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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Projekt Weltethos: Der religiöse Konsens der unverrückbaren Werte
von Burgen am 09.12.2016 22:45Ich glaube, das Prinzip Nächstenliebe ist speziell eine christliche Bezeichnung.
In der Welt könnte man sich vielleicht eher auf Respekt einigen.
Respekt gegenüber Mann, Frau, Natur und Tiere.
Könnte man sich darauf einigen und umsetzen, mit Leben füllen, hätte es sicherlich auch Frieden zwischen den unterschiedlichsten menschen zur Folge.
Auch in einer friedlosen Welt.
Ein positives Zeichen der Demokratie ist die Ausdikutierung von unterschiedlichen Ansichten.
Und das kann eben dauern.
Gruß
Burgen
Re: Projekt Weltethos: Der religiöse Konsens der unverrückbaren Werte
von Salvato am 09.12.2016 22:34Guten Abend Augustinus
Und gerade die Nächstenliebe kommt bei der Goldenen Regel aller Religionen beim Weltethos stark zum tragen. Jesus legte ja sehr sehr grossen Wert auf tätige Nächstenliebe.
Guten Abend Henoch
Gerande die Altkirchenväter sorgten für Unfrieden. Jesus wollte keine Kirchen und am Wenigsten Glaubenskriege, die durch das Kirchentum einst mittels Missbrauch seines Namens viel Leid brachten und Gottlosigkeit erkennen liessen.
Jeder kann seinen Teil zum wachsenden Frieden auf Erden beitragen indem jeder in und um sich Frieden schafft,
Gruss Salvato
Re: Adventskalender 2016
von Andreas am 09.12.2016 22:32Wie einsam muss wohl Jesus gewesen sein, hier auf Erden, fern vom Vater, in einer ganz fremden Welt? Und wofür?
Verständnis
Jesus ist auf die Welt gekommen, damit er uns Menschen verstehen kann:
All unsere Sorgen und Nöte. All unsere Anfechtungen und Versuchungen.
All unser Leid. All unsere Tränen. Nichts war ihm fremd von alledem.
Jesus hat immer wieder versucht mit viel Verständnis auf die Menschen zu zu gehen:
Er hat die Sünder nicht verdammt.
Er hat ihnen geholfen ihren falschen Weg einzusehen und umzukehren.
Er hat sie von ihren Sünden freigesprochen. Er hat viele Leiden geheilt.
Er hat sich dafür beschimpfen und verspotten lassen von Menschen die kein Verständnis für Ihn hatten.
Deshalb sollen wir uns auch bemühen unsere Mitmenschen zu verstehen:
Sie so nehmen wie sie sind. Sie nicht nach unserem Willen verändern wollten.
Sie in ihrer Schwachheit aufrichten.
Sie in ihren Stärken bestärken. Sie ganz einfach lieben.
Deshalb sollen wir uns auch bemühen Gott, so weit wie möglich, zu verstehen:
Dass Er immer für uns da ist. Dass Er uns nie im Stich lässt.
Dass Er all unsere Schuld annimmt, wenn wir zu Ihm kommen, und sie in Heil und Segen verwandelt.
Dass Er uns auf jeden Weg begleitet. Dass Er uns ganz einfach unvorstellbar lieb hat.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Vom Licht zum Frieden
von Andreas am 09.12.2016 22:2610) Einsamkeit
Um wirklich ganz aufmerksam sein zu können, muss ich allein sein. Um Sein Wort zu hören, muss ich allein sein. Um mich von Ihm berühren und verändern zu lassen, muss ich allein sein.
Vieles ist nur in der Einsamkeit möglich. Auch Jesus ging zuerst in die Wüste, wo er mit Seinem Vater ganz allein war, bevor Er Seinen Auftrag ausführte.
Die Einsamkeit, ist der Ort der Bewährung:
Mt 4,1 Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel in Versuchung geführt werden.
Mt 4,11 Darauf ließ der Teufel von ihm ab und es kamen Engel und dienten ihm.
-
Immer wieder sollen wir diese Einsamkeit aufsuchen.
Mk 1,35 In aller Frühe, als es noch dunkel war, stand er auf und ging an einen einsamen Ort,um zu beten.
- -
- Nehme ich mir Zeit, um mit Gott allein zu sein?
- Fühle ich mich dabei wohl?
- Schenkt mir das Kraft und Erkenntnis für mein geistliches Leben?
- Ist mir diese Zeit auch wertvoll, wenn nichts geschieht?
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Re: Wieviel Bibelstudium für Nachfolge Jesus
von Salvato am 09.12.2016 21:54Guten Abend Christina und Andere hier
Also das Lesen der vielen Kriegsgeschichten und anderer Greueltaten, wie z.B. Steinigung bei Holzauflesen am Sabbat, Tötungsforderungen, Blutschmierrituale betreffend Priesterweihe und dergleichen im AT können sich Nachfolger Jesu eh sparen. In den Psalmen und Sprüchen findet man durchaus auch Stellen, die mit den Lehren Jesu Christi vereinbar sind.
Früher war es zumindest so, dass man die Lehren Jesus Christus fast ausschliesslich mündlich weitergab, also das weitergab, was Jesus Christus seinen Jüngern als eigentlichen und einzigen Missionsauftrag auf den Weg gab. Paulus ermahnte dann mittels Briefen die von ihm und seinen Gehilfen einst vermittelte, verbreitete Christenlehre, also wie man dem Evangelium Jesus Christus gerecht werden hineinwachsen und dranbleiben könne. Paulus tadelte dann ja auch jene die in die AT-Gesetzlichkeit rückfällig wurden oder es so aussah als ob dies geschehen könnte. Es ging Paulus immer um die Lehren Jesus Christus. Deshalb ist es insbesondere von höchster Wichtigkeit die Evangelien eingehend zu studieren um zu wissen was Jesus Christus lehrte, respektive der Vater im Himmel durch seinen Sohn als seinen Willen lehrte.
Nur wegen der Weitergabe Jesus Christus Lehren wurden Jünger und Apostel verfolgt und gesteinigt. Dies, weil sie sich zu Jesus Gotteslehre bekannten und diese verbreiteten. Doch gerade das was Jesus über Gott und dessen Willen lehrte war und ist von höchster Wichtigkeit. Jesus begann am Jordan nach seiner Taufe mit der Aufklärung wie Gott wirklich ist und nicht vorher. Dass dieser Tag mocjt als Feiertag im Christentum galt und gilt, finde ich echt beschämend.
Jedenfalls lehrte Jesus Christus nirgends, dass man täglich in der Bibel lesen müsse, oder gar ein schlechtes Gewissen haben sollte, wenn er die Bibel nie ganz durchgelesen hat. Jesus ging es mehr um das Umsetzen der Nächstenliebe.
Jesus Christus war wichtig, dass man möglichst viele Menschen für die von ihm verbreitete Gotteslehre gewinnen konnte. Und das befolgten die damaligen Jünger noch sehr sehr vorbildlich. In sogenannt christlichen Glaubensgemeinschaften sollte man sich meines Erachtens wieder mehr mit der heilsamen, segensreichen Lehre Christi befassen, stattdessen wird die oftmals erbärmlich vernachlässigt.
Keiner kommt zum Vater als durch Jesus. Alle Aussagen, Anleitungen die Jesus Lehren widersprechen, sind für wahres Christsein nicht von Belang, auch wenn sie inder Bibel stehen. Gemäss 2. Tim. 3.16 erkennt man von Gott eingegebene Schrift in der Bibel daran, dass sie der Besserung, der Läuterung dienen. Das AT wird als hebräische Bibel bezeichnet und das NT als christliche Bibel. Noch ein Indiz, dass der Weg zu wahrem Christsein im NT zu finden ist und nicht im AT.
Gruss Salvato
Re: Projekt Weltethos: Der religiöse Konsens der unverrückbaren Werte
von Augustinus am 09.12.2016 21:53Ich wundere mich, dass bei der Aufzählung der unverrückbaren Werten der eigentliche Schlüsselwert fehlt: Die Menschen- bzw. Nächstenliebe.
Auch wenn ich mit Henochs Definition zur Gleichberechtigung von Mann und Frau nicht ganz konform gehe, spielt diese bei den unverrückbaren Werten eher eine untergeordnete Rolle und ist nicht unbedingt ein enscheidener Faktor zur etwaigen Herstellung eines Weltfriedens.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Augustinus stellt sich vor
von Burgen am 09.12.2016 21:17Hallo Augustinus
herzlich Willkommen hier.
Wir freuen uns, wünschen uns auch gute Gespräche mit Neuen
.
Schau dich ruhig mal um und vielleicht eröffnest du eine neue Austauschreihe.
Gruß
Burgen
Augustinus stellt sich vor
von Augustinus am 09.12.2016 20:51Liebe Mitforisten,
ich bins, der Neue
.
47 Jahre alt, geschieden/wiederverheiratet, katholisch getauft und sozialisiert (obwohl in der Diaspora), seit der Jugend jahrzehntelang Taufscheinchrist, vor knapp 4 Jahren den Weg zu Ihm zurückgefunden. Katholik bin ich geblieben und zwar mit mehr Überzeugung als zuvor, bin allerdings zur Alt-Katholischen Kirche gewechselt.
Ich bin gespannt auf das Forum und hoffentlich auf folgende gute Gespräche.
Re: Wieviel Bibelstudium für Nachfolge Jesus
von Pal am 09.12.2016 17:56Wenn man aus Pflichtbewusstsein liest, vielleicht sogar mit Widerwillen, dann weiss ich nicht, ob das überhaupt viel bringt?
Doch, das bringt ganz viel, wenn man auf der "Pharisäer-Schiene" läuft!
Re: Oase (36) Gottes Liebe zu uns beweist sich darin, dass ... / Römer 5, 6 ff.
von solana am 09.12.2016 17:52Noch ein paar schöne Himmelsbilder von heute ohne Nebel:
Die Sonne hat nicht sehr viel Kraft und hat es nicht geschafft, den Reif auf der Nordseite der Rübenhaufen aufzutauen .... auch auf meinen Wasserbottichen bleibt eine dünne Eisschicht.
Die aufgeschütteten Rübenhaufen scheinen übrigens Zuckerrüben zu sein.
Ich hab mal eine aufgelesen, die beim Transport verloren worden war (und die der nächste Transporter sicher überrollt hätte) und habe sie zu Hause (nach Anleitung aus dem Internet) geschält und gekocht. Schmechte leicht nach rote Beete, aber sehr suss.
Entweder werden die für die Zuckerherstellung verwendet oder vielleicht auch verfütter - schmeckt den Tieren bestimmt auch und davon werden sie sicher schnell gemästet
.
Von den Hermann-Brownies war ich erst ein bisschen enttäuscht; "super locker", wie es das Rezept versprochen hat, sind sie zwar - aber shon fast zu locker, dh "Richtung bröselig", für meinen Geschmach ein bisschen zu wenig saftig.
Aber sie schmecken gut (immer besser, je mehr ich probiere
). Vielleicht lasse ich sie das nächste Mal ein bisschen kürzer backen, damit sie saftiger bleiben.
Ein schönes Wochenende wünsche ich allen.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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