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Kayla
Gelöschter Benutzer
Lügen
von Kayla am 26.10.2014 23:54In dem anderen Thread hatte ich das Thema angeschnitten, aber es braucht vielleicht wirklich einen Thread für sich.
Allgemein heißt es ja, wir sollen nicht lügen und das kann ich auch erst malso akzeptieren. Allerdings fielen mir immer wieder mal Situationen im Alltag auf, in denen wir recht selbstverständlich lügen, wenn man es denn so nennen kann. Ein Beispiel war die Cheffin, die mich fragt, wie es mir geht. Ich weiß, dass sie nicht wirklich wissen will wie es mir geht und um ehrlich zu sein, würde ich ihr auch nicht anvertrauen wollen, wenn es mir nicht gut geht.
Bei Krankheit gibt man als Entschuldigung "gesundheitliche Gründe an", weil es vielleicht auch um Dinge geht, über die man nicht gerne mit jedem spricht oder die auch nicht jeder hören will (z. B. dass man nicht arbeiten kann, weil man die Nacht auf der Toilette verbracht hat, wegen Magen Darm...). Bei einem Interview, in dem es um einen Job ging, wurde ich gefragt, ob ich bereit dafür bin. Ich habe ja gesagt, obwohl ich nein meinte. Fachlich schon, aber ich bin ein ängstlicher Mensch, ich habe noch nie Auszubildende unterrichtet und das in irgendeinem Betrieb irgendwo in einer Kleinstadt und wer weiß, wie die sind.... aber solche Befürchtungen äußert man nicht beim Vorstellungsgespräch,wenn man den Job will und weiß, dass man ihn auch machen kann.
Und bei meinem ersten Nebenjob im Büro lernte ich, am Telefon zu sagen, dass meine Vorgesetzte "nicht am Platz ist" anstatt "Die ist eine rauchen", auch wenn ein Mitarbeiter fragt, der sie kennt und der weiß dass sie entweder rauchen oder auf der Toilette ist.
Diese Beispiele sind Situationen, in denen es nicht nur akzeptiert, sondern meist auch gewünscht ist, dass man nicht die (ganze) Wahrheit sagt. Müsste man da als Christ wirklich rebellieren und schonungslos ehrlich sein in Situationen, in denen doch alle Beteiligten wissen, dass es nicht unbedingt um die Wahrheit geht?
Ich habe für mich irgendwann mal überlegt, dass solche Situationen vielleicht garnicht Lügen genannt werden können, sondern eher eine Art soziales Theater. Es wird ja niemand getäuscht, sondern jeder weiß, das man gewisse Dinge gewissen Menschen nicht sagt bzw. nicht auf eine bestimmte Weise sagt. Aber ich habe von manchen Christen gehört, die wirklich der Meinung sind, man müsse da vollkommen ehrlich sein, in jeder Situation.
Noch eine Sache:
Marjo schrieb in dem Thread "Gut gemeinte Sünde?"
Ehrlich gesagt kenne ich solche Situationen von bestimmten Menschen (nein, ich will damit nicht sagen, dass du so einer bist), die vor allem Aufmerksamkeit wollen. Sie fragen entweder "Willst du eine ehrliche Antwort?" oder antworten, wenn man nach ihrem Ergehen fragt, mit "Nicht so gut" oder "Ziemlich schlecht" und das mit schmerzvoll verzogenem Gesicht. Beides bedeutet eigentlich "Frag doch bitte genauer nach, ich muss mal einiges rauslassen." Wie gesagt, ich will nicht behaupten, dass alle, die es so machen, auf diese Weise Aufmerksamkeit suchen, aber ich kannte einige, die sich auf diese Art Aufmerksamkeit suchten.
Deshalb könnte ich selbst so nicht antworten, ich käme mir dabei vor, wie jemand, der eben nur auf diese Weise Aufmerksamkeit will. Und das womöglich von der falschen Person. Diese "ehrliche Antwort" hat daher für mich eher etwas Negatives.
Kayla
Gelöschter Benutzer
Re: Gut gemeinte Sünde?
von Kayla am 26.10.2014 23:33Da war wohl gerade gleichzeitig mit cipher gepostet, ich bezog mich auf Stefans Post.
Kayla
Gelöschter Benutzer
Re: Gut gemeinte Sünde?
von Kayla am 26.10.2014 23:29Ich glaube, das formuliert meine Fragen ganz gut. Ich mag nicht fragen, ob man das alles so genau nehmen muss, Aber manchmal faellt es gar nicht so leicht, zu entscheiden, ob das was man gerade tut, in irgendeiner Form Suende sein koennte.
Christof
Gelöschter Benutzer
Re: sorgloses Leben- wie umsetzbar?
von Christof am 26.10.2014 23:28Ihr Lieben,
mir sind gerade folgende Sätze aus der Bergpredigt dazu eingefallen.
Was soll ich da noch sagen. um das Reich Gottes sollen wir uns schon kümmern, dannach trachten oder eben sorgen. Der Rest kommt dann schon von Gott. Was nützt mir die alltägliche Sorge, die mir so sehr den Blick auf Gottes Reich verstellt? Nichts! "Vertraue ganz auf Gott": sage ich mir immer. Und Gott stand mir schon oft mit Rat und Tat zur Seite oder hat eine helfende Hand gesandt. Ich kann mich dafür gar nicht genug bedanken...
In Liebe
Christof
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Gut gemeinte Sünde?
von cipher am 26.10.2014 23:26Re: sorgloses Leben- wie umsetzbar?
von StefanS am 26.10.2014 22:51Ich spreche es aus!
Ich fange immer wieder an, mich zu sorgen.
Dann spreche ich über meine Sorgen, über negative Dinge, die meine Sorgen sogar noch verstärken.
Wenn ich dann die Kurve kriege, fange ich an zu werfen, indem ich trotzdem dankbar bin.
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
Re: Gut gemeinte Sünde?
von StefanS am 26.10.2014 22:40Müssen wir als Christen wirklich immer für jede Situation eine glasklare Definition haben, ob eine Sünde vorliegt oder nicht?
Kann man sagen, wenn z.B. die Antwort auf die Frage nach unserem Wohlbefinden nicht wahrheitsgemäß ausfiel, sind wir in Sünde gefallen und brauchen demzufolge Vergebung?
Heisst das, wir müssen ständig unser Sündenkonto im Auge behalten?
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Mt. 26,44: Drei Mal das selbe Gebet
von Rapp am 26.10.2014 22:24Zur Auflockerung. Bibelschule 1963. Mein Klassenkamerad H. betete um eine besondere Begegnung mit Gott. So sagte er nach einer Weile: "Vater, ich habe dich zwei Mal gebeten. Ich bekam nichts. So geh ich jetzt schlafen..." Er konnte aber nicht einschlafen und nahm seine Bibel. Der erste Vers, den er las lautete: "und Jesus betete zum dritten Mal dieselben Worte." H. kam zur Kapelle zurück und durfte Gott ganz mächtig erleben. Nicht locker lassen gewinnt auch beim beten !
Willy
Christof
Gelöschter Benutzer
Re: Erlöst im alten Bund, erlöst im neuen Bund, auch zwei verschiedene Gerichte?
von Christof am 26.10.2014 21:50Liebe Henoch,
Christus ist unbestritten der Schlüssel.
In Liebe
Christof
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Wer waren die 24 Ältesten und wie kamen sie hier her?
von Henoch am 26.10.2014 21:20Hallo Lowokol,
Danke für diese präzise Info zur Zahl 12.

Henoch

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