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Re: Gott ist (auch) Böse
von kahate am 12.12.2015 16:33Hallo solana,
hallo liebe Leserinnen und Leser,
In so einem Diskussionsforum wird ein Gesprächspartner sich nur dann von jemand anderem überzeugen lassen, wenn er erkennt, dass die eigene Position falsch ist und ihm der Standpunkt des anderen besser einleuchtet. Nicht, weil er den anderen als "Lehrautorität" anerkennt und seine Meinung als "automatisch besser und fundierter" einstuft - wie es eben beim Lehrer-Schüler-Verhältnis der Fall ist, bspw in einer Bibelschule.
...genau das ist einer der springenden Punkte!
Die Beiträge von Forenmitgliedern zu verschiedenen meiner Gedanken, Überlegungen und Erkenntnissen hatten für mein Empfinden sehr oft den Charakter und/oder die Form von Belehrungen, weil ja doch in der Bibel steht... bzw. weil meine Überlegungen nicht fundiert sind, einen (nicht näher schlüssig dargelegten) Fehler beinhalten oder einfach nur dummes Zeug sind.
Ich hätte mir zu verschiedenen Gesichtspunkten eher eine nicht aus der Bibel entnommene sondern viel mehr eine anhand der Bibel vom neutralen Standpunkt her erarbeitete partnerschaftliche Betrachtung gewünscht.
Aber was bisher leider noch nicht war könnte vielleicht ja doch noch werden...
Was mich u.a. zu meinen dummen oder spinnerten Ideen gebracht hat, das ist z.B. das Buch von
Hans Küng "Der Anfang aller Dinge - Naturwissenschaft und Religion"
...bin schon neugierig, ob in diesem Forum über meine ganz persönlichen Erkenntnisse zu einem verständlichen Gottesbild auch ganz neutral gesprochen werden kann.
LG von kahate
Schenken, aber wie?
von Michael-A am 12.12.2015 13:56Eine Erzählung aus Afrika
Vor vielen Jahren lebte in Gambia in Afrika ein armer Bauer. Er besaß nur ein winziges Feld auf dem ein paar Mangobäume standen. Eines Tages kam er von der Feldarbeit nach Hause zu seiner Frau und seiner Tochter und zeigte Ihnen voller Stolz und Freude eine Mango: „Seht nur! Das ist wirklich die schönste Mango, die ich je geerntet habe!" Dann legte er die Mango in die Hände seiner Tochter und sagte: „Diese schöne Mango will ich Dir schenken, weil wir Dich sehr lieb haben und Du für uns etwas ganz Besonderes bist".
Die Tochter besah die Mango von allen Seiten und meinte schließlich: „Vater, diese Mango ist ein Wunderwerk Gottes. So eine schöne und vollkommene Mango ist nur eines Königs würdig. Du solltest sie unserem König schenken."
Der Bauer überlegte kurz, folgte dann dem Rat seiner Tochter und machte sich mit der Mango auf den Weg zum Palast des Königs.
Dort angekommen erzählte er dem Wächter am Tor sein Anliegen. Der lachte ihn zuerst aus: „Eine Mango willst Du dem König schenken? Der König besitzt tausende Mangobäume mit den besten Früchten." Aber der Bauer ließ nicht von seinem Wunsch ab und so wurde er schließlich zum König vorgelassen.
„Eure Hoheit, ich möchte Euch diese Mango zum Geschenk machen. Sie stammt von einem meiner Bäume und es ist wirklich die schönste Mango die ich je geerntet habe".
Der König ließ sich die Frucht überreichen, betrachtete sie ausgiebig, zeigte sie seinem Hofstaat und war sichtlich erfreut über das Geschenk. Er wollte sich beim Bauern dafür bedanken.
Dieser hatte unterdessen den Palast aber schon wieder verlassen und machte sich auf den Weg nach Hause. Schnell schickte der König einen Diener auf seinem schönsten und besten Pferd dem Bauern hinterher. Der Diener holte den Bauern bald ein und übergab ihm das Pferd als Geschenk des Königs.
Die Geschichte sprach sich wie ein Lauffeuer im ganzen Reich herum. Auch ein reicher Kaufmann hörte davon. Er überlegte: „Wenn der König sein bestes Pferd für nur eine Mango hergibt, was wird er dann demjenigen schenken, der ihm ein viel wertvolleres Geschenk macht?" Also beschloss der Kaufmann dem König sein schönstes Pferd zu schenken. Er wurde zum König vorgelassen, machte eine tiefe Verbeugung und erklärte: „Eure Hoheit, weil ich Euch zutiefst verehre möchte Euch mein bestes Pferd zum Geschenk machen."
Der König begutachtete das Pferd, streichelte es und sprach dem Kaufmann seinen Dank aus. Als der König bemerkte, dass der Kaufmann ihn dabei sehr erwartungsvoll ansah, erklärte er: „Ah ich verstehe, Du erwartest eine Gegenleistung. Einen Moment, ich habe auch ein Geschenk für Dich". Der König rief einen Diener herbei. Der gab dem Kaufmann etwas, was in ein Tuch eingewickelt war. „Der König sagte: dieses Geschenk habe ich von jemanden, der dafür keine Gegenleistung erwartete. Es gehört nun Dir."
Der Kaufmann wickelte das Tuch ab und zum Vorschein kam: die Mango!
Der Kaufmann war tief enttäuscht, dass er sein bestes Pferd nur für eine Mango hergegeben hatte. Achtlos warf er die Mango einfach auf den Boden. Als der König das sah wurde er wütend und sagte zu seinem Diener: „Schmeiß diesen Mann aus meinem Palast und erkläre ihm, dass ein Geschenk nur so viel Wert hat wie das Herz von dem der etwas schenkt."
diese Erzählung kommt aus Afrika!
Vor vielen Jahren lebte in Gambia in Afrika ein armer Bauer. Er besaß nur ein winziges Feld auf dem ein paar Mangobäume standen. Eines Tages kam er von der Feldarbeit nach Hause zu seiner Frau und seiner Tochter und zeigte Ihnen voller Stolz und Freude eine Mango: „Seht nur! Das ist wirklich die schönste Mango, die ich je geerntet habe!" Dann legte er die Mango in die Hände seiner Tochter und sagte: „Diese schöne Mango will ich Dir schenken, weil wir Dich sehr lieb haben und Du für uns etwas ganz Besonderes bist".
Die Tochter besah die Mango von allen Seiten und meinte schließlich: „Vater, diese Mango ist ein Wunderwerk Gottes. So eine schöne und vollkommene Mango ist nur eines Königs würdig. Du solltest sie unserem König schenken."
Der Bauer überlegte kurz, folgte dann dem Rat seiner Tochter und machte sich mit der Mango auf den Weg zum Palast des Königs.
Dort angekommen erzählte er dem Wächter am Tor sein Anliegen. Der lachte ihn zuerst aus: „Eine Mango willst Du dem König schenken? Der König besitzt tausende Mangobäume mit den besten Früchten." Aber der Bauer ließ nicht von seinem Wunsch ab und so wurde er schließlich zum König vorgelassen.
„Eure Hoheit, ich möchte Euch diese Mango zum Geschenk machen. Sie stammt von einem meiner Bäume und es ist wirklich die schönste Mango die ich je geerntet habe".
Der König ließ sich die Frucht überreichen, betrachtete sie ausgiebig, zeigte sie seinem Hofstaat und war sichtlich erfreut über das Geschenk. Er wollte sich beim Bauern dafür bedanken.
Dieser hatte unterdessen den Palast aber schon wieder verlassen und machte sich auf den Weg nach Hause. Schnell schickte der König einen Diener auf seinem schönsten und besten Pferd dem Bauern hinterher. Der Diener holte den Bauern bald ein und übergab ihm das Pferd als Geschenk des Königs.
Die Geschichte sprach sich wie ein Lauffeuer im ganzen Reich herum. Auch ein reicher Kaufmann hörte davon. Er überlegte: „Wenn der König sein bestes Pferd für nur eine Mango hergibt, was wird er dann demjenigen schenken, der ihm ein viel wertvolleres Geschenk macht?" Also beschloss der Kaufmann dem König sein schönstes Pferd zu schenken. Er wurde zum König vorgelassen, machte eine tiefe Verbeugung und erklärte: „Eure Hoheit, weil ich Euch zutiefst verehre möchte Euch mein bestes Pferd zum Geschenk machen."
Der König begutachtete das Pferd, streichelte es und sprach dem Kaufmann seinen Dank aus. Als der König bemerkte, dass der Kaufmann ihn dabei sehr erwartungsvoll ansah, erklärte er: „Ah ich verstehe, Du erwartest eine Gegenleistung. Einen Moment, ich habe auch ein Geschenk für Dich". Der König rief einen Diener herbei. Der gab dem Kaufmann etwas, was in ein Tuch eingewickelt war. „Der König sagte: dieses Geschenk habe ich von jemanden, der dafür keine Gegenleistung erwartete. Es gehört nun Dir."
Der Kaufmann wickelte das Tuch ab und zum Vorschein kam: die Mango!
Der Kaufmann war tief enttäuscht, dass er sein bestes Pferd nur für eine Mango hergegeben hatte. Achtlos warf er die Mango einfach auf den Boden. Als der König das sah wurde er wütend und sagte zu seinem Diener: „Schmeiß diesen Mann aus meinem Palast und erkläre ihm, dass ein Geschenk nur so viel Wert hat wie das Herz von dem der etwas schenkt."
diese Erzählung kommt aus Afrika!
Das ist eine wirklich gute Geschenkidee - Schenke vom Herzen, ohne etwas zurück zu erwarten!
Friede sei mit Dir und deinem Haus (auch Familie gemeint...)!
Michael 


Israel, Deutschland, Polen! Für diese Länder bete ich!
"Nur wer sich geliebt weiß von Jesus, kann echt Liebe weitergeben."
Re: Gott ist (auch) Böse
von solana am 12.12.2015 13:45Marjo schrieb:
Der Gedanken, dass der Heilige Geist in alle Wahrheit führt, wird in weiten Teilen der Christenheit so verstanden, sich zu allen Themen zu Wort zu melden und den Anspruch zu erheben zumindest ein Grundmaß an Wahrheit weitergegeben zu haben. Schriftauslegung ist heute kein Handwerk mehr, welches man in vielen Moanten und Jahren gründlich erlernt hat. Schriftauslegung ist heute wenig mehr als der verlängerte Arm der Erfahrung.
Der Gedanken, dass der Heilige Geist in alle Wahrheit führt, wird in weiten Teilen der Christenheit so verstanden, sich zu allen Themen zu Wort zu melden und den Anspruch zu erheben zumindest ein Grundmaß an Wahrheit weitergegeben zu haben. Schriftauslegung ist heute kein Handwerk mehr, welches man in vielen Moanten und Jahren gründlich erlernt hat. Schriftauslegung ist heute wenig mehr als der verlängerte Arm der Erfahrung.
Hallo Marjo
Ist nicht eigentlich gerade das die "Funktion" eines Forums?
Dass sich jeder hier gleichberechtigt einbringen darf mit seinen Erkenntnissen und Gedanken, die immer auch Irrtümer enthalten können, da keiner von uns perfekt und vollkommen ist. Und dann "auf Augenhöhe" mit anderen darüber reden kann. Auch wenn er nicht ein mehrjähriges gründliches Bibelschulstudium oä vorzuweisen hat.
Das Forum ist ja keine "Bibelstunde", bei der nur speziel beauftragte und befähigte Lehrer mit Autorität lehren und alle anderen sich belehren lassen.
In so einem Diskussionsforum wird ein Gesprächspartner sich nur dann von jemand anderem überzeugen lassen, wenn er erkennt, dass die eigene Position falsch ist und ihm der Standpunkt des anderen besser einleuchtet. Nicht, weil er den anderen als "Lehrautorität" anerkennt und seine Meinung als "automatisch besser und fundierter" einstuft - wie es eben beim Lehrer-Schüler-Verhältnis der Fall ist, bspw in einer Bibelschule.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Poola
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Re: Wortkette(1)..Winter..und alles was zu dieser zeit dazugehört, und nur dazu!
von Poola am 12.12.2015 13:40Elch
Poola
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NorderMole
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NorderMole
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