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Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?
von Jonas am 03.07.2017 22:00
Grüß dich Burgen
Kann es sein, dass du gedanklich Angst :: gleich Sünde denkst? Hast du es selbst so erlebt, dass Angst vorherrschend war und verführen wollte?
Die Genesis deckt eigentlich die Psyche des Menschen auf.
Menschen sündigen, weil sie Angst haben ihr Leben zu verlieren und im übertragenden Sinn Angst, die Lebensqualität zu verlieren.
Sicher kann das jeder an sich selbst prüfen.
Stolz gebiert Sünde laut der Schrift.
Stolz und Hochmut sind wie Geschwister und haben Macht im Gepäck.
der Stolz ist schon die Sünde.
Der Stolz bzw Hochmut ist aus der Furcht anderen dienen zu müßen und der Hochmütige versucht sich dadurch über andere zu erheben.
Es ist aber nur eine scheinbare Macht.
Denn in dem Maß wo er über andere Macht ausübt,die anderen kontrolliert, wird er selbst unfrei und Sklave seiner eigenen Furcht.
Der andere Punkt ist das Kreuz.
Du schriebst, dass Jesus die Schuld der Sünde auf sich nahm.
Jedoch hat Jesus am Kreuz jegliche Krankheit und Not auf sich genommen, sodass wir frei werden können
von Krankheit, Gebrechen , Sünde und Schuld.
Das ist doch großartig. Alles können wir zu ihm bringen, bei ihm abgeben. Und ohne Gepäck weiter gehen im Glauben
an ihn und das vollbrachte Werk.
Der Herr hat den Sünder entschuldigt.
An und für sich wäre es schon so, dass der Mensch der diese Liebe Gottes zu seinen Geschöpfen, in seinem vollen Umfang begriffen hat,
nicht mehr sündigen wird und auch im Kern gesund sein würde.
Aber ich denke, das is so ein hohes Ideal das es fast unerreichbar ist.
Denn es bei weitem nicht damit abgetan, diese Liebesbeziehung zu Gott und den Menschen nur zu glauben als wäre es schon Wirklichkeit.
Denn, erst die Wirklichkeit konfrontiert uns wahrhaft mit unseren Schwächen.
Eine gute Nacht
Jonas
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von solana am 03.07.2017 20:23Dennoch beharren einige von euch darauf, dass mit dem Glauben allein bereits die Heiligung in vollem Umfang gegeben sei.
Hallo Nobse
Nicht nur "einige von uns", sondern auch die vielen Stellen aus dem NT, die dir dazu zitiert wurden, auf die du mit keinem Wort eingehst.
Was meinst du denn zu diesen vielen Bibelstellen?
Ja, schrieb ich doch: Alle Ehre gebührt Gott; er ist es, der uns heiligt.
Warum denkst du, dass es das Verdienst der Reben sei, wenn der Weingärtner sie reinigt?
Verstehe ich nicht, tut mir leid.
Wer reinigt nun was?
Der Weingärtner oder doch die Reben sich selbst?
1Joh 1,9 Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.
Diesmal Johannes, nicht (nur) Paulus.

Und im Hebräerbrief steht: (schon zitiert weiter oben, aber anscheinend nicht zur Kenntnis genommen):
Hebr 10,10 Nach diesem Willen sind wir geheiligt ein für alle Mal durch das Opfer des Leibes Jesu Christi.
Hebr 10,14 Denn mit einem einzigen Opfer hat er für immer die vollendet, die geheiligt werden.
Das alles (einschliesslich der vielen anderen Stellen) kannst du doch nicht einfach ignorieren ??????
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von nobse am 03.07.2017 18:02Liebe Mitleser,
danke wieder für eure Posts, einen herzlichen Gruß auch an Jonas und Burgen!
Ich komme noch mal auf meine Punkte zurück.
Es scheint nicht bestritten zu werden, dass Glaube ohne Werke eine toter Glaube ist. Dennoch beharren einige von euch darauf, dass mit dem Glauben allein bereits die Heiligung in vollem Umfang gegeben sei. Ich hatte dann das Ich-Bin Wort von Jesus zitiert: Ich bin der Weinstock ihr seid die Reben, wo es hiess, dass Gott der Vater der Weingärtner sei, der die Reben reinigt.
Da beisst sich doch was. Entweder wir sind von dem Zeitpunkt an völlig rein, in dem wir wieder am Rebstock eingepflanzt wurden, oder wir bedürfen der Reinigung durch den Vater.
Ich hatte auch dargestellt, wodurch die Reinigung zustande kommt: Indem wir die Gaben Gottes, seinen heiligen Geist, in vollem Umfang in unserem Leben wirken lassen und vor allem darum beten, dass er wirken möge (auch hier einen Gruß an Geli, ja Gebet ist ungeheuer wichtig!).
Das hat mit Bewährungsstrafe in sofern nichts zu tun, als Gott uns unsere Schuld vergeben hat. Aber durch die Schuld haben wir unsere Seelen verunreinigt und diese Verunreinigungen haben wir auch selbst wieder zu beseitigen, was allerdings nur durch den Geist Christi möglich ist.
Ich möchte noch auf einen anderen Umstand hinweisen. Es gibt eine Abstufung von Heiligkeit im Himmelreich. Dazu hat Jesus gesagt:
5.19 Wer nun eins dieser geringsten Gebote aufloest und so die
Menschen lehrt, wird der Geringste heissen im Reich der Himmel;
wer sie aber tut und lehrt, dieser wird gross heissen im Reich der
Himmel. 5.20 Denn ich sage euch: Wenn nicht eure Gerechtigkeit
vorzueglicher ist als die der Schriftgelehrten und Pharisaeer, so
werdet ihr nicht in das Reich der Himmel eingehen.
Nun bin ich selbst überrascht, dass das so deutlich da steht und zwar nicht von irgend einem Apostel, sondern vom Herrn selbst!
Wer also das wichtigste Gebot (und damit alle Gebote) hält und es tut, nämlich das Liebesgebot, der wird groß sein im Himmelreich. Wer es nicht tut, wird eben nicht groß sein im Himmelreich.
Unser Denken und Tun hat Folgen. Gott hat uns unsere Sünden vergeben, aber wenn wir nicht die Liebe leben - und das heisst auch, an sich selbst zu arbeiten - dann werden wir auf einer unteren Stufe des Himmelreiches landen. Andere, die diese Tatsache erkannt haben, werden dagegen in höheren Regionen des Himmelreiches wandeln.
Dies hat Jesus unter anderem auch hier bekräfitgt:
7.24 Jeder nun, der diese meine Worte hoert und sie tut, den
werde ich einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den
Felsen baute; 7.25 und der Platzregen fiel hernieder, und die
Stroeme kamen, und die Winde wehten und stuermten gegen jenes
Haus; und es fiel nicht, denn es war auf den Felsen gegruendet.
7.26 Und jeder, der diese meine Worte hoert und sie nicht tut,
der wird einem toerichten Mann verglichen werden, der sein Haus
auf den Sand baute; 7.27 und der Platzregen fiel hernieder,
und die Stroeme kamen, und die Winde wehten und stiessen an jenes
Haus; und es fiel, und sein Fall war gross.
Wer die Worte Jesu tut, der ist ein kluger Mann. Wer sie nicht tut, ein törichter.
Damit sollte wohl klar sein, dass es notwendig ist für unsere Heiligung, die Worte Jesu zu tun und sie nicht nur zu hören und sie für wahr zu halten.
Herzlichen Gruß,
Nobse
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?
von Burgen am 03.07.2017 16:20Hallo Jonas, danke für deine Gedanken.
Kann es sein, dass du gedanklich Angst :: gleich Sünde denkst? Hast du es selbst so erlebt, dass Angst vorherrschend war und verführen wollte?
Stolz gebiert Sünde laut der Schrift.
Stolz und Hochmut sind wie Geschwister und haben Macht im Gepäck.
Der Teufel wird ja auch 'Vater der Lüge' genannt. Er war dermaßen stolz, dass er sich über Gott setzen wollte.
Und er musste den Himmel Gottes verlassen und mit ihm viele andere.
Der andere Punkt ist das Kreuz.
Du schriebst, dass Jesus die Schuld der Sünde auf sich nahm.
Jedoch hat Jesus am Kreuz jegliche Krankheit und Not auf sich genommen, sodass wir frei werden können
von Krankheit, Gebrechen , Sünde und Schuld.
Das ist doch großartig. Alles können wir zu ihm bringen, bei ihm abgeben. Und ohne Gepäck weiter gehen im Glauben
an ihn und das vollbrachte Werk.
Unsere 'Arbeit' liegt darin, Gott Jesus nicht aus den Augen und aus dem Herzen zu verlieren.
Wie dankbar dürfen wir in unseren Breitengraden sein, dass wir das Buch der Bücher haben, studieren darin und
uns von Jesus, Lobpreis, Predigten und anderen Christen helfen lassen können 'um am Ball zu bleiben'.
Die heutige Losung spricht von vertrocknetem Gebein, wenn man sich Gottes Ziehen gegenüber verschließt.
Das hat auch König David erfahren, als er seine Sünde noch nicht bekannt und bereut hatte.
Ich denke, da gibt es immer wieder mal in einem Bibelwort Parallelen zum eigenen Leben, egal wie alt man ist.
Denke nicht, dass ich dir weh tun will oder angreifen. Gewiss nicht.
Aber das sind die Gedanken aufgrund deiner schriftlichen Darstellung.
Gruß
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von Burgen am 03.07.2017 15:30Hallo ihr lieben
hängen geblieben bin ich gerade an den von Solana genannten Vers
Eph 2,10
Denn wir sind Gottes Schöpfung. Er hat uns in Christus Jesus neu geschaffen,
damit wir die guten Taten ausführen, die er für unser Leben vorbereitet hat. (Neues Leben Bibel)
Das bedeutet doch sogar, dass diese guten Taten tw. gar keine Zeit haben nach aussen sichtbar zu werden,
z.B. dann, wenn jemand drei Tage vor dem tödlichen Unfall oder während des Sterbeprozesses, sein Leben
Jesus übergibt.
Selbst ein Kind kann das sein. Seine 'gute Tat' ist vielleicht seine Liebenswürdigkeit trotz allem Ungemach.
Für uns Erwachsene fiel mir vorhin besonders ins Auge
Eph. 2,20 in derselbigen Bibel:
20 wir sind sein Haus, das auf dem Fundament der Apostel und Propheten erbaut ist mit Jesus Christus selbst als Eckstein.
21 dieser Eckstein fügt den ganzen Bau zu einem heiligen Tempel für den Herrn zusammen.
22 durch Christus, den Eckstein, werdet auch ihr eingefügt und zu einer Wohnung, in der Gott durch seinen Geist lebt.
Und ja, es gibt die Engelhierarchie.
Die gilt auch für die 12 Patriarchen und die Apostel.
Die Offenbarung berichtet näheres darüber.
Wir 'normalies' , meine ich, erhalten eine Wohnung und einen Lohn, dem Glaubensleben angemessen, und dennoch,
wegen Gottes Gnade und Gerechtigkeit reich beschenkt.
An einer Stelle steht, gerettet, wie durch's Feuer hindurch.
Es ist und bleibt spannend.
Gruß
Burgen
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von solana am 03.07.2017 14:14Den der Glaube wird immer Werke zeitigen.
Hallo Jonas
Ja, das meine ich auch.
Die Frage ist nur, was macht uns gerecht und heilig? Unsere Werke oder das Erlösungswerk Christi, Oder jedes "halb und halb"?
Und da ist Paulus eben eindeutig: nur Gott allein gebührt der Ruhm für unsere Errettung, es ist allein sein Werk.
Und die guten Werke, die wir auf der Grundlage seines Erlösungswerks tun, die tun wir nicht aus uns selbst heraus.
Es sind die "Früchte" die der Heilige Geist in uns hervorbringt - also gebührt auch dafür nicht uns der Ruhm.
Wir sind nicht die "Macher", die sich selbst erlösen durch ihr eiges Gut-Sein.
Wir sind Gefässe, die Gott füllt und in denen und durch die er sein Werk tut.
Gal 5,22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue,
23 Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies steht kein Gesetz.
Eph 2,10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.
Das "Rühmen" für unsere Erlösung und Gerecht-Sprechung ist und bleibt ausgeschlossen, nur Gott allein gebührt Ehre und Ruhm.
Auch schon im AT heisst es:
Pred 3,14 Ich merkte, dass alles, was Gott tut, das besteht für ewig; man kann nichts dazutun noch wegtun. Das alles tut Gott, dass man sich vor ihm fürchten soll.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von Jonas am 03.07.2017 13:59Allerdings ist auch hier wieder die Frage: Warum zeigt sich manchmal so wenig dieser Liebe, die Gott ja in unsere Herzen hineingegeben hat, nach außen hin?
Wie komme ich dahin, wirklich meine Brüder und Schwestern zu lieben - und darüber hinaus auch noch "jedermann"? Und außerdem auch noch meine Feinde? Und an allererster Stelle Gott?
Weil es extrem schwer ist sich selbst zu verleugnen und sein Leben, auch nur im übertrgaenen Sinn, zu geben für einen anderen.
Am ehesten entspricht diese Liebe noch der Liebe einer guten Mutter zu ihrem Kind.
Sie wird ihr Leben zum wohl ihres Kindes aufopfern.
Am ehesten gelingt es uns ja noch bei den uns lieben Menschen.
Bei uns fremden Menschen fällt es schon ungleich schwerer sich für sie aufzuopfern, geschweige den bei Menschen die uns nichts Gutes wollen.
Jesus hat uns aber hier eine andere Sichtweise gelehrt.
Jeder Mensch ist ein geliebtes Kind Gottes und die Aufgabe heiliger Menschen ist es, die Menschen die fern sind von Gott, durch die Liebe wieder zur Quelle der Liebe, zu Gott zu führen.
1. Johannes 4, 7
Geliebte, laßt uns einander lieben! Denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, ist aus Gott geboren und erkennt Gott.
Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe.
Galater 5, 6
denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe wirksam ist.
Alles Gute
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von geli am 03.07.2017 12:55Ja, das stimmt - an der Liebe wird man uns als Jesu Nachfolger und Jünger erkennen. "Da ist Gottes Segen verheißen: Wo Brüder (und Schwestern) in Einheit zusammen sind - Ps. 133,1
Diese Liebe ist ausgegossen in unsere Herzen durch Gott - also wieder "innen" - ein Geschenk. Leider finde ich gerade die Bibelstelle dazu nicht.
Liebe ist aber auch eine Frucht, die Zeit braucht, um in unserem Leben zu wachsen: Gal. 5,22: Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Friede...
Allerdings ist auch hier wieder die Frage: Warum zeigt sich manchmal so wenig dieser Liebe, die Gott ja in unsere Herzen hineingegeben hat, nach außen hin?
Wie komme ich dahin, wirklich meine Brüder und Schwestern zu lieben - und darüber hinaus auch noch "jedermann"? Und außerdem auch noch meine Feinde? Und an allererster Stelle Gott?
Ich persönlich merke immer wieder, wie es daran mangelt... obwohl doch Gottes Liebe in mein Herz ausgegossen wurde.
Also ist wieder die Frage: Was können/sollen wir dazu beitragen, damit diese Liebe (die ja schon da ist) auch in unserem Leben mehr und mehr sichtbar wird? Denn unser Ziel ist es ja, Jesus immer ähnlicher zu werden.
Aber gerade fällt mein Blick auf das Thema... ich glaube, wir sind davon abgekommen...

Lg, geli
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von Jonas am 03.07.2017 12:34Grüß dich Geli!
Ich habe jetzt nur zwei Punkte angesprochen - am Wort zu bleiben, also Bibel zu lesen, und Gemeinschaft mit Gott, also Gebet.
Dazu gäbe es allerdings noch viel mehr zu sagen - vielleicht wäre es interessant, zu diesem Thema: "Wie können wir das, was Gott in uns hineingelegt hat, in unserem Leben sichtbar werden lassen? - einen eigenen Thread aufzumachen?
Sichtbar wird es durch die gelebte Nächstenliebe.
Denn, "was ihr einen meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan", spricht der Herr.
Gottesliebe ist gleich verwirklichte Nächstenliebe.
Johannes 15, 13
Größere Liebe hat niemand als die, daß einer sein Leben läßt für seine Freunde.
An der Liebe die einer für Gott und seinen Nächsten aufbringt, daran wird die Heiligkeit gemessen.
Mit besten Grüßen
Jonas
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von geli am 03.07.2017 12:27Das ist gut...

Gott sei Dank - so ist es nicht. Wir müssen uns nicht erst "bewähren", um vor Gott gerecht und heilig zu erscheinen.
Gerechtigkeit und Heiligkeit sind Geschenke, die er uns gibt.
Wie ich schon geschrieben habe - diese Geschenke legt er in uns hinein, damit wir neue Kreaturen werden und somit nicht mehr der alte Mensch, sondern Christus in uns lebt.
Ja, das stimmt - der Mensch muss seinen Teil dazu beitragen, damit die Reinheit, die uns von Gott (innerlich) geschenkt wurde, nun auch Auswirkungen in unserem "äußeren" Leben hat.
Die Frage ist: WAS müssen wir dazu beitragen, oder wie kann es geschehen, dass diese innere Reinheit, diese innere Gerechtigkeit, diese innere Heiligkeit Früchte trägt und auch das äußere Leben verändert wird?
Denn es stimmt - und auch da gebe ich Dir recht, Nobse: bei vielen Christen ist diese Veränderung nicht sichtbar, im Gegenteil: Manchmal ist es schwieriger, mit Christen zurecht zu kommen, als mit Menschen, die nicht "gerecht und heilig" gemacht wurden. Das habe ich leider vor vielen Jahren in einem Haus erlebt, wo ich mit zwei anderen christlichen Familien zusammen lebte.
Was ist denn nun nötig, damit das, was Gott in uns hineingelegt hat, auch nach außen in unserem Leben sichtbar werden kann?
Ich kenne einige Christen, die sich gar nicht gut in der Bibel auskennen - sie lesen wenig oder sogar gar nicht darin.
Was sagt die Bibel dazu: "Wenn ihr bleibt an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger." - Joh. 8, 31
Was sagt Jesus - das hat auch Cleo schon erwähnt: "Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt (einige Verse weiter, Vers 7, sagt dazu: Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben...) und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun." - Joh. 15,5
Also scheint das "Wort" wohl eine große Rolle dabei zu spielen, damit das "Innere" nach "Außen" durchdringen kann.
Weiter kenne ich viele Christen, die Gebet nicht für so wichtig halten. Einmal sage eine Christin zu mir, als es um die Frage: "Stille Zeit" ging: "Ach, das brauch ich nicht - Gott segnet mich auch so.

Was sagt die Bibel dazu: "Denn Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn." - 1. Kor. 1,9
Gemeinschaft und Beziehung bedeutet aber, dass man miteinander redet - das bedeutet Gebet.
Ja, Gott hat seine Heiligkeit und seine Gerechtigkeit in uns als Geschenk hineingelegt - unsere Aufgabe ist es, dieses Geschenk nach außen hin in unserem Leben sichtbar werden zu lassen.
Ich habe jetzt nur zwei Punkte angesprochen - am Wort zu bleiben, also Bibel zu lesen, und Gemeinschaft mit Gott, also Gebet.
Dazu gäbe es allerdings noch viel mehr zu sagen - vielleicht wäre es interessant, zu diesem Thema: "Wie können wir das, was Gott in uns hineingelegt hat, in unserem Leben sichtbar werden lassen? - einen eigenen Thread aufzumachen?
Denn Tatsache ist - und das steht in der Bibel, deshalb glaube ich, dass es auch genauso ist:
Wir werden in der Wiedergeburt zu neuen "Kreaturen", und es lebt nun nicht mehr der alte Mensch, sondern Christus in uns. Wir sind gerecht gemacht, wir sind heilig gemacht, dazu müssen wir nichts "erarbeiten", sondern es ist ein Geschenk.
Die Frage ist nur: Was machen wir mit dem Geschenk? Das ist eine wichtige Frage - und deshalb steht auch bei mir unter meinen Beiträgen: "Ich bin dabei, das zu werden, was ich durch Gottes Gnade schon bin".
Lg, geli


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