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cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Wahr, auch wenn es nicht biblisch zu belegen ist?
von cipher am 09.10.2014 13:19Da sind wir doch ganz genau auf dem "Trip", der schon mehrfach zu Streit geführt hat.
Und wenn Du, Kind_Gottes, keine Möglichkeit findest, einem Moslem die Verbindung zwischen Ostern und Jesus, zwischen Weihnachten und Jesus zu erläutern, so ist das Dein eigenes Problem. Das ist Deine ganz persönliche Sicht und Ansicht, meinetwegen auch Erkenntnis. Aber beileibe nicht zwangsläufig auch das Probleme andere Christen.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Wahr, auch wenn es nicht biblisch zu belegen ist?
von Henoch am 09.10.2014 13:16Hallo Kind Gottes,
ja besteht denn die Wahrheit nur aus den Ordnungen? Besteht sie nicht auch aus dem Liebesgebot und, am wichtigsten, aus dem Wort zur Gnade???
Sollen wir uns nun an das ganze Wort, oder nur an die Ordnungen halten? Ist nicht das wichtigste die Frucht des Geistes? Ist es so, dass wir nach den Ordnungen streben sollen oder nicht vielmehr nach der Frucht des Geistes?
Galater 5,22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, 23 Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies ist das Gesetz nicht.
Sagt uns 1 Korinter 13 nicht, dass nichts etwas wert ist, ohne die Liebe?
Wonach also streben wir?
Röm 15,7 Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.
Hat Christus uns angenommen, weil wir Gesetz und Ordnungen einhalten? Oder weil er uns liebt? So sollen wir den Nächsten auch annehmen.
Natürlich sollen wir Gottes Ordnungen beachten, aber sollen wir über unsere Meinungen streiten?
Röm 14,1 Den Schwachen im Glauben nehmt an und streitet nicht über Meinungen.
Ist das nicht auch eine Ordnung Gottes?
Und was hat das mit dem Thema zu tun? Nun eine halbe Wahrheit ist auch keine Wahrheit, oder? Besonders dann nicht, wenn die Prioritäten nicht klar sind und das Zweitrangige über das Erstrangige gestellt wird. Das Wort der Bibel sagt uns aber die Prioritäten auch.
Henoch
Re: Wahr, auch wenn es nicht biblisch zu belegen ist?
von Kind_Gottes am 09.10.2014 13:08Liebe Solana,
unser Heil ist Christus.
Etwas anderes ist unser Lebenszeugnis. Da ich z.B. viel mit Muslimen zu tun habe, werde ich regelmäßig gefragt:
"Was ist denn Ostern? " Antwort: "Nicht Christus..."
"Was ist denn Weihnachten?" Antwort: "Nicht Christus...."
"Was sind denn die vielen Kirchen?" Antwort: "Nicht Christus...."
Ich würde Menschen in die Irre führen, wenn ich sie dem Sauerteig menschlicher Gepflogenheiten aussetzen würden. Am Tag des (ihres) Gerichts könnten sie mir vorhalten, daß ich sie belogen hätte und von dem lebendigen Christus abgehalten. Nur soviel zu der Harmlosigkeit menschlicher Traditionen.
Und ja, Solana. Gerade du als Bibelkundige solltest doch wissen, daß gerade ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert.
Shalom
Re: Wahr, auch wenn es nicht biblisch zu belegen ist?
von solana am 09.10.2014 13:02Wenn du allerdings menschliche Tradition mit dem Wort des Lebens vermischt, dann kommt dieses kraftlose, unglaubwürdige Gebräu menschlicher Vernunft heraus, das niemand retten kann und von den Menschen gewöhnlich als "Wahrheit" bezeichnet wird.
Lieber Klaus
Genau darum geht es mir: Eben nicht zu vermischen, sondern auseinander zu halten.
Unterscheiden in das, was "Wahrheit" ist und rettet und in das, was "ein Schatten des Zukünftigen" ist und keine Bedeutung für das Heil hat.
Und dazu gehört für mich, festzustellen, dss Weihnachtsbäume nichts mit unserem Heil zu tun haben und dass wir auch nicht so tun sollten, als hinge unser Heil vom richtigen Verhalten in dieser Frage ab. Wir müssen uns nicht von allem fern halten, das irgenwie mit "Welt" zu tun hat, aus Angst, uns damit zu "beschmutzen", sondern:
Kor 7,31 und die diese Welt gebrauchen, als brauchten sie sie nicht. Denn das Wesen dieser Welt vergeht.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Wahr, auch wenn es nicht biblisch zu belegen ist?
von MichaR am 09.10.2014 13:00...obwohl es uns obliegt, ob wir die "Waschungen durch das Wort" zulassen oder nicht...
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Wahr, auch wenn es nicht biblisch zu belegen ist?
von Henoch am 09.10.2014 12:55Hallo Cipher,
ja, und auch nicht zur Heiligung.
Henoch
Re: Wahr, auch wenn es nicht biblisch zu belegen ist?
von Kind_Gottes am 09.10.2014 12:52Liebe Solana,
das lebendige und bleibende Wort Gottes ist für dich keine Zumutung, da bin ich mir sicher. Wenn du allerdings menschliche Tradition mit dem Wort des Lebens vermischt, dann kommt dieses kraftlose, unglaubwürdige Gebräu menschlicher Vernunft heraus, das niemand retten kann und von den Menschen gewöhnlich als "Wahrheit" bezeichnet wird.
Ich wiederhole mich: Jesus Christus ist keine Religion, Er ist eine Person. Wer Ihn kennt, der kennt die Wahrheit, nicht morgen oder übermorgen. Wer Ihn hat, der hat das Leben, nicht morgen oder übermorgen. Wer in Ihm bleibt, der lebt im Licht und hat das Licht, nicht morgen oder übermorgen.
Die Bibel dem Buchstaben nach ist der Baum des Todes und die Bibel dem Geist nach ist der Baum des Lebens.
Shalom
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Wahr, auch wenn es nicht biblisch zu belegen ist?
von Henoch am 09.10.2014 12:50Hallo Klaus,
Ich habe die " Naivität Evas auch verloren
", seit ich in Christus bin. Deshalb frage ich bei so einer Aussage nach dem Warum und das war sehr wertvoll, weil das Buch Hiob so deutlich macht, wie falsch man mit der Wahrheit umgehen kann, so falsch, dass sie zur Lüge wird.
Hier wird z.B. das geschildert und deutlich: 1Joh 4,20 Wenn jemand spricht: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, der kann nicht Gott lieben, den er nicht sieht..
Henoch
Re: Tag der Einheit Deutschland
von solana am 09.10.2014 12:48Hallo Cipher
Ich würde das eher als Zeichen dafür sehen, dass die Menschen damals genau solche Schwächen hatten wie wir heute.
Aber, wenn du Paulus dazu liest, hat er ja immer wieder auf die Einheit des Leibes unter dem einen Haupt hingewiesen und darum gerungen, die Gemeinden zu dieser Erkenntnis zu führen.
Sollte uns das heute nicht mehr wichtig sein und sollten wir stattdessen mehr auf das Trennende sehen? Ich denke, auch wir sollten die Ermahnungen des Paulus zur Einheit und zum "Einander annehmen" ernster nehmen - nicht verurteilen oder verachten je nach (vermeintlicher?) "Schwäche" oder "Stärke" im Glauben.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
cipher
Gelöschter Benutzer

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