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Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Heute
von Rapp am 24.03.2016 14:18Danke Adi.
Heute krieg ich Besuch. Es hat sich jemand angemeldet zu einer Kaffeepause (mit Zugabe). Der Mann kam kürzlich zu mir. Er freut sich immer so an Aisha. Da hab ich wohl wieder einen Anschleppdienst gefasst... Also Wundertüte öffenen und staunen, was Gott tut.
Willy
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Oase 29, (1Thes 5,18) seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus an euch.
von Poola am 24.03.2016 12:31Apostelgeschichte, 4,12
Und in keinem andern ist das Heil,
auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben,
durch den, Jesus, wir sollen selig werden.
AMEN.
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Elia
von Rapp am 24.03.2016 11:21Nun sehen wir Elia auf der Flucht, denn Isebel, Ahabs Gattin, drohte ihn ermorden zu lassen. Komisch, diesmal lese ich nichts davon, dass er Gott fragte, wie er nun handeln sollte. Hals über Kopf rennt er um sein Leben, was ich sehr wohl begreife.
Dort auf der Flucht trennt er sich von seinem Diener. War das ein Fehler? Kaum, denn es gibt im Leben Situationen, die ich ganz allein durchstehen muss.
Doch nun sehe ich einen verzweifelten Mann. Er hält mir den Spiegel vor... Ja, den kenn ich doch, er lebt hier in Thun und findet mitunter auch, dass es doch genug sei. "Vater, mir reichts. Was rede und schreibe ich noch? Bringt das noch was? Ich stehe doch allein hier..." Ich kenn auch die Antwort: "Lauf nur noch ein wenig weiter. Wenn du müde genug bist rede ich wieder mit dir!" Ja, dann lauf ich mich halb tot und Vater wartet, bis auch ich am Horeb zu Ruhe komme - und den nächsten wichtigen Auftrag erhalte. Manchen langen Weg hätte ich mir ersparen können, wenn ich eher aufgehört hätte, mich als die große Ausnahme zu sehen...
Elia meinte allein übrig zu sein, einer gegen das ganze abtrünnige Volk. "Stimmt nicht, Elia, es sind noch 7000 die ihre Knie nicht vor Baal gebeugt haben." Aber was sind 7000 in einem Millionenvolk? Zuwenig um in eigener Stärke etwas auszurichten, aber genug für einen Neustart mit Gott!!
Willy
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Elia - Rückblende
von Rapp am 24.03.2016 11:16Was mag wohl in Ahab vorgegangen sein als ihm Elia befahl, die Götzenpriester und das Volk auf dem Karmel zu versammeln? Er war es doch, der normaler Weise Befehle erteilte... Aber diesem Mann konnte auch Ahab nicht einfach widersprechen! Er musste sich dem Diktat fügen.
Der Gott, der mit Feuer antwortet ist unser Gott... Dann nimmt Elia die Götzenpriester auf den Arm und verspottet sie.
Aber dann kommt die Zeit, da man das Brandopfer herrichtet und Elia erstellt den Altar aufs neue. Steht in meinem Leben der Altar des Herrn? Wie steht es mit meiner Hingabe? Folge ich Jesus wie zu Beginn oder bin ich ein wenig bequem geworden? Alles Fragen, denen ich mich jetzt stellen muss.
Hier ist der Altar, das Holz, das Opfertier. Da lässt Elia Wasser darüber gießen. Es ist Opferzeit. Elia betet und Gott sendet das Feuer, das schließlich auch das Wasser und selbst den Altar wegbrennt. Gott erweist sich als der lebendige.
Es durfte aber nicht bei den Rufen enden "der Herr ist Gott"! Die Götzenpriester, die das Volk verführten, büßten ihr Leben ein.
Und Elia? Der betet um Regen und weist Ahab an sich schnellstens nach Hause zu begeben, wenn er einigermaßen trocken durchkommen soll...
Gott schenkt nach gut drei Jahren Dürre wieder seinen Regen...
Willy
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Elia - Rückblende
von Rapp am 24.03.2016 11:09Eine Episode, die uns aus Elias Leben berichtet wird, ist mir aufgefallen. Die Witwe in Sarepta, die so treu für Elias sorgte kam in Bedrängnis: ihr Sohn erkrankte und starb. Das geschah in derselben Zeit als Elias dort war. Da sehen wir Elias mit Gott feilschen, was mir diesen Mann so sympatisch macht. Und Gott? Er macht ihm wegen seiner Menschlichkeit keinerlei Vorwurf. Nein, er greift ein und gibt der Mutter ihr Kind zurück.
Vater erwartet nicht, dass wir übermenschlich reagieren. Nein, wir leben hier noch in unserer irdischen Haut und haben unsere irdischen Nöte die Gott selbst bestens kennt. Manchmal lässt er Prüfungen und Nöte zu: schließlich sollen wir eines Tages in seine Herrlichkeit hinein passen. Soll ich dazu reif werden wird Vater wohl noch an mir rummeißeln. Da sind immer noch mal störende Kanten und Ecken die verschwinden müssen. Oder wollen wir nicht zu seiner Ehre und Freude weiterleben?! Das möchte ich schon!
Willy
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Elia - Rückblende
von Rapp am 24.03.2016 11:05Elia wird mich wohl noch beschäftigen. Zu Beginn seines Auftrags als Prophet trat er Ahab, dem König entgegen. Er eröffnete ihm, dass es im Lande nicht mehr regnen werde "bis ich es sage!" Jakobus erinnert uns daran, dass Elia ein Mensch war wie wir: er betete und Gott handelte so...
Was aber geschah mit Elia? Der König verfolgte ihn. In Gottes Auftrag setzte er sich ins Ausland ab: er hauste vorerst einmal am Bach Krit, also in einer Schlucht östlich vom Jordan. Doch auch Elia bekam die Dürre zu spüren, auch wenn ihm Raben zu essen brachten: der Bach trockente aus. Auch wenn er die Folgen seines Gebets hautnah zu spüren begann, wurde er doch von Gott weiter geleitet nach Sarepta einer Stadt in der Nähe von Sidon, also im heutigen Libanon. Das muss für Elia sehr schwer gewesen sein: er hatte keinen Kontakt mehr zu Israel, dem Volk seines Gottes. Da aber hatte eine fremde Frau den Auftrag für ihn zu sorgen.
Wie groß ist doch Gottes Treue. Er versorgt diese Witwe mit allem Nötigen, denn sie hat Gottes Diener aufgenommen, der schon lange vor seinem König auf der Flucht war.
Da gibt es wohl auch Parallelen zu meinem Leben und unserer Zeit. Wie gehe ich z.B. mit Flüchtlingen um? Kann Gott mich brauchen? Darf er zu mir reden und handle ich nach seinem Wort? Diese Fragen muss ich selbst beantworten und dann danach tun.
Willy
Rapp
Gelöschter Benutzer
Elia
von Rapp am 24.03.2016 10:56Was machst du hier, Elia? Ja, da kann ich gut und gerne meinen Namen einsetzen. Das ist ne Frage, die Gott mir auch schon stellte. Wenn ich sie beantworte sehe ich mich plötzlich in bester Gesellschaft: ICH habe gekämpft, gestritten, geopfert und... und vieles mehr. Aber habe ich Gott gefragt, als er mir Kraft schenkte, wie ich diese Kraft einsetzen soll? Oder bin ich gerannt wie Elia? Sein wegrennen war zwar verständlich und berechtigt. Schließlich war sein Leben in Gefahr... Doch wenn ich überlege, welchen Auftrag Gott ihm schließlich gab, frage ich schon, nach dem Sinn des großen Umwegs. Er musste erst einmal zurückgehen und bis nach Damaskus eilen um sich dort wieder der Gefahr auszusetzen, umgebracht zu werden: er soll in Syrien einen Staatsstreich anzetteln. Dann soll er in Israel Jehu zum König an Ahabs Stelle salben, ein Auftrag, der ihn nicht weniger in Gefahr brachte. Der dritte Auftrag trifft ihn selbst sehr hart: Elias muss sich überflüssig machen und seinen Nachfolger einsetzen. Wie viele Reichsgottesarbeiter haben diesen Auftrag nie verstanden. Sie vergassen schlicht einen Nachfolger aufzubauen und sich selbst zurück zu nehmen.
Und nun, Willy, was machst du jetzt und hier?? Momentan bin ich am schreiben...
Willy
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase 29, (1Thes 5,18) seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus an euch.
von Burgen am 24.03.2016 09:43Gründonnerstag:
Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige HERR. (Ps 111,4)
Losung: 1.Mose 41,52 ; Markus 14,34 ; BG von Renate Schiller
Gott hat mich wachsen lassen in dem Lande meines Elends.
Jesus sprach zu seinen Jüngern:
Meine Seele ist betrübt bis in den Tod; bleibt hier und wacht!
***
Dunkel scheinen mir die Tage, und ich seh oft kein Licht.
Gott, erhöre meine Klage, sei mir nah, verlass uns nicht!
Lass die Hoffnung in uns wachsen:
Leben schafft sich wieder Raum.
Und das Holz des Kreuzes Jesu wird für uns zum Lebensbaum.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ihr Lieben alle
ein von Gott behüteter Tag schütze euch, uns, vor Unfall und Gefahr.
Danke für die Nacht, danke für das Erwachen an diesem neuen Tag.
Gott sei mit uns bei allem was wir denken, fühlen, sagen und Tun.
LG
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Lobpreis - u. Gesänge in der Bibel
von Burgen am 24.03.2016 09:32Und Mirjam sang ihnen vor:
"Lasst uns dem HERRN singen, denn hoch erhaben ist er;
Roß und Reiter hat er ins Meer gestürzt."
(2.Mose 15,21)
Und wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den HERRN, deinen Gott, loben
für das gute Land, für das Gute, das er dir gegeben hat. (5.Mose 8,10)
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Oase 29, (1Thes 5,18) seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus an euch.
von Poola am 24.03.2016 09:13 Ihr lieben, Guten Morgen
Matthäus 27, 12-14
12 Und als er von den Hohenpriestern und Ältesten verklagt wurde, antwortete er nichts.
13 Da sprach Pilatus zu ihm: Hörst du nicht, wie hart sie dich verklagen?
14 Und er antwortete ihm nicht auf ein einziges Wort, sodass sich der Statthalter sehr verwunderte.
Reden oder schweigen, Jesus hat sich ähnlich verhalten,
nur auf die frage, ob er der König der Juden sei, hat er klar und deutlich geantwortet.
Alle vorwürfe, anklagen, beschuldigungen, der hohenpriester lies er kommentarlos über sich ergehen.
Nehmen wir uns Jesus als beispiel, und sehen, wann es angebracht ist zu reden, oder besser zu schweigen

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