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nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Ehevertrag
von nennmichdu am 25.03.2017 07:52Hallo Pavle,
Ich lese nirgends von einem Vertrag zwischen Mann und Frau.
Im 2. und im 5. Buch Mose wird hier vieles zu diesem Thema angesprochen. Bezüglich der Verantwortung eines Mannes, der sich mit einer Frau (geschlechtlich) einlässt.
2. Mose 22
15 Wenn jemand eine Jungfrau betört, die nicht verlobt ist, und liegt bei ihr, muss er sie sich gegen das Heiratsgeld zur Frau erwerben.
16 Falls sich ihr Vater hartnäckig weigert, sie ihm zu geben, soll er Geld abwiegen nach dem Heiratsgeld für Jungfrauen.
Hier liegt ein gewisses Einverständnis zum Geschlechtsakt bei der Frau vor. Was nicht ausschließlich den Mann in Verantwortung stellt, sondern den Vater der Frau die Option lässt, seine Tochter ihm nicht anzuvertrauen, sondern lediglich eine "finanzielle" Entschädigung zu verlangen/erheben.
5. Mose 22 (Überschrift hier bei mir - Elberfelder Übersetzung - Schutz der Frau vor Verleumdung/Vergewaltigung)
28 Wenn ein Mann ein Mädchen trifft, eine Jungfrau, die nicht verlobt ist, und ergreift sie und liegt bei ihr, und sie werden dabei angetroffen,
29 dann soll der Mann, der bei ihr lag, dem Vater des Mädchens fünfzig Schekel Silber geben, und es soll seine Frau werden, weil er ihr Gewalt angetan hat; er kann sie nicht entlassen all seine Tage.
Hier kommt der Mann dann nicht mit einer finanziellen Entschädigung aus der Sache raus, sondern er wird unmittelbar in die Pflicht genommen, nun auch für die Frau Sorge tragen zu müssen.
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Von Babel nach Pfingsten
von nennmichdu am 25.03.2017 07:31Hallo Pavle,
meine Intention war und ist, gemeinsam Gedanken zusammenzutragen, was eigentlich passierte, als die Menschen sich über den Turmbau zu Babel einen Namen machen wollten.
Angesichts der drohenden Zerstreuung, infolge des Fluches der über Kain ausgesprochen war und der dann auch über die Söhne Noahs - speziell über die Nachkommen Hams und seines Sohnes Kanaan Gestalt annahm.
Es geht mir nicht darum aufzuzeigen, das es für die Menschen sinnvoll wäre, eine Einheitssprache zu finden. Denn wir sind alle Individuen vor Gott - der selbst nicht die Person ansieht, sondern das, was er in den Menschen hineingelegt hat. Und das ist bei uns Christen Christus selbst, nach dessen Reich wir Christen trachten. Und dieses Reich ist bekanntlich nicht von dieser Welt.
Allerdings teile ich auch nicht deine Aussage, das es Rebellion gegen Gott ist, wenn die Menschen die gleiche Sprache sprechen. Denn so war es ja einmal der Fall gewesen (zu Babel) was auch nicht an sich schlecht ist.
Schlecht ist der Mensch nicht durch die Sprache die er spricht. Schlecht - oder Böse - bezeichnet Gott den Menschen, der sich nicht von Gott versorgen lässt sondern auf sich selbst vertraut, oder auf das vertraut was andere Menschen durch ihre eigene Kraft imstande sind zu tun. - Solange sie noch in der Trennung von Gott leben, solange sie noch nicht durch den Geist Gottes wiedergeboren worden sind und nicht mehr ihren eigenen Begierden leben und dienen müssen.
Die Zungenrede in der Apostelgeschichte war gegeben, damit alle anwesenden in ihrer Sprache die Apostel verstehen. Das was heutezutage in vielen christlichen Kirchen als Zugnerede angepriesen wird, hat nichts damit zu tun.
Ich habe versucht aufzuzeigen, an Jesaja 50,4 was das Reden "in Zungen" vom Wesen/Sinn her bedeutet.
Wenn wir nun über Pfingsten nachdenken und dazu die Apostelgeschichte lesen, so ist die Ausgangssituation, das die Jünger Jesu (die Jesus erlebt hatten - bis zu seiner Himmelfahrt) auf die Verheißung des Vaters warten sollten (Apg. 1,4) um mit dem heiligen Geist dann getauft zu werden (nachdem ihnen - was die Wassertaufe sinnbildlich darstellt - die Vergebung der Sünden - die Reinwaschung von Schuld - durch Jesu Tod am Kreuz zuteil geworden ist).
Apg. 1,8
Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde.
Kraft zum Zeugnis - als lebendiges Zeugnis für das, was Christus nun durch sie darstellt, um allen Menschen ein Wegweiser zu Gott dem Vater zu sein, auf das sie auch die Möglichkeit erhalten, errettet zu werden.
Was steht nun in Apg. 2 bezüglich der Zungenrede:
3 Und es erschienen ihnen zerteilte Zungen wie von Feuer, und sie setzten sich auf jeden Einzelnen von ihnen.
4 Und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und fingen an in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.
Ein für mich erstmal übernatürliches Ereignis, das dann aber auch dort erst Sinn macht, wo ich mich zu dem anderen Menschen "hinabbegebe" - ihn - wie man so schön sagt, dort abhole, wo er steht und ihn dort in seiner "Mundart" -- begegne --- das aufgreife, was ihn bislang ausgemacht hat (Sprache spiegelt hier ein Stückweit sein Bild von der Realität wieder) und dann darauf aufbauend ihn zu dem hinführen, der uns alle Geschaffen hat, dem Schöpfer des Universums, Gott, -- der unser Vater werden möchte - dort wo wir seine Stimme hören, auf sein Anklopfen hin ihm unsere Herzenstür öffnen und ihn in unser Leben hineinlassen und Herr sein lassen.
Re: Ehevertrag
von Pavle am 24.03.2017 22:49Ich lese nirgends von einem Vertrag zwischen Mann und Frau. Es gibt nur einen Vertrag zwischen den Vätern/Brüdern der Eheleute - davon haben diese allerdings nichts.
Josua 24,15:
Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.
Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.
Re: Bund der Ehe - Ehebund; heute (noch) aktuell?
von Pavle am 24.03.2017 22:46Wann fängt, laut Bibel, die Ehe an?
In unserer Gesellschaft wird einiges durcheinandergebracht:
Da führte Isaak sie in das Zelt ... und nahm Rebekka, und sie wurde seine Frau, und er gewann sie lieb. (1. Mose 24,67)
Josua 24,15:
Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.
Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.
Re: Von Babel nach Pfingsten
von Pavle am 24.03.2017 22:40Lieber @nennmichdu,
ich habe auch Probleme deine Intention herauszulesen. Was willst du uns sagen?
Sollen wir alle dieselben Sprache sprechen? Das wäre Rebellion gegen Gott - da er selber die verschiedenen Sprachen gemacht hat.
Zum Zungenreden noch einige Worte:
Die Zungenrede in der Apostelgeschichte war gegeben, damit alle anwesenden in ihrer Sprache die Apostel verstehen. Das was heutezutage in vielen christlichen Kirchen als Zugnerede angepriesen wird, hat nichts damit zu tun.
Josua 24,15:
Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.
Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Weisheit - Sprüche-des-Lebens
von Burgen am 24.03.2017 22:21Psalm 34
Die Augen des HERRN merken auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Schreien.
Das Antlitz des HERRN steht wider alle, die Böses tun, dass er ihren Namen ausrotte von der Erde.
Wenn die Gerechten schreien, so hört der HERR und errettet sie aus all ihrer Not.
Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben. 16-19
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Weisheit - Sprüche-des-Lebens
von Burgen am 24.03.2017 22:10Psalm 34
Kommt her, ihr Kinder, höret mir zu? Ich will euch die Furcht des HERRN lehren.
Wer ist's, der Leben begehrt und gute Tage hätte?
Behüte deine Zunge vor Bösem und deine Lippen, dass sie nicht trug reden.
Lass ab vom Bösen und tue Gutes; suche Frieden und jage ihm nach! 12-15
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Von Babel nach Pfingsten
von Burgen am 24.03.2017 22:00Apg 2, 1 - 13
Als der Pfingsttag anbrach, waren wieder alle am selben Ort zusammen.
Plötzlich entstand vom Himmel her ein Brausen. Es klang wie das Tosen eines heftigen Sturms und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren.
Sie sahen etwas, das wie Feuerzungen aussah, sich zerteilte und sich auf jeden Einzelnen von ihnen setzte.
4 Alle wurdn mit dem Heiligen Geist erfüllt und fingen plötzlich an, in fremden Sprachen zu reden, so wie es ihnen der Geist eingab.
5 Zu dieser Zeit hielten sich gottesfürchtige jüdische Männer aus aller Welt in Jerusalem auf.
6 Als dann dieses Geräusch entstand, lief die Menge zusammen. Fassungslos hörte jeder die Apostel in seiner eigenen Sprache reden.
7 Außer sich vor Staunen riefen sie: "Sind denn das nicht alles Galiläer, die hier reden?
8 Wie kann es sein, dass wie sie in unserer Muttersprache hören?
9 Wir sind hier Parther, Meder und Elamiter. Wir kommen aus Mesopotamien, aus Judäa, Kappadozien, der Asia,
10 aus Phrygien, Pamphylien, Ägypten und aus der Gegend um Zyrene in Libyen. Dazu kommen noch die hier ansässigen Römer, egal, ob gebürtige Juden oder zum Judentum Übergetretene.
11 Selbst Kreter und Araber sind hier. Wie kann es nur sein, dass wir sie in unseren eigenen Sprachen von den großen Taten Gottes reden hören?"
12 Sie waren bestürzt. "Was ist das nur?", ftagte einer den anderen ratlos und erstaunt.
(NBH)
+++
Fast bin ich geneigt zu sagen, dass an diesem denkwürdigen Tag der Siegeszug für Evangelisation, Mission durch Kraft des Heiligen Gottesgeistes in Kraft trat in der ganzen damaligen Welt bis in unsere Weltzeit hinein.
Gruß
Burgen
MarcusO
Gelöschter Benutzer
Re: Bund der Ehe - Ehebund; heute (noch) aktuell?
von MarcusO am 24.03.2017 20:17nein muss er nicht, denn er kann Gott auch einfach um Hilfe für die Situation bitten.Das ist eine Option, scheidung aber nicht! Also für mich spricht die Bibel da klare Worte.
Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Ehebruchs, und heiratet eine andere, der bricht die Ehe Mat 19,9
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Von Babel nach Pfingsten
von nennmichdu am 24.03.2017 15:39Hallo Cleopatra,
Woher hast du diese Info, dass die Menschen nach Kain sich zwei Frauen nahmen?
1. Mose 4
Kains Nachkommen
17 Und Kain erkannte seine Frau; die ward schwanger und gebar den Henoch. Und er baute eine Stadt, die nannte er nach seines Sohnes Namen Henoch.
18 Henoch aber zeugte Irad, Irad zeugte Mehujaël, Mehujaël zeugte Metuschaël, Metuschaël zeugte Lamech.
19 Lamech aber nahm zwei Frauen, eine hieß Ada, die andere Zilla.
20 Und Ada gebar Jabal; von dem sind hergekommen, die in Zelten wohnen und Vieh halten.
21 Und sein Bruder hieß Jubal; von dem sind hergekommen alle Zither- und Flötenspieler.
22 Zilla aber gebar auch, nämlich den Tubal-Kain; von dem sind hergekommen alle Erz- und Eisenschmiede. Und die Schwester des Tubal-Kain war Naama.
23 Und Lamech sprach zu seinen Frauen: Ada und Zilla, höret meine Rede, ihr Frauen Lamechs, merkt auf, was ich sage: Einen Mann erschlug ich für meine Wunde und einen Jüngling für meine Beule.
24 Kain soll siebenmal gerächt werden, aber Lamech siebenundsiebzigmal.
Weiterhin stellte ich heraus, das zu Pfingsten die dort anwesenden gottesfürchtigen Menschen aus allen Nationen (die zum Fest der Erstlingsgabe nach Jerusalem gereist waren -- alles nach zu lesen in der Apostelgeschichte..) nun durch die Ausgießung des heiligen Geistes die dort versammelten Jünger Jesu
- Verstehen - konnten, indem was sie über Gottes Werk (und das war Jesu erbrachte Erlösung am Kreuz, der sich selbst als Erstlingsgabe Gott hingab - für uns) rühmten.
Unser Kalenderblatt von heute mit einem Bibelvers zielt in diese Richtung:
1. Korinther 1,18
18 Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist's eine Gotteskraft.
Und durch diese Kraft Gottes, durch den heiligen Geist wurden dann durch die Predigt des Petrus mehrere Tausend Menschen zur Gemeinde hinzugefügt (von den angereisten gottesfürchtigen Menschen, die die jüdische Religion für sich annahmen, aber noch nicht verstanden hatten, was durch Jesus Christus nun geschehen war - um einzugehen in die Ruhe von den eigenen Werken...u.a...)
Also die gemeinsame Sprache dient dazu, einander zu verstehen um dann auch -- wenn man denn auch den heiligen Geist gemeinsam hat - eines Sinnes werden zu können.
Den heiligen Geist hatten die Menschen zu Babel nicht, als sie noch in einer Sprache am gemeinsamen Ziel wirkten - sich durch den Turm - der bis zum Himmel reichen sollte, einen Namen zu machen.
Nun wird zu Pfingsten eine neue Stufe erreicht - für die Gemeinde Jesu -- sie sind gelehrt von Gott selbst - vom heiligen Geist und verkörpern hier - wie wir in der Apostelgeschichte lesen, eine Einheit. Sind eines Sinnes. Und trachten nun nicht mehr danach, sich selbst einen Namen zu machen, sondern Gottes Namen zu verherrlichen. Trachten nach seinem Reich und seiner Herrschaft. Folgen - in Demut - dem Lamme nach. Verleugnen sich selbst - leben nicht ihr eigenes Leben sondern erleben, das Christus durch sie lebt.
Also wichtig ist mir noch einmal, das Gott alle Menschen einlädt. Das Jesus für alle Menschen am Kreuz gestorben ist. Nicht alle Menschen wollen ihn annehmen. Aber seine Hände streckt er allen entgegen und zeigt ihnen, das er alles an Gott abgegeben hat, so wie wir alles von Gott erwarten können und nicht mehr auf unsere eigene Kraft oder Frömmigkeit bauen müssen.

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