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Re: Wortkette(1)..Winter..und alles was zu dieser zeit dazugehört, und nur dazu!
von sandtigeress am 25.01.2016 21:18Eisbeine
Re: Oase (27) Tretet nun hin zum Thron der Gnade... Hebräer 4, 16
von Sonnenkind am 25.01.2016 17:27In meinem Garten blüht es wie immer:
Cyclamen Coum (Wildes Alpenveilchen)
Schneeglöckchen
Duftveilchen
Und das im Hochtaunus!
Sonnenkind
. . . Ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde (1. Mos. 1,29)
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Was ist für Euch "Bewahrung" und wann habt ihr sie erlebt?
von Henoch am 25.01.2016 16:17Hallo Solana,
ja genau so erlebe ich es auch. Nur der heilige Geist lässt uns sicher sein, dass etwas wahr ist. Und manchmal dauert es ewig, bis eine biblische Aussage vom heiligen Geist ins Herz gebracht wird, so dass wir sie richtig verstehen können uns sie uns leiten kann.
Henoch
Re: Was ist für Euch "Bewahrung" und wann habt ihr sie erlebt?
von solana am 25.01.2016 13:40Kennt Ihr das, dass etwas in Euch Alarm gibt, wenn ihr über den Herrn etwas hört, was nicht stimmt? Wenn jemand etwas sagt, was der Lehre wiederspricht? Also Bewahrung vor Irrlehre?
....
Nun, wir sehen ihn ja nicht, wir erkennen ihn an seinem Wort, und deshalb ist es so wichtig, dass er uns vor Irrtum über ihn bewahrt durch seinen Geist.
Hallo Henoch
Ja, da hat wohl jeder seine eigene Geschichte ....
Bei mir war es so, dass ich eine Zeitlang auf der "Schiene" gefahren bin, die "Essenz" hinter allen Religionen zu suchen. Und das als "eigentliche Wahrheit" anzusehen, von denen jede Religion halt nur ein Stückchen erkannt hat. Ich habe mich dann ziemlich offen mit allen möglichen Richtungen beschäftigt und fand auch "Essenz", ein absolut minimaler, gemeinsamer Nenner. Und sehr, sehr viel "zu Relativierendes", das interessant zu durchdenken war, aber eben nicht wirklich relevant für das Leben.
Mit dieser minimale Essenz hatte ich aber keinen Bezug mehr zu meinem Alltagsleben, das war einfach eine geglaubte Realität, die sich nicht konkret in meinem Leben umsetzen liess.
Also suchte ich nach "mehr" - und weil ich der Ansicht war, eigentlich ist die Essenz ja sowieso überall gleich sei und die Denkstruktur hinter der christlichen Lehre ist mir am vertrautesten war, begann ich, wieder in der Bibel zu lesen, im NT. Und im Laufe der Lektüre konnte ich gar nicht anders, die Wahrheit hat mich so überzeugt, dass ich mich ihr gar nicht entziehen konnte. Und zwar nicht nur "intellektuell", sondern mein ganzes Fühlen und Handeln wurde mit einbezogen.
Ich merkte, dass es eben doch nicht reicht, irgend etwas als Wahrheit zu erkennen - und dann wird mein Leben "automatisch" richtig.
Die Erkentnis löst eben nicht "einfach so" alle Bindungen durch Schuld (wie bspw in den östlichen Religionen angenommen) und befreit auch nicht "einfach so" dazu, aus eigener Kraft ein Leben zu leben, das in Einklang mit der Wahrheit ist.
So wurde ich Stück für Stück dahin geführt, zu erkennen und mir einzugestehen, wo ich mir selbst etwas vorgemacht hatte und dann umzukehren ....
Und durch diese Erfahrung vor vielen Jahren, schrillen bei mir gerade bei dieser Thematik sehr schnell die Alarmglocken.
So wie bei dir ist, wenn es um Okkultismus geht, mit dem ich noch nie etwas zu tun hatte, weil mich eine grundsätzliche Abneigung dagegen immer davor zurückschrecken liess.
Ein Vers ist mir im Zusammenhang mit "Irrlehren" wichtig:
Hebr 13,9 Lasst euch nicht durch mancherlei und fremde Lehren umtreiben, denn es ist ein köstlich Ding, dass das Herz fest werde, welches geschieht durch Gnade, nicht durch Speisegebote, von denen keinen Nutzen haben, die damit umgehen.
Auch nicht durch "Gebote" bestimmter Lehren: "Ihr müsst dieses und jenes ganz genau so denken, egal ob es euch einleuchtet oder nicht" - wird das Herz fest.
Unser wichtigster Lehrer ist der Heilige Geist, der uns korrigiert und zurecht bringt, wenn wir bereit sind, uns seiner Führung anzuvertrauen und uns von ihm in Frage stellen zu lassen. Wenn wir bereit sind, auf seine Stimme zu hören und uns von seinem Wort "überzeugen" zu lassen (statt darin unsere Selbstbestätigung zu suchen und unser eigenes Denken damit zu rechtfertigen).
Diese Offenheit und Bereitschaft ist viel wichtiger als "Irrtumslosigkeit". Denn keiner von uns hat die vollkommene Erkenntnis erlangt und jeder von uns ist sein ganzes Leben lang auf diese Führung und Korrektur angewiesen. Je mehr wir darin "verankert und verwurzelt" sind, um so fester wird unser Herz und um so sicherer unser Tritt.
"Denkgebote" und "Denkverbote" können das Herz nicht festmachen ....
Nicht so leicht auszudrücken, wie ich's meine ... ich hoffe, du verstehst mich.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Wortkette(1)..Winter..und alles was zu dieser zeit dazugehört, und nur dazu!
von Poola am 25.01.2016 12:50Eischnee

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