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Lila

-, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 731

Re: Sie werden alle von Gott gelehrt sein

von Lila am 12.08.2017 00:34

Liebe Cleo!

 

 

Mir ist aufgefallen, dass Gottes Worte ganz simpel sind. Da, wo es für uns so kompliziert wird, ist eben meißtens (nach meiner Beobachtung) die ewige Diskussion und das permanente hin und hergerede. Damit will ich niemanden angreifen, auf keinen Fall. Aber oft wird ein Satz ganz einfach gelesen. Aber dann, wenn es eben nicht so angenommen wird, wie es steht, sondern herumgedeutet wird, kann es eben sehr kompliziert werden, weil plötzlich der Sinn des Wortes geändert wird. Das ist so meine Beobachtung.

 

Ja, das ist auch meine Beobachtung. Gott spricht wunderbar klar.

@nennmichdu:

 

Keine Rückkoppelung und keine Korrektur von Glaubensgeschwistern mehr für nötig erachten müsste.

Damit würde ich aber sehr vorsichtig sein. Natürlich brauchen wir uns gegenseitig in der Liebe zu helfen und zu ermutigen, aber wir brauchen keine Korrektur nach menschlichem Ermessen. Das ist aber leider oft der Fall.

Ich habe schon nette Sachen erlebt. Mal sagte mir, wenn du nicht in Zungensprache beten kannst, bist nicht neugeboren. Dann wiederum wollte man mich überreden beim Gebet Kopftuch zu tragen. Manche Geschwister verbieten grundsätzlich jeden Tropf Alkohol. Auch das wurde kritisiert, wenn man als Berufsmusiker sein Brot verdient. Ich könnte die Liste weiter führen, dennoch sieht man, wie verscheiden diese „Korrekturen" aussehen können.

Das Ziel jeder Weisung und Unterweisung ist aber die Liebe, und zwar Liebe aus reinem Herzen, gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben.
1Tim 1,5 /Neue Evangelistische Üs

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.08.2017 00:35.

Lila

-, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 731

Re: Sie werden alle von Gott gelehrt sein

von Lila am 11.08.2017 21:40

Ja, lieber Meciful, so sehe ich es auch und danke für das Zitat von Jesus:

 

Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.

Nochmals, Jesus sagt: lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.

Als Jesus Jesaja zitiert, bezieht es auf sich selber. Von Gott gelehrt sein, bedeutet von Jesus gelehrt zu werden. Also das zu verkünden, was Jesus lehrte und halten seine Geboten.

Da sagten sie zu ihm: Wer bist du? Und Jesus sprach zu ihnen: Erstens das, was ich euch eben sage! 26 Ich habe vieles über euch zu reden und zu richten; aber der, welcher mich gesandt hat, ist wahrhaftig; und was ich von ihm gehört habe, das rede ich zu der Welt.
Darum sprach Jesus: Wenn ihr des Menschen Sohn erhöht haben werdet, dann werdet ihr erkennen, daß ich es bin; und von mir selbst tue ich nichts, sondern wie mich mein Vater gelehrt hat, so rede ich.
Joh 8,26

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Bonito ist nun neu hier

von solana am 11.08.2017 21:09

Herzlich Willkommen in unserer Runde, Bonito.
Ich wünsche dir, dass du dich hier wohl fühlst und freue ich auf gute Gespräche miteinander.
Für den Chat musst du dich nochmal gesondert anmelden, mit demselben Usernamen.
Abends ist dort eigentlich immer etwas los.

Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Tammy1992

33, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 2

Re: Neuling :)

von Tammy1992 am 11.08.2017 19:21

Vielen Lieben Dank euch allen für die tolle nette Begrüßung :)

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Bonito
Gelöschter Benutzer

Bonito ist nun neu hier

von Bonito am 11.08.2017 18:05

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ich bin männlich, 56, 14 Jahre glücklich verheiratet, seit 2013 arbeitslos und arbeitssuchend, wohne unweit von UNESCO-Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal und habe 1993 zu Jesus Christus gefunden. Ursprünglich komme ich aus dem Allgäu, wo auch meine Ursprungsfamile wohnt, bin 2004 aus dem Allgäu weggezogen.

Warum ich hier bin. Mit meiner plötzlich unerwarteten Arbeitslosigkeit - 2013 machte mein Betrieb mit über 1.000 Mitarbeitern bundesweit ganz zu - ist mein ganzes Leben völlig aus meiner Hand geglitten und ich fiel dadurch immer mehr in das tiefe Loch hinein, bis ich Ende 2016/Anfang 2017 sehr schwer depressiv wurde und dann sehr große Lebensängste, dazu akute Selbstmordgedanken bekam. Deshalb wurde ich Ende Februar dieses Jahres urplötzlich in eine psychosomatische Klinik eingewiesen, wo ich da über 7 Wochen stationär war. Da hat mich Gott wieder so einigermaßen stabil gemacht, so dass ich am Gründonnerstag wieder heimdurfte. Von Mai bis Juli 2017 war ich nun in der ambulanten Betreuung in der PIA (Psychische Institutsambulanz) vom Deutschen Roten Kreuz, wo ich alle 2 bis 3 Wochen ein Einzelgespräch bei einer Ärztin für Psychotherapie und Psychosomatik war. Seit dieser Woche bin ich nun ganztags ambulant in der DRK-Tagesklinik mit ärztlicher, psychiatrischer Betreuung und Ergotherapie, wo meine Mitpatienten und ich in verschiedenen Gruppen eine Tagesbeschäftigung bekomme. Schon in meiner 1. Woche - die jetzt nun zu Ende ging - hat mich Gott mit seiner unendlich großen Barmherzigkeit und Liebe durchgetragen. Nach meiner Zeit in der Tagesklinik werde ich dann wieder von der DRK-PIA (Psychische Institutsambulanz) ambulant weiterbetreut.

Ich registrierte mich nun hier, weil ich im Forum sowohl als auch im Chat mit den Mitgliedern von Glaube-Community auch zur gegenseitigen Unterstützung einfach austauschen möchte, wie sie auch ihr Leben mit der Gnade und der Liebe Gottes meistern.

Gott segne nun jede Leserin und Leser von meinem Vorstellungsbeitrag verbunden mit einem lieben herzlichen Gruß

Bonito

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Nie mehr allein!

von solana am 11.08.2017 16:26

Nun, vielleicht haben wir da ja unterschiedliche Erfahrungen gemacht, Nennmichdu. 

Ich kann nur das wiedergeben und bezeugen, was ich erfahren habe.
Und das war nicht, dass mich mein grosser Glaube und mein unerschütterliches Vertrauen Gottes Nähe spüren liess....

Sondern: dass Gott meinen kleinen Senfkornglauben nahm und etwas Grosses draus machte.
Dass das, was ich mit ihm erleben und erfahren durfte, nicht von meiner Glaubensstärke abhing, sondern von ihm und seiner Kraft.
Und dass er mich unendlich geduldig, gnädig und liebevoll immer weiter geführt hat - trotz meines Kleinglaubens.

Und deshalb möchte ich gerne dazu ermutigen, auch kleine Schritte zu wagen und immer offen zu bleibe für Gottes Hilfe - auch wenn man merkt, dass man einen noch kleineren Glauben hat als der in den Wellen versinkende Petrus.

Einfach trotzdem aus dem Boot gehen und Schritte wagen - selbst, wenn der Glaube nicht ausreicht, einen auf den Wellen dahinschreiten zu lassen - Gott ist da und hält uns, er lässt uns nicht versinken.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Nie mehr allein!

von nennmichdu am 11.08.2017 15:47

Also dieser Senfkornglaube...

nochmal im ganzen Textzusammenhang:


Mathäus 17,
17 Jesus aber antwortete und sprach: O du ungläubiges und verkehrtes Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? Wie lange soll ich euch erdulden? Bringt ihn mir her!
18 Und Jesus bedrohte ihn; und der böse Geist fuhr aus von ihm und der Knabe wurde gesund zu derselben Stunde.
19 Da traten seine Jünger zu ihm, als sie allein waren, und fragten: Warum konnten "wir" ihn nicht austreiben?
20-21 Er aber sprach zu ihnen: Wegen eures Kleinglaubens. Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnt ihr sagen zu diesem Berge: Heb dich dorthin!, so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein.


weist eine Parallele auf zum "Kleinglauben" von Petrus, als er auf die Wellen sah und zu sinken begann..

und meint nicht lediglich ein geringes (kleines) Maß an Glauben, sondern den zweifelnden menschlichen - schnell sich aufgebenden "Glauben",  wonach man dann nach Jakabus nicht meinen sollte, etwas zu empfangen von Gott.

Hintergrund dieser Begebenheit war ja die Aussendung der Jünger mit der von Jesus verliehenen Vollmacht zu heilen. Nur das sie hier in dieser Vollmacht  an Grenzen kamen, da sie mit ihren Worten/Befehlen nichts erreichen konnten...

Markus 9

28 Und als er heimkam, fragten ihn seine Jünger für sich allein: Warum konnten "wir" ihn nicht austreiben?
29 Und er sprach: Diese Art kann durch nichts ausfahren als durch Beten (nach späterer Überlieferung : Beten und Fasten).


wobei Fasten im biblischen Sinne nicht eine Selbstkasteiiung oder lediglich einen Nahrungsverzicht meint, sondern die gänzliche (selbstlose) Hingabe an den Nächsten.

Jesaja 58
6 Das aber ist ein Fasten, an dem ich Gefallen habe: Lass los, die du mit Unrecht gebunden hast, lass ledig, auf die du das Joch gelegt hast! Gib frei, die du bedrückst, reiß jedes Joch weg!
7 Brich dem Hungrigen dein Brot, und die im Elend ohne Obdach sind, führe ins Haus! Wenn du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht deinem Fleisch und Blut!


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xXblueOceanXx

50, Männlich

  Neuling

Beiträge: 20

Re: Kann ein Gläubiger unwürdig am Abendmahl teilnehmen?

von xXblueOceanXx am 11.08.2017 15:31

Bei der aussage "unwürdiges einnehmen des Abendmahls", bezieht sich die "unwürdigkeit" nicht auf die ganze Person. Also nach dem Motto das man durch sündiges verhalten oder schlechtem gewissen "unwürdig" ist in dem Moment. Das sagen auch viele Predigten aus. Das würde bedeuten, daß man erst mal sich würdig machen müsse um das Abendmahl und ebend die Verheisung also Verbindung und vergebung mit Jesus/Got wahrnehmen zu dürfen.
Das wiederspricht aber Gotte Wort. denn jeder kann zu jeder Zeit so wie er ist zu Got kommen. Und da macht Jesus beim Abendmahl keine Ausnahme davon.
Das Abendmahl (als Zeremonie)  im Gemeindekreis oder Kirche dann an sich vorbeiziehen zu lassen, weil man gerade besonders sündig belastet ist, wäre auch falsch, weil es gleichbedeutet, daß man die Bedeutung die Jesus mit dem abendmahl klarmacht verschmäht. Ob aus Selbstvorwürfe heraus oder nicht ist dabei egal.
Die "unwürdigkeit" von der hier die Rede ist, bezieht sich auf das VERSTÄNDNISS des Gleichnisses, des Rituals. Also das Abendmahl einnehmen in dem Bewußtsein der Worte die Jesu hierzu sagt. Das wäre würdiges verhalten so wie es gemeint war.
Undwürdiges verhalten beim Abendmahl wäre, zu essen ohne sich die Message dahinter bewußt zu machen. Also einfach nur essen und sich dabei über das wetter zu Unterhalten ohne einen Gedanken an Jesu seinem Bund mit uns.
Es ist klug von Jesus, für sein Gleichniss das "Essen" zu nehmen. Denn essen müssen wir alle um leben zu können und gesund zu bleiben (Materiell). Genauso verhält es sich mit dem (Geist). Man brauch ebend Jesusinput für den Geist. 

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Schwärzel, kleine Lex in Schafologie

von Rapp am 11.08.2017 15:28

Na ja, ich denke an den kleinen dunklen Querblöker. Er mochte schlicht nicht alles schlucken, was die meisten Blöker in der Herde für das einzig richtige hielten. Er sah ja vieles ein, aber eben nicht alles. Dabei hatte er den Eindruck an seinem Hirten einen Verbündeten zu haben. So wurde er mehr und mehr zum Einzelgänger. Heute muss ich auch die anderen, die weißen Bllöker, begreifen. Sie hatten schon lange ihren Weg gefunden und fanden ihn auch richtig, Punkt. Wir brauchen doch klare Linien, feste Strukturen...

Levi Petrus, freikirchlicher Pionier in Schweden, wurde von Baptisten unter Druck gesetzt. Sie waren der Meinung, ein Gemeindeverband funktioniere nur, so lange eine zentrale Leitung existiere. Petrus`Gemeinden würden schalenlosen Eiern gleichen, da sie selbständig blieben. "Ja, was passiert aber, wenn Leben in ein Ei kommt? Die Schale platzt als erstes!" war Petrus`deutliche Antwort.

Schwärzel ergeht es heute nicht anders: er ergreift lieber das echte Leben und lässt sich niemals in eine Schale zwingen. Warum sollte er auch? Der Hirte ist in diesem Fall ganz bestimmt auf Schwärzels Seite.  Auch wenn Schwärzel älter wird, wird er sich niemals in fremde Puschen quetschen lassen... und er bleibt auch gerne schwarz!!

Willy

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.08.2017 22:52.

nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Nie mehr allein!

von nennmichdu am 11.08.2017 15:26

Und es ist wunderbar, zu wissen, dass Gott immer schon da ist, wohin wir auch gehen - er kommt uns entgegen und wir gehen in seine Arme.


für seine Kinder gilt dieses wohl, wobei wir schon eine Blickrichtung haben. Schauen und trachten wir anderen Dingen nach, muss Jesus als guter Hirte sein 100 stes Schaf dann suchen gehen, welches sich verirrt hat...



Deshalb reicht auch schon ein kleiner Glaube - wie ein Senfkorn - aus für den ersten Schritt.

Naja -- das Maß des Glaubens ist zwar unterschiedlich groß und zugeteilt. Aber oft genug schalt Jesus den Unglauben seiner Jünger (vor Pfingsten).

Und gerade diesen kleinsten -- Senfkorn --- Glauben hatten sie ja noch nicht einmal...


Lk 17,6 Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben hättet so groß wie ein Senfkorn, dann könntet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Reiß dich aus und versetze dich ins Meer!, und er würde euch gehorchen.

Selbst der kleinste Glaube hätte dieses große Wunder bewirken können...


Mein Eindruck ist teilweise, das viele Menschen ein "Für wahrhalten" mit dem eigentlichen Glaube (der festen Zuversicht das zu empfangen, was ich von Gott erwarte/erbitte) verwechseln.

Sie sind überzeugt davon, das Gott da ist, das die Bibel Gottes Wort ist und wahr ist, das Gott sie auch liebt. Aber sie erwarten dann lediglich noch, das er sie mehr oder wenig erfolgreich durch ihr Leben begleitet um ihn dann im Himmel (und schon jetzt dafür) feiern zu können. 

Antworten
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