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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Die Buße - ein Wort das spaltet.
von Burgen am 05.05.2015 21:09Hallo Jonas,
2.Chr7,14
Wenn mein Volk, ueber dem mein Name ausgerufen ist, sich demütigt...,
und sie beten und suchen mein Angesicht und kehren um von ihren boesen Wegen,
dann werde ich vom Himmel her hoeren und ihre Suenden vergeben und
ihr Land heilen.
Spr 28,13
Wer seine Verbrechen zudeckt, wird keinen Erfolg haben;
wer sie aber bekennt und laesst,
wird Erbarmen finden.
1. Joh 1,9
Wenn wir unsere Suenden bekennen, ist er treu und gerecht,
dass er uns die Suenden vergibt und uns reinigt
von jeder Ungerechtigkeit.
Und Jesus selbst versteht Busse so:
Markus 1, 14b-15
Jesus kam nach Galiläa und predigte das Evangelium Gottes und sprach:
Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe gekommen.
Tut Busse und glaubt an das Evangelium.
Lukas 5, 31-32
Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen:
Nicht die Gesunden brauchen einen Arzt, sondern die Kranken,
ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen,
sondern Suender zur Busse.
Offb 3,19
Ich ueberfuehre und zuechtige alle, die ich liebe.
Sei nun eifrig und tu Busse!
*******
Ich denke, diese paar Stellen geben einen guten Eindruck davon, was Busse im Sinne der Schrift ist.
Und das begleitet uns das ganze Christenleben.
Es hoert und liest sich vielleicht streng. Doch selbst da scheint die Liebe Gottes uns an wie die Sonne.
Gruesse
Burgen
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Praktische Konsequenzen der "Auserwählungsfrage"
von marjo am 05.05.2015 20:55Läuft es hier nun wieder auf den "freien" Willen des Menschen hinaus?
gruß, marjo
Re: Praktische Konsequenzen der "Auserwählungsfrage"
von Pal am 05.05.2015 20:33Jonas, du hattest zuerst etwas von einer Art "Gemeinschafts-Produktion" (Zusammenarbeit) zwischen Gott und Mensch geschrieben. Was ist damit?
Wie kommst du jetzt auf "Freude" - ????
Wer muß bei dieser "Produktion" "Aufbau" was oder wie viel % verrichten?
Das war meine Frage.
Re: Praktische Konsequenzen der "Auserwählungsfrage"
von jonas.sw am 05.05.2015 20:15Es geht um die Freude, die Freude daran Gemeinschaft mit Gott zu haben. Ist es nicht unerheblich, wer bei einen Treffen prozentual mehr geredet hat? Ich, oder welche meiner Freunde?
Re: Praktische Konsequenzen der "Auserwählungsfrage"
von Pal am 05.05.2015 20:01ihr dürft mit Gott an seinen Reich bauen. Aber verkrampft nicht. Ihr seid nicht allein. Gott ist auch noch dabei, er baut mit.
Gott hätte die Macht alles alleine zu bauen. Aber freut euch, denn Gott freut sich, das ihr bei ihm seid. Also lasst uns freuen, etwas gemeinsam aufzubauen.
Lieber Jonas, erlaube mir hier etwas nachzuhaken!

Wie denkst du dir das eigentlich mit der innewohnenden Gottheit. - denn das ist für mich die praktische Konsequenz der Auserwählungsfrage - also bei der von dir erwähnten "Zusammenarbeit" -
WIEVIEL % SIND DEINE LEISTUNG; WIEVIEL % MUß GOTT TUN?
Paß bei deiner Antwort auf, denn das Eis ist dünn!

Re: Oase (19) "Du stellst meine Füße auf weiten Raum."
von Gnadensonne am 05.05.2015 17:59
smilygarden
Herrliche Schneeballen , die liebe ich auch . --------------- Wau , gibt es schon Maikäfer ? habe noch keinen gesehen .
Da schleicht sich immer eine Erinnerung aus der Kindheit bei mir ein , wie meine Brüder ihre Freude hatten , mir diese * wunderschönen * Tiere
ins Bett zu legen . Manchmal sogar sie mir in den Rücken steckten . Ja, heute schmunzele ich darüber , aber damals fand ich es sehr ärgerlich ... .
Bin schon bei der Vorbereitung für meine Reise .... Am 7. Mai fahre ich mal wieder in die Schweiz .(( etwa eine Woche ))
Hoffe nur , dass meine Darmkrämpfe wieder nachlassen , die mich schon paar Tage plagen .
So wünsche ich euch allen eine gute und gesegnete Zeit , ich denke an euch ! liebe Grüße von Gretel
Darum lasst uns dem nachstreben , was zum Frieden dient und zur Erbauung untereinander .
Römer 14,19
Re: Warum ausgerechnet wir?
von Pal am 05.05.2015 17:08- Gott sagte eben zuerst, er würde Sodom vernichten und später war das Gespräch nunmal anders verlaufen. Es steht alles so in 1. Mose 18, ab Vers 16.
Die Verse, die du anschließend zitierst, zeigen, dass Gott derselbe ist, dass Gott sich als Person nicht ändert. Aber wir haben eben Beispiele, wo Gott seine Meinung ändert, wie bei Ninive und Sodom.
Liebe Cleo, wie könnte man dieses Paradox dann lösen, wenn nicht, das hier 2 grundverschiedene Perspektiven beteiligt sind?
Es scheint uns, von der irdischen Perspektive her, das Gott nun seine Meinung geändert hätte.
Aber kann das sein? Ist Gott jemand, der seine Meinung nicht schon vor Erschaffung aller Welten fest und unverändert hatte, eben weil ER doch alles weiß und ihn nie etwas überrascht und ER jedes (scheinbare) Schicksalswendung voll und ganz im Griff hat.
Gott sagt den Menschen: "Bekehrt euch, oder ihr bekommt die und die Strafe!"
Da redet er zu uns auf der irdischen Perspektive #1#, weil wir ja auch in dieser Perspektive leben und denken.
Alles gut und recht. ER kommt zu uns herab und teilt sich uns, auf unserer Ebene, mit. So machte es auch für Jona den Eindruck, jetzt hat Gott von Plan A nach Plan B umgeschaltet.
Doch ganz von oben, aus dem Blickwinkel des allumfassenden , zeitlosen Wissens (#2#) sieht die Angelegenheit ganz, ganz anders aus!
Da wußte Gott ganz genau was geschehen würde und hatte deshalb keinen Plan "B", weil ER, auf grund seiner Allwissenheit nur Pläne "A" erschaffen muß.
Ja, liebe Cleo, jetzt wird es kompliziert.
Aber doch ist es irgendwie eindeutig.
Denn nur so kann ich verstehen, das die Bibel sagt:
Das ist die Perspektive #2#, die alles menschliche himmelweit übersteigt!
Gott hat alles vor Erschaffung der Welt "durchgeplant" - auch das wir uns hier und heute über sein wunderbares Wesen unterhalten!

Und dann geht es weiter, das auch ich, glaubensvoll an Seiner Perspektive #2# teilhaben darf:
Doch immer noch mit beiden Füßen hier ein Erdenleben durchkämpfe, wo die (begrenzte) Perspektive #1# nachwievor Gültigkeit hat und mich ermahnt:
Solche Ermahnungen haben wir nur hier unten nötig. Oben nicht mehr! - Denn oben gilt nur noch die glückselige #2#!
NorderMole
Gelöschter Benutzer
NorderMole
Gelöschter Benutzer
Re: Warum ausgerechnet wir?
von Pal am 05.05.2015 16:42Wenn Judas ureigen Böse war - wieso wurde er dann als Apostel erwählt?
Würdest Du jemanden auf Deine Kinder aufpassen lassen, wenn Du genau wüsstest
dieser jemand ist ein Kinderschänder?
Ja, so etwas würden wir niemals machen! - Aber ist das nicht gerade deshalb so, weil wir uns vor dem Bösen ängstigen und geneigt sind alle Feinde so schnell wie möglich zu vernichten, eben damit sie uns keinen Schaden antun können?
Doch Gott ist ja gerade deshalb GOTT, und unvorstellbar großartig, weil ER es sogar hantieren kann, um einen seiner mächtigsten Engel zum Teufel werden zu lassen und der dann auch noch ev. 1 Drittel der Engel/Sterne mit sich schleppt! - (Ob das genauso ist, weiß ich nicht 100%.)
Gott läßt eine bösartige Schlange im Pradies rumschleichen!
Gott läßt seinen geliebten Josef in Brunnen und Gefängnis werfen!
Gott läßt seinen vollkommenen Hiob martern.
Gott benutzt Golgatha, - das schlimmste Verbrechen aller Zeiten - um uns SEINE Liebe zu demonstrieren.
Gott kann Böses nicht nur erdulden, sondern sogar die schwärzesten Fäden in seinen "Webteppich" einlaufen lassen, um immer noch ein "Webmuster" zur vollsten Verherrlichung seiner selbst herzustellen.
Ich persönlich erkenne in dem von mir gesagten keine zwei miteinander unstimmigen Perspektiven, vielmehr eine Allumfassende.
Das Wissen Gottes um die endgültige Entscheidung eines Menschen ergibt sich ja einzig aus dem, wofür sich besagter Mensch dann auch tatsächlich von sich aus entscheidet; dieses Wissen und daraus resultierendes handeln Gottes hebelt die Möglichkeit des Menschen sich frei zu entscheiden ja nicht aus!
Das ist ein sehr guter Gedanke! Thanks!
Es könnte so ähnlich sein, wie ein Wesen in 2 Dimensionen sich einfach keine 3.Dimension vorstellen kann.
Dennoch sehe ich sehr viele Äußerung der Bibel auf ganz unterschiedlichen Ebenen. (Nämlich den 2 überaus unterschiedlichen Perspektiven.)
Was du ja auch so sagst:
Natürlich handelt Gott aus seiner Perspektive der Allwissenheit heraus und hat dieses Wissen auch in seine Planung mit einbezogen (hierin habe ich dir auch bereits zugestimmt). Wir hingegen handeln aus unserer begrenzten, menschlichen Perspektive.

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