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marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Passah
von marjo am 09.02.2015 16:01Falls der Wunsch dazu entsteht, sollte man(n) sich zuvor beschneiden lassen (2 Mose 12,48). Es sei natürlich, dass man es nicht ernst meint oder nimmt.
gruß, marjo
eternity
Gelöschter Benutzer
Re: Opfer falscher Erziehung in der Nachkriegsgeneration
von eternity am 09.02.2015 15:04Vielen lieben Dank lieber Mario
über Deine Antwort, die nun für mich ein Balsam für meine Seele war!
JA, ich bleibe mit JESUS dran, da ER mich über alles liebt und mich nach SEINEM Ebenbild weiterhin verändern möchte, auch wenn es hin und wieder richtig sehr weh tut. Genauso ist es bei den Operationen jeglicher Art auch so! Wenn man operiert wird, so tut es dann hinterher richtig weh. Aber je mehr Zeit dann vergeht, desto mehr werden diese "Wundschmerzen" immer mehr vergehen, bis sie dann nicht mehr da sind. So ist es bei Gott. Wenn er bei uns tief in unserem Herzen eine "Wurzelbehandlung" durchführt, dann tut es im ersten Moment richtig weh (siehe Jeremia 18, 3-6).
Gott segne Dich Mario verbunden mit liebem Gruß
eternity
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Anschleppdienst
von Rapp am 09.02.2015 14:35Danke, Michael, ist ganz in Ordnung,
momentan schmunzle ich. Stell dir vor wir beide betrachten ein Haus. Ich stehe an der Breitseite und finde es schön, ausgewogen in den Propotionen, eine wirklich gut gelungene Architektur. Du stehst an der schmalen Seite und kommst auf ein ganz anderes Ergebnis: schmal, ein plump geratener Turm. Wie kann man nur sowas bauen?! Nun haben wir zwei Möglichkeiten: 1. Wir streiten uns und vielleicht kommen wir mit der Zeit darauf, dass eigentlich jeder recht hat. Oder 2. wir kürzen den Weg ab und wechseln die Plätze, wobei wir gleich merken, dass jeder von seinem Standpunkt aus ganz richtig geurteilt hat!
Die Bibel ist ein zwei-schneidiges Schwert. Oft erlaubt sie mehrere Erklärungen. Damit kann ich gut leben: Gott redet, ich höre - und ich höre vielleicht mal was ganz anderes als mein Nachbar. Aber auch er hat hingehört.
Willy
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Opfer falscher Erziehung in der Nachkriegsgeneration
von marjo am 09.02.2015 14:16Hallo eternity,
Deinem Beitrag kann ich gut folgen und nachempfinden. Bleib dran. Jesus verändert, Schritt für Schritt, so schnell wie wir es vertragen.
viele grüße, marjo
Kayla
Gelöschter Benutzer
Re: Opfer falscher Erziehung in der Nachkriegsgeneration
von Kayla am 09.02.2015 14:10Hallo Eternity. Mir fällt bei deinem Bericht spontan ein ehemaliger guter Freund in England ein. Er ist 8 Jahre älter als ichund ich lernte ihn mit 18 übereine Brieffreundschaft kennen. Er ist Einzelkind und Epileptiker, wohnte noch bei seinen Eltern (tut er meines Wissens bis heute), hatte studiert, aber meinte, er sei unfähig, sich in einem neuen Job zurechtzufinden - also hatte er keinen.
Er verkroch sich in Science-Fiction-Geschichten (damals unsere gemeinsame Vorliebe) und Autorennen. Freunde vor Ort hatte er keine, er könne ja im Pub keinen Alkohol trinken, meinte er. Dabei sind auch Engländer tolerant gegenüber Menschen, die nicht trinken wollen, oder z. B. wegen Epilepsie, nicht trinken dürfen.
Wir schrieben lange hin und her und ich besuchte ihn zwei Mal. Dabei fiel mir auf, wie sehr er bemuttert wurde. Wir wurden von den Eltern durch die Gegend gefahren (und mit den Eltern im Auto kam auch zwischen ihm und mir kein Gespräch zustande), seine Mutter machte uns Lunch zum Mitnehmen - und mir fehlte irgendwie der erwachsene Mann, den ich eigentlich erwartet hätte. Je erwachsener ich wurde, desto sporadischer wurde der Kontakt. Was soll ich Briefe und mails über Science-Fiction Serien undAutorennen schreiben? Über das reale Leben mag er kaum reden.
Vor ein paar Jahren hatte er eine Freundin in den USA, die Beziehung endete mit großem Drama und er chattete mit mir auf Facebook und schüttete mir sein Herz aus. Ich wusste kaum etwas zu sagen. Hin und wieder schreibt er noch, dass er mit seinen Eltern in den Urlaub fährt, dass er Angst vor dem nächsten Geburtstag hat, weil er mit Anfang, Mitte, Ende 30 noch gar nichts getan, nichts erreicht hat. Aber weil er (und scheinbar auch die Eltern) glauben, dass er es nicht kann, versucht er es auch gar nicht erst.
Du bis da immerhin ein großes Stück weiter als er. Um ihn mache ich mir Sorgen. Was wird, wenn die Eltern irgendwann nicht mehr da sind? Sie scheinen einen gänzlich lebensunfähigen Sohn erzogen zu haben - nur wegen seiner Epilepsie.
eternity
Gelöschter Benutzer
Opfer falscher Erziehung in der Nachkriegsgeneration
von eternity am 09.02.2015 13:48Hallo!
Zuerst stelle ich mich Euch kurz mal vor. Ich bin eternity, 53, seitdem ich reden kann Stotterer, seit 11 1/2 JAhren glücklich verheiratet und seit genau 22 Jahren gläubig. Mit meiner Frau bin ich Mitglied in einer Baptistengemeinde. Hier bei Glaube-Community bin ich seit dem 26.01.2015 Mitglied.
Als Neuling unter Euch hab ich nun dem Mut gehabt, mit "Opfer falscher Erziehung in der Nachkriegsgeneration" ein neues Thema anzulegen, da es mich bis zum heutigen Tag immer noch richtig angeht. Aufgrund, dass ich seit meiner frühester Kind Stotterer bin, haben mich meine ganze Familie und Verwandtschaft richtig falsch erzogen, wo sie alle mit mir nur gut gemeint hatten. Aber durch ihre "für mich richtige Erziehung an mir" hatten sie mich dabei immer mehr lebensunfähiger gemacht, bis ich über 40 Jahre alt war. Unter diesen Folgen leide ich auch noch heute immer wieder. JA, so ist es! In unserer Ehe merke ich ganz besonders, dass ich ein Eigenbrötler bin. Ich mache noch sehr viel alleine mit mir aus, ohne vorher ein Wort an meine liebe Frau verloren zu haben - ich habe ein sehr großes kommunikatives Problem! Warum? Weil mir meine ganze Familie nicht ernstgenommen haben und mit mir ungeduldig waren, wenn ich was sagen wollte und sie haben dann auch mein Reden für mich übernommen. Das andere ist, dass ich mich auch noch heute richtig schwer damit tue, unabhängig von meiner Frau nach realen Kontakten zu suchen, neue Kontakte zu finden und aufzubauen und neue reale Freundschaften zu schließen. Schon in meiner Kindheit und Schulzeit machten meine ganze Famillie den großen Fehler, dass sie mich gar nicht ganz normal entwickeln ließen, indem sie mich dabei nicht unterstützten, neue Kontakte unter "Gleichaltrigen" zu finden und Freundschaften zu schließen. Im Gegenteil, sie haben mich immer mehr in den "Goldenen Käfig" hineingetan, da sie sehr große Angst um ihren "behinderten" Sohn hatten, der als erstes von vier Kindern auf die Welt kam. Somit wurde ich dann immer mehr lebensunfähiger, bis ich mit Anfang 30 vor meinem persönlichen Lebensriun stand. Da dachte ich dann, dass ich nun hoffnungslos verloren bin und mein Leben nun endgültig zu Ende ist. Zu dieser Zeit war ich fast dran, mich selbst umzubringen. Aber einer war dagegen, dass ich mich umbringen wollte und das war JESUS. Als ich dann Jesus mein Leben übergab, so musste mich JESUS zuerst wieder lebensfähig machen, da ich bis dahin RICHTIG LEBENSUNFÄHIG war. Nun lebe ich 22 Jahre mit Jesus und ER hat mein ganzes Leben um mindestens 180 Grad umgekrempelt - HALLELUJA, PREIST DEN HERRN!!! Trotzdem liegt auch noch heute vieles in mir brach, das durch die falsche Erziehung von meiner ganzen Famile zustande kam und das tut mir auch noch heute in meinem Herzen sehr, sehr weh. Aber Jesus wird all meine Wunden vollends ganz heilen, die ich durch die falsche Erziehungsmethode von meiner ganzen Familie erlitten habe.
Wer nun von meinem Beitrag sich angesprochen gefühlt hat, dann hat er die ganze Freiheit, mir darauf zu antworten. Darüber würde ich mich sehr freuen.
Gott segne Euch alle verbunden mit liebem Gruß
eternity
Uweles
Gelöschter Benutzer
Re: Wie geht ihr mit dem Hass um?
von Uweles am 09.02.2015 12:54Hallo eternity,
Wir haben etwas gemeinsam! Du wurdest "überbehütet" und ich wurde "übersehen".
Daher kann ich es sehr gut nachvollziehen, wie du dich dabei gefühlt haben musstest. Meine Biografie liest sich wie ein Schreckensbuch, aber ich habe auch ein kostenloses Buch vor kurzem veröffentlicht. Man bekommt es in jeder größeren Onlinebuchhandlung, oder auch von mir direkt. Wenn du magst, dann kannst du es ja mal lesen. Dort steht wie ich als kleiner Junge Gott kennenlernte, wie ich durch mein Umfeld von meinem Glauben entfernt wurde und vor allem steht dort, wie ich dennoch wieder zu meinem Glauben zurück gefunden habe. Dies war erst letztes Jahr!
Glaube mir, du bist leider kein Einzelfall und es gibt so viele Menschen da draussen, die dein Schicksal teilen. Wenn du es schaffts, dann bist du für sehr viele ein Vorbild! Jesus wird dich niemals alleine lassen, er wird dich niemals belügen und er wird immer Zeit für dich haben!
Seitdem ich Jesus immer mehr in mein Leben eingebaut habe, komme ich immer weiter auf den richtigen Weg!
Ich könnte dir den Bericht meines Psychiaters zeigen und du würdest sagen, warum schreibe ich hier und habe mich noch nicht auf dem Dachboden erhangen!
Glaube mir, du schaffst es, denn du musst den Weg niemals alleine gehen. Er ist oft schwer und manchmal denkt man, es geht nicht weiter, aber du wirst es schaffen. Mit seiner Hilfe ist alles möglich!
Wo die Liebe Gottes ist, da bleibt kein Platz mehr für Satan! Ich werde für dich beten!
Lieber Gruß Uweles
Re: Oase 14: "Ich will den Herrn loben und nie vergessen, wie viel Gutes er mir getan hat." (Psalm 103,2 HfA)
von burgold am 09.02.2015 12:34Ja beides ist heute wunderschön. Die Tageslsoung erinnert mich daran das ich den Stärksten Helfer der Welt , und dne weltbesten Anwalt besitze. JESUS.
Wenn er für mich - wer kann dann gegen mich sein? Wer gegen mich gewinnen??? Ich habe doch shcon längst in Jesus gewonnen. Die Andacht erinnert mich stark an mein Singen für Gott. Trotz Schmerzen wegend es langen stehen trotz aller möglichen Gesundheitsbeschwerden dope ich mich mit Medikamente und ja dne Herrn singen zu können. Denn genau das macht mir total viel Spaß. Vergessen alle Schmerzen , vergessen alles was mich sonst so belastet. Einfach Gott anbeten mit der Stimme die er mir gab. Was gibt es schöneres auf der Welt????
Und so versuche ich auch jeden Tag eine guten Tag werden zu lassen - auch wenn es natürlich eben nicht leicht ist. Aber wer kennt es nicht ? Danke für den schönen Text. euch einen schönen Tag 
Zeph 3, 17 17 Der Herr, dein Gott, ist in deinen Mauern, er ist mächtig und hilft dir. Er hat Freude an dir, er droht dir nicht mehr, denn er liebt dich; er jubelt laut, wenn er dich sieht.

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