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sylvaki
Gelöschter Benutzer

Re: Oase 12 Und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie , ...Lukas 2 ff

von sylvaki am 31.12.2014 21:53


Spät ist's geworden, aber ich hab ja gesagt, ich komme noch mal vorbei.

Nun hat es sich also "davongeschlichen" das 14. Jahr im 2. Jahrtausend.
Ich kann kaum glauben, dass dieser Jahrtausendwechsel schon wieder so lange her ist ...

2014 war ein überwiegend schönes Jahr, ich habe vieles für das ich unendlich dankbar bin,
manches Traurige, das verarbeitet werden wollte, Herausforderungen denen ich mich stellen mußte,
von denen ich manche gut andere weniger gut gemeistert habe.

Ich freu mich auf das neue Jahr, mein Antrag auf Rehasport ist grad genehmigt worden
und da will ich die Tage mal vorstellig werden. Eine Frau aus dem Ort, die dort auch hingeht sagt,
sie würden sich dort gut auf den Einzelnen einstellen.

Wo auch immer ihr seid -
ich wünsche einem jeden ein gutes Hineinkommen ind das neue Jahr,
behaltet das Gute und versucht das Schlechte hinter euch zu lassen.

Bleibt an Gottes Hand.

Sylvaki

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Bibel - Theorie und Praxis

von solana am 31.12.2014 21:45

Bei mir ist das mit der Theorie und Praxis eher ein "gegenseitiges Erkennen".

Also wenn ich die Bibel lese, dann rührt mich ganz oft eine Stelle besonders an und erinnert mich an etwas aus meiner Lebens"praxis". Und mir wird dadurch das "Theoretische" des Textes mit "Praxis" veranschaulicht und mit meinem persönlichen Leben in Verbindung gebracht.
Das verstehe ich unter "praktisch", denn die ganze Botschaft ist ja keine blosse Theorie.
Aber erst die Verbindung mit meinem persönlichen Leben macht die Botschaft für mich wirklich "praktisch" greifbar.

Das ist aber nicht immer so, mit allen Texten oder allen Versen.
Manchmal spricht mich gar nichts besonders an, alles bleibt "theoretisch", aber mein Verständnis des Theoretischen vertieft sich beim Lesen.
Und manchmal wird mir ein Vers ganz neu lebendig und mit Praxisbezug erfüllt, den ich jahrelang nur "theoretisch" gelesen habe.

Und anders herum geht es mir in der "Praxis" genauso mit der "Theorie".
Wenn ich etwas erlebe, ist dazu auf einmal ein Bibelvers da und "erkenne": ja, ganz genau so ist das "praktisch" gemeint! Verstehe auf einmal die mir schon altbekannte Aussage in ganz neuer, lebendiger Weise. Erkenne in der Praxis wieder, was ich in der Theorie schon gewusst habe, aber erst durch dieses "Wiedererkennen" wird daraus eine wirklich lebendige Erkenntnis.
(klingt kompliziert , ich hoffe, das kann jemand so nachvollziehen, sonst könnt ihr ja nachfragen)

Das kann auch in Scham führen, wenn etwas aufgedeckt wird.
Meistens führt es mich aber eher in Staunen und Begeisterung über den Reichtum und die Tiefe, die im Wort Gottes stecken.
In jedem Fall aber öffnet es den Blick und das Herz für Gott und begleitet mich weiter durch den Tag.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Bibel - Theorie und Praxis

von Henoch am 31.12.2014 21:09

Hallo Jonas,

 

Irgendwann ist die Scham da. Die Schrift wird weniger gelesen, weil es wird doch zum größten Teil sowieso nur theoretisch gelesen.

Ich kenne das Jonas, die Schrift führt mich auch sehr regelmäßig in einen Selbsterkenntnisprozess und dann bin ich erst einmal erschrocken darüber, wie ich bin. Ja und manchmal hab ich dann auch so ein Gefühl in mir, als ob ich nicht angenommen bin vom Herrn und mag die Bibel nicht mehr gerne lesen,  und da fühle ich micht unwohl, so "frisch ertappt". Und ich kann dann auch sehen, was ich eigentlich tun müsste. Besonders schlimm ist es, wenn das Angst macht, weil es peinlich ist, oder weil ich große Nachteile befürchte oder weil, oder weil ....

Ich mache es inzwischen so, dass ich erst einmal einfach zugebe, wie ich mich fühle, dem Herrn sage, dass ich gerade verunsichert bin und dann kommt schnell das Vertrauen zurück. Ich gebe meine Schuld zu und vertraue in die Vergebung. Im Grunde weiß ich ja, dass ich es einfach zugeben darf und so trotzdem angenommen bin. Bald schon ist dann das gute Gefühl des "geborgen und angenommen seins" wieder zurück und dann habe ich das Vertrauen dass mich der Herr auch in diesem Punkt verändern wird. Das gibt mir dann immer öfter Halt und Kraft, das Richtige zu tun, auch wenn es mir Nachteile bringt oder sehr sehr schwer fällt.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 31.12.2014 21:18.

Pal

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Beiträge: 2513

Re: Wie Versuchungen zum Allerbesten dienen

von Pal am 31.12.2014 20:39

Ja, super Gedanken!

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Wie Versuchungen zum Allerbesten dienen

von solana am 31.12.2014 18:09

Hallo Pal
Noch ein Gedanke dazu:
Vielleicht könnte man die beiden Beispiele - das, was du gebracht hast und was ich beschrieb - als 2 Arten der "Sünde" bezeichnen, nämlich "akute" und "chronische" Sünde.
Und die "Heilung" davon durch "unangenehme Aufrüttelerfahrungen".

Also das, was ich beschrieb ist eher das "akute", in das wir uns tagtäglich leicht hinein verstricken lassen und für das wir mit der Zeit immer sensibler und hellhöriger werden.

Dein Beispiel beschreibt eher tiefsitzende, "verkrustete" "chronisch" falsche Grundeinstellungungen, die sich schon so in unserer Persönlichkeit festgesetzt haben, dass sie ganz besonderer "Behandlung" bedürfen, um überhaupt aufgedeckt und geheilt werden zu können. Das ist oft ein langwieriger Prozess, manchmal mit mehreren Anläufen.
(Eine bekannte Fernsehpredigerin beschreibt das gerne mit dem Bild des Volkes Israel auf seiner 40jährigen Wüstenwanderung, auf der sie eigentlich eine relativ kurze Distanz zu überwinden hatten. Sie waren aber noch nicht "reif" genug fürs "gelobte Land" und mussten "immer wieder denselben Berg umrunden".)
So gibt es auch bei uns Dinge, die uns als "Problem" immer wieder  entgegentreten, im "Gewand" unterschiedlicher Anfechtungssituationen, bis wir es endlich schaffen, auf den Grund durchzudringen und bereit werden für die Veränderung, in die Gott uns führen will - und damit in die Freiheit. 
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 31.12.2014 18:10.

Pal

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Beiträge: 2513

Re: Wie Versuchungen zum Allerbesten dienen

von Pal am 31.12.2014 18:03

Das heißt, führe mich nicht in Versuchung durch die Verlockungen meines eigenen "Egowesen"... sondern erlöse mich gerade von mir selbst!

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alles.durch...

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Beiträge: 967

Re: Umgang im Forum

von alles.durch.ihn am 31.12.2014 17:46

Wir sind uns doch einig,, dacht' ich mir auch..

lsg euch !
adi/ alles.durch.ihn

 

..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3


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Pal

68, Männlich

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Re: Wie Versuchungen zum Allerbesten dienen

von Pal am 31.12.2014 17:44

Salona:
Merkst du nicht, dass da gerade etwas falsch zu laufen beginnt? Du bist nicht mehr ein dankbarer, demütig Empfangender, du bist auf dem besten Weg, unbemerkt in Sünde zu verfallen ...." Nun ist mein"Glück" aber so überwältigend gross und schön, dass ich gar keine Lust auf "Demut" habe und auch keine Lust darauf, gerade jetzt auf Gott zu sehen und ihm allein die Ehre zu geben. Ich will mich viel lieber ein bisschen im Glanz meines Ruhmes sonnen und die allgemeine Bewunderung geniessen

Ja, wie gut ich das bei mir kenne!- Dazu gibt es den passenden Spruch: "Es ist nichts schwerer zu ertragen als eine Reihe guter Tage!"

Und hier finde ich wiederum den Ursprung aller Sünde:
Jak 1:14 Sondern ein jeder wird versucht, wenn er von seiner eigenen Lust gereizt und gelockt wird.
Das ist die Ur-Ursache, nämlich meine eigensten Egolüste, die an mir zerren, solange ich in diesem Todesleib walle...
mM

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Kayla
Gelöschter Benutzer

Re: Umgang im Forum

von Kayla am 31.12.2014 17:23

Ja, ich meinte das auch gar nicht gegen dich, ist mir schon aufgefallen, dass du eher beschwichtigst, aber der Einwand selbst erscheint mir wie eine Entschuldigung. Und gute Umgangsformen sollten eigentlich immer möglich sein.

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alles.durch...

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Beiträge: 967

Re: Umgang im Forum

von alles.durch.ihn am 31.12.2014 17:20

Nein, liebe Kayla, so war das wirklich nicht gemeint - gerade ich bin doch oft jene, die "beschwichtigt"..
Ich wollte damit nur verdeutlichen, dass es mM nach nicht so einfach ist, wie es in anderen Foren sein kann,
aber ich kann mich auch täuschen, ganz klar.. Dass ich dir tw. zustimme und dir auch für Denkanstöße
danke, war eben jene Seite, die du gerade nochmal ansprichst. Nein, entschuldigen wollte ich gar nichts,
aber eine Erklärung dafür suchen, weshalb manches so sein könnte - das war's.. :- )

lsg adi/ alles.durch.ihn


 

..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3


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