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MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Christ wird man nicht automatisch - auch nicht bei einer Taufe!

von MichaR am 02.10.2014 15:10

In der Urgemeinde sind ja auch "ganze Häuser" getauft worden. Und ich denke nicht, dass sich die Kinder /Säuglinge darin später nochmal haben taufen lassen.

hallo Solana, ja, das könnte man so sehen, das da Kleinkinder bei waren. ..... Wenn da nicht die Notwendigkeit des Glaubens und die Umkehr und eine Herzensübergabe, Reue notwendig gewesen wären - damals wie heute. Diese schließen aus, das Kleinkinder getauft wurden. Damals wie heute - es wäre schlicht Unsinn, und kein Zeugnis des Glaubenden der sich dieser Welt für "gestorben" halten soll und [zunehmend] "mitgekreuzigt" halten soll mit Christus, oder?

Es ist auch nirgends beschrieben, das damit Kleinkinder gemeint gewesen sein würden. Die wiederspräche dem Gedankengut und dem Sinn und Zeugnis der Taufe im Übrigen. Darum ist das inzwischen für mich nicht mehr haltbar und sollte auch nicht so erwähnt werden.

Nirgends im der Schrift wird von so einer (fragwürdigen) Taufe geredet. Immer waren es Erwachsene von denen berichtet wird. Eine "Nottaufe" oder "Sauglingstaufe" ist genauso unbiblisch wie so manche andere Lehre der staatlichen Landekirchen. Davon wollte ich sehr bald Abstand nehmen.
Auch von einer "Tauferneuerung" Komunion, Konfirmation und all dem weis die Bibel nichts.

hallo Ulli,
steht in der Bibel das die Kindstaufe nichts Wert ist, und gab es sie zur Zeit Jesus schon?
siehe obiges, mE. = nein. 
Und es gab sie vllt. zur Zeit Jesu, unmöglich ist das nicht, aber unbiblisch eben.

Ich persönlich hatte mich lange an diesen Satz geklammert, da es nichts anderes gab, um meine "Kindstaufe" meiner Eltern zu verteidigen - bis ich eingestehen musste, das ich nur las, was ich lesen und sehen wollte. Und dies nur um mich zu Rechtfertigen.
Bis mir ein Bruder das genau so erläutert hat und ich ehrlich sein wollte vor dem HERRn. Ich bat um "Erkenntnis der Warheit" und bekam sie. 
Inzwischen kann ich gar nicht mehr verstehen, wie ich damals all mein unbiblisches Zeugs verteidigte und auch noch Verse fand, die augenscheinlich meinen unbiblischen Standpunkt untermauern würden. Heute kann ich über diese Selbsttäuschung nur noch sagen: Vater vergib mir bitte, das ich nicht der Warheit mehr und früher geglaubt hab und das Unrecht verteidigt habe.

Dabei, so meine ich heute, war das schon ein Problem, das ich mich zunächst weder von der Schrift noch von ernsthaften Christen habe überzeugen lassen, was richtig ist, was nicht.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.10.2014 18:02.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Menschen der Bibel...wer bin ich?

von Henoch am 02.10.2014 15:08

Hallo Solana, Danke für Dein Angebot 

Also: Wer bin ich?

Aus Angst davor, dass mich Unbeschnittene töten, stürzte ich mich selbst in mein Schwert.

 

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Menschen der Bibel...wer bin ich?

von Henoch am 02.10.2014 15:03

Hallo Ulli,

Diakon heißt ursprünglich nur Helfer, Diener...

Insofern ja.

Henoch

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Ulli
Gelöschter Benutzer

Re: Menschen der Bibel...wer bin ich?

von Ulli am 02.10.2014 14:52

Hallo Henoch,

Ich befehle euch unsere Schwester Phöbe an, die im Dienst der Gemeinde von Kenchreä ist, dass ihr sie aufnehmt in dem Herrn, wie sich's ziemt für die Heiligen, und ihr beisteht in jeder Sache, in der sie euch braucht; denn auch sie hat vielen beigestanden, auch mir selbst.

Römer 16,1+2..Luther 1984

beschreibt Paulus nicht genau den Dienst einer Diakonin?

Viel Segen

liebe Grüße Ulli

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Weish71

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Re: Mütter wehren sich gegen Krippenzwang

von Weish71 am 02.10.2014 14:51

Ich finde es wichtig, dass Kinder unter 3 J. bei einem Elternteil bleiben, das sich um die Erziehung kümmert. Ausgenommen sind natürlich
wirtschaftl. Zwänge, die es nötig machen, die Kinder in die Kita zu geben. Aber niemals kann eine Kita unter 3-jährigen die Eltern ersetzen in dieser prägenden Zeit.

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Weish71

55, Männlich

  Neuling

Beiträge: 17

Re: .Götter -Söhne des Höchsten

von Weish71 am 02.10.2014 14:44

Also ich denke auch, dass mit diesen Göttern Menschen gemeint sind, die von GOTT Zebaoth in ein wichtiges Amt berufen worden sind, denen eine wichige Aufgabe anvertraut wurde. Und deren sie nicht gerecht wurden.

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

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Beiträge: 4164

Re: Menschen der Bibel...wer bin ich?

von solana am 02.10.2014 14:30

Ja, das steht da nicht genau, liebe Henoch.
Du darfst gern die nächste Frage stellen .

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Christ wird man nicht automatisch - auch nicht bei einer Taufe!

von solana am 02.10.2014 14:19

Hallo Michael
Danke für dein Zeugnis.
Ja, du hast recht, Christ wird man nicht "automatisch" und auch nicht durch ein "Ritual" - egal in welchem Alter es durchgeführt wurde.

Das Wichtigste beim Christwerden ist erst einmal das, was von Gott ausgeht, nämlich sein Ruf:

Joh 6,44 Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

Und dann folgt die Antwort des Gerufenen/Gezogenen, der Gottes Wirken in sich zulässt und sein Leben von ihm umgestalten lässt, nach dem Bild seines Sohnes:

Röm 8, 29 Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.
30 Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht.

Die Akt der Taufe ist nicht mehr als eine öffentliche Bezeugung dieser Antwort  des Menschen, ein öffentliches Bekenntnis - kein "magisches Ritual",  das den Menschen verändert.
So ein Bekenntnis des Glaubens gehört zum Christsein dazu:

Röm 10,10 Denn wenn man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und wenn man mit dem Munde bekennt, so wird man gerettet.

Deshalb sehe ich das auch so wie du, Ulli.
Wer als Kind getauft wurde und in der Konfirmation ein "öffentliches Bekenntnis" dazu abgibt, braucht nicht unbedingt ein erneutes Taufritual. In der Urgemeinde sind ja auch "ganze Häuser" getauft worden. Und ich denke nicht, dass sich die Kinder /Säuglinge darin später nochmal haben taufen lassen.

Ich sehe aber auch nichts Falsches darin, wenn sich jemand als Erwachsener nochmal taufen lassen möchte, um diesen Akt bewusst zu erleben.
Meiner Ansicht nach sollte man daraus kein "Gesetz" ableiten.
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Menschen der Bibel...wer bin ich?

von Henoch am 02.10.2014 14:00

Hallo Ulli,

sie stand im Dienst der Gemeinde von Kenchreä, aber welcher Dienst steht nicht da...

Henoch

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Christ wird man nicht automatisch - auch nicht bei einer Taufe!

von cipher am 02.10.2014 14:00

Ulli fragt:...bestätigt man durch die Konfirmation die Taufe nicht
So erklärt es die evangelische Landeskirche zumindest, so wurde es auch mir erklärt.

Aber das Thema des Thread lautet ja: "Christ wird man nicht automatisch - auch nicht bei einer Taufe!" Und da gilt es zu überlegen, ob das stimmt.

Wer ist "Christ", wer darf sich so nennen? Anfangs war es angeblich sogar ein Schimpfwort der Juden für die Menschen, die Jesus nachfolgten. Dann wurde es die offizielle Bezeichnung, mit der sich Christen selbst bezeichneten.

Als "Christ" bezeichne ich heute Menschen, die erkannt haben, dass Gott als Mensch auf die Erde kam, für uns gestorben ist und die durch ihn wiedergeboren wurden. Und an diesem Vorgang hat die Taufe an sich keinen Anteil. Die erfolgt danach (siehe der Kämmerer aus Äthiopien und Philippus) und ist das äußere Zeichen für die erfolgte Wiedergeburt. Das Zeichen dafür, dass die Sünde abgewaschen wurde. Die Besiegelung des Bundes mit Jesus.

Beides gehört zusammen - die Wiedergeburt und die Taufe. Ich persönlich bin der Überzeugung, dass die Taufe in Ausnahmefällen ausbleiben könnte. Bei einem Sterbenskranken beispielsweise, oder dem Verbrecher am Kreuz neben Jesus. Aber nicht, weil es gerade nicht passt oder vielleicht, weil sich jemand "geniert", denn gerade das soll die Taufe ja sein: Das Bekenntnis vor der Welt zu Jesus. Immerhin hat sich auch Jesus taufen lassen, obwohl er es sicher nicht nötig hatte.

Allerdings glaube ich nicht, dass allein die Taufe den gläubigen Christen ausmacht. Ohne den inneren Wandel wäre eine Taufe ja nicht dieses Zegnis vor der Welt.

Ich wünsche mir für diesen Thread hier sehr!, dass die typischen Taufstreitereien hier keinen Platz finden. Die sind in etwa so typisch wie die Streits um Weihnachtsbaum und Osterhause - und ebensowenig fruchtbringend.

Ich hatte das feuchte Vergnügen, beide Formen der Taufe erlebt zu haben. Als Säugling wurde ich getauft - ich soll laut gewesen sein berichten mir die, die dabei waren. Später habe ich mich dann nochmal taufen lassen. Denn für mich war meine Konfirmation eine echte Tortur, die mich gleich nach dem "Akt" aus der Kirche hinaustrieb. Für unsere Kinder lehnten wir die Säuglingstaufe auch ab, weil wir wussten, dass unsere Kinder deswegen nicht weniger von Jesus geliebt werden würden. Aber zwei unserer Töchter haben sich später mit der "Tröpfeltaufe" taufen lassen - und ich habe keinen Zweifel daran, dass ihre Taufe deswegen nicht gültig sein sollte.

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