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Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Umgebung
von Rapp am 30.03.2015 18:42Weißte Dörte,
eigentlich habe ich gar nicht so sehr an dich gedacht, als ich meinen Beitrag schrieb. Alles hat seine Zeit und ich habe dir keinerlei Vorschrift gemacht. Ich habe nur geschrieben, wie ich es erlebte. Da aber jeder einzelne Mensch ne Einzelanfertigung ist hat Vater auch für jeden Menschen seinen Weg. Für mich ist Gemeinde gut, auch wenn ich nicht selten dabei Menschen begegne, denen ich lieber ausweiche.
Dann gibt es aber noch eine Sache: es gibt Menschen, die mir mit ihrer Meinung derart zusetzen, dass ich Abstand nehmen muss. Sonst würde alles darunter leiden.
Denken wir daran. Die Gemeinde wird mit einem Leib verglichen. Jeder einzelne hat da seine Aufgaben. Ich picke nun zwei raus: die Nase und die Füße. Im Leib müssen sie einander nicht auf der Pelle sitzen. Sie mögen einander nicht riechen. Dennoch brauchen sie einander. Will die Nase vorwärts kommen braucht sie ja die Füße. Diese aber brauchen die Nase um nicht dauernd in jedes Näpfchen zu treten... Wenn ich nun in einigen Dingen der empfindlichen Nase gleiche muss ich auch nicht ständig bei den Füße weilen...
In der Gemeinde habe ich einige Leute die mir nahe stehen, nur einige. Hier habe ich meine Aufgabe: ich schreibe für den Gemeindebrief. An Abendveranstaltungen nehme ich nicht teil, auch wenn ich keinen langen Heimweg habe. Aber Abends kann ich nicht mehr. Das wäre schlicht sinnlos.
Bei mir zu Hause trifft sich eine Gebetsgruppe von Christen im Beruf, Fast jeder gehört einer andern Gemeinde an... Widrige Umstände schweißten uns zu einem verschworenen Team zusammen. An Hauskreisen der Gemeinde nehme ich momentan nicht teil.
So nun könnt ihr mich als Schleifstein sehen. Ist für mich unwichtig, denn ich will Vaters Weg gehen, den er für mich ausgesucht hat.
Willy
Re: Umgebung
von Michael-A am 30.03.2015 14:52Ja, wir können uns schnell von irgend etwas beeinflussen lassen. Ich wohne schon seit 1988 in diesem wunderschönen Allgäu, gehe in einer guten Gemeinde und bin auch im Hauskreis. Den Hauskreis habe ich sehr gerne, und wenn ich mal zu Müde bin, überwinde ich es durch das Gebet. Was ich sagen wollt - ohne Gemeinschaft mit aufgeweckten Christen, wäre ich als Preuße gänzlich verloren. Letztenendlich ist es Jesus, der mich leitet.
Tief im Inneren Herzen bin ich ein Berliner, der von alleine nie aus der Gegend gezogen wäre, sondern bin nur den Ruf Jesu gefolgt. Und den werde ich weiter folgen, Sonst gehe ich unter!
Friede sei mit Dir und deinem Haus (auch Familie gemeint...)!
Michael 


Israel, Deutschland, Polen! Für diese Länder bete ich!
Re: Freude - ein Fremdwort?
von Michael-A am 30.03.2015 14:20Danke für die mögliche Antwort, wo du Recht hast. Aber es gibt Tage, da muss ich oft beten, dass die Freude nicht aufhört.
Aber mir hat deine Antwort ein Stück weiter geholfen. Danke!
Friede sei mit Dir und deinem Haus (auch Familie gemeint...)!
Michael 


Israel, Deutschland, Polen! Für diese Länder bete ich!
wideawake
Gelöschter Benutzer
Re: Umgebung
von wideawake am 30.03.2015 13:55Lieber Willy, ...
da hast du Recht ... aber andere brauchen diese Schleifsteine auch und ich denke Gott wird mich schon dann dazu befähigen, wenn sie sich an mir schleifen können / sollen. Jetzt ist noch nicht die Zeit, oder doch ?
Ich kann es einfach nur nicht mehr ertragen, wenn ich Nein sage, meine ich Nein . Das steht selbst in der Bibel, dass ein klares Nein reichen müßte ohne große Erklärungen, dass es akzeptiert wird. Das kann ich auch, ein Nein akzeptieren und es so einfach annehmen
( höchsten noch fragen " Warum ... ?" ) und glaube mir, da will mich Gott schleifen, dass ich bei meinem " Nein" bleibe.
Denn zu oft kam ich durch meine " Gutmütigkeit " es doch wieder zu kiippen, mein Nein - in Satans greifbare Nähe ! No go ...
Nicht umsonst hat Jesus uns den Heil - igen Geist auf die Erde gesandt und der sagt mir, Gott hat die Nacht zum ausruhen und schlafen erschaffen und nicht, um um 23.00 noch durch die Dunkelheit zu fahren, wenn es nicht zwingend erforderlich ist.
Nach meinem Letzten " Alptraum " den gläubigen Stalker und der will mich schleifen ? - wie lieblos war das denn ?
Ach, hätte ich auf meinen geistigen Ersthelfer gehöhrt und diesen ernster genommen anstatt den St. .
So hätte ich mir viel Leid ersparrt. Naja, vielleicht diente es ja auch dazu, dass zu erkennen.
In dem Sinne hast du Recht, gut dann schleifen wir uns eben gegenseitig ! *zwinker* und hoffentlich mit mehr Jesus im Herzen !

PS : Denn ohne Liebe ist alles Nichts , selbst auch das " schleifen " ! Was soll schon bei einem Schleifer herauskommen, der es llieblos tut und ohne Freude daran sondern nur weil er es tun muß und er sich dazu verpflichtet fühlt ? Wahrlich hat der seinen Beruf verfehlt und Gott nicht verstanden !
wideawake
Gelöschter Benutzer
Re: Freude - ein Fremdwort?
von wideawake am 30.03.2015 13:34Hallo liebe Solana, lieber Michael, lieber Willy, liebe Cosima und liebe Cleopatra,
Vielen Dank für euren Zuspruch und freue mich auch darüber, wie Gott in euer Leben funkt.
Es gibt an sich keine "schlechten" Nachrichten. Es ist nur wenn wir etwas negativ einorden oder es für schlimm empfinden oder als zusätzliche Last, kann man schon seine Freude verlieren und Gott in Frage stellen.
Jedoch darf man icht vergessen unter welche Herrschaft die Erde geraten ist und wer sie jetzt noch regiert. Bloss gut müssen wir nicht auf ihn höhren und gehören ihm nicht mehr, sondern können unseren wahren König hier vertreten, dem den in Wirklichkeit Alles gehöhrt.
Lieber Michael da könntest du Jesus fragen " Warum läßt Gott alles das Leid zu ? "
aber genauso könnte dich Jesus fragen" Warum läßt du Mensch all dieses Leid zu ? "
Gott hat uns die Erde überlassen und sie liegt in unserer Hand ! Es sind menschliche Entscheidungen die zu Leid führen und die Wege, die zu diesen Problemen geführt haben sind niemals die Wege, die sie wieder lösen und zur Freude, Liebe und Glück zurück führen können.
Da muß man schon Jesus jetzt folgen. Jetzt wo es möglich geworden ist, um zu kehren.
Liebes Grüßle an @ *widi*
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (17) "In Christus haben wir den Sieg"
von Poola am 30.03.2015 13:21DAS EVANGELIUM NACH MATTHÄUS (Mt 26,69-75)
Die Verleugnung des Petrus
69Petrus aber saß draußen im Hof; da trat eine Magd zu ihm und sprach: Und du warst auch mit dem Jesus aus Galiläa.
70Er leugnete aber vor ihnen allen und sprach: Ich weiß nicht, was du sagst.
71Als er aber hinausging in die Torhalle, sah ihn eine andere und sprach zu denen, die da waren: Dieser war auch mit dem Jesus von Nazareth.
72Und er leugnete abermals und schwor dazu: Ich kenne den Menschen nicht.
73Und nach einer kleinen Weile traten hinzu, die da standen, und sprachen zu Petrus: Wahrhaftig, du bist auch einer von denen, denn deine Sprache verrät dich.
74Da fing er an, sich zu verfluchen und zu schwören: Ich kenne den Menschen nicht. Und alsbald krähte der Hahn.
75Da dachte Petrus an das Wort, das Jesus zu ihm gesagt hatte: Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er ging hinaus und weinte bitterlich.
Re: Freude - ein Fremdwort?
von Michael-A am 30.03.2015 13:13Mit den neuen Diskusionsraum ist zwar eine gute Idee, aber es beantwortet nicht den zweiten Teil meiner Frage. Wie kann ich Freude dabei wieder zurück bekommen?
Friede sei mit Dir und deinem Haus (auch Familie gemeint...)!
Michael 


Israel, Deutschland, Polen! Für diese Länder bete ich!
sylvaki
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (17) "In Christus haben wir den Sieg"
von sylvaki am 30.03.2015 11:40
Hallo Ihrs,
ich hab die letzten Tage fast nur im Bett verbracht,
die Nächte im Sitzen versucht zu schlafen ...
ich weiß nicht, was dafür ein Virus im Umlauf ist
aber der hat es wirklich in sich.
Ich denk an euch.
Sylvaki
sylvaki
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (17) "In Christus haben wir den Sieg"
von sylvaki am 30.03.2015 11:33
Losung und Lehrtext für Montag, den 30. März 2015
„Sieh nun herab von deiner heiligen Wohnung,
vom Himmel, und segne dein Volk Israel."
(5.Mose 26,15)
„Gelobt sei der Herr, der Gott Israels!
Denn er hat besucht und erlöst sein Volk."
(Lukas 1,68)
© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.losungen.de
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Umgebung
von Rapp am 30.03.2015 11:22"Hallo Willy, gestern warst du nicht im Gottesdienst und ich habe gerade über deine Gedanken zu Mammona gepredigt." "Stimmt, Aisha hatte mich nachts geweckt, weil sie raus musste. Da kann ich dann lange nicht mehr schlafen und bin dann am Morgen zu spät dran." "Denke aber bitte dran: das darfst du. Wir sind keine muss Gemeinde, sondern du darfst kommen oder auch mal fehlen!"
Ich darf also kommen oder mal fern bleiben, nur mir fehlt dann was. Klar, die Gemeinschaft mit Vater steht auch für mich an erster Stelle. Aber soll ich in diesem kurzen Leben fertig werden für die Ewigkeit brauche ich wohl einige Schleifsteine...
Vor vielen Jahren ärgerte ich mich über eine Schwester in der Gemeinde. Ich besprach mich mit einem Seelsorger. "Sag mal, von jemandem, der Gott nicht kennt könntest du das sicher annehmen." "Ja." "Dann muss Gott wohl Gläubige dazu brauchen um dich zu schleifen!" Diese Antwort sitzt bis heute. Ist es nicht oft so, dass ich bei gläubigen Menschen die Messlatte höher ansetze als bei der Welt? Da muss ich sagen, ich ertappe mich hierbei immer noch...
Was mir aber zu deinem Bild einfällt: Die Jugend in der Gemeinde braucht Bewegungsfreiheit im geschützten Raum. Bieten wir ihr das, oder meine ich , die Jugend müsse so sein wie wir?
Ich denke an einen Gottesdienst, den die Jugend aus drei Gemeinden mit gestalten durfte. Ich war damals Jugendleiter. Nebst den Jugendlichen war aber fast nur die älteste Generation anwesend. Ich konnte es nicht verkneifen und sagte einleitend ungefähr: Wenn ich euch hier anschaue habe ich ein ganz starkes Verlangen einigen Anwesenden einen leichten Tritt in den Po zu verpassen. Wir sitzen ja hier als ob wir festgewachsen wären. Bewegen wir uns, damit Gott hier was tun kann. Anderseits brauchen wir jungen Leute jemanden, der uns ein wenig bremst, damit wir nicht all zu übermütig werden. Diesen Schutz brauchen wir...
Lacht nur mit: jetzt gehöre ich zu der Generation, die ab und an nen leichten Tritt nötig hat um vom Fleck zu kommen...
Willy

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