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Re: Umgang im Forum
von Pal am 30.12.2014 11:04Und wenn die eine oder andere Stelle vom einen oder anderen unterschiedlich gewichtet oder Einzelheiten unterschiedlich interpretiert werden, dann kann das doch gerade in eine besondere gegenseitige Bereicherung führen, wenn man neue Sichtweisen und Erkenntnisse dazu gewinnt, seine eigene Interpretation aus dem Blickwinkel anderer kritisch betrachtet und genauer durchdenkt und präziser formulieren lernt.
so ist es!
Re: Umgang im Forum
von StefanS am 30.12.2014 10:58
Liebe solana,
zunächst möchte ich betonen, dass ich eure Mod-Arbeit sehr schätze und achte!
Ihr habt es nicht leicht (mit uns) und seid gewiss, ihr werdet in der Ewigkeit mal euren Lohn erhalten!
Nein, eure Aufgabe ist es, Lieblosigkeit zu benennen, Streiterei zu unterbinden und Rechthaberei aufzudecken.
Das macht ihr sehr konsequent, (zumeist) liebevoll und geduldig.
Eine christliche Diskussion wird oftmals hochgradig verbissen geführt. Das hat z.T. inquisitorische Ausmaße.
Mir ist das zu viel. Davon kann ich mich als einfacher User distanzieren.
Ihr nicht!
Leider gibt es immer wieder Spezialisten, die jedes "Zudecken" bzw. Stehenlassen als "Blümchenwiese" oder "Alle-lieb-haben" verstehen, rumpoltern und mit der Bibelkeule losdreschen.
Wie gesagt macht ihr eure Mod-Arbeit sehr gut und ich kann euch immer wieder nur danken!
LG StefanS
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Momente aus der Wüstenwanderung
von Rapp am 30.12.2014 10:57Verzeih, dass ich das erst jetzt anfüge: jenes Wort: das geschieht noch nicht jetzt! war sicher an mich ganz persönlich gerichtet, zeigte mir aber klar, dass Gott alles im Griff hatte.
Ja, warum dauerte es so lange? Die Frage ist sicher berechtigt. Da kann ich auch nur spekulieren
Vielleicht wäre es schneller gegangen, wenn ich mich nicht dagegen gesträubt hätte? Ich weiß es nicht.
Willy
Re: 1. Joh. 5,16: Für die Sünde des Bruders bitten
von solana am 30.12.2014 10:55Liebe Tefila
Wenn ich dich recht verstehe, hast du Sorge, falsch zu bitten, also nicht zu erkennen, dass es doch eine Sünde zum Tode ist oder dass es doch kein wirklicher Bruder ist.
Und da denke ich, brauchen wir keine Angst zu haben, wenn wir im Gebet offen sind für Gottes Reden. Denn Gebet ist ja kein "Monolog".
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich bei meinen Bitten - egal, ob sie mich selbst oder andere betreffen - immer dahin geführt zu werde, dass ich das Anliegen ganz in Gottes Hände abgebe und sage: "Aber dein Wille geschehe. Wenn mein Anliegen nicht deinem Willen entspricht, dann tue du so, wie es richtig ist. Ich vertraue dir."
Wir dürfen mit all unseren Bitten vor Gott kommen und er schenkt uns darin grosse Freiheit.
Er gibt uns keinen Skorpion, wenn wir ihn um ein Ei bitten.
Und wenn wir ihn um einen Skorpion bitten, weil wir nicht wissen, wie giftig der ist, dann gibt er ihn uns auch nicht und sagt nicht:"Na, du hast's ja so gewollt, jetzt sieh zu ..."
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Momente aus der Wüstenwanderung
von Rapp am 30.12.2014 10:45Es ist sehr schwierig, wenn man mitten drin steckt und ich werde mich hüten vor Floskeln wie"du musst eben glauben" usw. Solches hatte mich früher nur fertig gemacht. Ich bin dankbar, dass ich alles einfach loslassen konnte.
Nun aber konkret zu dir: ich bete, dass du die richtigen Schritte tun kannst und dass dein Glaube nicht aufhört, sondern, dass du gestärkt aus der Prüfung heraus kommst. Vater hilft dir und ist bei dir.
Nach jener Nacht schrieb ich die folgenden Zeilen:
Vater, wo warst du
als meine Kollegen dich verhöhnten?
Sie machten sich lustig über dich,
den König aller Könige.
das tat so weh,
ich weinte
aber du? Wo warst du?
Mit keiner Faser konnte ich dich spüren.
du hast einfach dazu geschwiegen!
Kind, ich war immer bei dir,
du spürtest meinen Schmerz,
weintest meine Tränen.
Ich war in deinem Herzen.
Kind, fühlst du mich jetzt?
Willy
Re: Umgang im Forum
von StefanS am 30.12.2014 10:39Mir ging es auch erstmal wie ich gerade @solana schrieb, um den Diskussionsgrundsatz im Allgemeinen.
Wir können zwar unterschiedliche Meinungen haben, wir sind aber auf dem gleichen Weg!
Ich weiß, wir sind keinesfalls "Widersacher"!
Über den "Mit-Pilger" hinaus sind wir sogar Geschwister!
Ich find das klasse!!
Möglicherweise sind wir mal in der Ewigkeit Nachbarn ...

So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: 1. Joh. 5,16: Für die Sünde des Bruders bitten
von Henoch am 30.12.2014 10:35Hallo tefila,
die Bibel nennt Beispiele. Eines davon war König Davids Sünde mit Batseba und Uria. Das kannst Du hier nachlesen: klick, 2 Sam 12. In Vers 13 versichert Natan David, dass er nicht sterben wird, weil er Buße getan hat.
Ferner: Hananias und seine Frau, die den heiligen Geist belogen haben klick, Apg 5, 1-11; Korinther, die unwürdig am Abendmahl teilgenommen haben 1 Kor 11, 17-33 oder auch als Strafe für die, die anhaltend sündigen oder für die, die nicht vor Sünde warnen (klick). Das sind in der Bibel näher bezeichnete Sünden, die den leiblichen Tod nach sich ziehen können.
Allerdings wären dann schon viele gestorben, die noch leben. Wir dürfen also nicht festmachen, wenn es so ist, dann geschieht das..., es soll uns aber klar machen, wie ernst es ist.
Ich denke, wir dürfen immer beten für einen Sünder, sollen aber auch mit ihm reden. In Liebe ermahnen und zugleich ermutigen.
Henoch
Re: Umgang im Forum
von solana am 30.12.2014 10:34Also wird fleißig ausgeteilt, weil ja biblische Wahrheiten verteidigt werden müssen.
Genau so ist es.
Und das geht dann so weit, bis alle "Abweichler" freiwillig das Forum verlassen, weil ihre Meinung einfach nicht stehen bleiben darf - egal, was sie auch sagen, wie sehr sie ihre Erkenntnis biblisch begründen ... es wird einfach alles immer nur als "Irrlehre" gesehen und bekämpft.
Keinerlei Versuch überhaupt, sich auch nur im Geringsten um eine Verständigung zu bemühen oder auch nur zu sagen: "Ich verstehe dich nicht." oder "ich sehe das halt anders."
Nein, der "Abweichler" muss mit allen Mitteln "auf Linie gebracht" werden - und zwar auf eine ganz bestimmte Linie, wie sie in einer ganz bestimmten Konfessionsrichtung vertreten wird.
Nun die Frage an dich (und auch an andere): Wie soll man als Moderator damit umgehen?
Einfach "gewähren lassen", bis alle "Abweichler" und Angehörige anderer Konfessionen draussen sind und von den Verbliebenen (sollte es sie noch geben), niemand mehr sich getraut, etwas zu äussern, was nicht den Beifall der "herrschenden" Glaubensrichtung trifft?
Ist das das Ziel eines solchen Forums?
Wie würdest du handeln?
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: 1. Joh. 5,16: Für die Sünde des Bruders bitten
von Wintergruen am 30.12.2014 10:24Liebe tefila
Mach dich deshalb nicht zu sehr verrückt. Solange deine Gebete gottgefällig sind und einen guten Zweck bezwecken..so bete und überlasse den Rest dem Herrn..
Lieben Gruß
Re: Umgang im Forum
von StefanS am 30.12.2014 10:20Liebe solana,
ich habe den Begriff "Verlierer" mal bewusst verwendet.
In einer Diskussion sollte es niemals "Verlierer" (oder "Gewinner") geben!
Das ist aber kein christlicher, sondern ein ganz einfacher Diskussionsgrundsatz.
Das weiß nur mancher Christ (noch) nicht.
Also wird fleißig ausgeteilt, weil ja biblische Wahrheiten verteidigt werden müssen.
LG StefanS
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.


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