich bis heute nicht herausgefunden.
Und auch das, was bisher über "Vernichten" gesagt wurde, hat mich nicht überzeugt. Burgen, stell dir vor, ich erzähle den Leuten: Wenn du so ungläubig bleibst, bist du tot und dann bist du weg - dann ist nix mehr! Geh'mal zu den Drogenleuten, den Obdachlosen und den Kranken und Unglücklichen!, ich glaube, das würde ihnen womöglich gefallen - tot und erledigt! Ich würde mich das nieeee wagen, so zu "lehren". Ich hätte Angst, dass die, die hier schon ein schlimmes Leben gewählt haben, dann in einer noch schlimmerern selbst gewählten Zukunft der Finsternis aufwachen.
Jetzt gerade fällt mir der "reiche Mann" ein, der sich wünschte, jemand könnte seine Familie warnen, dass es so einen schlimmen Ort gibt, den die Bibel dort Hölle (Gehenna) nennt, damit sie nicht auch dahin kommen!!!
Gleichzeitig würde ich mir vielleicht wünschen, dass es doch eine einfache "Vernichtung" oder zeitliche Begrenzung der Hölle gäbe. Ich bete Jahr und Jahr für meinen Vater, er möge sich noch erretten lassen. Mein Vater ist total lieb, aber er denkt, er braucht Jesus nicht. Ich bete oft: "Gott lass mich nie bei meinem Vater hinter einem Sarg hinterherlaufen müssen, wo ich weiß, dass der, der drin liegt nun in der Hölle ist!" Amen.
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Das Leben nach dem Tod
von Leah am 17.02.2022 17:15Oho, der ursprüngliche Text ist nicht mehr vorhanden...die Übersetzungen sind unterschiedlich!
Du traust Dich was!
Re: Projekt Bibel 2022
von Merciful am 17.02.2022 16:43Pneuma
Gelöschter Benutzer
Re: Das Leben nach dem Tod
von Pneuma am 17.02.2022 16:41Leah, danke für das Aufgreifen der „Kernfragen" eines Menschen- vorab, WOHER kommem wir.
So einfach ist es nicht zu finden in der Bibel es gibt viel Übersetzungen und
der ursprünglichen Text ist meistens nicht mehr vorhanden.
Ein Anfang zum Woher wir kommen ist in:
Wird bei der Befruchtung der menschlichen Eizellen, jede menschliche Seele neu von Gott geschaffen?
Link zum Nachbarthread "wird bei der befruchtung der menschlichen Eizelle.....
Liebe Grüße, Pneuma
edit von Cleo: Die Links wurden neu gesetzt, da es Formatierungsprobleme gab
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Das Leben nach dem Tod
von Leah am 17.02.2022 13:55Hallo Burgen,
Ich kann jetzt nur für mich antworten.
Es ist wichtig, sich mit dem Jenseits zu beschäftigen, weil es uns offenbart wurde. Wäre es nicht wichtig, wäre es nicht offenbart worden.Das gilt für alles, was in der Schrift steht.
Und es ist wichtig, zu untersuchen, welche Sicht die richtige ist. Deshalb sagt Paulus von den Böreern, dass sie edler gesinnt waren, als die anderen, weil sie in der Schrift forschten, ob es sich wirklich so verhält.
Zumindest verstehe ich es so, dass Gott uns kein unützes Wort offenbart hat, weshalb es mir sehr wichtig geworden ist, es zu lesen und zu lernen und auf mein Herz anzuwenden.
Nun warum ist es auch für Leser wichtig?
Ich denke, weil sie so sehen können, dass de Bibel sehr viele Informationen gibt, besonders auf die drei Kernfragen im Leben eines Menschen: Woher kommen wir, wer sind wir und wohin gehen wir.
Immerhin hat die Bibel darauf klare Antworten, auch wenn es etwas Mühe macht, sie zu erschließen.
Leah
NACHTRAG:
ICH VERGAß DAS WICHTIGSTE...
Es geht zuallererst darum, Gott richtig zu erkennen, wenn wir in der Bibel lesen. Und daher auch darum, z.B., was dieses Thema betrifft, Gottes Gnade und Liebe in der Erlösung, aber auch seine Heiligkeit, Gerechtigkeit und Regierungswege anzunehmen.
Ohne das passen wir nicht durch, durch die enge Pforte.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Das Leben nach dem Tod
von Burgen am 17.02.2022 09:47
Hallöchen ,
gerade frage mich: Was 'bingt' es mir, mich derart mit dem Jenseits, Feuer, und so zu beschäftigen?
Und wie seht ihr dies Thema, unabhängig von dem, was andere Menschen erarbeitet haben für sich und andere?
Also anders gefragt:
Die meisten Dikussionsteilnehmer sind ja schon länger mit Jesus oder zumindest mit Gott an der Seite unterwegs?
Wie wirkt sich Wissen aus? Was sind die Konsequenzen?
Das interessiert mich wirklich und würde helfen, zu verstehen, was ihr hier schreibt. ;)
LG
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslese (16) Ich will dem HERRN Singen mein Leben lang und meinen Gott loben, solange ich bin
von Burgen am 17.02.2022 08:27
Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich! Psalm 25,5
Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort,
so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und
werdet die Wahrheit erkennen,
und die Wahrheit
wird euch frei machen. Johannes 8,31-32
Kl: 1.Korinther 3,(1-3) 4-8 Geistliche Unmündigkeit und Zwietracht in der Gemeinde
Bl: Epheser 4, 1-6 Einheit des Geistes
Gott allen Heils, du hast uns den Geist der Wahrnehmung verliehen, dich zu erkennen, die Macht der Sprache, deinen Ruhm zu verkünden, und diesen wunderbaren Weg mitzugehen, hast du uns berufen. (aus Indien)
Re: Das Leben nach dem Tod
von pray am 16.02.2022 19:47Liebe Lina,
Judas 7: So sind auch Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die gleicherweise wie sie Unzucht getrieben haben und anderem Fleisch nachgegangen sind, zum Beispiel gesetzt und leiden des ewigen Feuers Pein.
Lk. 17,29: an dem Tage aber, da Lot aus Sodom ging, da regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte sie alle um.
Nein, die Städte existieren nicht mehr, aber es geht ja um die Bewohner, die sich so schändlich verhielten. Diese werden des ewigen Feuers Pein leiden, nachdem sie leiblich umgebracht sind.
Wie gesagt, ich möchte gern herausfinden, ob das "ewige" Feuer der Länge nach zu behandeln ist, wie ein "Äon" oder wirklich von Ewigkeit zu Ewigkeit gemeint ist.
Na ja, den geistigen Tod eines Lebendigen und der körperlich Tote, der nach der Auferstehung leben wird, kann ich verstehen, aber jetzt nicht so zusammenbringen mit dem Feuer oder der Qual, die gar nicht vorhanden sein soll.
Ich hätte mich auch riesig gefreut, wenn du meine Frage beantworten könntest, wie jemand, der nicht mehr existiert, heulen und Zähneklappen kann.
Die Bibelstelle kenne ich nicht, wenn du sie hättest, danke dir.
Die Erzählung von Lazarus und dem reichen Mann ist ja auch nicht Himmel und Hölle erzählt, sondern der reiche Mann ist erst im Hades, also Totenreich, dem Aufbewahrungsort der Ungläubigen und der Lazarus ist noch nicht im Himmlischen Jerusalem, sondern, wie ich es verstehe im Paradies. Dort versprach Jesus ja auch dem Schächer am Kreuz dass er dort sein wird. Das Paradies ist der Ort, wo die Erretteten sind, bis alle den Auferstehungleib bekommen.
Wenn du genau liest, sieht der reiche Mann zwar das, was ihm entgangen ist, aber nirgends ist erwähnt, dass Lazarus auch ihn sieht! Der reiche Mann spricht auch nicht mit Lazarus.
Ja, das ist eine Eigenschaft Gottes, die Liebe, aber er ist auch gerecht und auch Sein Zorn findet Erwähnunung in der Bibel. Das Prinzip ist: Was der Mensch sät, wird er ernten.
Ich vermeide es jetzt einfach, mehrere Stellen aus dem AT einzustellen, du kennst sie ja selber. Schau dir aber mal Psalm 11,5 bitte an, dort steht sogar, dass Gott den gottlosen Menschen, der Gewalttat liebt, hasst. Ich vermeide es jetzt mal, weitere Verse zu zitieren - du kennst ja selbst die Bibel gut.
Oder wie erklärst du Offenbarung 14,10-11, wo es um die Satansanbeter geht? Lies bitte, was da steht.

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