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cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Wo fängt Sünde an?
von cipher am 22.11.2014 12:20Ja, ok. Aber was sollte am Ende dieses Denkprozesses stehen? Was ist das Ziel?
Andersdenkende
Gelöschter Benutzer
Re: Wo fängt Sünde an?
von Andersdenkende am 22.11.2014 12:15Lieber Cipher!
Wenn Du das so wunderbar kannst, dann finde ich das bewundernswert und freut mich für Dich.
Als Denkanstoß deshalb: wir wissen alle, was wir dann tun SOLLTEN, aber es gibt sicher auch Viele, die es trotzdem nicht schaffen - an diese möchte ich auch einfach denken.
Ande
Andersdenkende
Gelöschter Benutzer
Re: Leben und Tod im Sinne des Herrn Jesus Christus?
von Andersdenkende am 22.11.2014 12:12Lieber Jonas.sw!
Ich weiß nicht, ob ich richtig verstehe, deshalb frage ich nach: Sprichst Du von den Nachfolgern Jesu, die "der Sünde gestorben sind", die "von Neuem geboren wurden", "siehe, das Alte ist vergangen"? Und meinst Du damit, wie man das persönlich erfahren hat?
Wenn Du magst, erläutere doch noch einmal genauer, wie Du das meinst.
Gruß
Ande
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Wo fängt Sünde an?
von cipher am 22.11.2014 12:12Was soll uns das aber nun sagen, Andersdenkende? Zu welchem Denken willst Du mit Deinem Denkanstoß den anstoßen?
Ich bin alt genug um sagen zu können, dass das ganze auch Übungssache ist. Wenn ich mit Jesus unterwegs bin, kann ich mich daran gewöhnen, ein solches Begehren zu ihm zu bringen, ohne, dass es mich zur Sünde treibt. Dann belibt ein sündiger Gedanke, für den Jesus auch ans Kreuz ging - und zu mehr kommt es nicht.
Andersdenkende
Gelöschter Benutzer
Re: Wo fängt Sünde an?
von Andersdenkende am 22.11.2014 12:07Ihr Lieben!
"Wehret den Anfängen" fiel mir gerade so ein - da kommt erst der Gedanke beim Anblick eines hübschen Mannes (ich bin ja nun ne Frau, also der umgekehrte Fall): "Der ist ja schnuckelig"....naja, was daraus alles erwachsen kann, muß ich ja nicht erläutern.
Ich bewundere, wenn dann jemand es schafft, diese Gedanken "unter den Gehorsam Christi zu stellen", ich kenne genügend, die das nicht schaffen und letztlich immer tiefer in ihre Begierden rutschen - und schwupps hängen sie "voll drin".
Nur mal so als Denkanstoß...
Ande
MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Leben und Tod im Sinne des Herrn Jesus Christus?
von MichaR am 22.11.2014 12:04Die Gottesfurcht ist ja auch nichts schlechtes, im Gegenteil, eher wird sie heute meist vergessen oder sie war noch gar nicht da! --> ist sie doch der Weisheit Anfang; und der "Anfang der Erkenntnis" - "in dem wir wissen mit wem wir es zu tun haben".
oder: " da wir den Schrecken des HERRn kennen versuchen wir Menschen zu überreden" wie Paulus sinngem. wo sagt...
Also diese Ehrfurcht ist schon was wert, wenn man sich besinnt, wen man da vor sich hat! ^^
nicht zuverwechseln mit Angst. Auch die vollkommene Liebe wird die Furcht austreiben, wie es heist, doch wer von uns hat DIESE Liebe schon??
aber das würde zu viel ot jetzt und es ist ja alles dazu gesagt. Und ja, die Furcht des HERRn wird uns auch motivieren, neben der Liebe zu ihm, die vorrang haben sollte, sein Wort zu tun und uns selbst immer wieder neu für "tot" zu halten im Gehorsam Christi. Nicht um ihm zu gefallen, sondern weil wir sein Wort lieben und erkannt haben das diese Art zu leben die bessere ist (!!)
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Leben und Tod im Sinne des Herrn Jesus Christus?
von Wintergruen am 22.11.2014 11:53Lieber MichaR
hey du musst dich nicht entschuldigen,, alles ist gut ...

aus Liebe zu Ihm handeln.. naja .. ich sage mal so... mag sein das ich inzwischen aus Liebe handle.. aber bevor die Liebe kam, hatte ich es mit der Gottesfurcht zu tun,, als ich anfing zu glauben, (dem Glauben das er Gott der Allmächtige ist, seinen Sohn das Kreuz auf sich nahm und sein Blut wegen meinen und unserer aller Sünden vergoß um mir und jedem anderen die Möglichkeit gab, der Wiederversöhnung usw...) das sein Wort wahr ist und die Folgen die daraus resultieren würden wenn ich nicht in seinem Wort bleibe..... ja da bekam ich doch kalte Füße.. Und ich denke das die Gottesfurcht noch vor der Liebe erst da ist.. die Liebe entwickelt sich später . Aber ein langer Prozess bis dahin.. Wenn wir nicht zuerst lernen unseren Nächsten zu lieben, wie wollen wir dann jemanden lieben, den wir nicht sehen, nicht anfassen können nicht real vor uns sehen? Wie wollen wir ihn lieben, wenn wir nicht erst erfahren haben was wirklch ´´Liebe ´´ ist...
Wie wollen wir damit umgehen wenn wir nicht wissen was wahre Liebe ist, wenn er uns züchtigt und wir ins straucheln kommen ,verbittert sind , schmerzen haben , wenn wir nicht begriffen haben das alles zu unserem Besten dient und er aus Liebe dies für uns tut,,, sodass wir auch in dieser Liebe bei Ihm bleiben ?
LG
MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Leben und Tod im Sinne des Herrn Jesus Christus?
von MichaR am 22.11.2014 11:34ja..."haltet euch der Sünde für gestorben" vgl. Römerbrief (mein ich)
ich war mal in der Gde, da legte sich der dortige "Pastor" auf den Boden als er hinter sich ne Sacher-Torte sah und sagte laut, "ich bin der Sünde gestorben und Punkt". Das war anschaulich! 
Und ja, sorry Wintergrün, klar, wenn du weis das alles Gnade ist und du nur aus liebe zu ihm handelst, ist ja alles gut!
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Gemeindezucht?!
von marjo am 22.11.2014 11:34Ich stimme Deinem Nachtrag nicht zu und bitte gleichzeitig ihn nicht zu vertiefen. Wir haben schon genug OT. danke & gruß, marjo
MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Wo fängt Sünde an?
von MichaR am 22.11.2014 11:27Tja, interessanter Aspekt...mir fällt dazu nur ein das Jesus das auf den ersten Blick etwas anders sieht, (Siehe Begehren eins anderen Frau)
auch wenn ich verstandesgemäß einstimme, das ich etwa rauchen nicht so schlimm finde wie Morden usw. -
Hochinteressant, stimmt.
und ja, auch hierfür hat Christus einen Vers für uns, den er duch Paulus verkündete, nämlich das wir
unsere Gedanken unter den Gehorsam Christi stellen sollen.
d.h. das wir zwar natürilcher Weise wie wir es von der Welt gewohnt sind, etwa eine Begierde haben, dieser aber nicht nachgeben, indem wir diese unter seinen Gehorsam stellen und nicht Täter werden.
Was Täter betrifft, so macht der Geist auch durch Jakobus einen Unterschied zw. Hörer und Täter im Übrigen - also doch ein Unterschied??
Kann es sein das beides richtig ist - nur verschiedentlich betrachtet?
Jedenfalls bleibt Sünde Sünde, das ist unbestreitbar und damit verurteilungswürdig und korrektur-bedürftig!
Wir aber heiligen uns, indem wir unsere Blicke ständig korrigieren um auf ihn zu schauen, weg von der Welt, wie es irgendwo heist.
Denn dadurch werden wir geheiligt.
Und das der Feind vor uns flieht, wenn wir ihm wiederstehen.
Und es stimmt schon Wintergrün, wie du es andeutest: erst kommt der Keim, etwa das Verlangen - hier betreits sollten unsere Alarmglocken läuten hier gleich im Ansatz STOP zu sagen! Stimmt!

(und wenn es ein "begehrlicher" hübscher Mann ist, oder eine Frau und ich kenne mich - oder ein begehrliches Bild irgendwo - naja, dann guck ich halt weg, oder?)
Anmerkung:
Das Begehren zwar unweigerlich, so es Zeit zum reifen hat, zur Sünde heranreifen kann und wird, ist wohl unbestritten.
Es gibt aber auch Ausnahmen: etwa eine Ehe, inder der Mann oder die Frau seine "zweite Hälfte" durchaus begehren darf und daran ist nichts verwerflich.
Etwa in Ps. 37.4 steht das wer den HERRn zu Seiner LUST macht, bekäme was er "begehrt" - somit ist Begierde zwar nicht automatisch übel, wie man meinen würde, doch dem gefallenen Menschen allermeist, insbesondere wo er was begehrt, was ihm nicht zusteht (!!!)

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