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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Nieder mit dem Unmut!

von Rapp am 08.09.2016 15:04

Ja, welches Wunder ist denn größer? Gott gibt dem Arzt die richtige Idee für die Diagnose und die Behandlung

oder er führt es gleich selbst aus?

Für beides kann ich nur dankbar sein.

Willy

Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.09.2016 11:59.

Greg

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: Mitglieder kommen und gehen, nur der Greg bleibt.

von Greg am 08.09.2016 12:38

Aber du bist noch hier, liebe Cleo. 

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Oase (34) Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nich, was er dir Gutes getan hat. Ps 103,2

von solana am 08.09.2016 11:00

Liebe Burgen, das wohnt wohl niemand drin, es ist ein kleines Häuschen am Rande eines Gehöfts und ich denke, dass sie dort drin Holz lagern oder Arbeitsgeräte.
Dort ist ansonsten alles sehr gepflegt, also ist das wahrscheinlich bewusst so gelassen worden. Sieht ja auch ganz lustig aus, fnde ich.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Nieder mit dem Unmut!

von solana am 08.09.2016 10:53

Warum sollte man denn nicht die Hilfe eines Arztes in Anspruch nehmen, wenn das möglich ist?

Wir tun das in allen anderen Gebetsanliegen doch auch so: Wir bitten und abeiten trotzdem auch selbst weiter an einer Lösung des Problems - dann legen wir doch auch nicht die Hände in den Schoss und lehnen Hilfe von anderen Menschen ab, weil wir nur Hilfe von Gott selbst haben wollen....
Gott kann ein Gebet auch erhören, indem er durch einen anderen Menschen Hilfe schickt. Dieser andere Mensch kann auch ein Arzt sein ....

Mein Vater war gerade ein paar Tage notfallmässig im KH, weil eine Herzarterie fast zu war. Ihm konnte geholfen werden mit einem Stent und nun geht es ihm viel besser. Er sagte mir: Hätte ich 50 Jahren gelebt, dann hätte man mir nicht helfen könne, und da wäre ich sogar schon einige Jahre eher gestorben, als ich den Herzschrittmacher brauchte .... er wird nächsten Monat 92.

Ich bin sehr froh und dankbar, dass er gerade noch rechtzeitig versorgt werden konnte (er stand ganz knapp vor einem Herzinfarkt) und dass alles ohne Komplikationen verlaufen ist. Das sehe ich als Geschenk und Gebetserhörung an.
Ginge es um seelisches Leid, dann wäre ich auch froh und dankbar über ärztliche Hilfe.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Lila

-, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 731

Re: Nieder mit dem Unmut!

von Lila am 08.09.2016 10:52

Auch mit vermeintlichen seelisch verursachten Depressionen sollte man vorsichtig sein, denn es kann durchaus ein Symptom sein von einen körperlichen Fehlfunktion. Hier ein Beispiel aus meinem Leben:

Vor etwa 2 Jahren fing an. Plötzlich nach etwa ein und halb Stunde Schlaf wachte ich in ein unbeschreiblichen Panik auf. Ich stand sozusagen unter Schock. Am Anfang dachte ich, vielleicht sollte ich Abend nicht zu viel essen. So, haben weniger gegessen, trotzdem verbesserte sich meine Lage nicht, und langsam wurde ich auch noch depressiv. Nach Wochen ging ich zum Hausarzt. Der meinte es sei psychisch. Meine Lage verschlechterte sich auch dadurch, dass ich nachts nicht richtig schlafen konnte und deswegen war ich auch tagsüber völlig fertig. Ich hatte Angst, dass ich durchdrehe, denn solche Panikattacken waren für mich vorher völlig unbekannt. Ich habe Arzt gewechselt, und der hat wenigstens festgestellt, dass ich extrem hohe Blutdruck habe, außerdem Tachykardie. Aber er dachte auch, könnte auch psychische Ursachen haben. Der einzige Arzt, der das verneinte war mein HNO Arzt, der mich eh und je gekannt hat. Auch die Christen wollten mich ermutigen mehr Glauben und Vertrauen zu Gott zu haben. Ehrlich gesagt, auch wenn ich nichts sagte, nervte mich. Ich hatte kein bisschen weniger Glaube und Vertrauen als vorher.

So, mein HNO Arzt sprach mit meinem Tochter, und bat sie mich in einem Krankenhaus gründlich untersuchen zu lassen. So kam ich mit Tachykardie ins Krankenhaus. Nach wirklich gründliche Untersuchungen kam heraus, ich hätte Schlafapnoe, denn die Messungen aber auch die Beschwerden deuteten darauf. So kam ich nach einige Monate (so viel muss Du warten auf einen Termin)in einem Schlaflabor wurde die Diagnose  gestellt, und bekam eine Beatmungsgerät für die Nacht. Seit dem geht mir absolut gut, kann die Nacht durchschlafen. Keine Panikattacken keine Unruhe, nichts! Keine Medikamente! Die Panik Attacke waren nämlich dadurch entstanden, dass in mein Blut die Sauerstoffsättigung extrem niedrig gefallen ist, wegen des zu langen Atemaussetzers. In dieser Situation reagiert das Gehirn, schüttet Unmenge Kortisol und Adrenalin Hormonen aus, damit der Körper wach wird, und wieder richtig atmet. So, mein Problem hatte überhaupt kein psychische Ursachen, und hatte noch weniger mit Glaube und Vertrauen zu tun. Meine christlichen Freunde haben sich naher entschuldigt, was eigentlich gar nicht notwendig war, denn ich wusste, sie wollten mich nur ermutigen, auch wenn mich schon genervt haben mit den Ratschlägen.

 

Gott gebührt die Ehre, dass er mir Geholfen hat durch dir Ärzte!

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.09.2016 11:31.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (34) Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nich, was er dir Gutes getan hat. Ps 103,2

von Burgen am 08.09.2016 10:43

Bei Betrachtung des obigen Bildes suchte ich zuerst vergeblich nach einem Haus

Es vermittelt Neugier, auch die dazugehörenden Bewohner kennenzulernen

Besonders schön muss es wohl auch in der goldenen Herbstfärbung aussehen.

Einen wundervollen Tag uns allen heute.!

Losung: Jeremia 31,7  ;  Markus 5,19

Ruft laut, rühmt und sprecht:
Der HERR hat seinem Volk geholfen !
Und Jesus sprach zu dem Geheilten:
Geh hin in dein Haus zu den Deinen und verkünde ihnen, welch große Wohltat dir der Herr getan hat und wie er sich deiner erbarmt hat.


 

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Lila

-, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 731

Re: Nieder mit dem Unmut!

von Lila am 08.09.2016 10:31

Danke, liebe Bithya, genau so sehe ich auch. Und Gott hat die Möglichkeit auch durch die Ärzte uns zu heilen. Sonst wäre ich jetzt nicht in diesen Forum.

 

Wenn man auch die Geschichtlichen Hintergründe beachten, waren die damaligen Ärzte Magier, Wunderheiler. Und ich möchte deutlich sagen, ein Kind Gottes hat auch heute nicht zu suchen bei diesen Scharlatanen!

Es ist unverantwortlich, Christen davon abzuhalten, zu Arzt zu gehen! Denn das bedeutet überhaupt nicht, dass wir nicht beten und nicht von Gott Hilfe erwarten. Gott hat unheimlich viel Möglichkeiten uns zu helfen.

 

 

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

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NorderMole
Gelöschter Benutzer

Re: Morgengruß, Kurzandacht, Beten, Bibelzitate die uns bewegen

von NorderMole am 08.09.2016 09:49

Laßt uns die Hauptsumme aller Lehre hören:
Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gilt für alle Menschen.

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Bithya85

41, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 171

Re: Nieder mit dem Unmut!

von Bithya85 am 08.09.2016 09:30

In deinem zitierten Bibelvers steht nicht, dass man keine Ärzte aufsuchen darf. Da steht, was ein bestimmter Mann gemacht hat. Oder besser: Was er nicht gemacht hat.
Ich weiß von keiner Stelle, wo steht: "So spricht der Herr: Sucht niemals einen Arzt auf." Denn Ärzte können von Gott gebraucht werden, um Menschen zu heilen. So wie er auch Beter gebrauchen kann. Wer, glaubst du, hat die Substanzen erfunden, die die Ärzte benutzen, um Menschen zu helfen? Wer hat das Johanniskraut erfunden oder Baldrian? Und wer hat gesagt "Siehe, es war sehr gut"?

Gemig-Blog Schaut gerne mal vorbei

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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Nieder mit dem Unmut!

von Pal am 08.09.2016 06:19

Burgen:
Überhaupt steht nirgend, dass wir nicht die Behandlung eines Arztes /Ärztin, Therapeuten usw. für uns anwenden dürfen als Christen.

2Ch 16:12 Und Asa ward krank an seinen Füßen im neununddreißigsten Jahr seines Königreichs, und seine Krankheit nahm sehr zu; und er suchte auch in seiner Krankheit den HERRN nicht, sondern die Ärzte.

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