Abraham und der Bund mit Gott

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Abraham und der Bund mit Gott

von Wintergruen am 21.01.2016 22:29

nun ja,, so sind wir wieder bei einem alten Thema, welches wir schon mal hatten,, mit Rettung, Taufe ,Glaube,  Mitwirken des Menschen, Glaubenswege gehen , Glaubenswerke vollbringen usw .. .. aber das war ursprünglich nicht meine Frage ...

es ist ja nicht so das ich diese Dinge nicht verstehe,. Und obwohl wir  verschiedene Ansichten haben, toleriere ich auch eure .. und verstehe eure Gedanken

Ich erkenne abera uch Parallelen  aus dem AT mit Abraham/Beschneidung  und dem NT Christus /Taufe,, ich kann sie nur noch nicht vernünftig und logisch verbinden .. mit allem was so geschrieben steht.. Stammvater, Erben, Völker, 12 Stämme, Beschneidung, Beschnittene, Unbeschnitte, Glauben , 8 TAge alt Säuglinge, Knaben usw ...

aber wie gesagt,, alles zu seiner Zeit 
ich lese euch gerne weiter aufmerskam zu ... falls ihr noch Ideen habt oder was euch aufgefallen und eingefallen ist ..

LG

 

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Abraham und der Bund mit Gott

von Henoch am 21.01.2016 22:08

Hallo Wintergrün,

also ich denke, wir dürfen uns freuen, dass alles gegeben wird aus reiner Gnade, also einfach deshalb, weil wir glauben, dass Jesus alle unsere Schuld weggenommen hat, als er am Kreuz starb.

Deshalb ist es wirklich nicht wichtig, wann getauft wird.

Die einen taufen Säuglinge, weil sie sich von Herzen wünschen, dass ihre Kinder zu Gott kommen. Diese sind dann gerettet sind, wenn sie selbst zum Glauben kommen

Die anderen lassen sich taufen, nachdem sie zum Glauben gekommen sind aus lauter Freude darüber, dass sie Jesus erfahren durften und wissen, dass er ihr Retter ist.

Wie auch immer, es ist zweitrangig, was WIR tun. Wir sind gerettet aus Gnade und nicht deshalb, was wir tun.

Gnade heißt "ein unverdientes Geschenk". Das bedeutet, dass wir es uns nicht verdienen müssen bzw. auch nicht verdienen können. Diese Gnade schenkt Gott denen die glauben, dass wir von Jesus gerettet werden, weil er uns liebt und aus reiner Gnade und ganz ohne unsere Werke und ganz unverdient.

So verstehe ich das, was im Römerbrief über Gnade und Werke steht. Lies doch gerne mal nach.

Und erst dann ist es ja auch ein Evangelium, also eine gute Nachricht, wenn wir sicher sein können, dass das gilt, was Jesus am Kreuz sagte: "Es ist vollbracht". Auch der Mitgekreuzigte erfuhr ja dann die Gnade des Herrn, als er glaubte, dass Jesus der Sohn Gottes, der lang ersehnte Messias, ist. Jesus sagte zu ihm: "Noch heute wirst Du mit mir im Paradies sein". Und er war auch ungetauft. Gute Werke tun konnte er wohl auch nicht mehr. Er war ganz auf das Geschenk angewiesen. Irgendwelche anderen Bedingungen, als zu glauben, konnte er am Kreuz im Sterben ja nicht mehr erfüllen.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.01.2016 22:11.

Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Abraham und der Bund mit Gott

von Wintergruen am 21.01.2016 22:04

Lieber marjo





LG

ich glaube ich habe dich nicht verstanden... 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.01.2016 22:22.

marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Abraham und der Bund mit Gott

von marjo am 21.01.2016 21:59

Liebe Wintergrün,

dann war die Beschneidung der Säuglinge im AT ebenfalls wertlos.. denn sie hatten ja keinen Glauben im Alter von 8 Tagen .. oder ?

der "Witz" an dieser Frage ist, das die Antwort "Ja" lautet. Du kennst das AT so gut wie ich und kannst die Passagen zitieren, in denen Gott den Israeliten genau diesen Fakt vorgehalten hat: Eure Beschneidung ist zu nichts nützen, wenn der Glaube fehlt.

LIeben Gruß, marjo

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Abraham und der Bund mit Gott

von Wintergruen am 21.01.2016 20:17

Liebe Henoch 

dann war die Beschneidung der Säuglinge im AT ebenfalls wertlos.. denn sie hatten ja keinen Glauben  im Alter von 8 Tagen .. oder ?

LG 

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Abraham und der Bund mit Gott

von Henoch am 21.01.2016 20:10

Hallo Burgen,

danke für die Info.

Ich denke, dass es am wichtigsten ist, zu klären, was denn nun eigentlich genau die Rettung ins ewige Leben bewirkt. Es heißt ja, Jesus ist der Retter.

Ist das durch die Taufe zu erreichen? ich denke nein, denn dann zwänge man Gott zu retten, nur weil wir taufen. Da es aber aus Gnade von Gott geschenkt wird, dem der glaubt, kann es nicht aus Zwang sein, oder auf Grund von Werken (Taufen).

2. Timotheus 1: 9 Er hat uns selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht nach unsern Werken, sondern nach seinem Ratschluss und nach der Gnade, die uns gegeben ist in Christus Jesus vor der Zeit der Welt, 10 jetzt aber offenbart ist durch die Erscheinung unseres Heilands Christus Jesus, der dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hat durch das Evangelium,

Eph 2, 8 Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, 9 nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme.

Daraus schließe ich zurück, dass der Glaube das entscheidende ist.

Ohne Glaube an das Evangelium ist auch die Taufe wertlos. Oder nicht?

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.01.2016 20:14.

Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Abraham und der Bund mit Gott

von Wintergruen am 21.01.2016 20:10

Die Orthodoxie versteht das hier unter ´´Sakrament´´

Die Sakramente sind der Ausdruck für das Geheimnis der Vermittlung der unerschaffenen Gnade Gottes.

Alle sieben in der orthodoxen Kirche heute bestehenden Sakramente bilden jedoch um das Mysterion-Sakrament Christi eine Einheit.

Die orthodoxe Kirche gebraucht im Vergleich zu den anderen christlichen Religionen jedoch nicht das Wort „Sakrament", sondern den Begriff „Mysterion".

Alle „Mysterien" sind somit geschaffene Mittel, durch die die unerschaffene Gnade Gottes vermittelt wird. Der Mensch als Geschöpf braucht die geschaffenen Mittel, um sich der unerschaffenen Gnade zu nähern und sie zu empfangen.
Das Wesentliche in den Mystrien ist nicht der geschaffene Träger, sondern die unerschaffenen Gnade. Deswegen darf sich derjenige, der an den Sakramenten teilnimmt, nicht auf die Betrachtung ihres geschaffenen Trägers beschränken, sondern muss die darin verborgene Gnade geistig erkennen. 

Durch die Sakramente erfüllt der Heilige Geist unser Herz mit Liebe, Kraft und Glauben und vermittelt uns den Segen, den wir für jede besondere Angelegenheit brauchen
Die Sakramente sind durch unseren Herrn Jesus Christus eingesetzt worden, entweder durch einen direkten Befehl oder durch Anweisungen an seine Apostel.

LG 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Abraham und der Bund mit Gott

von Burgen am 21.01.2016 19:59

Im Lexikon steht unter :
Kindertaufe:

Die Taufe von Säuglingen und zur Glaubensentscheidung noch unfähigen Kleinkindern war im Urchristentum
keinesfalls eine allgemein geübte Praxis.
Zwar spricht einiges dafür, dass bei der Bekehrung ganzer "Häuser" auch die im Familienverband lebenden Kleinkinder
mitgetauft wurden
(1.Kor 1,16 ; Apg 16, 15,33 ; 18,8),
denn für den antiken Menschen war die Familie in religiöser Hinsicht eine Einheit;
trat sie in die Heilssphäre Christi ein,
so konnten die Kinder davon nicht ausgeschlossen werden.
Andererseits hielt man aus dem gleichen Grund die Taufe von Kindern bereits christl. Eltern für überflüssig,
da sie schon "heilig" seien (1. Kor 7,14).
Wenn die K. sich trotzdem vom 4. Jahrhundert an allgemein durchsetzte,
so war dafür die vertiefte Einsicht in das Wesen -----> Sünde, der auch das Kind schon unterliegt,
und das Verständnis der Gnade als eines vom Menschen unabhängigen Geschehens maßgebend.

(J.Jeremias, Die K. inden ersten vier Jahrhunderten, 1958; K. Aland, Taufe und K.,1971)

Unter dem Stichwort Taufe gibt es einen 4 teiligen längeren Abschnitt.
U.a. steht dort, in dem NT gibt es das Wort, den Ausdruck Sakrament nicht.

Vermutlich ist das Sakrament erst in der Kirchengeschichte festgelegt worden.
Sozusagen eine Auslegung dessen, was die Menschen vom Glauben verstanden.

Gruß
Burgen 

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Abraham und der Bund mit Gott

von Henoch am 21.01.2016 19:43

Hallo marjo,

ja, da bin ich gespannt. Selbst wenn ich Deine Fragen beantwortete, blieb ja immer noch offen, was meint die Bibel?

Also, was ist "eine unsichtbare Wirklichkeit Gottes zu vergegenwärtigen?" Ich hab das mal durchgelesen. Da versteht wohl jede Konfession was anderes.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sakrament

Die Erklärung der Ortodoxen ist unklar und die Katholiken verbinden damit, dass dadurch eine "innigste Vereinigung mit Christus bewirkt würde"... also vieleicht mag es ja jeder selbst mal lesen.

 

Für mich ist die Taufe kein Sakrament, sondern ein Zeugnis, das der, der gläubig ist, im Gehorsam auf Jesu Anordnung, in die Tat umsetzt.Ich bezeugte damit, dass ich mit Jesus der Welt gestorben bin (eintauchen) und mit Christus auferstanden bin (auftauchen).

Kol 2,12 Mit ihm seid ihr begraben worden durch die Taufe; mit ihm seid ihr auch auferstanden durch den Glauben aus der Kraft Gottes, der ihn auferweckt hat von den Toten.

Henoch

 

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.01.2016 19:55.

marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Abraham und der Bund mit Gott

von marjo am 21.01.2016 19:19

Danke Henoch.

Falls man sich darauf einigen kann schließt sich folgendes an:

- Was bedeutet eine "unsichtbare Wirklichkeit Gottes vergegenwärtigen"?

Dann wäre als nächste Schritt wohl an der Reihe festzustellen, ob die Taufe ein Sakrament ist.

Anschließend wäre das mögliche Ergebnis zu bewerten:
- Taufe ist ein Sakrament. Dies hat zur Folge....
- Taufe ist kein Sakrament. Dies hat zur Folge....

Dann sehen wir weiter. :)

Gruß, marjo

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.01.2016 19:19.
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