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solana

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Wieviel Bibelstudium für Nachfolge Jesus

von solana am 09.12.2016 17:28

Ich muss da an einen Bibelvers denken:

1Petr 2,2 und seid begierig nach der vernünftigen lauteren Milch wie die neugeborenen Kindlein, auf dass ihr durch sie wachset zum Heil,

Und stelle mir vor, wie es wäre, wenn neugeborene Kindlein stattdessen fragen würden: "Wieviel Mutterlilch muss ich unbedingt zu mir nehmen, damit ich wachsen kann ?"
Um sich dann auf dieses Minimum zu beschränken ....und ja nicht zu viel trinken ....  

Irgendwie eine seltsame Vorstellung.

Sollte es uns nicht eigentlich ein Bedürfnis sein? Und eine Freude, darin zu lesen und danach zu handeln?
Denn eigentlich ist es ja doch eine Art "Liebesbrief" Gottes  an uns Menschen, kein trockenes Lehrbuch, das man sich wider Willen reinziehen muss, um Bescheid zu wissen....

Der Schreiber des 119. Psalms empfand es wenigstens so; zB:

Ps 119, 82 Meine Augen sehnen sich nach deinem Wort
...
103 Dein Wort ist meinem Munde süßer als Honig.
....
140 Dein Wort ist ganz durchläutert, und dein Knecht hat es lieb.
...
148 Ich wache auf, wenn's noch Nacht ist, nachzusinnen über dein Wort.
...
172 Meine Zunge soll singen von deinem Wort;
usw 

Wenn man aus Pflichtbewusstsein liest, vielleicht sogar mit Widerwillen, dann weiss ich nicht, ob das überhaupt viel bringt.

Wenn einem Bibellesen keine wirkliche Freude macht, würde ich empfehlen, sich mal eine Zeit lang nur mir ganz kleinen "Häppchen" zu begnügen.
Sich einzelne Verse, die einem etwas sagen, heraus picken und erst mal nur über diesen einen Vers nachdenken. Lieber an einer kleinen Stelle in die Tiefe gehen als grosse Abschnitte "runter reissen", die dann doch nur grösstenteils an einem vorbei rauschen.

Wenn einen so ein einzelner Vers durch den Tag begleitet und man immer wieder mal neue Gedanken dazu bekommt, dann wächst auch der Appetit auf mehr .
So ist jedenfalls meine Erfahrung dazu.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Wieviel Bibelstudium für Nachfolge Jesus

von Pal am 09.12.2016 16:57

Christina:
Ich hoffe, dass, wenn ich morgen sterben würde, zB. durch einen Unfall, dass es Gott mir vergeben würde, dass ich die Bibel noch nicht durchgelesen habe.

Ist das eine Sünde? -
Wenn du Jesus Christus erkannt und verstanden hast, dann hast du Vergebung pur!
Lies einmal die Geschichte von Naeman, der war ein feindlicher General. (Am besten das ganze Kapitel.)
2Kö 5:17 Da sprach Naeman: Möchte deinem Knecht nicht gegeben werden dieser Erde Last, soviel zwei Maultiere tragen? Denn dein Knecht will nicht mehr andern Göttern opfern und Brandopfer tun, sondern dem HERRN. 2Kö 5:18 Nur darin wolle der HERR deinem Knecht gnädig sein: wo ich anbete im Hause Rimmons, wenn mein Herr ins Haus Rimmons geht, daselbst anzubeten, und er sich an meine Hand lehnt. 2Kö 5:19 Er sprach zu ihm: Zieh hin mit Frieden!

Wenn dein Herz auf das Zentrum (Jesus Christus) fokusiert ist, dann bekommst du den FRIEDEN, der das Zeugnis/Beweis deiner Vergebung ist.

Christina:
Manchmal habe ich sogar etwas Angst mich an das AT zu wagen, denn ich las von der Steinigung von ungehorsamen Kindern. Das macht mir Angst wegen der Brutalität.

Wenn du die schlimmste Brutalität von Golgatha, die ja persönlich für dich geschehen ist, akzeptieren konntest, dann sollte dich nichts mehr umwerfen. Denn etwas Böseres und Härteres gibt es in der ganzen Bibel nicht. - Und das nur aus LIEBE zu dir und mir!

lG

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Wieviel Bibelstudium für Nachfolge Jesus

von Henoch am 09.12.2016 16:23

Hallo Christina,

das alte Testament ist wunderbar. Es erzählt die Geschichte Gottes mit den Menschen, wie sehr er sich um uns Abtrünnige bemüht, um zu retten, und wie sehr er Sorge hat, dass wir seine Botschaft und seine Heiligkeit und Gerechtigkeit und Liebe verstehen können. Damit dies möglich ist, handelte Gott am Menschen in verschiedenen Schritten.

Zuerst gab es kein Gesetz und der Mensch fiel immer mehr in Sünde. Und Gott brachte Gericht (die Sintflut). So gab er den Menschen Verständnis darüber, wie sehr der Mensch verdirbt, wenn er gottlos ist und er bewies den Menschen, dass Gott richtet, aber auch rettet. Die Arche ist ein Bild für Christus, Noah glaubte Gott und daher wurde er gerettet. 120 Jahre durften die Menschen Noah bei der Arbeit zusehen und sich Gedanken machen, was Noah sagte ...Das ist Gottes Geduld und Liebe und seine Hand ist ausgestreckt um zu retten, wer gerettet werden will.

Dann berief Noah Abraham aus einem Volk von Götzendienern und er erwählte Abraham zum Stammvater eines Volkes, an dem er seine Herrlichkeit, also sein ganzes Wesen, der Welt zeigen wollte. Er führte Abraham, tat Wunder, war der Gott Isaaks, Jakobs und er erwies sich mächtig an Israel, das er aus Ägypten ins gelobte Land brachte. Auch hier sieht man Gottes Wesen, heilig, liebevoll, gerechet etc...und zugleich die Untreue Israels. Nun gab er Israel ein Gesetz, durch das Gott den Menschen seine Ansprüche zeigen konnte, und welch eine heilige und konsequent gerechte Haltung Gott wider der Sünde hat. Und er gab einen Hinweis auf Jesus und seinen Willen zu retten durch die Tieropfer, die die Sünden bedeckten. Und auch hier zeigte er dem Volk, dass der ein Mann nach dem Herzen Gottes ist, der Gott vertraut, und dass Gott gerecht, heilig und liebevoll und treu ist.

Und er zeigte den Menschen, dass es bergab geht, wenn man sich von Gott entfernt....Und daher sandte er Priester, Richter, Propheten und Könige, um das Volk zu sich zurückzurufen, dass er es segnen kann. Das waren auch Vorschatten auf den Sohn Gottes, Christus, der ja als Prophet, Priester und zugleich als Lamm Gottes kam und als Richter und König in Herrlichkeit erst noch kommen wird. Gott weiß, dass der Mensch sich zugrunde richtet, wenn er sich von Gott entfernt, denn er ist so erschaffen, dass sein größtes Glück und seine Seligkeit und seine Lebendigkeit 100% abhängig von der Gemeinschaft mit Gott ist. Und Gemeinschaft mit Gott geht nur in Heiligkeit und Heiligkeit kann nur von Gott gegeben werden.

Deshalb sandte er seinen Sohn, der die Gerechtigkeit gab, die vor Gott gilt, als er als das Lamm Gottes die Schuld auf sich nahm und damit Gott mit denen versöhnte, die Glauben. Er hätte wohl auch anders retten können, aber da er heilig ist, geht es nur so. Denn er kann nicht ungerecht sein, um liebevoll zu sein und Schuld zu vergeben, und er kann nicht lieben, ohne gerecht zu sein, denn Liebe ohne Gerechtigkeit ist keine Liebe. Deshalb MUSS Sünde bestraft werden, damit Gott gerecht ist und er trägt die Strafe selbst in Christus, damit Gott vollkommene Liebe ist. Nun war das ganze alte Testament eine schrittweise Offenbarung Gottes, damit wir begreifen können, warum Jesus kommen musste und was die einzige Gerechtigkeit ist, die vor Gott gilt.

Aber es geht weiter, ...die Bibel endet ja erst am Ende der Zeit und mit einem Ausblick auf eine neue Schöpfung....anbetungswürdig...

Die Bibel zu lesen ist geistige Nahrung, die Dich in eine tiefe und innige Gemeinschaft mit Gott führt, denn Gott ist das Wort. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass er genau so ist, wie er sagt und das unveränderlich und ewig, und dass er nicht lügen kann. Er ist also 100% vertrauenswürdig. Sich auf sein Wort zu stützen, als stünde er vor einem, das ist das wahre Leben, das in das ewige Leben mündet, denn sein Wort ist Leben und Wahrheit ewiglich.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.12.2016 16:36.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: vom Segen der Sabbatheiligung : Jesaja 58, 13 - 14

von Burgen am 09.12.2016 15:33

Ja, das Johannesevangelium gibt darüber Kenntnis, schon in den ersten paar Versen lesen wir das.

Manche Ausleger, die Christus lieben, sprechen vom abgewandeltem Christentum durch die Organisation Kirche.

Damit, mit dem Begriff Kirche, sind jetzt nicht die Menschen gemeint, die wie wir Jesus lieben und ihm nachfolgen (wollen)

Sondern eben die Organisation, die manches anders vorschreibt, als was die Schrift zu lesen gibt.

Deswegen kommen vielleicht auch die vielen Gräben zwischen den Menschen, die Christen sind.

Dennoch, sie können auch eine Befruchtung sein, in dem Sinne, dass die Menschen lernen, selbst in der Schrift zu forschen um zu sehen, was sie sagt, wie es sich verhält.

Das NT spricht davon.

Und Paulus war ein studierter Mann, ein Pharisäer, der uns eben vieles erklärt.
Gott hat ihn gebraucht um die Schrift samt Christus in die westliche und restliche Welt zu bringen.

Gruß
Burgen
 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wieviel Bibelstudium für Nachfolge Jesus

von Burgen am 09.12.2016 15:18

Liebe Christina,

viele Menschen lehnen wegen dem, was du über deine Angst bezüglich 'Steinigung' schreibst, ab.

Allerdings ist auch zu bedenken, dass die Priesterschaft und der ganze Blutopferdienst u.a. auch Wurzeln im damaligen kulturellen Umfeld hat.

Die Menschen wollten auch so leben wie sie es bei den umliegenden Völkern sahen.

Das ist die eine Seite.
Die andere Seite , das zu opfernde Tierblut, steht für die Sündenvergebung. Diese Linie beginnt dort und durchzieht die ganze Schrift. Erst durch Jesus, seinen Opfertod am Kreuz wurde die Tiertötungpraxis aufgegeben.
Zumal ca 70 nach Chr. der Tempel entgültig zerstört wurde und der Tempeldienst nicht mehr durchgeführt wurde.

Evt. wird damit wieder begonnen sobald der dritte Tempel dort aufgebaut wird. Das wollen jedenfalls eine Gruppe der ultraGläubigen.

Fazit:
Jesus ist das Lamm des Neuen Bundes.
Er hat uns den Schutz durch sein Blut geschenkt. Dafür muss kein anderer Mensch und kein Tier getötet werden.

Eine sehr gute Erzählung im AT gibt es, als die geistlichen Kämpfe mit dem Pharao geschahen, bevor Mose sein Gottesvolk aus Ägypten durch die Wüste führen durfte.

An jeden Türrahmen sollte Blut eines Lammes gestrichen werden. Warum, wozu?
Gott konnte an diesem Gehorsamsschritt sehen, dass dort Juden waren, die noch in derselben nacht das Land verlassen sollten.
Davor sollten sie quasie aus dem Stand heraus dieses tote Lamm schnell gemeinsam aufessen.

An den Häusern, an denen Gott dieses Blutzeichen nicht fand, wurde die jegliche Erstgeburt getötet, Tier und Mensch.

Im Gedanken daran feiern bis heute die Juden und manche Christen dieses Passah. Jesus nahm ebenfalls an den Tempelfeiern teil und wanderte nach Jerusalem deswegen.

Das Blut Christi und die entsprechenden Bibelstellen sollte man getrost auswendig können und mit Gott besprechen, sowie für sich selbst anwenden - feiern.

Gruß
Burgen
 

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Michi123

57, Männlich

  Neuling

Beiträge: 4

Re: vom Segen der Sabbatheiligung : Jesaja 58, 13 - 14

von Michi123 am 09.12.2016 15:11

Im Neuen Testament steht nirgends, dass Jesus das Gesetz abgeschafft hätte. Aber vielleicht um ein wenig ein Gefühl für das Thema aus jüdischer Sicht zu geben:

Der hebräische Begriff "Schechina" müsste dazu kurz erklärt werden. Schechina ist das Wort, dass die Anwesenheit des Herrn bedeutet. Die Schechina ruht. Sie ruht zum Beispiel im Tempel auf der Bundeslade. Diese heißt "Aron habrit".  brit =  Bund . Wenn die Tora in einer Synagoge verlesen wird, dann wird sie aus dem Toraschrein entnommen. Dieser heißt Aron hakodesch kodesch = heilig. Aron = Schrein.
Die Tora sind die 5 Bücher Mose. Die Tora ist das Gesetz oder das Wort.

Ich möchte jetzt mal eine Parallele ziehen (ein sogenannter Midrasch): Wenn im sogenannten Neuen Testament steht: "Das Wort wurde Fleisch" lese ich das so: Die Tora wurde Fleisch.

Wenn die Schechina auf der Aron habrit ruht, dann ruht sie auch auf dem zum lebendigen Körper gewordenen Leib Yeschuahs, dem Messias.
Das heißt, dass Yeschuah die verkörperte Tora ist. Er ist die Tora. Er ist das Gesetz. Er ist die Bundeslade. Alles, was die Gegenwart des Menschen vor der Bundeslade und damit vor der Schechina betrifft, das regelt das Gesetz, also die Tora. Und da sind besonders die Opfervorschriften anzusehen. Diese bedeuten, dass es für verschiedene Brüche des Bundes (= Sünde) Opferhandlungen gibt, um wieder in die Versöhnung mit dem Herrn zu kommen. Diese Opfergaben hat der Messias Yeschuah für immer und ewig mit seinem leben erfüllt. Die Opfervorschriften sind ein Abbild für das, was der Messias getan hat. Ist es daher erlaubt, den Bund zu brechen? Das sei ferne. Aber wenn wir es getan haben, können wir uns auf dieses Opfer Yeschuahs vor dem HErrn berufen, wenn wir wieder auf den Weg des Herren zurückfinden wollen. (Tshuv = Buße)

Das heißt also, dass die Tora in Yeschuah eine lebendige Person geworden ist, die unter den Menschen lebte.

Das heißt, dass das, was in der Tora steht in Yeschuah ein lebendiger Menschensohn wurde.

Das heißt, dass die Schechina auf Yeschuah ruhte.

Und das heißt, dass wir, die wir diesem Messias anhängen, ebenfalls eine lebendige Tora sind und dass die Schechina ebenso auf uns ruht. Also andere sollten in unserem Leben das Wort des HErrn (= Tora) lesen können. Damit erfüllt nämlich Yeschuah ein Merkmal des Messiases, dass er nämlich alle Menschen auf den Weg der Tora führen wird.

Er, Yeschuah ist die Tora und das Gesetz. Wenn wir aber das Gesetz und die Tora auseinander nehmen, dann werden wir niemals in der Tiefe verstehen, wer Jesus oder Yeschuah ist. Das Gesetz / Tora ist eine Lebensform, keine Vorschrift. Das Gesetz / Tora ist ein Ort, auf dem die Schechina des "Adonai Elohejnu" ruht, des Gottes Abrahams, Isaaks und Jakobs und deren Frauen. Im NT steht dazu: "Der Buchstabe tötet, der Geist macht lebendig"

Mose bekam am Sinai Die Tora und damit bereits ein Abbild des Messias vom Herrn übergeben. Und er schaute etwas, nämlich die Herrlichkeit des Herrn.
Mose bildet in der Tora etwas ab, was in den Himmeln (Schmaijjm = Pluralwort!) eine Realität ist. Und der Mensch soll ja ein Abbild des Herrn sein.
Also ein Bild einer himmlischen Wirklichkeit. Das Wesen des Vaters, die Schchina, der hl. Geist, die Chavot. Alles Begriffe für diese unausprechliche Wesenseinheit des Herrn. Daher sprechen wir auch nie den Namen des Herrn aus. Er ist der "ha shem ha mephorasch" und wir sind sein Abbild und Yeschuah war der Menschensohn, also der Mensch, der dieses Abbild darstellen konnte, weil er ohne Sünde war. Und uns hat er da mit hineingenommen, erlöst eben vom Gesetz der Sünde.

Es ist schwer, diese Zusammenhänge alle so zu beschreiben, weil man, wenn man mal den Schlüssel verstanden hat, wie durch eine Türe eintritt in eine innere Welt, in der sich in Yeschuah eben die Tora erfüllt, also durch ihn, wie durch ein fehlendes Puzzelteil, alles einen Sinn bekommt.
Aber da passt es nicht, dass man dann die Tora auseinander nimmt in Teile, wie die gelten für Christen und die nicht. Da kommt man nie zu dem inneren Schauen, dass die Tora und Yeschuah identisch sind.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Konnte Jesus sündigen?

von Burgen am 09.12.2016 14:51

Vermutlich hätten wir mehr Informationen als bisher über Adam bekommen, wenn es für uns von Wichtigkeit wäre.

Im Garten Eden erhielten die Menschen alles, was sie dort zu der Zeit brauchten.

Genauso wie das Volk Israel auf ihrer Wanderschaft in der Wüste.

Erst als die jeweiligen Zeiten abgelaufen waren, mussten sie Neues lernen.

Gruß
Burgen
 

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Christina

39, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 13

Re: Wieviel Bibelstudium für Nachfolge Jesus

von Christina am 09.12.2016 14:48

Hallo!

Ich habe die Bibel noch nicht durchgelesen, weder AT, noch NT und hoffe, dass ich es bald schaffen werde! Das interessante ist, dass ich, bevor ich dieses Jahr zum Glauben kam, die Bibel für mich unverständlich war; wie ein Buch mit sieben Siegeln. Aber nun lese ich und alles ergibt viel besser einen Sinn! Ich danke Jesus und dem heiligen Geist, die mir glaube ich beim Verstehen helfen und ich lerne täglich dazu. Ich versuche jeden Tag weiterzukommen im Verständnis, so vieles eröffnet sich einem beim Lesen von GOTTES Wort. Zum Beispiel habe ich mich früher wegen meinem Weltschmerz und den täglichen schlimmen Nachrichten im Fernsehen in eine Fantasywelt geflüchtet, es war ein regelrechter Eskapismus vor der ,, grausamen Welt". Ich las zB. Tolkien oder als Jugendliche Harry Potter. Doch nun verstehe ich, dass diese Welt eine gefallene Welt ist und dass Satan die ganze Welt zu verführen versucht. Gottes Versprechen auf Frieden und Gerechtigkeit,  für die die an ihn, seinen Sohn und sein Evangelium glauben, gibt mir neue Hoffnung!

Ich hoffe, dass, wenn ich morgen sterben würde, zB. durch einen Unfall, dass es Gott mir vergeben würde, dass ich die Bibel noch nicht durchgelesen habe.

Manchmal habe ich sogar etwas Angst mich an das AT zu wagen, denn ich las von der Steinigung von ungehorsamen Kindern. Das macht mir Angst wegen der Brutalität.

LG und Segen,
Christina 

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Konnte Jesus sündigen?

von Pal am 09.12.2016 13:19

@Jonas, da hast du allerdings recht! - Es wird nicht weiter in der Bibel erwähnt...

Beroeer:
Hätte Adam vollständig treu sein können....?

Ja, das ist auch eine gute Frage!
Denn die vollständige Treue und Liebe hätte, früher oder später, immer die vollständige Selbstverleugnung eingefordert.
Und wie (Gott-) verliebt muß man sein (und bleiben), um sich selbst nicht mehr zu lieben?

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: vom Segen der Sabbatheiligung : Jesaja 58, 13 - 14

von Henoch am 09.12.2016 12:24

Hallo Salvato,

Jesus hat die Gesetze des alten Testamentes nie aufgehoben. Und er hat auch nie behauptet, dass jemand nicht gesteinigt werden darf. Die Ehebrecherin durfte deshalb nicht gesteinigt werden, weil die Todesstrafe im AT nur vollzogen werden durfte bei mindestens 2 AUGENzeugen. Eine falsche Zeugenaussage war ebenfalls ein Grund für eine Todesstrafe (s.u.).

Das war der Grund dafür, dass Jesus sagte: "Wenn Dich keiner verurteilt, verurteile ich Dich auch nicht." Gottes Gnade und Erbarmen kommt nicht aus eine lauen Einstellung gegen Sünde, sondern, im Gegenteil, von seiner Liebe und einer vollkommen Gerechtigkeit, die in Christus erfüllt ist. Deshalb heißt es, dass Gott sich dann (und nur dann) erbarmt, wenn der Mensch Buße tut und sich bekehrt. Und dass nur die Gerechtigkeit vor Gott gilt, die Christus für uns erworben hat. Gott ist heilig.

5Mo 19,15 Es soll kein einzelner Zeuge gegen jemand auftreten wegen irgendeiner Missetat oder Sünde, was für eine Sünde es auch sei, die man tun kann, sondern durch zweier oder dreier Zeugen Mund soll eine Sache gültig sein.

5Mo 19,18 und die Richter sollen gründlich nachforschen. Und wenn der Zeuge ein falscher Zeuge ist und ein falsches Zeugnis wider seinen Bruder gegeben hat, 19 dann sollt ihr mit ihm tun, wie er gedachte, seinem Bruder zu tun, damit du das Böse aus deiner Mitte wegtust, 20 auf dass die andern aufhorchen, sich fürchten und hinfort nicht mehr solche bösen Dinge tun in deiner Mitte.

Röm 1,17 Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben; wie geschrieben steht (Habakuk 2,4): »Der Gerechte wird aus Glauben leben.«

Die Tatsache, dass Christus das Ende des Gesetzes ist und ab sofort der Geist Gottes im erlösten Menschen dafür sorgt, dass wir die Liebe Gottes beantworten und daher gehorchen wollen, machte auch der Anwendung der Strafen ein Ende. Denn wir gehorchen nicht mehr aus Angst vor Strafe sondern aus der Kraft Gottes heraus und aus Liebe zu unserem himmlischen Vater und seinem Sohn, der für uns litt.

Hes 36,27 Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun.

 

Henoch

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.12.2016 12:32.
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