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Re: 1. Timotheus 2, 8-12
von jonas.sw am 14.07.2015 10:58Hallo,
die Betrachtung des Schweigens im Bezug zum Thema Fragen während der Gemeindezusammenkunft fand ich zumindest schonmal überlegenswert.
Re: 1. Timotheus 2, 8-12
von solana am 14.07.2015 10:38Und zum Thema "Lehren" im Zusammenhang mit Jalvars Anfrage zur Community im Licht der Bibel:
Es gibt hier in der Community keine "Lehrer".
Und daher gibt es hier auch keine "Lehrgespräche", wie Jesus sie mit seinen Jüngern geführt hat.
Jesus sammelte eine Gruppe von Jüngern um sich. Es gab Themen, die alle betrafen und Unterredungen, die erstmal nur den jeweiligen Gesprächspartner betrafen. Es gab also einen gemeinsamen Raum für Gespräche und dessen Entwicklung, aber auch Unterredungen innerhalb der Gruppe, die an ganz bestimmte Jünger und Themen gebunden waren. Siehe diesbzgl. zB. Joh 21,21-22
Auf diesen Thread übertragen: Wir sollten uns formal und inhaltlich auf die Gesprächspartner beziehen und uns nicht ungefragt in andere Unterredungen einmischen, es sei denn, man gesellt sich hinzu und bekundet sein Interesse.
Auch ein Threadsteller hat in dieser Community keinen "Leher-Status", so wie Jesus seinen Jüngern und dem Volk gegenüber.
Die Community ist ein Raum, in dem wir einander dienen können, mit dem, was uns Gott an Erkenntnissen durch Erfahrungen mit ihm und seinem Wort geschenkt hat.
Und die "Lehre" wird hier auch nicht "entwickelt" in einer gemeinsamen "Wahrheitssuche" auf dem Weg zu einer "Gottheit" hinter allen konkreten Formen der Religonsausübung.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: 1. Timotheus 2, 8-12
von solana am 14.07.2015 10:04Es begründet keine religiöse Unterdrückung nach dem Motto- Schweige, Weib. Du stehst unter mir.
Einem Mann Gottes wird sich eine Frau Gottes mit Freuden unterordnen. Aber jenseits dieses Niveaus wird dieses Thema schnell zur Machtfrage, welche ausschließt, anstatt zu ordnen.
Hallo Damaris
Ja, Damaris, wer daraus eine "Machtfrage" und eine Sache des "einander Beherrschens" macht, hat etwas ganz Grundlegendes in der christlichen Botschaft missverstanden.
Um Macht und Beherrschen/Unterdrücken geht es weder in der Gemeinde noch in einer christlichen Ehe.
Sondern darum, einander zu dienen, mit den Gaben, die wir bekommen haben - alle! - nicht die einen sind zum Dienen da und die anderen, um sich bedienen zu lassen und die Diener zu unterdrücken.
Lk 22, 24 Es erhob sich auch ein Streit unter ihnen, wer von ihnen als der Größte gelten solle.
25 Er aber sprach zu ihnen: Die Könige herrschen über ihre Völker, und ihre Machthaber lassen sich Wohltäter nennen.
26 Ihr aber nicht so! Sondern der Größte unter euch soll sein wie der Jüngste und der Vornehmste wie ein Diener.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Oase (21) Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, daß wir Kinder Gottes heißen sollen! ( 1Joh 3,1)
von alles.durch.ihn am 14.07.2015 10:01Jepp, gut auf den Punkt gebracht.. :- )
..schieb dir etwas Regen rüber und wünsche dir/ allen Gottes Segen,
lg, adi
..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (21) Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, daß wir Kinder Gottes heißen sollen! ( 1Joh 3,1)
von marjo am 14.07.2015 09:51Das sind Momente in denen man ganz still und ganz bewusst mit all seinen Sinnen spürt, wie abhängig man von Gott ist. Mich ätzen diese Momente und Zeiten ebenso an, wie ich sie zu schätzen weiß.
Gruß,
M.
Re: Oase (21) Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, daß wir Kinder Gottes heißen sollen! ( 1Joh 3,1)
von alles.durch.ihn am 14.07.2015 09:42Guten Morgen, ihr Lieben.. :- )
adi ist etwas aufgeregt - Sohnemann bekommt heute sein Abschlusszeugnis
und einige wichtige Entscheidungen fallen an, die mitunter nicht wir treffen
können, sondern, wo wir wiedermal sehen, wie alles von unserem Herrn abhängt.
Wir Menschlein können "rühren", wie wir wollen - Er allein öffnet Türen, oder
verschließt sie. Da will ich mich täglich daran erinnern, dass Er unser Wohl
im Sinn hat und genau weiß, was für uns gut ist.
Ich wünsche uns allen einen gesegneten Tag an unseres Papa's Hand.. <3
..denk an euch.. :- )
lsg, adi, die gerade etwas in der Luft hängt..
..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: 1. Timotheus 2, 8-12
von marjo am 14.07.2015 09:31Hallo Cleo,
in allen Texten zum Thema Ehe kommt die Schrift früher oder später auf Dinge zurück die unabhängig vom Alten Bund und von der örtlichen Kultur sind. In dem von Dir zitierten Abschnitt sind es Adam und Eva, in anderen Abschnitten wird Christus als das Haupt des Mannes und der Mann als das Haupt der Frau beschrieben. Die Begründungen beziehen sich auf die Schöpfung und die geistliche Realität, wobei beide miteinander verwoben sind.
Beachtlich finde ich die allgemein gehaltenen Anordnungen auch deshalb, weil sie ja bereits zu den Zeiten der Bibel in sehr unterschiedliche soziale und kulturelle Gefüge hineinsprachen. In Jerusalem gab es andere familiäre und kulturelle Entwicklungen als in Rom, Ägypten, Kusch oder Korinth.
gruß, M.
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: 1. Timotheus 2, 8-12
von marjo am 14.07.2015 09:10Hallo Damaris,
da gebe ich Dir recht. Die Briefe sind stets bezogen auf einen Anlass. Im Grunde können wir dankbar für solche örtlichen Probleme sein, weil sie uns zeigen, wie Gott seine Ordnung in der Gemeinde sieht.
Hätte es in den Gemeinde keinerlei erwähnenswerte Probleme gegeben, wären uns all die Texte aus den Lehrbriefen nicht überliefert worden. Das ist natürlich nur eine These von mir. Gott hätte andere Anlässe gefunden, um sein Evangelium und das Leben als Christ für spätere Generationen erlern- und erfahrbar zu machen.
Vielleicht reagiere ich hier in diesem Kontext auch zu vorsichtig. Das "kulturelle" Argument wird oft dazu benutzt, um eine Situation in einem biblischen Buch nicht nur zu erklären, sondern es auch auf eben diese Situation, Zeit, Kultur oder Strömung zu beschränken. Zumindest passiert dies in meinem Umfeld recht oft.
Gruß,
M.
Re: 1. Timotheus 2, 8-12
von Damaris am 14.07.2015 09:01Diese Passagen- lieber Marjo- stehen in der Bibel, weil sie Gottes Ordnung wiedergeben. Sie sind nur an dieser Stelle so deutlich zugespitzt, weil es in den Gemeinden dieses Thema gerade gab.-aus aktuellem Anlaß- sozusagen.
Es begründet keine religiöse Unterdrückung nach dem Motto- Schweige, Weib. Du stehst unter mir.
Einem Mann Gottes wird sich eine Frau Gottes mit Freuden unterordnen.
Aber jenseits dieses Niveaus wird dieses Thema schnell zur Machtfrage, welche ausschließt, anstatt zu ordnen.
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (21) Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, daß wir Kinder Gottes heißen sollen! ( 1Joh 3,1)
von marjo am 14.07.2015 08:46Einen Tag ganz von Regen wäre genau das, was ich gerne hätte. Mir tut sowas in der Seele gut. Leider scheine ich mit dieser Vorliebe leicht... absonderlich zu sein. 
Gruß, M.


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