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solana

-, Weiblich

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Re: Religion oder Liebesbeziehung zu Jesus

von solana am 21.01.2015 17:07

Ich verstehe den Unterschied so: 
Religion ist der "Weg des Menschen zu Gott" bzw der "Versuch, einen Weg zu finden".
Durch "religiöse Praktiken", moralisches Handeln usw

Den christlichen Glauben würde ich eher als den "Weg Gottes zu den Menschen" bezeichnen.
Gott ist der Handelnde, durch sein Erlösungswerk wird der Weg zu ihm frei. Und den bietet er dem Menschen an.
Aus Liebe.
Und die "Antwort" des Menschen ist die "antwortende Liebe".
Deshalb finde ich die Charakterisierung als "Liebesbeziehung" sehr gut getroffen.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Missionsbefehl und introvertierte Christen?

von cipher am 21.01.2015 17:03

Marjo schrieb: Ich habe mich auf den eher privaten Kreis von Zwiegesprächen konzentriert und bin selbst da noch immer sehr aufgeregt.
Ich habe mehrfach die Erfahrung gemacht: Wollte ich selbst in bestimmten Situationen etwas zu einem wichtigen Thema sagen, blieben mir nicht selten die Worte im Halse stecken und ich redete, was ich selbst kaum verstand. Ab und an gab es aber Situationen, da wurde ich immer unruhiger und aufgeregter, bis ich mich endlich entschloss, dem nachzugeben und zu sprechen. Und dann wurde es kein Gestammel, dann konnte ich klar, deutlich und nunanciert sprechen. Mein Eindruck war dann immer, dass eigentlich nicht ich es war, der da gesprochen hatte.  Da spielte es dann keine Rolle, in welcher Umgebung ich mich befand. Das gab es im Hauskreis schon ebenso, wie unter Arbeitskollegen. Da gewöhnte ich mir allmählich an, in Ruhe auf diese "Unruhe" zu warten weil ich lernte, dass ich dann mein Anliegen deutlich genug artikulieren konnte, dass es verstanden wurde.

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Greg

-, Männlich

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Beiträge: 707

Re: Unmöglich - gibts das wirklich nicht?

von Greg am 21.01.2015 16:54

Editiert wegen Verletzung der Vorfahrtspflicht für Humor.

Die fröhliche Knackwurst.

 

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Religion oder Liebesbeziehung zu Jesus

von cipher am 21.01.2015 16:53

"Religion" bedeutet so viel wie "Weltanschauung". Damit hat der christliche Glaube eigentlich nur insofern zu tun, als dass der Glaube an Jesus Christus den Blick auf die Welt aus einer bestimmten Richtung nahelegt. Dennoch wäre es weit gefehlt, die Liebesbeziehung zu Jesus mit einer Weltanschauung gleich zu setzen. Die Beziehung zu Jesus umfasst viel mehr-

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Andreas

75, Männlich

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Beiträge: 896

???????

von Andreas am 21.01.2015 15:28

Hallo Rapp,

unsere Religion ist das Christentum.
Die Überschrift lautet also: Christentum oder Liebesbeziehung zu Jesu.
Ich nehme mal an, dass Du das nicht gemeint hast.

Also wäre es sinnvoll, dass Du definierst, was Du unter Religion oder Religiosität verstehst.

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

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Greg

-, Männlich

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Beiträge: 707

Re: Missionsbefehl und introvertierte Christen?

von Greg am 21.01.2015 15:21

Es ist wohlgemenrt kein "christliches" Buch, aber es wird auch beschrieben wie eine aggressive unreflektiertheit fuss gefasst hat in vielen kirchen der USA und wie diese denkweise in die christliche glaubenswelt exportiert worden ist.

Aber ich kenne das auch, wer richtig laut ist und viel erzählt ist der dolle glaubensheld. Wer eher zurückhaltend ist, der hat ein problem mit seinem glauben.

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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Gregor
Gelöschter Benutzer

Re: Missionsbefehl und introvertierte Christen?

von Gregor am 21.01.2015 14:45

Vielen Dank Greg für diesen Buchtipp. Ich habe da grade mal reingelesen und werde es mir kaufen.
Die Introvertieren haben in unseren christlichen Kreisen oft den Ruf, schlechte Christen zu sein.
Finde ich ganz schlimm. Auch grade weil es mich immer wieder persönlich trifft.
LG Gregor 

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Oase 13 "Ich habe Dich bei deinem Namen gerufen, du gehörst mir" (Jesaja 43,1 NL)

von solana am 21.01.2015 14:40

Die Letzten werden die Ersten sein ....

 

So ging es mir heute.
Ich hatte einen Zahnarzttermin und bei ihm muss man häufig lange warten. Deshalb fand ich es auch nicht so schlimm, 10 Minuten zu spät zu sein, weil ich aufgehalten worden war.
Im Wartezimmer dann 4 Leute vor mir - macht pro Person mindestens 10-15 Minuten.....also etwa eine Stunde ...

Kaum sass ich, ging die Tür auf und der Zahnarzt nickte mir zu "Sie sind dran." Auf mein verblüfftes Staunen: "Ja, Sie"!"
Die anderen Patienten schienen ebenso verblüfft. 
Im Sprechzimmer sagte er dann zu mir: "Keiner hält sich an die Termine, jeder kommt einfach, wie er will!"
Also wollte er wohl die anderen Patienten "disziplinieren", indem er mich termingerecht drannahm - obwohl auch ich zu spät gekommen war.

Schön, so unerwartete kleine Freuden, eine Stunde Wartezeit geschenkt! 
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Greg

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Re: Missionsbefehl und introvertierte Christen?

von Greg am 21.01.2015 14:04

Ich empfehle das Buch "Stille: Die Bedeutung von Introvertierten in eine Laute Welt" von Susan Cain.

Beschreibt in einem Kapitel wie viele Kirchen heute auf ungesunde Weise von Extrovertierten dominiert werden.

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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Andersdenkende
Gelöschter Benutzer

Re: Missionsbefehl und introvertierte Christen?

von Andersdenkende am 21.01.2015 13:46

Liebe Kayla!

Ich finde das ganz,ganz toll, dass Du dieses Thema ansprichst! Ich glaube nämlich, dass es ganz vielen Christen so geht, wie Dir, aber das das eben ein Thema ist, dass eher "totgeschwiegen" wird, weil viel Angst davor besteht, wie die anderen wohl darauf reagieren.....

Ich will mal was erzählen:

In der Stadt, in der ich arbeite, gibt es eine große Kreuzung - alle 4 Strassen, die auf diese zuführen, sind zwei-spurig, will sagen: ein verkehrsintensiver Knotenpunkt.

Vorzugsweise freitags steht dort eine ältere Dame auf einer der Verkehrsinseln - sie hält ein Schild in der Hand,hoch in die Luft, auf dem steht "Jesus lebt!" und trägt auf Brust und Rücken ein Plakat, auf dem das Selbe steht.

Ich bin zwiegespalten, was ihre Aktion betrifft - zum Einen finde ich das echt mutig und bewundere ihre Ausdauer, zum Anderen aber kann ja niemand auf so einer Kreuzung anhalten und mit ihr sprechen....aber: Sie "missioniert" auf ihre ureigenste Weise, macht aufmerksam, redet aber mit niemandem...vielleicht ist das einfach der Weg, den SIE eben gehen kann (vielleicht ist sie auch schüchtern, oder....).

Ich denke, so hat jeder seinen eigenen Weg - wie Willy über den Weg der Freundschaft, wie die ältere Dame mit ihrer Aktion, wie Solana am Büchertisch....und wie Imanuel sagt: jeder mit seiner Gabe (und das kann das Gebet im Hintergrund sein).

LG
Ande







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