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Re: Kurzes Hallo
von Pavle am 05.08.2016 22:18Hallo Bithya, schön dass du da bist.
Sicherlich werden hier auch andere Ansichten toleriert - ich spreche aus Erfahrung
.
Gruß
Pavle
Josua 24,15:
Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.
Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.
Re: Sensible Menschen
von Bithya85 am 05.08.2016 22:04ähnlich hab ich es auch erlebt. Es war noch gar nicht lange her, da konnte ich mit meiner Hochsensibilität nicht umgehen, weil ich sie auch nicht wirklich als solche gekannt hab. Aber wenn ich mit Gott in Kontakt bleibe, zeigt er mir sehr genau und konkret, wie ich mit dem Erlebten umgehen kann. Ohne meine Sensibilität zu verraten, denn inzwischen sehe ich sie wirklich als Gabe an.
Das kann dann zum Beispiel sein, dass ich das, was andere sagen, nicht immer auf mich beziehe. Oder dass ich manchmal einfach denke, wenn du mich schlecht behandelst, gehe ich eben und wir können ja ein anderes mal weiter reden, wenn du dich abgeregt hast. Oder auch, dass ich mich mit anderen austausche, denn manchmal bin ich dann so in meiner Wahrnehmung gefangen, dass ich alles andere gar nicht mehr bemerke und dann kann es mir helfen, mal die Sicht von anderen zu hören. So verschieden, wie die Situationen sind, sind dann auch die Möglichkeiten, konstruktiv damit umzugehen. Und man lernt immer neu dazu. Das finde ich schon spannend 
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geli
Gelöschter Benutzer
Re: Sensible Menschen
von geli am 05.08.2016 21:55Ja, das stimmt und ist auch meine Erfahrung, Bithya: Als sensibler Mensch, oder hochsensibler Mensch, nimmt man viele Dinge wahr, die andere übergehen. Man muss, und da hilft uns Gott dabei, einfach (obwohl es nicht "einfach" ist), nur lernen, wie man mit den Dingen, die man wahrnimmt, umgehen kann.
Mir hilft es immer, über alles mit Gott zu reden. Wenn ich überfordert bin, bringe ich ihm die Dinge und vertraue, dass er es macht. Oder dass er mir Lösungen zeigt. So lerne ich, Dinge ihm zu überlassen und Dinge in seine Hände zu legen.
Für mich ist dabei wichtig, dass ich mir nicht zu viel vornehme, sondern dass ich mir Zeit lasse, die Dinge mit Gott zu besprechen.
Erst dann, wenn in meinem Inneren wieder "aufgeräumt" ist, kann ich weitergehen.
Lg, geli
Re: Sensible Menschen
von Bithya85 am 05.08.2016 21:34aber auch mit dieser Gabe kann man lernen, ein dickeres Fell zu entwickeln und sich nicht alles zu Herzen zu nehmen, auch wenn man vieles wahrnimmt. Ich denke, das ist auch wichtig, denn es hilft einem, die Gabe einzusetzen und anderen damit zu helfen. Indem man selbst verletzt wird, ist keinem geholfen.
Beispiel: Ich habe eine gute Freundin, sehr hochsensibel, die mit einem Mann zusammen war, der sie misshandelt und betrogen hat. Sie hatte immer das Gefühl sie müsse ihm helfen. Konnte es natürlich nicht, dafür hatte sie zu dünne Haut. End vom Lied war nur, dass sie immer wieder sehr verletzt wurde und nicht nur sich, sondern auch ihr ungeborenes Kind der Gefahr eines gewaltsamen Todes ausgesetzt hat.
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Kurzes Hallo
von Bithya85 am 05.08.2016 20:33Hi da draußen,
ich bin Bithya und bin heute auf das Forum hier gestoßen. Und gespannt, wen ich hier alles treffe.
Zu mir kurz: Ich bin SozPäd, Christ, Fantasyfan, mag Deutschrock, Computerspiele (Poki und Zelda) schreibe gerne. Ich interessiere mich für Geschichte und Naturwissenschaften. Bin gerne und oft mit Freunden zusammen. Mach mir so über das eine oder andere Gedanken, die nicht immer Mainstream sind. Hoffe, da ist man zumindest etwas tolerant :-D ich bemühe mich auch darum.
Also dann, auf ein fröhliches Austauschen.
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Re: Versuchung - Treue Gottes = 1. Kor. 10, 9-14
von lighty83 am 05.08.2016 19:08Ich war gerade am "Murren" als ich die Beiträge gelesen habe.
Hilft, den Blick immer wieder auf Jesus zu richten
und nicht in die "Motz-Murr-Beschwer-Falle" zu fallen.
In diesem Sinne
Blessings
Lighty
Re: Versuchung - Treue Gottes = 1. Kor. 10, 9-14
von Lila am 05.08.2016 17:48Liebe Solana, vielleicht lag es an meine Formulierung... Sorry!
LG
Lila
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Re: Versuchung - Treue Gottes = 1. Kor. 10, 9-14
von solana am 05.08.2016 17:38Danke für die Erklärung, liebe Lila; ich hatte nicht verstanden, wie du den Bezug gemeint hattest.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Versuchung - Treue Gottes = 1. Kor. 10, 9-14
von Lila am 05.08.2016 16:25Liebe Solana!
Ging es den Messias zu versuchen nicht um die Stelle, den ich zitiert habe?
Wurde nicht das Himmlische Brot abgelehnt? Redeten sie nicht wider Gott und Mose, ist das nicht murren? Sprach Jesus von Wachteln? Denn wie könnten damals die Israeliten Christus versuchen?
Es ist heute auch so. Wenn wir Jesus - das Brot des Lebens - Worte ablehnen, langweilig finden, und ersetzen durch eigene Meinungen oder theologische Theorien, sind wir in Gefahr den Messias zu versuchen. Dann haben wir nicht auf Felsen gebaut, sondern auf Sand. Er ist das Brot! Er ist das Leben!
Niemals hat Jesus versprochen, dass wir problemloses Leben haben werden. Aber nichts und niemand kann uns von Vaters Hand reißen! Das ist Gnade! Egal was kommt, sind wir in der Mächtigen Hand des Vaters!
Wir sollten aber auch bedenken, warum wir in eine Situation befinden, denn sind die Schwierigkeiten nicht immer von Gott, in dem wir uns befinden. Oft kann das Ergebnis des Ungehorsams sein. In diesem Fall ist notwendig Buße zu tun. Wir können zu der Gnadenthron kommen, und auf die „Eherne Schlange" schauen, um errettet zu werden. Das ist auch Gnade!
Prüfet euch selbst, ob ihr im Glauben seid; stellet euch selbst auf die Probe! Oder erkennet ihr euch selbst nicht, daß Jesus Christus in euch ist?
2Kor 13,5
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Versuchung - Treue Gottes = 1. Kor. 10, 9-14
von geli am 05.08.2016 15:42Kommt uns das nicht irgendwie bekannt vor?
Ja, das kommt mir (leider) sehr bekannt vor!


Nicht nur dann, wenn irgendwas einfach nur (nach meinem Empfinden) zu lang dauert, sondern auch, wenn mich etwas ärgert - z.B. auf der Arbeit, über Kollegen, hinter denen man ständig "aufräumen" muss, wenn man deren Tour übernimmt...
Ich will mich zwar nicht ärgern, aber wenn doch - denn Ärger gibts einfach im Leben immer - dann will ich wenigstens nicht meckern und schimpfen.
Denn eigentlich weiß ich ja, dass Gott diese Situationen zuläßt, damit ich "wachsen" kann. Eigentlich...
Aber meine "menschliche" Reaktion auf Ärger und Probeme versuchen Gott - ich denke, in dem Sinne, dass ich zuerst mal "meckere", mich aufrege, bevor ich dann mit der Sache zu Gott gehe und sie mit ihm bespreche. Es zeigt einfach mangelndes Vertrauen, denke ich.
Irgendwo hab ich auch mal gelesen, dass "Gott versuchen" auch bedeutet, wenn man seine Verheißungen "einfordert".
Gerade lese ich das Buch Jeremia - der musste ja auch ständig Gericht und Verwüstung ankündigen - obwohl ja Israel von Gott sehr viele Verheißungen hatte und die Lügenpropheten ja auch entsprechend zum Volk geredet haben.
Bevor Gott eine Verheißung erfüllt, geht es vielleicht vorher noch durch eine Tiefe. Das anzunehmen - und trotzdem an der Verheißung festzuhalten (nicht sie einzufordern!) erfordert großes Vertrauen.
Als Beispiel will ich mal Petrus nennen: Er hatte erkannt, dass Jesus der Messias war - und dachte sicher an die Verheißungen, die an den Messias geknüpft waren. Deshalb war er auch entsetzt, als Jesus ankündigte, dass auf ihn das Kreuz wartete - und er wollte das verhindern.
Gott "versuchen" heißt einfach, ihm nicht zu vertrauen und meckern, wenn Dinge passieren, die nicht in meine begrenzten Vorstellungen hineinpassen - und dann "Verheißungen" in Anspruch nehmen wollen, bzw. sie sogar noch einzufordern, wo Gott ganz andere Pläne hat, um zum Ziel zu kommen.
Aber das alles ist leicht gesagt - viel näher liegt mir leider die "menschliche" Reaktion auf uns Unverständliches.
Ich persönlich wünsche mir da noch viel mehr Besonnenheit - ganz besonders, was mein Reden betrifft!
Lg, geli


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