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Re: Bibel wörtlich nehmen, oder buchstäblich?
von Cleopatra am 13.03.2022 09:15Lieber Jonas,
das hast du super zusammengefasst!
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Bibel wörtlich nehmen, oder buchstäblich?
von Leah am 13.03.2022 08:33Hallo Jonas,
Ja, das ist erkennen, wie man erkennen soll.
Nach Gottes Wesen und Herrlichkeit suchend die Schrift erforschen. Gott gibt uns dann, wenn wir bitten, den Durchblick zu seiner Ehre.
Leah
Re: Bibel wörtlich nehmen, oder buchstäblich?
von Jonas am 13.03.2022 08:05Es hat einen ganz bestimmten Grund warum es Adam, warum es ein Mann ist, dem Gott aufgetragen hat die Tiere zu benennen und nicht Petrus, Paulus oder gar eine Frau sein kann.
Genauso wie es einen bestimmten Grund hat, warum seine Gehilfin Eva heißt und nicht Maria, Marta oder sonstwie.
Und die Schlange muß eine Schlange sein die Eva verführt und kann kein Kalb oder Lamm sein.
Kurz, hinter der Schöpfungsgeschichte steht ein genialer Verfasser dieser Bücher, der zeigt wie das Böse in die Welt gekommen ist, wie der Einzelne sich darin vestrickt und sich auch wieder davon befreien könnte.
Re: Bibel wörtlich nehmen, oder buchstäblich?
von Cleopatra am 13.03.2022 07:48Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Die Signatur habe ich hier schon von Anfang an. Sie ist weder negativ noch positiv gemeint, sondern soll meine Haltung zur Bibel wiederspiegeln.
Wenn ich über ein Thema diskutiere, möchte ich nicht meine Meinung als besonders biblisch darstellen, indem ich noch schnell eine passende Bibelstelle (teilweise aus dem Zusammenhang) nehme, damit meine Meinung noch "göttliche Autorität" bekommt.
Nein, ich möchte so unvoreingenommen wie möglich mich von der Bibel leiten lassen, was eben die Meinung von Gott ist und mich dementsprechend ausrichten.
Das meine ich mit meiner Signatur

Zum Thema "Differenzieren, ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt etwas falsch verstanden oder wiedergegeben" fragst du "Wieso?"
Ich vermute, weil es dabei vor allem um die eigene Haltung geht.
Zum Thema Prägung und Co:
Na klar, das ist ja auch nicht von der Hand zu weisen, dass jeder aufGrund der Vergangenheit auch geprägt ist.
Aber es muss ja nicht so sein, dass wir dem ohnmächtig gegenüberstehen.
Wir dürfen uns ja weiterbilden und so

Ein Beispiel: Ich bin in einer Gemeinde aufgewachsen, in der jeden Sonntag das Abendmahl gefeiert wird. Das war für mich völlig normal.
Als ich dann neu in einem christlichen Forum (Glaube.de) war, kam das Thema mal auf und ich erfuhr, dass es auch Gemeinden gibt, die das Abendmahl zum Beispiel einmal im Monat oder zu besonderen Anlässen feiern.
Nun war ich also erstmal verwundert und habe dann gemeinsam mit den Usern in die Bibel geschaut und das Thema durchleuchtet.
So habe ich Neues dazugelernt. Es muss auch garnicht gleich ein "ihr macht es falsch, weil ihr es anders macht" werden, nein, es war eine sehr interessante Information, ich habe pro und contra kennengelernt und vor allem sehen können, wie andere Gemeindestunde feiern.
Fertig

Das kann ich so überhaupt nicht bestätigen.
Es kommt wieder auf die eigene Haltung an.
Diese "unterstellte Haltug" kenne ich so nicht bei vielen und sie ist auch nicht hilfreich, wenn wir wirklich mehr von Gott lernen wollen.
Hier im Forum zB sehe ich oft ein "Dazulernen" und "einander ergänzen", wenn wir über unterschiedliche Themen sprechen.
Die Erwartungshaltung, dass mein Gegenüber aber genau meine Sichtweise und mein Verständnis annimmt, die kann nur zur Enttäuschung führen, weil jeder selbst verantwortlich ist für sich und für das, was er innerlich auch in sich hinein lässt.
Ganz simpel erklärt: Paulus erinnert Timotheus, der halb Grieche, halb Jude war, was er (hier vermute ich mal von der jüdischen Mutter) alles gelernt hat. In diesem Kontext nämlich warnt Paulus den Timotheus vor Irrlehrern. Woran er was begründete, welche Art und so weiter lese ich in dem Abschnitt nicht, wir dürfen aber davon ausgehen, dass sich Paulus enorm gut ausgekannt hat in Thora und Co.
Also bis jetzt habe ich noch gar kein Problem feststellen können, muss ich zugeben ;-D
Ich verstehe es nämlich immernoch nicht ;-D
Die Tora, Talmut, Tanach, Mischna gab es damals nicht in so vielen Übersetzungen, diese Übersetzungen sind ein riesen Segen der heutigen Zeit, damit eben auch die, die kein hebräisch und Co verstehen, in der Bibel lesen können.
Bei den Übersetzungen ist es eben so, dass mal einzelne Worte mehrere Begriffe der anderen Sprache bedeuten.
Ein ganz simples Beispiel die Übersetzung von "Liebe".
In deutsch könnte man sagen "ich begehre", "ich mag gerne", "mir schmeckt total gut", "mein besonderes Interesse ist..." je nachdem, in welchem Zusammenhang das "ich liebe" benutzt wird. Dementsprechend würde man also übersetzen "I like to" oder "ich love.." oder "this is very nice...." und so weiter. Bitte jetzt nicht auf die Übersetzungen bestehen.
Ich verstehe nicht so recht, was du mit Paulus hast.
Dieses "was wäre, wenn..." kenne ich auch aus der Geschichte vom Sündenfall, das hat die Schlange immer gemacht zum verführen. Ich selbst mag kein "was wäre, wenn", sondern bleibe lieber beim "so steht es da".
Auch ganz simpel....
Das muss jeder denke ich mal für sich selbst so entscheiden. Die Haltung, wie man die Bibel liest, die kann jeder nur für sich selbst so bewusst wahrnehmen und ggf ändern.
Ich muss jetzt los, Nachbarin wartet auf mich für die Gassirunde.
Ich wünsche euch einen erholsamen Sonntag

Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Re: Bibel wörtlich nehmen, oder buchstäblich?
von Cleopatra am 13.03.2022 07:18Guten Morgen,
Also, wenn ich als eigene Person schreibe, dass ich verwirrt bin über den Gang des Gespräches, dann bedeutet das nicht, dass alle anderen nichts mehr dazu schreiben dürfen. Diesen Eindruck möchte ich nicht vermitteln

Ich glaube aber Adam, dass du eines falsch verstehst: Es entsteht kein Druck wegen unwichtigen Kleinigkeiten, sondern es kommen "Kontras" wegen deinen Aussagen

Ich denke aber wirklich, je mehr wir uns hier über Adam und Eva unterhalten, umso mehr kommen wir vom eigentlichen Thema dieses Threads ab.
Einige Beiträge aber lassen beim Thema Adam und Eva das Kernthema mit einfließen, weshalb ich jetzt nicht einfach einen neuen Thread eröffnen kann.
Ich aber werde mich erstmal nur auf die Fragen zum Kernthema einlassen.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Die Wiederkunft Christi für die Seinen und mit den Seinen.
von Burgen am 12.03.2022 21:04
Ja, die Thessalonicher beschäftigten sich mit dieser Frage, weil sie in Erwartung der Wiederkunft Jesu zu ihren Lebzeiten waren.
Und darüber ist nun sehr viel lineare Zeit für die Menschen vergangen.
Immer schon gab es in der Vergangenheit so schreckliches Leid, dass die Menschen immer auf die "Idee" kamen, zu sagen:
Jetzt kommt unser Herr und Heiland und holt uns ab.
Und Jesus selbst sagt an einer Stelle, dass er kommt wie ein Dieb in der Nacht, aber auch, dass wir auf die Zeichen der Schöpfung schauen sollen. Und immer die Mahnung, in Erwartung seines Kommens zu bleiben - die Köpfe erheben.
Da hörte ich mal: Die Tiere schauen nach unten, vor sich hin.
Allein der Mensch schaut nach oben - in Erwartung ...
Diese Aussage tröstet irgendwie, bringt aber auch Verantwortung mit sich, denn der geistlich gesinnte Mensch lebt vielleicht eher diese Hoffnung aus. Der natürliche Mensch, die natürliche Seele lebt nach ihren Gefühlen.
Sozusagen im Bauchgefühl ...
Re: Raum der Stille und des Gebets
von Klecks am 12.03.2022 21:00
Jahwe, du bist der Herr.
Mächtig voller Herrlichkeit.
Wir dürfen auf dich bauen.
Ich bringe dir die Sorgen und Ängste und Nöte.
Du bist der gute Hirte!
Stehst uns zur Seite.
Hilfst mit barmherziger Stärke.
Re: Bibel wörtlich nehmen, oder buchstäblich?
von Jonas am 12.03.2022 20:58Hallo Adam!
Natürlich ist "Mensch" ein Name!
Um die Bibel zu verstehen will sie wörtlich, bei der wahren Bedeutung des Wortes, genommen werden.
Ich hoffe das klingt jetzt nicht zu überheblich, man möge mir verzeihen, aber ich wage zu behaupten, das Du und die meisten hier, vor zB der Schöpfungsgeschichte, wie vor einem Rätsel stehen, weil sie die Bedeutung der Wörter nicht kennen.
Unabhängig welche Übersetzung und welche Gemeinde.
Mensch und Mann deuten auf das Gleiche bzw haben die gleiche Wurzel.
Was Adam bedeutet solltest Du wissen, falls es wirklich Dein Name ist

Beste Grüße
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Bibel wörtlich nehmen, oder buchstäblich?
von Burgen am 12.03.2022 20:45Das gleiche Spiel wiederholt sich dann bei den Söhnen Noachs.
Aus Sem entwickelt sich das von Gott auserwählte Volk, aus Ham und Jafet die Fremdvölker.
Vor und nach der Sintflut braucht das auserwählte Volk Gegenspieler, d.h. Fremdvölker,
denn ohne diese könnte es kein auserwähltes Volk sein, wenn Gott nichts hat, woraus er auswählen kann - logisch.
Langsam kristallisiert sich heraus,
warum in Gen 2 und 3 siebenmal vom "Menschen und seiner Frau" die Rede war,
denn ab jetzt gibt es "den Menschen und seine Frau" in zweifacher Form -
einer Linie die nicht von Gott abgefallen ist (Set, Enosch, Noach)
und einer anderen Linie, die von Gott abgefallen ist (Kain und seine Nachkommen).
All diese "nicht so wichtigen" Kleinigkeiten, bei denen man ein Auge zudrücken muss
um die eigene Meinung biblisch zu begründen, scheinen gar nicht mehr so unwichtig zu sein,
wenn man sie wie jedes andere Wort in der Erzählung als Gottes Wort wertschätzt.
Das ist ja kein "Spiel", und der "Gegenspieler" taucht schon im Garten Eden unter dem sog. Apfelbaum auf.
Mit dem "Rauswurf" aus dem Garten beginnt Gott seinen Erlösungsplan mit der Welt, seiner Schöpfung, Mensch und Tier.
Gott "braucht" keinen 'Gegenspieler', aber er hat einen,
und das ist der ehemalige Lobpreisengel, der sich aus lauter Stolz, Macht und Überheblichkeit auf den Thron Gottes,
ja über Gott den Schöpfer und all dessen, was ist, setzen wollte und will.
Er stellt sich gerne als Staatsanwalt vor den Menschen auf, er ist der Verkläger der Menschen.
Und sucht bis heute Wege, um Gott aus den Weg zu schaffen ...
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Bibel wörtlich nehmen, oder buchstäblich?
von Burgen am 12.03.2022 20:22"nicht so wichtig" schon beim wörtlichen Lesen?
Das Thema dieses Threads ist doch nicht das Hören auf das Wort Gottes, sondern zuerst das Lesen,
denn erst wenn ich es gelesen haben, beginnt das Verstehen oder Missverstehen
und dann irgendwann geht es natürlich um den Glauben.
Ihr beginnt mit euren Argumentationen am Ende,
bei der Wahrheit im Heiligen Geiste -
aber was hat das mit "Bibel wörtlich nehmen, oder buchstäblich zu tun?"
Nichts.
Ich bin jedenfalls nicht so zum Glauben gekommen, dass mich der Heilige Geist in die Wahrheit mästete,
als ich das erste Mal eine Kinderbibel in der Hand hatte.
Ich habe nie eine Kinderbibel in der Hand.
Habe das Gebet "Vater unser" von meiner Großmutter gelernt.
Die "eigene" Bibel erst in der Schule bekommen und im Konfirmandenunterricht
dann durch den Geist Gottes in die Bibel hineingezogen worden.
Und viele Predigten gehört - Vorträge, eigenes Lesen usw. Aber hauptsächlich durch das Hören.
Das Lesen zum Vertiefen und Staunen über das, was in der Bibel zu lesen ist...
Die buchstäblich verstandenen Worte der Bibel, die Gesetze ... zB Hände abhacken, Augen ausreissen, und alle Schrecklichkeiten ...?
Das Gesetz des Buchstabens fordert. Aber du meinst sicherlich etwas anderes.
Auf jeden Fall ist es hilfreich mal nach Israel zu reisen und sich von echten Juden die Schriftworte "erklären" zu lassen.
Nicht als Buchstaben, sondern in ihrer Tiefe, Länge und Breite, und dazu parallel die Wege von Jesus zu besuchen anhand der Bibel.
Aber das ist ja nicht das Thema. ;)


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