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Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Judas - der große Verlierer der frohen Botschaft?
von Wintergruen am 01.05.2014 10:23Hallo lieber Cipher,
ja aber was heißt das nun für dich??
Aus Gnade durch den Glauben sind wir gerettet,, Ja das stimmt.
Aber so wie du das immer schreibst, hört es sich für mich an, das wir überhaupt nichts dafür können. Als ob wir dem völlig ausgeliefert sind, so wie Gott es entscheidet. Für den einein so, für den anderen so. Wie kannst Du dir dann sicher sein, das er dich retten wird, oder wie du manchmal schreibst, gerettet hat? (was du eigentlich überhaupt noch nicht weißt, denn siehe, Gleichnis mit dem Töpfer... Gott macht was ER will )
Hat der Mensch einen Einfluss in irgendeiner Form darauf?
Und schade das du hast mir meine expliziten Fragen nicht kurz und bündig beantwortet können,, dann hätte ich mir ein besseres Bild von deiner Denkweise machen können. Oder hab ich dich überfordert?
LG
song-of-joy
Gelöschter Benutzer
sylvaki
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (2) Gott troestet...
von sylvaki am 01.05.2014 09:36Losung und Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine für Donnerstag, den 1. Mai 2014
"Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder,der gnädige und barmherzige HERR."
(Psalm 111,4)
"Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut;
das tut, sooft ihr daraus trinkt,
zu meinem Gedächtnis."
(1.Korinther 11,25)
© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.losungen.dePoola
Gelöschter Benutzer
Re: Freude des Tages (1)
von Poola am 01.05.2014 09:35sich erfreuen am vögelgetzwischer, das morgens ja schon immer ist,
find ich einfach schön,
und das es morgens schon so hell ist, wird
da steht man ganz anders auf,
dann kann man dazu leise musik anmachen,
dazu eine tasse kaffee
und einfach das geniesen,
weil gott da ist.
wünsch euch nen schönen tag,
lg.
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Wortkette (2)
von Poola am 01.05.2014 09:30hihi,
langewörtersindnichtgutdeshalbschreibenwirwiederkurze
wörterspiel
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (2) Gott troestet...
von Poola am 01.05.2014 09:25guten morgen ihr lieben,
euch nen supi 1.Mai wünsche, mit segen.
danke liebe burgen für den schönen oasentitel,,gott tröstet,,
ja das tut er auch wenn wir das nicht immer gleich sehen, oder merken.
liebe adi, freut mich das es endlich klappt und vorwärts geht,
liebe sylvaki, danke dir für das einstellen der losungen, das wir die immer lesen können,
ihr lieben ich wünsche euch sonnenschein im herzen, und auch so.
kaffee in lobby stell.
ich drück euch, knudel.
Re: Vom unfreien Willen
von Pal am 01.05.2014 09:13Der absolute Wille des Allmächtigen!
Wir Menschen tun uns sicher besonders schwer, um zu verstehen, wie Gott fähig ist, das Böse zum Guten, ja zum Allerbesten, zu verwenden?
Denn genau gegenüber dem Bösen fühlen wir uns oft als hilflos, ohnmächtig oder gar schachmatt.
Mti Recht fliehen wir davor. Wir betrachten es als unsern Feind mit dem wir absolut nichts zu tun haben wollen. Ja, wir meiden das Böse wie die Pest!
Der Allerhöchste jedoch hat alle diese Probleme nicht. ER ist in absoluter, völliger Beherrschung aller Lagen, auch wenn IHN die ganze Hölle umringen sollte!
Doch nicht nur das Gott, im Angesicht seiner Erzfeinde, keinerlei Befürchtungen zu haben braucht. Nein, das ist noch nicht alles!
SEINE Überherrschung geht sogar so weit, das er die Bösewichte, mit samt all ihren bösen Anschlägen, mit in seinen Heilsplan "einzubauen" versteht.
Das ist für uns Menschlein, für uns "Ameisen-babies"
derart unfaßbar, das wir es kaum erfassen können.
Doch gerade solche Gedanken sollen uns in anbetungsvolle Huldigung bringen.
Wo ist so ein Gott, wie unser Gott!
Er hat Mikrokosmos und Makrokosmos voll und ganz, bis ins größte und kleinste Detail in seiner Kontrolle. Nichts entgeht seinem Einfluß. Kein Haar fällt dir vom Kopf ohne, das es nicht von Gott "gewußt" wird.
Oder wie stellt ihr euch göttliche Allmacht vor? -
Nun befinden wir uns in einer Welt, wo wir so viele böse Dinge erleben, das ich vielleicht getrost behaupten könnte, 99% von dem, was heute auf Erden geschieht, ist nicht der "Wunschwille" unseres lieben Vaters im Himmel. Sein guter "Wunschwille" wird im Himmel erfüllt. Und wir wissen so in etwa, was uns in dieser unaufhörlichen Herrlichkeit begegnen wird.
Ok, aber jetzt sitzen wir hier unten! Und auf der alten Erde ist fast "die Hölle entbrannt"!
Was macht Gott?
Wird es IHM dabei nicht ein wenig "mulmig"? Bekommt ER keine Panik? -
Oh, nein! Der Allerhöchste bleibt völlig ruhig, weil ER all das nicht nur, bereits im voraus, weiß, sondern auch eingeplant und gelenkt hat.
WOW, welch ein großer GOTT!
ER ist fähig diese 99% IHM eigentlich widerwilligen Dinge - ja ganz abscheuliches Zeug - in SEINEN "Webteppich" mit "einzuweben".
Nur damit sein hochheiliger Name noch mehr gelobt und gepriesen wird und damit seine über alles geliebten Menschenkinder noch mehr von IHM erfahren.
Das ist, was ER will und was er vollbringt. Das ist SEIN absoluter Wille. Nicht sein Wunschtraum, sondern das ist sein Wort. Sein Wort ist TAT! Sein absoluter Wille ist ebenfalls reale TAT! -
Nichts und niemand kann dem widerstehen. Alles ist dem unterworfen. Keiner kann "frei rumspringen"!
Wenn es um Gottes absolute Absichten geht, um das, was ER sich vorgenommen hat: Es wird geschehen, sicherer als du und ich gerade Sauerstoff in unsere Lungen aufnehmen!
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Judas - der große Verlierer der frohen Botschaft?
von cipher am 01.05.2014 08:34Hallo @Wintergrün, etliche dieser Frage habe ich in Vom unfreien Willen zu beantworten versucht.
Eph. 2 8 Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es; 9 nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.
Merciful
Gelöschter Benutzer
Re: Vom unfreien Willen
von Merciful am 01.05.2014 07:37Guten Morgen, Hyperion,
wir verwenden den Begriff Wille - wie schon erwähnt - in unterschiedlicher Weise.
Ich habe den Eindruck, dass du dir das noch nicht verdeutlicht hast.
Du scheinst nur zu sehen, dass ich ihn unfrei heiße, du jedoch frei.
Aber dies ist nicht das, was ich meine, wenn ich sage, dass wir diesen Begriff unterschiedlich gebrauchen.
Natürlich sollen wir in Jesu Liebe bleiben, da wir, getrennt von ihm, das Leben verlieren.
Dies steht doch hier außer Frage.
Wenn Jesu Liebe dir nahe ist und dich zu sich zieht, du dich jedoch von ihr abwendest und deine Liebe anderen Dingen oder Personen oder Lehren zuwendest, so entscheidest du dich gegen Jesus.
Diese Freiheit magst du haben, - wenngleich wir nicht wissen können, weshalb einer sich für Jesu Liebe entscheidet, ein anderer gegen Jesu Liebe -, und diese Freiheit meinst du, wenn du freier Wille sagst.
Aber davon spreche ich nicht, wenn ich unfreier Wille sage. Mit dem Begriff unfreier Wille bestreite ich nicht deine zumindest subjektiv empfundene Freiheit, dich für oder gegen Jesu Liebe entscheiden zu können.
Nur dies sage ich mit diesem Begriff, dass du Gott immer nur so lieben kannst, indem du zuvor seine Liebe in dich aufnimmst. Wenn du Gott liebst und andere Menschen in seinem Sinne liebst, so ist dies nicht deine (eigene) Liebe, sondern du reflektierst quasi Jesu Liebe und gibst sie zurück und gibst sie weiter.
Ich bestreite also mit dem Begriff unfreier Wille nicht deine Freiheit, dich so oder so entscheiden zu können, positiv bejahe ich aber auch nicht deine Freiheit, dich so oder so entscheiden zu können. Denn darüber kann ich letztlich keine Aussage treffen. Ich nehme lediglich wahr, dass es wohl so ist, dass es Menschen gibt, die sich für Jesu Liebe entscheiden und andere Menschen, die sich gegen Jesu Liebe entscheiden. Aber warum dies so ist, dies kann ich nicht wissen, dies kann kein Mensch wissen, daher treffe ich darüber keine Aussage.
Fest steht für mich aber, dass der Mensch verantwortlich ist dafür, wie er sich entscheidet. Entscheidet er sich gegen Jesus, so kann er sich nicht entschuldigen mit dem Hinweis, Gott hätte ihn so entscheiden lassen. Nein, er hat es so entschieden.
Merciful
Re: Vom unfreien Willen
von Pal am 01.05.2014 07:22Eigentlich wollte ich mich hier raushalten... aber schuldig machen möchte ich mich auch nicht.
Mir ist klar, in diesen Sätzen habe ich deine Denkweise, bzw. wie ich dich verstehe, ins Absurde geführt.
Ich freue mich über deine Frage!
Nun es geht im Christenleben nicht um Fatalismus. Natürlich könnten die Aussagen über Gottes Vorherbestimmung in der Bibel sehr leicht derart mißverstanden werden. Aber es ist doch gerade dieser Glaube/Hoffnung, der mich zum missionieren antreibt!
Aber meine Freiwilligkeit ist in Wirklichkeit gleichzeitig eine Auswirkung seiner "neuen-Leben-Kraft" in meinem Innersten. Denn wie könnte ein Mensch auf seinen eigenen Beinen "frei" sein? Frei in geistllicher Hinsicht ist nur und ausschließlich: Joh 8:36 Wird euch nun der Sohn frei machen, so seid ihr wirklich frei. - Ohne Jesus Christus gibt es absolut keine echte Freiheit der göttlichen Liebe!
Ja, es gibt allerhand "Pseudofreiheiten der Ego-Lust-liebe"!
Ich persönlich bin der guten Hoffnung eine "Schachfigur seiner Gnade" zu sein.
Ich bin Ton in des allerbestenTöpfers Hand. Ich hoffe und Glaube, das ich ein Gefäß zu seiner Ehre bin. Dabei handel und entscheide ich heute aus den Machtbefugnissen eines anderen Lebens, wie früher. Das ist Jesu Leben in mir, das nicht erst fähig ist auch nur ein Minisünde zu vollbringen! (1.Joh 3:9) Aber das ist kein Produkt meiner selbst!
Oh, wann würde ich verstanden?

Antworten
Schönen "Tag der Arbeit" !!!